Ganzkörper-Laser-Haarentfernung: Kosten, Risiken und Vorteile

Der Wunsch nach dauerhaft glatter Haut ist weit verbreitet. Die Laser-Haarentfernung bietet eine effektive Lösung, um unerwünschte Körperbehaarung loszuwerden. Dieser Artikel beleuchtet die Kosten, Risiken und Vorteile dieser Methode, um Ihnen eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen.

Laser-Haarentfernung in der Praxis

Dauerhafte Haarentfernung vs. Traditionelle Methoden

Um unerwünschten Haarwuchs zu verhindern bzw. einzudämmen, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Ob Rasieren, Wachsen, sog. Sugaring oder der Einsatz von Haarentfernungs­cremes - nur selten werden mit diesen Methoden zufriedenstellende und vor allem lang anhaltende Ergebnisse erzielt. Schon nach wenigen Tagen bis Wochen wachsen die Härchen wieder nach und die Behandlung beginnt von vorne.

Als effektive und nachhaltige Lösung hat sich der Einsatz von modernen Epilationslasern zur dauerhaften Haarentfernung bewährt. Das sind die Vorteile im Vergleich zu herkömm­lichen Methoden der Haarentfernung:

  • Minimaler Aufwand, maximaler Effekt: Die Methode der dauerhaften Haarentfernung mittels Laser ist schnell und effektiv, da mehrere Haare gleichzeitig behandelt werden können. Dadurch ist die Behandlungsdauer im Vergleich zu anderen Methoden deutlich kürzer.
  • Langfristige Ergebnisse: Im Gegensatz zu anderen Methoden wie Rasieren oder Wachsen erreicht die Haar­entfernung mittels Laser nach­haltige Ergebnisse. Bereits nach wenigen Behandlungen kann das Haarwachstum stark reduziert oder sogar gestoppt werden.
  • Schonende und schmerzfreie Behandlung: Außer geringgradigen Hautrö­tungen bzw. -reizungen sind beim Einsatz moderner Lasersysteme keine Nebenwirkungen zu erwar­ten. Auch das Problem einge­wachsener Haare, welches etwa häufig nach regelmäßigem Rasieren vorkommt, haben Sie bei der Haarentfernung mit Laser nicht zu befürchten.
  • Kosteneffizient: Obwohl eine dauerhafte Haar­entfernung im Vergleich zu ande­ren Methoden wie Rasieren oder Wachsen teurer ist, kann sie auf lange Sicht kosteneffektiver sein. Da die Ergebnisse nachhaltig sind, müssen Sie nicht regelmäßig Geld für andere Methoden ausgeben.

Wie funktioniert die Laser-Haarentfernung?

Die dauerhafte Haarentfernung per Laser basiert auf kurzen und intensiven Laser- sowie Lichtimpulsen, die gezielt an die Haarwurzel abgegeben werden. Diese Impulse durchdringen die Haut, ohne sie zu schädigen und werden im Gewebe von der Haarwurzel sowie den Haarfollikeln aufgenommen. Daraufhin kommt es zu einer starken Temperaturerhöhung. Die Wärme schädigt die Haarwachstumszellen, woraufhin das Haar nicht mehr wachsen kann. Einige Zeit nach der Behandlung fällt das Haar unbemerkt aus. Durch die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen ist es dem Körper zudem nicht möglich, neue Haare an den behandelten Arealen zu bilden.

Die Laser-Haarentfernung gilt als das wirksamste Verfahren. Allerdings sind verschiedene Mythen und Missverständnisse weit verbreitet.

Manche Patienten, die sich zum ersten Mal für eine Laserhaarentfernung entscheiden, fragen sich, ob diese die Gesundheit des Körpers beeinträchtigen oder Krebs auslösen kann.

Studien zeigen, dass diese Befürchtungen unbegründet sind. Es besteht kein Risiko bei diesem Verfahren. In der weltweiten Praxis gibt es keine Hinweise auf onkologische Erkrankungen, die durch Laserbehandlungen in der Kosmetologie oder Medizin verursacht wurden.

Die Frage ob die Laser-Haarentfernung Krebs verursachen kann ist weit verbreitet, weil die Menschen dieses Verfahren mit ernsteren Verfahren wie Röntgenstrahlen oder CT-Scans in Verbindung bringen, die auf Gammastrahlen basieren und bei hoher Strahlung die Zellstruktur beeinträchtigen und Krebs verursachen können. Die Laser-Haarentfernung hingegen kann keinen Krebs verursachen. Natürlich können einige kleinere Probleme auftreten, aber das Auftreten einer bösartigen Wucherung ist definitiv ausgeschlossen.

Röntgen- und Gammastrahlen können einen bösartigen Tumor verursachen, weil sie hochfrequente ionisierte Strahlung enthalten. Kosmetische Laser hingegen haben eine niederfrequente Strahlung im sichtbaren Bereich (Infrarot), die für den Menschen unbedenklich ist.

Der Strahl dringt höchstens 3 mm tief in die Haut ein, während die Dicke der Haut selbst 5 mm beträgt. Das bedeutet, dass die Strahlen den Haarfollikel zerstören, ohne etwas anderes zu beeinflussen. Diese Laserstrahlung wird von Chromophoren absorbiert, so dass die Zellen durch ihre Wirkung nicht verändert werden. Es ist kein Geheimnis, dass der Laserstrahl häufig für kosmetische Hautverjüngungsverfahren eingesetzt wird. Dieses Verfahren ist derzeit eines der fortschrittlichsten und sichersten, da es sich bewährt hat.

Vorteile der Laser-Haarentfernung

  1. Zeitersparnis: Durch eine Haarentfernung per Laser ergibt sich eine langfristige Zeitersparnis, da die Frauen und Männer sich nicht fortwährend um Rasur oder Epilation kümmern müssen.
  2. Erreichbarkeit: Zum anderen können die stark behaarten Areale auch an schwer erreichbaren Stellen vorliegen, die nicht so leicht zu rasieren, wachsen oder epilieren sind. Hierzu gehören zum Beispiel der Rücken oder die Schultern.
  3. Schonende Behandlung: Die Laserbehandlung verläuft zudem sehr schnell und schonend. Die Laser- und Lichtimpulse dringen an die Haarwurzeln vor, ohne anderes Gewebe zu schädigen. Mit Ausfallzeiten oder starken Nebenwirkungen ist daher nicht zu rechnen. Eine Behandlungssitzung dauert, je nach Größe des Areals, zwischen 10 und 90 Minuten.
  4. Weniger Schmerzen: Die Haarentfernung per Laser verläuft hingegen nahezu unbemerkt. Die Patienten und Patientinnen berichten meist von einem leichten Stechen oder geringen Prickeln auf der Haut. Ein integriertes Kühlsystem sorgt bei der Laserbehandlung dafür, dass die obere Hautschicht beruhigt und geschont wird. Zudem werden sensible und schmerzempfindliche Körperstellen vor der Behandlung mithilfe einer speziellen medizinischen Salbe (Anästhesiecreme) betäubt.
  5. Sicherheit: Bei einer fachgerechten Anwendung gilt die dauerhafte Haarentfernung per Laser als sehr sicher. Die in unserem Hautzentrum eingesetzten Lasersysteme sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit getestet und zertifiziert. Verletzungen oder Nebenwirkungen treten daher sehr selten auf.
  6. Vielseitigkeit: Mit einer Laserbehandlung lassen sich unterschiedliche Bereiche enthaaren.
  7. Kosteneinsparungen: Auf längere Sicht lassen sich mit einer Laser-Haarentfernung mitunter Kosten einsparen. Die Patienten und Patientinnen sind nicht mehr darauf angewiesen, wiederholte Behandlungen wie Waxing oder Rasuren beziehungsweise die entsprechenden Utensilien zu kaufen. Auch Müll (z. B. Rasierklingen, Wachsstreifen etc.) lässt sich dadurch einsparen.

Nachteile und potenzielle Risiken

  • Nicht für alle Haartypen geeignet: Mit den Lasersystemen lassen sich oftmals nicht alle Haartypen ansprechen. Für den gewünschten Effekt ist das Melanin in den Haarwurzeln entscheidend, denn dieses nimmt die Energie auf, wandelt sie in Wärme um und ruft somit die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen hervor. Bei hellen Haaren, die wenig Melanin besitzen, kann es sein, dass die Haarentfernung nicht anschlägt. Ebenso kann es vorkommen, dass stark gebräunte Haut oder dunkle Hauttypen für die Behandlung ungeeignet sind, da die Laserenergie nicht so leicht durch dunkle Haut dringen kann wie durch helle.
  • Mehrere Behandlungen notwendig: Als nachteilig kann zudem angesehen werden, dass mehrere Behandlungen in mehrwöchigen Abständen für ein optimales Ergebnis notwendig sind. Bei der Behandlung werden die Haare angesprochen, die in der Wachstumsphase sind. Zum Zeitpunkt der Behandlung befinden sich jedoch nicht alle Haare im Areal in der Wachstumsphase. Daher müssen mehrere Sitzungen eingeplant werden.
  • Kosten: Ein weiterer Punkt sind die Behandlungskosten. Eine dauerhafte Haarentfernung kann pro Sitzung und Areal zwischen 50 und 300 Euro kosten. Da mehrere Sitzungen notwendig sind, summieren sich die Preise dementsprechend.
  • Dauerhafte Ergebnisse: Die dauerhaften Ergebnisse können ebenfalls als Pro- und Kontraaspekt gesehen werden. Die Haare wachsen nach der Behandlung in dem Bereich für gewöhnlich nicht mehr nach. Das ist der gewünschte Effekt der Behandlung, jedoch lässt sich nicht ausschließen, dass sich das persönliche Schönheitsideal in Zukunft verändert.

Laser-Haarentfernung Risiken: Was Sie wissen sollten

So schön die Vorstellung von ewig glatten Beinen in der Theorie ist, die Haarentfernung durch Laser kann in der Praxis - wie alle Therapien im medizinischen und ästhetischen Bereich - mit normalen Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen verbunden sein. Wenn du dich für eine dauerhafte Haarentfernung entscheidest, solltest du dir die Laser-Haarentfernung Risiken vor der Behandlung auf jeden Fall bewusst machen.

Bevor wir allerdings mit der dauerhaften Haarentfernung beginnen, findet zuerst ein ausführliches Vorgespräch statt. Wir müssen deine Haut und deine Haare kennenlernen, um mögliche Laser-Haarentfernung Risiken einer Behandlung auszuschließen. Denn: Eine dauerhafte Haarentfernung mittels Laser ist nicht für alle Hauttypen geeignet. Natürlich kannst du bereits selbst deinen Hauttyp bestimmen, um zu sehen, ob deine Haut für eine Laser-Haarentfernung in Frage kommt.

Nicht alle Hauttypen eignen sich

Die Laserepilation ist nicht für jeden Hauttyp und jede Haarfarbe geeignet. Wirklich gut greifen Standard-Lasergeräte, wie sie in den meisten Kosmetikstudios stehen, funktionieren nur bei dunklen oder dunkelblonden Haaren auf heller Haut ohne Laser-Haarentfernung Risiken.

Zu einer Herausforderung wird die Haarentfernung mittels Laser vor allem bei sehr heller Haut, blonden und rötlichen Haaren. Weiße und weißblonde Haare enthalten nämlich zu wenig Melanin, um die Laser-Strahlung zu absorbieren und an den Follikel weiterzuleiten. In solchen Fällen können Verbrennungen auftreten. Um das auszuschließen, solltest du im Zweifelsfall unbedingt zum Probe-Lasern gehen.

Problematisch kann es aber auch bei Menschen mit sehr dunkler Haut werden: Oftmals kann in diesem Fall eine Laserbehandlung selten bis gar nicht durchgeführt werden. Denn für eine Laserbehandlung auf dunklerer Haut sind spezielle Geräte notwendig, die besonders geringe Energiedosen einsetzen, da es ansonsten zu Pigmentstörungen kommen kann.

Eignung verschiedener Hauttypen für die Laser-Haarentfernung

Falls es bei deiner Behandlung tatsächlich zu Pigmentstörungen kommt, solltest du Rücksprache mit dem Team halten und die Laser-Haarentfernung im Worst-Case lieber abbrechen. Obwohl sich die hellen oder zu dunklen Stellen im Laufe der Zeit wieder an den Farbton der umgebenden Haut angleichen, ist es doch ein Risiko, das verständlicherweise nicht jede*r Kund*in in Kauf nehmen möchte.

Hautrötungen, Bläschenbildung und Narben

Du hast helle Haut und dunkle Haare? Sehr gut, damit gehörst du zu denjenigen Menschen, die eine Laserbehandlung statistisch gesehen am besten vertragen. Doch leider bist du auch mit melaninreichen Haaren nicht komplett vor Laser-Haarentfernungs Risiken und unangenehmen Nachwirkungen der Laserbehandlung gefeit.

Die typischen Begleiterscheinungen einer Laserbehandlung wie Schmerzen, Rötungen, Blasen, Ödeme, Krusten, Blutungen, temporäre Hypo- und Hyperpigmentierungen und unerwünschter Haarverlust können auch bei dir auftreten.

Aber keine Sorge: Diese Unannehmlichkeiten sind meist vorübergehender Natur und heilen narbenfrei ab. Anders verhält es sich, wenn der Laser im Studio zu stark eingestellt wurde - dann können im schlimmsten Fall irreversible Narben entstehen. Zu den schwereren Nebenwirkungen zählen auch Verbrennungen höheren Grades mit Narbenbildung, Wundheilungsstörungen mit infektiösen Folgen, Dyspigmentierung (Störung des Pigmentgehalts der Haut) sowie bakterielle, virale und mykotische Infektionen. Letztere werden zum Beispiel durch verschiedene Pilzarten hervorgerufen.

Lasern mit Muttermalen

Zu den Risiken einer Laser-Haarentfernung zählen zudem Muttermale. Muttermale enthalten grundsätzlich viel Melanin - daher absorbieren sie genauso wie die Haarwurzel, die das eigentliche Ziel der Behandlung sein sollte, das gebündelte Licht des Lasers. Da das zu schweren Verbrennungen führen kann, ist eine Laser-Haarentfernung auf stark pigmentierten Hautarealen wie Leberflecken nicht möglich.

Hast du Muttermale, solltest du die entsprechende Hautregion also definitiv keiner dauerhaften Haarentfernung unterziehen. Unser Fachpersonal weiß das natürlich und sorgt dafür, dass deine Muttermale bei einer Behandlung prinzipiell sorgfältig abgedeckt und ausgespart werden.

Muttermale sollten bei der Laser-Haarentfernung ausgespart werden.

Wann überwiegt das Risiko den Nutzen?

In einigen Fällen ist es sinnvoll, besser keine dauerhafte Haarentfernung in Betracht zu ziehen - beispielsweise ist eine Laserbehandlung nicht zu empfehlen, wenn du unter schweren Durchblutungsstörungen oder Venenerkrankungen leidest. Daneben gilt die regelmäßige Einnahme von Kortison oder Anabolika als Kontraindikation. Auch wenn du gerade schwanger oder auf einen Herzschrittmacher angewiesen bist, solltest du vorsichtshalber auf eine Laserbehandlung verzichten.

Besonders im Alleingang zuhause. Homelaser werden inzwischen in vielen Discountern angeboten und als preisgünstige Alternative für den Heimgebrauch beworben. Dass von diesen Geräten hohe Laser-Haarentfernungs Risiken ausgehen, zeigen ärztliche Empfehlungen: Laut dem ärztlichen Journal wird von der Benutzung deutlich abgeraten.

Patienten ohne medizinische Vorkenntnisse sollten auf keinen Fall selbst Hand anlegen, denn die Behandlung führt bei Laien besonders häufig zu Komplikationen an der Haut und an den Augen. Also: Finger weg und ab zum Experten. In professionellen Studios kannst du dir sicher sein, dass deine Laser-Haarentfernung korrekt und deinem Haut- bzw. Haartypen entsprechend durchgeführt wird.

Die Wahl des richtigen Studios

Der Markt für ästhetische Behandlungen boomt, und wo hohe Nachfrage herrscht, tummeln sich leider nicht nur Experten. Neben seriösen Instituten locken immer mehr Anbieter mit vermeintlichen Schnäppchen und vollmundigen Versprechen. Die Wahl des richtigen Instituts ist daher keine Nebensache, sondern eine entscheidende Weichenstellung zwischen strahlender Haut und potenziellen Risiken wie Verbrennungen, Narben oder Pigmentstörungen.

Die Falle des Billigangebots

Seien Sie äußerst misstrauisch bei extrem niedrigen Preisen, die oft aggressiv beworben werden. Qualität, Sicherheit und modernste Technologie haben ihren Preis. Hinter vermeintlichen Schnäppchen verbergen sich häufig veraltete oder minderwertige Geräte - nicht selten billige Importe aus Fernost ohne ausreichende Sicherheitszertifizierungen und mit mangelhafter Kühlung. Die Konsequenzen: Behandlungen, die kaum Wirkung zeigen und endlos wiederholt werden müssen, oder schlimmer noch, schmerzhafte Verbrennungen und bleibende Hautschäden.

Fehlende Nachweise - Die NiSV-Lücke

Ein absolutes Warnsignal ist das Fehlen sichtbarer, überprüfbarer Qualifikationen. In Deutschland ist die NiSV (Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen) gesetzlich vorgeschrieben. Jeder, der Laser oder IPL-Geräte zur Haarentfernung gewerblich einsetzt, muss einen entsprechenden Fachkundenachweis besitzen. Fragen Sie aktiv danach! Wer diesen Nachweis nicht erbringen kann oder ausweichend antwortet, arbeitet illegal und setzt Ihre Gesundheit aufs Spiel.

Veraltete oder dubiose Technologie

Fragen Sie gezielt nach dem verwendeten Gerät. Seriöse Institute informieren transparent über Hersteller und Modell. Wird abgewiegelt oder ein No-Name-Gerät eingesetzt, ist Vorsicht geboten. Besonders gefährlich sind Geräte ohne adäquates Kühlsystem - ein essenzielles Sicherheitsmerkmal bei der Laser-Haarentfernung.

Die überstürzte „Beratung“

Ein Warnzeichen ist ein Beratungsgespräch, das diesen Namen kaum verdient. Wird Ihre Haut und Ihr Haartyp nicht genau analysiert? Werden keine Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand, Medikamenteneinnahme oder möglichen Kontraindikationen gestellt? Werden Risiken heruntergespielt und Sie sofort zur Buchung gedrängt? All das deutet auf mangelnde Professionalität und fehlendes Verantwortungsbewusstsein hin.

Mangelnde Hygiene

Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl und die Umgebung. Wirken die Behandlungsräume unsauber? Wird das Equipment nicht sorgfältig desinfiziert? Hygienemängel sind nicht nur unappetitlich, sondern auch ein Gesundheitsrisiko.

Unrealistische Versprechen & aggressiver Verkauf

„Garantiert 100% haarfrei nach nur 3 Sitzungen!“ oder „Absolut schmerzfrei!“ - solche Aussagen sind schlichtweg unseriös. Dauerhafte Haarentfernung erfordert aufgrund der unterschiedlichen Haarwachstumszyklen immer mehrere Behandlungen. Auch wenn moderne Geräte sehr schmerzarm sind, ist ein gewisses Empfinden (oft als leichtes Prickeln beschrieben) normal. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder von unrealistischen Garantien blenden.

Die Risiken im Klartext

Eine unsachgemäße Behandlung kann verheerende Folgen haben: schmerzhafte Verbrennungen ersten oder zweiten Grades, unschöne und oft schwer zu behandelnde Pigmentflecken (heller oder dunkler als die umgebende Haut), dauerhafte Narbenbildung, die Verschlimmerung bestehender Hautprobleme oder sogar die Aktivierung von Herpesinfektionen.

Die NiSV-Verordnung: Ihr Schutzschild

Die bereits erwähnte NiSV ist Ihr Schutzschild als Verbraucher. Sie wurde vom Gesetzgeber eingeführt, um genau die Risiken zu minimieren, die durch den unsachgemäßen Einsatz starker Strahlungsquellen wie Laser entstehen können. Die Verordnung schreibt vor, dass Anwender eine umfassende Fachkunde nachweisen müssen.

Technologie, die den Unterschied macht - Der Diodenlaser

Für die dauerhafte Haarentfernung hat sich der Diodenlaser als Goldstandard etabliert. Seine Funktionsweise ist ebenso genial wie präzise: Er sendet Licht einer spezifischen Wellenlänge aus, das gezielt vom Melanin (dem Farbstoff) im Haar absorbiert wird. Diese Lichtenergie wandelt sich in Wärme um und verödet die Haarwurzel an ihrer Basis, sodass kein neues Haar mehr nachwachsen kann. Der Clou: Die Energie konzentriert sich auf das Haarfollikel, während das umliegende Hautgewebe weitgehend geschont wird. Dies macht die Behandlung besonders effektiv und sicher, insbesondere im Vergleich zu älteren oder breitbandigeren Lichttechnologien wie manchen IPL-Geräten, die weniger zielgerichtet arbeiten können.

Kosten einer Laserbehandlung

Die Kosten variieren je nach Behandlungsart, Größe des Bereichs und Anzahl der Sitzungen. Hier einige Preisbeispiele:

Behandlung Kosten pro Sitzung
Haarentfernung 50 - 300 EUR
Tattooentfernung 100 - 400 EUR
Entfernung von Pigmentflecken ab 100 EUR

Wichtiger Hinweis: Bei ästhetischen Laserbehandlungen handelt es sich um Leistungen, die Sie selbst tragen müssen. Sie werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Bei medizinisch notwendigen Laserbehandlungen, wie beispielsweise der Entfernung von Warzen oder gutartigen Hautveränderungen, können die Kosten nach vorheriger Prüfung in Einzelfällen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

Verschiedene Lasertypen

Zur dauerhaften Entfernung uner­wünschter Haare setzen wir auf den Einsatz modernster Lasertechno­logie. Der sogenannte Alexandrit-Laser ist dabei besonders gewebe­schonend und effektiv und daher bestens für die Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung geeignet.

Der entscheidende Vorteil der Enthaarung mit dem Alexandrit-Laser ist die besonders zielgenaue Behandlung der Haar­wurzeln, ohne dabei umliegende Hautareale zu schädigen. Dadurch eignet sich dieser Lasertyp beispielsweise auch für die Behandlung sehr empfind­licher Hautstellen wie des Gesichts oder der Bikinizone.

Der Alexandrit-Laser gibt das energetische Licht gezielt in die Pigmente der Haarwurzeln ab, sodass die Nährzellen des Haares dauerhaft zerstört werden. Das führt dazu, dass die behandelten Haare bereits nach kurzer Zeit ausfallen.

Unsere Hautarztpraxis in Dortmund verfügt über eine Vielzahl an unterschiedlichen Lasertypen. In einem Beratungsgespräch mit unseren Fachärzten wird anhand der zu behandelnden Körperstelle sowie Ihrer individuellen Haar- und Hautstruktur entschieden, welcher Laser für Sie die beste Wahl ist.

Behandlungsablauf und Erfolgsaussichten

Die Dauer einer Lasersitzung beträgt je nach Behandlungsareal in der Regel zwischen zehn und 45 Minuten. Durch­schnittlich sind fünf bis acht Behand­lungen im Abstand von mindestens vier Wochen für eine dauerhafte Haar­entfernung erforderlich.

Wichtig: Im gesamten Behandlungs­zeitraum sollten die Haarwurzeln in der Haut verbleiben, da diese schließlich die Zielstruktur sind, die wir behandeln. Für Sie bedeutet das: Bitte zupfen, wachsen oder epilieren Sie Ihre Haare während der gesamten Laserbehandlung nicht. Eine Rasur der betroffenen Hautstellen ist aber erlaubt, da das Haar hierbei lediglich oberhalb der Haut abgeschnit­ten wird.

FAQ: Häufige Fragen zur dauerhaften Haarentfernung

Ist die dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser in der Schwangerschaft möglich?

Im Allgemeinen wird von Laser­behandlungen in der Schwanger­schaft abgeraten und empfohlen, diese auf die Zeit nach der Geburt zu verschieben. Es existieren bislang keine eindeutigen Studien, die die Sicherheit dieser Behand­lungs­methode während der Schwangerschaft belegen können. Sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie sich für eine dauerhafte Enthaarung interessieren und schwanger sind.

Reduziert die permanente Haarentfernung die Schweißbildung unter den Achseln?

Eine dauerhafte Haarentfernung kann die Schweißbildung unter den Achseln nicht direkt redu­zieren, da die Schweißdrüsen durch die Laserbehandlung nicht beeinflusst werden. Haare werden allerdings von schweißzerset­zenden Mikroorganismen besie­delt. Eine dauerhafte Haarent­fernung führt daher zu einer massiven Reduktion der bakte­riellen Besiedelung und beugt damit unangenehmem Schweißgeruch vor.

Welche Haar- und Hauttypen sind für eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser geeignet?

Die dauerhafte Haarentfernung mit Laser ist für verschiedene Haut- und Haartypen geeignet. Prinzipiell ist die Haarentfernung mit Laser am effektivsten bei Menschen mit dunklen Haaren und heller Haut. Grund hierfür ist, dass der Laser auf das Melanin in den Haarfollikeln zielt und dieses zerstört. Bei dunklen Haaren ist mehr Melanin vorhanden, was den Laser effektiver macht.

Wenn die Haut zu viel oder die Haarwurzeln zu wenig Farbstoff enthalten, ist eine Haar­entfernung mit Laser mitunter nicht sinnvoll. Doch inzwischen gibt es auch für hellere Haar- und dunklere Hauttypen effektive Laser. Unsere Ärzte beraten Sie gerne und wählen mit Ihnen den für Sie am besten geeigneten Laser aus.

Was muss ich bei einer dauerhaften Haarentfernung mittels Laser beachten?

Zum einen sollte die Haut wäh­rend der Behandlung nicht zu stark gebräunt sein, um die Wirksamkeit der Laserepilation zu erhöhen und das Risiko von Nebenwirkungen zu reduzieren. Zum anderen ist es essenziell, dass Sie die Haar­wurzeln während der gesamten Behandlung nicht durch Zupfen, Wachsen oder andere Epilationsmaßnahmen entfernen, da die für den Effekt notwendige Energieaufnahme in der Haar­wurzel stattfindet.

In mehreren Kulturkreisen gilt eine haarlose und glatte Haut als Schönheitsideal. Die Funktionen der Körperbehaarung - vor allem die Regulierung der Körpertemperatur und der Schutz vor Parasiten und Sonne - ist heutzutage nicht mehr so notwendig wie noch für unsere frühen Vorfahren. Daher gewinnen Methoden zur Haarentfernung immer mehr an Interesse.

Dauerhafte Haarentfernung: Alles, was du zur Vorbereitung wissen musst.

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