Die Rasur gegen den Strich: Vor- und Nachteile für den Bartwuchs

Viele Männer stehen vor der Frage, ob sie sich mit oder gegen den Strich rasieren sollen. Die Rasur macht die Haut glatt und geschmeidig und wirkt zudem noch erfrischend. Allerdings ist eine Rasur nicht ganz unproblematisch. Manchmal gibt es hinterher lästige rote Pickel am Hals, oder es gibt Schnittwunden - beides nicht schön. Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile der Rasur gegen den Strich und gibt Tipps, wie man Hautirritationen vermeiden kann.

Was passiert, wenn man gegen den Strich rasiert?

Viele Experten raten davon ab, gegen den Strich zu rasieren, weil die Haut stärker darauf reagiert. Die Rasur gegen den Strich führt zum Gegenteil: Die Klingen heben das Haar an, weg von der Haut.

Der Vorteil: So kann die Rasierklinge ganz flach schneiden und das Haar zieht sich zurück. Dieses Risiko wird durch einen schwierigen Bart noch größer. Je fester die Haare sind, desto mehr Widerstand gibt es.

Mikroskop enthüllt: Sie haben sich bisher immer falsch rasiert

Tipps für eine Rasur ohne Irritationen

Für eine perfekte, gründliche Rasur solltest Du versuchen, gegen den Strich zu rasieren. Dadurch erhöht sich zwar die Gefahr von Beschwerden, aber Du kannst beruhigt sein: Wir helfen Dir dabei, sie zu minimieren.

1. Finde die Haarwuchsrichtung heraus

Zuerst ermittelst du die Haarwuchsrichtung. Bedenke, dass Dein Gesicht Krümmungen, Rillen und Falten hat. Diese sorgen dafür, dass das Barthaar nicht in die gleiche Richtung wächst. Um festzustellen, wie Du gegen den Strich rasierst, reicht es nicht aus, in den Spiegel zu sehen. Die Haarspitzen können Dir einen Hinweis zur Wuchsrichtung geben, aber bei einem kurzen Bart kannst Du diese kaum erkennen.

Reibe Deine Finger oder eine Karte - was Dir lieber ist - über Deinen trockenen Bart. Geh in alle Richtungen: aufwärts, abwärts, seitwärts und diagonal. Achte auf die Veränderungen und die Stellung der Haare: Die Richtung, in der Du den Widerstand spürst, ist gegen den Strich.

2. Bereite Deine Haut vor

Jetzt weißt Du schon einmal, welche Richtung gegen den Strich geht, und kannst Dein Gesicht richtig vorbereiten. Zuerst greifst Du zu Deinem bevorzugten Gesichtsreiniger und wäschst Dein Gesicht gründlich. Dann peelst Du Deinen Bart mit einem Produkt, das sich für Deinen Hauttyp eignet. Dafür nimmst Du ein warmes Handtuch für den Barbier-Stil oder Du gehst unter die Dusche. Die Wärme wird die Festigkeit und Rauheit der Haare um 70 % reduzieren, sodass der Schnitt leichter wird.

3. Trage Rasiergel auf

Wenn Du ohne Hautirritation gegen den Strich rasieren willst, benötigst Du mehr Feuchtigkeit und Schutz. Darum empfehlen wir Rasiergel anstelle von Schaum. Wenn es durchsichtig ist, um so besser! Das Gel hilft außerdem vor Kratzern und Schnitten, des Weiteren macht es das Haar weich und ermöglicht eine bequeme und glatte Rasur.

4. Die Rasur

Entscheide Dich für einen Herrenrasierer, der sich gut an die Linien Deines Gesichts anpasst, beispielsweise für den Gillette ProGlide oder die Mikropuls-Variante, den ProGlide Power. Jetzt machst Du präzise, sanfte und behutsame Züge. Drei pro Bereich sollten reichen. Nach dem Abspülen der Rückstände trägst Du ein hochwertiges Aftershave auf. Der Gillette Comfort Erfrischungs-Balsam beruhigt Deine Haut mit einer hydratisierenden, erfrischenden und belebenden Wirkung.

Weitere Tipps und Überlegungen

  • Regelmäßiger Klingenwechsel: Wechsle deine Rasierklinge regelmäßig aus. Stumpfe Klingen können an den Barthaaren ziehen und so die Haarwurzeln irritieren.
  • Gesunde Ernährung: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf den Bartwuchs aus.
  • Gesichtsmassagen: Gesichtsmassagen fördern die Durchblutung und können so ebenfalls das Wachstum der Barthaare anregen. Wasche dazu regelmäßig das Gesicht mit warmem Wasser, um die Poren zu öffnen, und massiere anschließend mit den Fingerspitzen etwas Bartöl ein. Netter Nebeneffekt: Gesichtshaut und Barthaare werden gepflegt.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder Bartwuchs für eine Rasur direkt gegen den Strich geeignet ist, insbesondere auf der Oberlippe und dem Kinn. Viele Männer finden eine Kombination aus Rasieren mit dem Strich, quer zum Strich und leicht schräg gegen den Strich am besten.

Nassrasur vs. Trockenrasur

Es gibt zwei Hauptmethoden der Rasur: Nassrasur und Trockenrasur.

  • Nassrasur: Sie gilt als die schonende und gründlichere Methode. Nachteil: Wer unreine Haut hat, leidet manchmal Qualen. Vorteil: Jede Nassrasur wirkt als Peeling, pflegt also die Haut.
  • Trockenrasur: Schnell und bequem. Bei Akne und infektiöser Haut ist sie sinnvoller als die Nassrasur. Das Gesicht vorher mit warmem Wasser und Waschcreme gründlich reinigen, abtrocknen, ein Pre-shave auftragen, das die Barthaare aufrichtet. Nachher ein After-shave-Produkt zur Beruhigung.

Die Wahl der Methode hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Zusätzliche Tipps für die Nassrasur

  1. Einweichen: Immer vor dem Duschen rasieren, sonst quillt die Haut zu sehr auf, und die Barthaare lassen sich nicht mehr richtig fassen. Am besten das Gesicht mit warmem Wasser und einer Reinigungscreme waschen.
  2. Einschäumen: Rasierschaum, -creme oder Gel einmassieren und etwa fünf Minuten einwirken lassen. Dadurch stellen sich die Barthaare auf und lassen sich besser schneiden.
  3. Reihenfolge: Nicht alle Barthaare sind gleich dick. Daher zuerst die Wangen, dann den Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn rasieren. Hier sind die Stoppeln am stärksten und können die längste Einweichzeit vertragen.
  4. Haut spannen: Um sicherzugehen, dass auch alle Barthaare erwischt werden, sollte die Haut beim Rasieren mit einer Hand gespannt werden. Dadurch kann das Haar von der Rasierklinge tiefer gekappt werden. Außerdem verringert sich die Verletzungsgefahr. Immer gegen die Richtung spannen, in die rasiert wird.
  5. Mit dem Wuchs: Niemals kreuz und quer über das Gesicht rasieren. Das mag zwar schneller gehen, richtet aber eine Menge Schaden an. Empfehlenswert ist die Rasur in Wuchsrichtung. Das schont die Haut. In falscher Richtung können schnell einzelne Barthaare ausgerissen werden. Die Klinge auch bitte nicht zu stark anpressen, sonst wird gleich eine der wichtigen Hautschichten mit entfernt.
  6. Entspannung: Nach der Rasur ist die Haut meist gerötet und gereizt. Daher braucht sie eine pflegende Nachbehandlung. Zuerst die Seifenreste mit warmem, dann mit kaltem Wasser abspülen. Jetzt geht entweder Rasierwasser - das belebt die Haut, ist aber alkoholhaltig und parfümiert. Bei trockener und empfindlicher Haut lieber After-shave-Lotion, Balsam oder -Gel verwenden.

FAQ zum Thema “Gegen den Strich rasieren”

Wie gelingt mir eine gründliche Rasur ohne Irritation?

Orientiere Dich an unseren Tipps zur Rasur gegen den Strich und mach maximal drei Züge, immer mit Rasiergel.

Ist es sicher, gegen den Strich zu rasieren?

Ja, aber Du solltest Deine Raiser-Routine sehr ernst nehmen. Ansonsten kann es zu unangenehmen Folgen kommen, beispielsweise zu Reizungen, Spannungen und sogar Schmerzen.

Was brauchst Du, um gegen den Strich zu rasieren?

Die richtige Vorbereitung, hochwertiges Rasiergel, einen guten Rasierer und ein beruhigendes Aftershave.

tags: #gegen #strich #rasieren #bartwuchs

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen