Im Reich der Insekten sind Raupen faszinierende Kreaturen. Als Larven von Schmetterlingen und Faltern durchlaufen sie eine bemerkenswerte Metamorphose. Die Bestimmung von Raupen kann jedoch eine Herausforderung sein, da es unzählige verschiedene Arten gibt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Bestimmung gelb-schwarzer Raupen, wobei Aussehen, Lebensraum und Futterpflanzen als wichtige Identifikationsmerkmale dienen.
Raupen sind die Larven von Insekten, die zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) gehören. Falter und Schmetterlinge legen ihre Eier an zahlreichen Pflanzen ab.
Raupenbestimmung und -erkennung ist sehr wichtig, denn nicht alle schaden Ihren Pflanzen oder Ihrer Ernte.
Es lassen sich längst nicht alle Raupen bestimmen. Auch junge Raupenstadien sind optisch oft schwer zu erkennen.
Raupen können verschiedene Farben haben. Die Farben Rot, Grün oder Gelb sind weit verbreitet.
Immer wieder sehen Spaziergänger oder Naturliebhaber eine Raupe und fragen sich, welche es wohl ist. Dabei ist die Farbe oft ein wichtiges Merkmal zur Identifizierung.
Die Färbung der Raupe ist lediglich ein Kriterium. Hinweis: Einzig und allein die Farbe schwarz-gelb ermöglicht keine eindeutige Identifikation der Raupenart. Selten kann man sich direkt auf den ersten Blick sicher sein, um welche Raupenart es sich handelt. Schließlich leben in Deutschland über 3700 Arten von Schmetterlingen und somit auch Raupen.
Viele Raupenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. Aber was fressen Raupen, nachdem sie schlüpfen?
Die schädlichsten Raupen fressen entweder komplette Pflanzenteile runter oder lassen nur ein Skelett übrig.
Wenn Sie eine schwarz-gelbe Raupe entdecken, handelt es sich womöglich um ein giftiges Exemplar, das es auf eine bestimmte Pflanze abgesehen hat.
Außer Jakobskrautbären kommen noch andere Schmetterlinge infrage, deren Raupen teilweise eine schwarz-gelbe Färbung haben. Bei der Identifizierung spielen neben dem Aussehen weitere Kriterien eine Rolle wie die Größe der Raupe, die Jahreszeit, der Verbreitungsort und die Futterpflanzen.
Hinter den schwarz-gelben Raupen steckt wahrscheinlich der Jakobskrautbär (Tyria jacobaeae) aus der Familie der Eulenfalter (Erebidae). Die Raupen dieses Nachtfalters sind gelb mit schwarzen Querstreifen.
Die auffällige schwarz-gelbe Färbung der Raupen signalisiert Gefahr. Sie fressen hauptsächlich das giftige Jakobskreuzkraut, wodurch sie selbst giftig und ungenießbar für ihre Fressfeinde werden.
Der Jakobskrautbär ist in ganz Europa verbreitet und kommt auch in Australien und Amerika vor. Er lebt an offenen, sonnigen Plätzen wie Wiesen, Weiden, Straßenränder und Böschungen.
Aus der Raupe des Jakobskrautbärs entsteht nach dem Verpuppen im Frühjahr des darauffolgenden Jahres ein Schmetterling. Der Falter ist schwarz und hat karminrot gemusterte Flügeln.
Die Giftigkeit der Raupen stammt von ihrer Nahrung. Denn diese essen bevorzugt das Jakobskreuzkraut, das ebenfalls giftig ist. Anschließend speichern die Raupen das Gift in ihrem Körper und werden selber giftig.
Der Deutsche Naturschutzbund ordnet den Falter mitsamt Raupe in einigen Regionen in Deutschland als gefährdet ein. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft wurde die bevorzugte Nahrungspflanze zurückgedrängt. Folglich empfehlen die Naturschützer, die betreffenden Pflanzen zwischen Mai und August nicht zu mähen.
Im September könnte es sich um die Raupen des Sechsfleck-Widderechen handeln, wenn Sie ein Exemplar mit der Farbe schwarz-gelb entdecken.
Die Raupe vom Schwalbenschwanz hat keine Haare und kleine orangefarbene Punkte auf den schwarzen Streifen.
Der gelb-schwarze Schwalbenschwanz steht unter Naturschutz. Die unbehaarten Raupen sind bis 4,5 cm lang und grün. Sie tragen schwarze Ringe mit rot- bis orangefarbenen Punkten.
Sind außer der Zeichung die Futterpflanzen Möhre, Dill, Petersilie, ..... sind.
Handelt es sich um einen Admiral, erkennen Sie dies an der starken, teil stacheligen Behaarung. Der Schwarze Apollo sieht braun bis grau mit gelben Punkten aus.
Wenn Sie schwarz-gelbe Raupen in Ihrem Garten entdecken, sollten Sie diese umsiedeln, statt sie zu bekämpfen.
Der Jakobskrautbär gilt als gefährdet, daher sollten Sie die Raupe keinesfalls töten. Setzen Sie die Tiere einfach an einen Ort um, an dem reichlich Jakobskreuzkraut wächst und sie keine Schäden anrichten. Nehmen Sie dafür einen dünnen Ast und heben die Raupe damit an.
Nicht alle Raupen richten jedoch einen weitreichenden Schaden an.
Gärtner:innen sind oft nicht erfreut, wenn sie Raupen im Garten entdecken. Aber schädlich sind nicht alle. Sie spielen dennoch eine wichtige Rolle im Ökosystem, denn Schmetterlinge bestäuben Pflanzen. Außerdem sind die Larven eine Nahrungsquelle für andere Tiere.
Beim Auftreten der ersten Fraßspuren oder Erkennen erster Jungraupen an den Blättern sollten Sie bei bekannten Schädlingen unverzüglich mit den empfohlenen Produkten behandeln. Aber auch andere Maßnahmen können helfen.
Diese Raupe mit Haaren breitet sich vermehrt in Deutschland aus. Sie ist weniger wegen des Fressschadens ein Problem, sondern weil Sie eine für den Menschen gefährliche Raupe ist: Die Brennhaare dieser Raupe sind giftig und können sogar einen allergischen Schock auslösen.
Achten Sie auf eine vollständige Benetzung der Pflanze.
Auch Mittel auf der Basis von Neem sind erfolgreich bei Raupen, wie etwa SUBSTRAL® Naturen® Bio Schädlingsfrei Neem.
Gegen Buchsbaumzünsler-Raupen und Co. können Sie auf Zierpflanzen z. B. SUBSTRAL® Celaflor® Schädlingsfrei CAREO Konzentrat für Zierpflanzen einsetzen.
Hier sind einige zusätzliche Informationen, die bei der Bestimmung von Raupen hilfreich sein können:
Apps erleichtern dir die Aufgabe:
Die meisten Raupen sind harmlos und bei uns gibt es nur wenige giftige. Als Faustregel gilt: Grüne, braune und unbehaarte Raupen sind in der Regel nicht gefährlich. Du solltest die Insekten trotzdem lieber nicht berühren - jedenfalls nicht mit bloßen Händen.
Insbesondere bei Raupen mit Haaren und auffälligen Mustern musst du aufpassen. Rot-orange gefleckte Goldafter-Raupen besitzen beides. Wenn ihre Brennhaare abbrechen, wird ein Nesselgift freigesetzt, das allergische Reaktionen auslösen kann. Die Härchen der Gespinstmotte können ebenfalls die Haut reizen.
Die Larven des Eichenprozessionsspinners sind sogar gefährlich, wenn du sie nicht berührst. Das Problem: Die Härchen fliegen durch die Luft und können auf dir landen. Halte dich darum unbedingt von befallenen Bäumen fern.
Nicht alle haarigen Raupen sind giftig - manche verhalten sich einfach gruselig. Schwarmspinner-Larven kriechen manchmal nicht nur an Hauswänden hoch, sondern sogar an Menschenbeinen.
Dieser Artikel soll Ihnen helfen, gelb-schwarze Raupen zu bestimmen und zu verstehen. Mit den richtigen Informationen und Werkzeugen können Sie diese faszinierenden Kreaturen identifizieren und entsprechend handeln.
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