Glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar - wer wünscht sich das nicht? Mit der richtigen Pflege kann dieser Traum durchaus रियलität werden oder zumindest ein Ergebnis erzielt werden, das dem sehr nahe kommt. Allerdings ist es gar nicht so einfach, das richtige Produkt für sich selbst zu finden, da das Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur unterschiedliche Bedürfnisse hat.
Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Im Folgenden werden verschiedene Aspekte von Anti-Schuppen-Shampoos, insbesondere das Garnier Fructis Anti-Schuppen Shampoo, beleuchtet.
Wir gebrauchen es nahezu tagtäglich, doch die wenigsten von uns wissen wahrscheinlich, wie ein Shampoo überhaupt funktioniert. Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe - Stichwort: waschaktive Tenside -, die die Haarfasern öffnen.
Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden. Damit ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten. Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen.
Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.
Schluss mit Schuppen! Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
Anti-Schuppen-Shampoos gründlich einmassieren und eventuell kurz einwirken lassen.
Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen.
Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen. Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
Die Zeitschrift 'Öko-Test' hat jetzt 20 Anti-Schuppen-Shampoos auf ihre Inhaltsstoffe untersucht. Ein Praxistest wurde nicht gemacht, da die Effizienz der Mittel im Einzelfall ganz unterschiedlich ausfällt.
Aufgefallen ist dabei vor allem, dass die Shampoos von namhaften Marken wie 'Head & Shoulders‘, 'Garnier Fructis‘ oder 'Elvital‘ Wirkstoffe mit Nebenwirkungen enthalten und deswegen mit „ungenügend“ bewertet werden. Die zwei Bio-Shampoos von 'Sante' und 'Logona' hingegen setzen auf die sanfte Pflege und Heilkräfte von Pflanzen und wirken antibakteriell. Als einzige Produkte schneiden sie mit der Bestnote ab. Sechs Shampoos hingegen sind durchgefallen.
Seit März 2022 ist Zinkpyrithion - jahrelang wichtigster Wirkstoff zur Schuppenbekämpfung - in der EU verboten. Trotzdem gibt es immer noch kein grünes Licht für alle Anti-Schuppen-Shampoos in unserem Test.
Tatsächlich ist in diesem Test nur noch ein einziges Produkt übrig, das wir wegen seines Wirkstoffes kritisieren. Auch dieser Stoff wirkt gegen Pilzbefall auf der Kopfhaut und gehört zur Gruppe der umstrittenen halogenorganischen Verbindungen, die sich in Gewässern und Sedimenten anreichern können. Erfreulich: Alle anderen Shampoos im Test arbeiten mit Antischuppen-Mitteln, die wir für unbedenklich halten.
Haupttensid in 19 von 20 konventionellen Shampoos ist Sodium Laureth Sulfate. Das Tensid schäumt zwar super, dringt aber auch in die äußerste Schutzschicht der Haut, die Hornschicht, ein.
Hier sind die drei besten Anti-Schuppen-Shampoos:
Diese Produkte fielen im Test durch:
Bewertungskriterien:
Das Fructis Anti-Schuppen Beruhigende Shampoo ist eine echte Wunderwaffe im Kampf gegen Schuppen. Mit Grünem Tee und Pircoton-Olamin angereichert, befreit es die Kopfhaut von Schuppen und verleiht dem Haar neuen Glanz. Außerdem konnte eine Anti-Rückfallwirkung wissenschaftlich bestätigt werden: Nach 4 Wochen regelmäßiger Anwendung werden die Schuppen für 2 Wochen beseitigt. Das Shampoo gegen Schuppen ist dermatologisch getestet und für alle Haartypen geeignet.
Die Formel des Anti-Schuppen-Shampoos von Garnier ist vegan und kommt ohne Silikone aus. Dadurch entsteht ein natürliches Haargefühl - frei von Schuppen.
Inhaltsstoffe (INCI): Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Coco-Betaine, Glycol Distearate, Camelia Sinensis Leaf Extract, Fumaric Acid, Carbomer, Ppg-5-Ceteth-20, Peg-55 Propylene Glycol Oleate, Sodium Chloride, Sodium Hydroxyde, Propylene Glycol, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride, Citric Acid, Octyldodecanol, Sodium Benzoate, Salicylic Acid, Piroctone Olamine, CI 19140 (Yellow 5), CI 42090 (Blue 1 Lake), Linalool, Limonene, Citronellal, Hexyl Cinnamal, Parfum, F.i.l. Z70016839/1
Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.
Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.
Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.
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