Geheimratsecken: Ursachen und was Sie dagegen tun können

Goethe, Jürgen Klopp, Jude Law: Geheimratsecken zeigten und zeigen sich auf vielen männlichen Köpfen. Bei Frauen sind sie dagegen selten. Lesen Sie hier, warum die Schläfenhöcker der Betroffenen kahl werden und ob es Methoden gibt, um vorzubeugen.

Quelle: netdoktor.de

Geheimratsecken (in Österreich auch bekannt als „Hofratsecken“) gehen typischerweise auf erblich bedingten Haarausfall zurück. Vater oder Großvater sind dann meist ebenfalls betroffen. Sie sind neben dünnem Haar oft die ersten Anzeichen für beginnenden Haarausfall. Rund 80 % aller Männer haben irgendwann darunter zu leiden.

Was sind Geheimratsecken?

Von Geheimratsecken (Calvities frontalis) spricht man, wenn bei Betroffenen (hauptsächlich Männern) der Haaransatz im Bereich der Schläfenhöcker und der Stirn zurückweicht - es entwickeln sich die sogenannten Geheimratsecken und eine Stirnglatze. Später lichtet sich das Haar auch am oberen Hinterkopf rund um den Wirbel (Tonsur). Stirnglatze und Tonsur treffen häufig irgendwann aufeinander, sodass die gesamte obere Kopfpartie kahl ist und nur noch ein hufeisenförmiger Haarkranz stehen bleibt.

In den meisten Fällen beginnt sich der Haaransatz erst in mittleren oder höheren Lebensjahren zu lichten. Es gibt allerdings Fälle, in denen bereits Jugendliche Geheimratsecken entwickeln und manchmal bereits vor dem 30. Lebensjahr kahlköpfig sind.

Gibt es Geheimratsecken bei der Frau?

Bei Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall zeigt sich meist ein anderes Erscheinungsbild. Hier kommt es meist zu einem allmählichen Ausdünnen der Haare oben am Kopf (Scheitelbereich), ohne dass sich irgendwann eine völlige Kahlheit einstellt. Nur selten tritt das männliche Muster (mit Stirnglatze und Geheimratsecken) bei Frauen auf.

Geheimratsecken sind ein Problem, das nicht nur Männer betrifft. Auch vielen Frauen ist es nicht fremd, dass ihre Haarlinie an den Schläfen zurückgeht und sich sogenannte Geheimratsecken bilden. Geheimratsecken als Frau können verschiedene Ursachen haben. Eine der häufigsten ist die genetische Veranlagung.

Was ist, wenn Babys Geheimratsecken haben?

In manchen Fällen zeigen sich bei Babys Geheimratsecken. Das ist allerdings ein ganz normaler Prozess und kein Grund zur Sorge. Das erste Babyhaar verlieren die Kleinen oft bereits einige Wochen nach der Geburt. Der Ausfall dieser ersten Haare folgt optisch dem gleichen Muster wie bei älteren Männern. Auch kreisrunder Haarausfall am Hinterkopf kommt beim Baby oft vor.

Allerdings wachsen die eigentlichen Haare bei Babys dann in der Regel recht schnell nach. Die ersten Haare und die späteren unterscheiden sich manchmal in Farbe und Struktur.

Wodurch entstehen Geheimratsecken?

Geheimratsecken sind ein typisches Zeichen für erblich bedingten (androgenetischen) Haarausfall bei Männern (androgenetische Alopezie): Die Haarfollikel reagieren überempfindlich auf Testosteron und Dihydrotestosteron (DHT), weil sie auf ihrer Oberfläche übermäßig viele Andockstellen (Rezeptoren) für diese männlichen Sexualhormone tragen.

Dadurch verkürzt sich die Wachstumsphase (Anagenphase) der Haare, und der ganze Haarzyklus beschleunigt sich. Die Haare erreichen folglich schneller das "Ende ihres Lebens" und fallen aus. Zudem stellen die Haarfollikel allmählich ihre Funktion ein und verkleinern sich. Sie produzieren nur noch feine, dünne Haare und schließlich gar keine mehr.

Im Gegensatz zum erblichen Haarausfall bei Männern ist die androgenetische Alopezie bei der Frau eine krankhafte Form. Betroffen sind dabei meist Frauen nach den Wechseljahren. Die Hormonumstellung hat dabei Einfluss auf den ebenso wie beim Mann genetisch bedingten Haarausfall.

Welche Gene genau beteiligt sind, ist bei Mann und Frau noch unbekannt.

Die häufigste Ursache für Geheimratsecken ist die androgenetische Alopezie - auch als erblich bedingter Haarausfall bekannt. Dabei reagieren die Haarfollikel überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT).

Viele Männer sind überrascht, wenn sich bereits in jungen Jahren die ersten Geheimratsecken zeigen. Tatsächlich beginnt erblich bedingter Haarausfall oft schon Anfang 20 und kann das Selbstbewusstsein erheblich beeinträchtigen.

Geheimratsecken gehören zu den häufigsten Formen des Haarausfalls und betreffen bereits rund 40-50 Prozent der Männer ab dem 20. Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, doch auch jüngere Männer können früh davon betroffen sein.

Auch junge Frauen können von Geheimratsecken betroffen sein. In vielen Fällen sind hormonelle Veränderungen während der Pubertät oder nach einer Schwangerschaft die Ursache. Stress und psychische Belastungen können den Haarausfall zusätzlich verstärken.

Die Veranlagung zur Überempfindlichkeit gegen Dihydrotestosteron ist keine Erkrankung, sondern ein Problem, das sich in der Familie wiederfindet. Die androgenetische Alopezie ist nur eine Ursache, die zu Geheimratsecken bei Frau und Mann führen kann.

Weiter können Schilddrüsenerkrankungen, Vitalstoffmängel oder Stress zum Haarschwund im und über dem Schläfenbereich führen. Nicht empfehlenswert sind auch straffe Frisuren, bei denen das Haar nach hinten gekämmt und zum Zopf gebunden wird.

Besteht ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und Östrogen, werden die Haarfollikel geschwächt. Wird das Testosteron in DHT umgewandelt, verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare, während sich die Übergangsphase verlängert und das Haar schneller in die Ausfallphase gelangt. Die Hypersensibilität gegen DHT ist in vielen Fällen genetisch bedingt und damit eine Veranlagung, die unabhängig von der Ernährung und sonstigen äußeren Einflüssen auftritt. So sind zum Beispiel Geheimratsecken mit 20 Jahren in der Regel immer genetisch oder hormonell bedingt. Leidet man in jungen Jahren unter Haarschwund über den Schläfen, sind die psychischen Auswirkungen besonders gravierend.

Geheimratsecken - sowohl bei Männern als auch bei Frauen - sind in den meisten Fällen hormonell und erblich bedingt. Die Hauptursache ist eine genetisch veranlagte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber Dihydrotestosteron (DHT), einem Abbauprodukt des männlichen Hormons Testosteron. In vielen Fällen kommen ein erhöhter DHT-Spiegel und eine gesteigerte Empfindlichkeit der Haarfollikel zusammen. Dadurch verkürzen sich die Wachstumsphasen der Haare, die Follikel schrumpfen nach und nach - bis sie schließlich ganz absterben. Es entsteht eine Alopezie, die sich besonders im Schläfenbereich zeigt.

Die Ursache für den Rückgang des Haares bei androgenetischer Alopezie liegt in dem Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT).

Hormonelle Veränderungen, wie eine erhöhte Produktion von männlichen Sexualhormonen (Androgenen), sind ebenfalls eine häufige Ursache.

Neben hormonellen und genetischen Ursachen kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente zu Haarverlust führen.

Haarausfall bei älteren Frauen ist meist dem Alter selbst geschuldet. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Hormonspiegel im weiblichen Körper, insbesondere während der Wechseljahre.

Wann zum Arzt?

Studien zeigen, dass Geheimratsecken und Glatze in seltenen Fällen auf ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs und koronare Herzkrankheit (KHK) hinweisen.

So scheinen Männer, die schon vor dem 45. Lebensjahr tiefe Geheimratsecken und lichte Stellen am Hinterkopf haben, anfälliger für ein späteres Prostatakarzinom zu sein. Bei Männern mit einer Glatze am oberen Hinterkopf ist offenbar das Risiko für eine koronare Herzkrankheit erhöht.

Diffuser Haarausfall (unregelmäßig überall auf dem Kopf) oder kreisrunder Haarausfall dagegen deutet unter Umständen auf andere Erkrankungen oder Mangelernährungen hin, während Geheimratsecken in aller Regel mit dem erblichen Haarausfall in Verbindung stehen.

Die Entstehung von Geheimratsecken und einem allmählich lichter werdenden Haupthaar ist ein schleichender Prozess über viele Jahre, der nicht zwangsläufig zum völligen Erkahlen führen muss.

Ratsam zum Arzt zu gehen ist es allerdings, wenn plötzlich etwa büschelweise große Mengen an Haaren beim Kämmen ausgehen oder sich einzelne kahle Stellen bilden. Dies deutet auf eine mögliche Erkrankung hin.

Mehr Informationen dazu finden Sie im Beitrag Haarausfall.

Deshalb ist es wichtig, sich an einen Mediziner zu wenden, wenn Sie das Problem bei sich entdecken. Krankheiten stecken nur selten hinter dem Auftreten von Geheimratsecken.

Diagnose

In der Regel sind die Geheimratsecken bereits per Blickdiagnose erkennbar. Unter Umständen wird der Arzt aber bei anderen Arten von Haarausfall oder wenn die Entstehung der Geheimratsecken sehr schnell vorangeschritten ist, weitere Untersuchungen durchführen, um andere Erkrankungen als den erblichen Haarausfall auszuschließen.

Vorbeugen

Es wird diskutiert, ob eine gesunde vitaminreiche und ausgewogene Ernährung Einfluss auf das Wachstum der Haare hat. Es sei mitunter auch ratsam, auf einen richtig eingestellten Eisenwert zu achten.

Dass dies den erblich bedingten Geheimratsecken vorbeugt, ist allerdings nicht abschließend erwiesen - gesunde ausgewogene Ernährung ist aber generell eine gute Gesundheitsvorsorge.

Ebenso ist die Wirkung der richtigen Haarpflege nicht zu unterschätzen. Milde, nährstoffreiche Shampoos und andere Haarpflegeprodukte reizen die Kopfhaut nicht und pflegen das Haar bei jeder Anwendung.

Wenn es bei Geheimratsecken um die Behandlung geht, steht die Prävention im Vordergrund. Eine gesunde Lebensweise ohne Alkohol und Nikotin sowie eine ausgewogene Ernährung können den Haarverlust über den Schläfen und in anderen Bereichen vorbeugen.

Trotzdem ist es immer sinnvoll, die Haare nicht zusätzlich zu belasten. Das bedeutet, auf Stressreduktion und gesunde Ernährung zu achten sowie keine zu straffen Frisuren zu binden.

Ansonsten lässt sich ein Voranschreiten der Geheimratsecken in vielen Fällen mit einer frühzeitigen und fortdauernden Behandlung etwa mit Minoxidil aufhalten oder verlangsamen. Sprechen Sie dazu am besten Ihren Arzt an.

Wenn Sie zu Haarausfall neigen, reicht oft ein Blick auf Eltern und Großeltern, um die Ursache zu erkennen.

Was tun gegen Geheimratsecken?

Viele Betroffene wünschen sich eine schnelle und dauerhafte Lösung gegen den frühzeitigen Haarausfall. Eine Haartransplantation erscheint dabei als naheliegende Option. In sehr jungen Jahren - etwa um das 20. Lebensjahr - raten Experten jedoch meist von diesem Schritt ab. Der Grund: Der Haarausfall ist in diesem Alter oft noch nicht abgeschlossen.

Stattdessen empfehlen Fachärzte zunächst konservative Behandlungen wie PRP- oder Mesotherapie sowie begleitende Pflegeprodukte, um das Fortschreiten des Haarausfalls zu verlangsamen.

Um das Haarwachstum anzuregen und die Haarwurzeln zu stärken, stehen verschiedene minimalinvasive Therapien zur Verfügung:

  • PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma): Dabei werden körpereigene Wachstumsfaktoren aus dem Blutkonzentrat gewonnen und direkt in die Kopfhaut injiziert. Diese regen die Regeneration der Haarfollikel an und können so das natürliche Haarwachstum fördern.
  • Mesotherapie: Über feine Mikroinjektionen werden individuell zusammengestellte Wirkstoffcocktails aus Vitaminen, Spurenelementen und durchblutungsfördernden Substanzen in die Kopfhaut eingebracht. Ziel ist es, die Versorgung der Haarwurzeln nachhaltig zu verbessern.
  • KÖ-HAIR Circulation-Serie mit Redensyl®: Der innovative Wirkstoff Redensyl® gilt als eine der wirksamsten Alternativen zu klassischen Wirkstoffen gegen Haarausfall.
  • KÖ-HAIR Hair Fiber: Für eine sofort sichtbare optische Verdichtung eignen sich die Hair Fiber.

Hormonpräparate oder bestimmte Tinkturen können das Fortschreiten von Haarausfall bei einem Teil der Betroffenen stoppen. Das geht zum Beispiel mit Medikamenten gegen Haarausfall. Im Bereich der Geheimratsecken gilt deren Effekt allerdings als deutlich abgeschwächt. Zudem müssen Betroffene die Behandlung mit den Mitteln ein Leben lang fortsetzen. Oft haben sie unangenehme Nebenwirkungen wie zum Beispiel Bluthochdruck.

Eine Haarwurzelbehandlung kann eine schonende Alternative sein, wenn es um das Auffüllen von Geheimratsecken geht. Hier gewinnen wir aus etwas Eigenblut der Patientin oder des Patienten hochkonzentriertes Blutplasma. Es wird im Zuge mehrerer Behandlungen mit zahlreichen Injektionen in die Kopfhaut gegeben.

Eine Mesotherapie gegen Haarausfall (auch bekannt als Mesohair) schleust pflanzliche oder homöopathische Mittel ebenso wie andere Stoffe zur Wachstumsförderung gezielt in Ihre Kopfhaut. Dazu dienen aufeinanderfolgende Mikroinjektionen im Bereich der Geheimratsecken.

Daneben kommt auch eine Mikropigmentierung der Kopfhaut (Scalp Micro Pigmentation) in Frage. Sie kann Geheimratsecken dauerhaft kaschieren. Dazu werden in den Haarausfallzonen Ihrer Kopfhaut farblich passende Pigmente eintätowiert. So lässt sich der täuschend echte Eindruck einer Kurzhaarfrisur hervorrufen. Auch ausgedünntes Haar kann man mit der Methode optisch gut auffüllen.

Eine Haartransplantation mit Eigenhaar ist das einzige Verfahren, das an kahl gewordenen Stellen wieder neuen, dichten Haarwuchs bringen kann. Transplantierte Haare, die gut einwachsen, fallen normalerweise nie wieder aus.

Bei dem Verfahren werden Haare vom Hinterkopf des betroffenen Mannes oder der Frau an die kahlen Stellen verpflanzt. Die hinteren Haare sind unempfindlich gegen das männliche Geschlechtshormon, das Haarausfall auslöst. Sie bleiben an ihrem neuen Wuchsort normalerweise ein Leben lang erhalten.

Die erfahrenen Ärzte von S-thetic platzieren die neuen Haare so, dass sie vom angestammten Haarwuchs normalerweise in nichts zu unterscheiden sind. In Haardichte, Wuchsrichtung und Verteilung gleichen sie den vorhandenen Haaren. Auch auf die Gestaltung einer authentischen Haarlinie wird höchste Sorgfalt verwendet. Die Grafts werden anschließend in den Haarausfallregionen wieder eingesetzt.

Von einem kompetenten Arzt verpflanzte Haare wachsen größtenteils fest ein. Das Verfahren wird häufig von Männern in Anspruch genommen. Aber auch Frauen, die von kahlen oder zu hohen Schläfen betroffen sind, können es nutzen.

Eine Haartransplantation eignet sich besonders, wenn der erblich bedingte Haarausfall seinen Höhepunkt weitgehend erreicht hat. Der Haarverlust schreitet dann nicht mehr oder nur noch langsam voran. Verpflanzte Haare ergänzen sich sinnvoll mit dem noch vorhandenen Haarwuchs. Sie bilden keine „Inseln“, die der Haarausfallgrenze weit vorgelagert sind. Denn das könnte ein unschönes Bild abgeben oder weitere Transplantationsmaßnahmen notwendig machen. Dafür müssten aber noch genügend Spenderhaare im Hinterkopfbereich vorhanden sein.

Individuelle Behandlungsmöglichkeiten für Geheimratsecken zeigen die Ärzte von S-thetic Hair Ihnen gerne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs auf. Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin per Telefon oder Kontaktformular.

Dünnt sich das Haar bereits aus, kann eine medikamentöse Behandlung mit Minoxidil oder Finasterid anberaumt werden. Hierbei handelt es sich um Pharmazeutika, die ursprünglich gegen niedrigen Blutdruck helfen und eine durchblutungsfördernde Wirkung haben. Wird die Kopfhaut besser durchblutet, gelangen die essenziellen Vitalstoffe schneller und in größerer Menge an die Haarwurzeln und versorgen sie. Da es sich um verschreibungspflichtige Medikamente handelt und ernstzunehmende Nebenwirkungen wie Herzrasen, Hypotonie und anderweitige Begleiterscheinungen nicht ausgeschlossen werden können, ist eine ärztliche Beratung zwingend von Nöten.

Ist das Haar irreversibel ausgefallen und im Bereich der Ratsherrenwinkel sind keine lebendigen Haarwurzeln mehr vorhanden, ist die Haartransplantation eine wirksame Behandlung. Dazu werden Follikeleinheiten im Spenderbereich am Hinterkopf entnommen, in einer nährstoffreichen Lösung gestärkt und anschließend mit der modernen DHI Technik im Empfängerbereich verpflanzt. Ein Vorteil ist, dass die verpflanzten Grafts einwachsen und nach der Heilungsphase von neun bis 12 Monaten für dichten Haarwuchs über den Schläfen sorgen.

Wie können Frauen Geheimratsecken kaschieren?

Ist krankhafter Haarausfall so deutlich sichtbar wie bei Geheimratsecken, schlägt sich die Erkrankung nicht selten auch auf das Selbstbewusstsein nieder. Frauen mit Geheimratsecken fühlen sich weniger schön und ziehen sich womöglich zurück. Sie meiden andere Menschen, weshalb sich der Haarverlust auch auf die Psyche auswirken kann.

Für mehr Selbstvertrauen lohnt sich eventuell ein Umstyling, um die zunehmend kahlen Stellen an den Schläfen auf clevere Weise mit einer neuen Frisur zu kaschieren:

  • Seitenscheitel: Ob mit langen oder kurzen Haaren, ein auf die Seite frisierter, tiefer Seitenscheitel kann den lichter werdenden Haaransatz optimal vertuschen - so lange der Scheitel nicht zu seitlich getragen wird.
  • Mittelscheitel: Ist das Deckhaar sowieso schon sehr lang, eignet sich ein Mittelscheitel dazu, die kahlen Geheimratsecken zu kaschieren. Das Haar fällt dann über die lichten Schläfen.
  • Pony: Ein Haarschnitt mit Pony verdeckt die hohe Stirn und Geheimratsecken einer Frau sehr effektiv. Schön dicht und auf die richtige Länge geschnitten, untermalt der Pony das weiche und feminine Gesicht.
  • Pixie oder Bob: Wer auf einen Kurzhaarschnitt setzt, kaschiert die Geheimratsecken am besten mit einem kurzen Pony beim Pixie- oder Bob-Schnitt.

Fazit Volumen und Fülle unserer Haarpracht sind immer auch Ausdruck von Vitalität und Jugendlichkeit. Zeigen sich Lücken oder kahle Stellen, nagt das natürlich am Selbstbewusstsein. Geheimratsecken werden zwar häufig als rein männliches Problem wahrgenommen, aber auch jede dritte Frau in Deutschland ist von Formen des Haarausfalls betroffen.

Glücklicherweise stehen mittlerweile neben ästhetischen Methoden wie dem Umstyling der Haare oder einer Veränderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, zahlreiche wissenschaftlich fundierte Therapien zur Verfügung, um Haarausfall, der sich z. B. in Form von Geheimratsecken zeigen kann, dauerhaft entgegenzuwirken .

Sprechen sie daher am besten mit ihrem Dermatologen, welche Therapie bei Ihnen Aussicht auf Erfolg haben kann.

Speziell für die Bedürfnisse von Frauen entwickelte Arzneimittel wie Regaine® Frauen Schaum und Regaine® Frauen Lösung mit dem Wirkstoff Minoxidil wurden zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls entwickelt, der häufigsten Form des Haarausfalls. Sie wirken direkt an der Haarwurzel, reaktivieren diese und halten dadurch den Verlauf des erblich bedingten Haarausfalls auf und können neues Haarwachstum anregen.

Geheimratsecken mit der Frisur kaschieren ist vor allem im Anfangsstadium oder bei leichterem Haarschwund in diesem Bereich möglich. Besonders eignen sich Frisuren mit Seitenscheitel, bei denen die Deckhaare über die Ratswinkel gekämmt werden. Auch längeres Deckhaar kaschiert den Oberschläfenbereich gut und ist bei Geheimratsecken eine Frisur, die viele Möglichkeiten bietet.

Ist der Schläfenbereich nicht völlig kahl, kann eine optische Verdichtung vom Haarschwund ablenken. Mit Haarpuder und der richtigen Föhntechnik wirkt der Haaransatz voller und es ist auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass sich der Haaransatz über den Schläfen nach hinten verschiebt.

Stark ausgeprägte Ratswinkel lassen sich am besten mit einem trendigen Kurzhaarschnitt verbergen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Geheimratsecken bei einer Frau oder bei einem Mann handelt. Kurz rasierte Seiten und ein Fassonschnitt am Hinterkopf sind modern und kaschieren die immer kahler werdenden Stellen sehr gut. Das Haar am Oberkopf kann länger getragen und beispielsweise nach hinten gegelt oder zum Seitenscheitel frisiert werden.

Für Männer mit Geheimratsecken ist eine Frisur besonders praktisch, wenn sie zum Gesicht und Selbstbewusstsein passt - die Glatze. Geheimratsecken mit 20, 30 oder 40 Jahren müssen kein Grund zur Verzweiflung sein.

Bei Männern müssen Ratswinkel nicht negativ behaftet sein. Vielmehr stehen sie für das maskuline Erscheinungsbild und die Reife, die Lebenserfahrung suggeriert und die von vielen Frauen als sexy empfunden wird.

Am Ende gilt: Wer seine Geheimratsecken kaschieren möchte, hat viele Möglichkeiten - vom modernen Schnitt bis hin zum stilvollen Accessoire.

Viele Männer - und auch Frauen - schauen plötzlich anders in den Spiegel, wenn die Stirn höher wird. Manche fühlen sich älter, manche weniger attraktiv.

Am Ende ist es nicht die Haarlinie, die zählt, sondern wie Sie sich fühlen.

Sobald die Geheimratsecken sichtbar werden, denken viele sofort an eine Haartransplantation. Klingt nach der schnellen Lösung - aber nicht für jeden ist der Eingriff sofort sinnvoll.

Der erste Schritt sollte immer eine klare Diagnose sein. Liegt zum Beispiel ein Nährstoffmangel oder eine Krankheit zugrunde, muss das erst behandelt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Wenn der Haarausfall noch aktiv ist, macht eine Transplantation wenig Sinn. Die frisch verpflanzten Haare könnten dann wie kleine „Inseln“ mitten in weiter kahlen Stellen wirken.

Ist dieser Zeitpunkt erreicht, kann eine Haartransplantation an den Geheimratsecken allerdings Wunder wirken. Haare vom Hinterkopf werden präzise verpflanzt, und so entsteht wieder ein dichterer, harmonischer Haaransatz.

Viele Betroffene wenden sich bei den ersten Anzeichen von Geheimratsecken oder Haarausfall zunächst an den Hausarzt oder Hautarzt. Für eine erste Diagnose ist das sicher sinnvoll.

Ein seriöser Spezialist zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht um jeden Preis etwas verkaufen möchte. Stattdessen erklärt er offen, was möglich ist - und auch, wo die Grenzen liegen. Er nimmt sich Zeit für die Beratung, stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse und beantwortet Fragen ehrlich, ohne ausweichend oder nervös zu reagieren.

Für die Therapie eines erblich bedingten Haarverlusts sollte jedoch ein Spezialist mit viel Erfahrung hinzugezogen werden.

Ein seriöser Spezialist versucht nicht, Ihnen unter allen Umständen etwas zu verkaufen - ohne Rücksicht auf das Ergebnis. Er berät Sie ausführlich, hält sich an wissenschaftliche Erkenntnisse und zeigt ehrlich die Grenzen einer Behandlung auf. Wer Wunder verspricht, ist normalerweise nicht seriös. Eine nervöse oder abwehrende Reaktion auf Rückfragen und Zweifel spricht ebenfalls gegen den Arzt.

Grundsätzlich ist eine Behandlung von Geheimratsecken auf verschiedenen Wegen möglich. Eine Verbesserung der Situation kann in den allermeisten Fällen erreicht werden. So kann der Haarausfall oft gestoppt und der Zustand konserviert werden.

Mithilfe von bio-regenerativen Therapien, beispielsweise der PRP- oder Stammzellen-Therapie können Haarwurzeln oft noch reaktiviert bzw. gestärkt werden.

Wir zeigen Ihnen effektive Lösungen gegen Geheimratsecken, von regenerativen Therapien bis zur Haartransplantation.

Rund 40-50 Prozent der Männer ab 20 leiden unter Geheimratsecken. Frauen sind seltener betroffen. Wenn sie unter Haarausfall leiden (ungefähr 30 Prozent), kann sich das auch im Schläfenbereich zeigen.

Männer neigen eher zu Geheimratsecken sowie der klassischen Glatze.

Haartransplantationen und/oder die richtige Frisur können dazu beitragen, mit Ihren Geheimratsecken umzugehen.

Mit unseren Behandlungen erreichen wir bei über 90% unserer Patienten eine deutliche Besserung in kurzer Zeit.

Wenn Tritt Haarausfall auf und verschwindet nicht nach einigen Wochen von selbst wieder, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen, hilft mehr Haarwurzeln zu erhalten.

Für viele Betroffene sind Hausarzt oder Hautarzt (Dermatologe) der erste Ansprechpartner bei Haarausfall. Das ist für eine erste Einschätzung und Diagnose durchaus sinnvoll.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen geholfen, mehr über Geheimratsecken und mögliche Behandlungen zu erfahren.

Geheimratsecken bei Frauen: SOS-Tipps bei Haarverlust

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