Übergangsfrisuren sind oft ein notwendiges Übel auf dem Weg zu einem neuen Look. Viele bedauern ihren einst angesagten Kurzhaarschnitt oder sind von der mittellangen Trendfrisur genervt. Anstatt eine Übergangsfrisur zum Problem zu machen, sollte man sie lieber als Lösung sehen. Denn diese Übergangsfrisuren sind angesagter denn je.
Was sind Übergangsfrisuren eigentlich? Eine Übergangsfrisur ist ein Haarschnitt, der speziell darauf ausgelegt ist, die Zeit zwischen zwei unterschiedlichen Haarlängen zu überbrücken. Solche Frisuren sind perfekt, um Haare wachsen zu lassen und sind ebenso praktisch wie stilvoll.
Haare wachsen zu lassen kann eine Herausforderung sein. Im Durchschnitt wachsen Haare etwa 1 bis 1,5 Zentimeter pro Monat. Je nach Ausgangslänge dauert es manchmal Monate oder sogar Jahre, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Während dieser Zeit können Haarlänge und Pflegezustand unvorteilhaft wirken, was das Styling erschwert und sich auf das Wohlbefinden auswirkt.
Die klassische Übergangsfrisur von einem Kurzhaarschnitt wie einem "Pixie Cut" zu mittellangem Haar ist ganz klar der Kurz-Bob, der etwa auf Höhe der Ohren abschließt und sehr kurz im Nacken ist. Er eignet sich gut für sehr feines Haar und schmeichelt Frauen mit schmalem Gesicht. Der Look ist frech, modern und wirkt immer jugendlich. Den Beweis liefert US-Schauspielerin Michelle Williams.
Auch total angesagt: ein Stufenschnitt. Bei den Stars liegt besonders der "Choppy Cut“ im Trend. Der Haarschnitt wird durchgestuft und sorgt durch seinen speziell fransigen Look für ein lässiges Finish. Einem runden Gesicht schenkt diese Übergangsfrisur mehr Kontur, ein schmales wirkt mit diesem Look ausdrucksstarker. “The Crown“-Darstellerin Claire Foy trägt ihre Haare gern in der angesagten Länge.
Eine Zwischenstation von mittellangen zu langen Haaren ist der "Clavi Cut“. Bei dieser Übergangsfrisur handelt es sich um einen Long-Bob, der auf Höhe des Schlüsselbeins endet. Dieser Look wirkt besonders attraktiv, da die Haare sanft über die Schultern fallen. Die Übergangsfrisur schmeichelt jedem Gesicht und wird immer mehr zum Trend. Stars wie Olivia Palermo, Naomi Watts und Karlie Kloss lieben die markante Linie.
Beach Waves im Stufenschnitt machen aus jeder Übergangsfrisur einen Hingucker. Die unfertigen Locken erinnern an eine typische Urlaubsfrisur und umschmeicheln sanft das Gesicht. Vor allem runde Gesichtsformen wirken durch das Volumen im Haar schmaler.
Die Übergangsfrisur der Stunde und Liebling vieler Stars ist der "Shag Cut“. Der Non-Bon ist wuschelig und unkompliziert. Powerlady Alexa Chang trägt ihn schon immer. Entscheidend sind bei diesem Stufenschnitt die ungleichmäßigen Spitzen. Bei glatten Haaren sehen viele Stufen besonders gut aus. Ein Pony ist kein Muss, wirkt aber bei leichten Locken super lässig, wenn er stufig in die Längen übergeht.
Übergangsfrisuren lassen sich mit den richtigen Styling-Elementen ganz leicht kaschieren. So kann ein Bandana jedes Haar einfach, schnell und hübsch in Szene setzen. Ein Dutt geht immer! Er ist beliebt, weil süß und praktisch zugleich.
Eine Flechtfrisur wie zum Beispiel ein französischer Zopf macht aus allen Übergangsfrisuren ein Highlight.
Damit die herausgewachsene Länge des eigentlichen Haarschnitts nicht ungepflegt aussieht, solltest du mit ein paar Styling-Tricks arbeiten.
Auch dann, wenn man lange Haare anstrebt, sollte man einen zwischenzeitlichen Haarschnitt nicht konsequent verweigern. Dann sieht die Übergangsfrisur nämlich ungepflegt, ja sogar struppig aus und die Haarspitzen können nicht zuletzt auch unter Spliss und Haarbruch leiden. Allein deshalb solltest du die Haare regelmäßig ein kleines Stück zurückschneiden lassen. Damit in der Übergangszeit keine akkurate Prinz-Eisenherz-Frisur entsteht, solltest du dir feine Stufen schneiden lassen. Sie bringen Dynamik und Lebendigkeit in den Schnitt.
Changierende Farbreflexe sind bei Übergangsfrisuren von kurz auf lang ebenso ein gutes Mittel, um etwas von der Länge abzulenken, die ja noch nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Perfekt auch für Übergangsfrisuren bei grauen Haaren und feinen Haaren, die einen frischen, aufregenden Look benötigen. Probiere es entweder mit einer dauerhaften Coloration oder als zeitweilige Lösung mit einer Tönung.
Wenn die Deckhaare schon lang genug sind, dass man sie ordentlich scheiteln kann, dann mach das am besten in Form eines tiefen Seitenscheitels. Die Haare, die so über den Kopf gekämmt sind, sehen mit etwas Gel oder Haarspray entweder sleek gelegt oder fransig gestylt sehr schön aus. Eine andere Idee wäre es, die Haare komplett zurück zu kämmen und zu fixieren.
Ponys sind ein kleiner Problemfall für sich bei Übergangsfrisuren von kurz auf lang. Wenn du den Pony herauswachsen lassen willst, dann hängt er leider erstmal irgendwann in den Augen und später auf Nasenhöhe. In dieser Zeit kannst du ihn beispielsweise einfach komplett zur Seite kämmen, eindrehen und mit einem Bobby Pin feststecken. Ansonsten kannst du ihn auch gut kaschieren, indem du einen Mittelscheitel ziehst, den Pony jeweils zur Seite kämmst und unter den längeren Haaren versteckst. Auch hier können ein paar Haarnadeln helfen, dass alles an Ort und Stelle bleibt. Oder du machst es wie 70s-Ikone Farrah Fawcett: Föhne den Pony als zusätzliche Welle (Stichwort: Waft Fringe!) in eine tolle Beach-Waves-Frisur! So geht er geschickt in die langen Haare über und fällt nicht mehr so auf.
Haarbänder, Haarreifen, Haarklammern: Die Bandbreite an Accessoires, die du für deine Übergangsfrisur nutzen kannst, ist riesig! Bediene dich deshalb auch solcher Frisurenhelferlein. Sie lenken von der Übergangslänge ab, vor allem dann, wenn sie schön bunt und auffällig sind. Haarschmuck oder Kopftücher sind hier auch gute Stichworte. Aber auch mit schlichten Haaraccessoires kannst du schon viel anstellen. Mit einem schwarzen Haarreifen kannst du deine Frisur nach hinten legen und festhalten.
Wenn Sie kurze Haare wachsen lassen wollen, sollen sie sowohl vorher als auch nachher gesund aussehen. Die richtige Pflege für Übergangsfrisuren ist deshalb entscheidend. Verwenden Sie neben Shampoo und Conditioner regelmäßig eine tiefenwirksame Pflegekur, um die Feuchtigkeit im Haar zu bewahren und die Haarstruktur zu stärken. Waschen Sie Ihre Haare nicht zu häufig, um die natürlichen Öle zu erhalten, die gut für die Haargesundheit sind.
Auch bei Übergangsfrisuren gilt: Regelmäßiges Spitzenschneiden ist Pflicht, um Spliss vorzubeugen. Experten empfehlen einen Friseurbesuch alle sieben bis acht Wochen. Bei kürzeren Haarstylings wie einem "Pixie Cut" oder Kurz-Bob sollte der Zeitraum sogar noch kürzer gewählt werden.
Damit die Haare schneller wachsen, ist es wichtig, dass Kopfhaut und Haar gesund ist. Eine Haarkur pflegt das Haar bis in die Tiefe. Einmal pro Woche angewendet, kräftigt sie die Haarstruktur und füllt Risse.
Der klassische Dutt ist wieder extrem angesagt. Wer sich einen besonders modernen und lässigen Look wünscht, sollte den Klassiker allerdings etwas aufwerten. Zum Beispiel durch eine Half-up Frisur, bei der ein Teil der Haare offen getragen wird. Der Dutt ziert den Oberkopf. Positiver Nebeneffekt: Diese Frisur verschmälert das Gesicht optisch, denn der Blick wird nach oben zum schicken Haarknoten gelenkt. Toll für runde oder diamantförmige Gesichter!
Starte mit glattem oder gewelltem Haar und teile horizontal Partien auf Höhe der Ohren ab. Aus diesen Strähnen wirst du dir jetzt einen Dutt drehen. Fixiere den hohen Dutt mit ein oder zwei Bobby Pins, so dass er wirklich bombenfest sitzt und auch einen Arbeitstag überstehen kann.
Ein kunstvolles Flechtwerk sieht zwar sehr hübsch aus, aber es gibt einen Nachteil: Es kostet dich Zeit. Bei einem geflochtenen Zopf muss jede Strähne sitzen, damit er edel wirkt. Und außerdem kann es bei mittellangen Haaren gut sein, dass der Zopf recht kurz ausfällt und viele Strähnen herausfallen. Eine bessere Alternative wäre die Kordeltechnik. Dabei wird das Haar nicht geflochten, sondern gezwirbelt - genauso wie bei einer Kordel. Und dieser Look sieht ebenso elegant aus!
Alles, was du für diesen Look tun musst, ist dir zwei Strähnen an der Kopfseite abzuteilen und sie umeinander zu drehen. Das wiederholst du natürlich auch auf der anderen Seite. Am Hinterkopf bindest du dann beide gekordelten Partien mit einem kleinen Haargummi zusammen. Lass die unteren Strähnen einfach offen, wenn es schnell gehen muss. Alternativ kannst du sie auch zu einem tiefen Pferdeschwanz binden - das sieht auch sehr schön aus!
Ein guter Profi Blow-Dry Look besticht durch Volumen und glänzendes Haar. Du kannst den Style auch zuhause nachkreieren. Und das ist gerade bei mittellangen Haaren recht einfach. Bei einer XXL-Mähne wäre es wesentlich komplizierter, weil mehr Haar im Spiel ist.
Du startest am besten mit frisch gewaschenen Haaren, die noch etwas feucht sind. Föhne jetzt Strähne für Strähne über die Rundbürste. Rolle das Haar zwischendurch immer wieder ein, ziele mit dem Föhn kurz darauf und ziehe die Bürste dann sanft heraus. Noch besser hält das Ganze, wenn du die bereits geföhnten Strähnen aufwickelst und mit kleinen Clips feststeckst. So kühlen sie in der richtigen Form aus, wodurch du am Ende mehr Volumen erzielst.
Schnapp dir eine Samtband und veredele deinen Pferdeschwanz sofort! Mit einer sehr langen Mähne könnte dieser Look fast schon altbacken aussehen. Mittellange Haare verleihen dem Haarstyle Lässigkeit und lassen die Kombination moderner wirken. Besonders zeitgemäß wirkt die Frisur, wenn die Haare nicht ganz glatt sind. Sie dürfen ruhig etwas Textur haben.
Die Haare nur kurz durchbürsten, damit die Struktur erhalten bleibt. Mit den Fingern nimmst du die Haare zurück und bindest dir einen lockeren tiefen Pferdeschwanz. Erstmal mit einem normalen Haargummi fixieren, bevor die Samtschleife gebunden wird. So gehst du sicher, dass der Look auch wirklich lange hält. Noch ein bisschen Haarspray aufsprühen - fertig!
Zu mittellangen Haaren passen vor allem dezente Beachwaves. Kringel wollen wir nicht erzielen - eher Wellen, die so aussehen, als hättest du sie gestern eingedreht und heute sind die Längen noch ganz sanft gewellt. Perfekt unperfekt!
Diese Form der Beachwaves kreierst du am besten mit einem Glättungseisen. Ja, tatsächlich! So stellst du sicher, dass die Wellen nicht zu kringelig aussehen. Wichtig ist es dabei, das Glättungseisen in einem bestimmten schrägen Winkel zu drehen, um den perfekten Look zu erzielen.
Keine Lust auf viel Textur oder Wellen? Dann wird dir dieser Look am besten gefallen. Der Sleek-Look ist immer noch sehr angesagt und überzeugt durch seine besonders glamouröse Wirkung. Hier fällt das Haar extrem glatt und ohne viel Schwung.
Trage am besten schon im feuchten Haar ein Glanzsserum auf. Lass das Haar lufttrocknen oder föhne es, bis es ganz trocken ist. Anschließend greifst du zu einem guten Glätteisen. Teile das Haar am besten in verschiedene Partien ab - so stellst du sicher, dass wirklich alle Strähnen geglättet sind. Glätte nun die einzelnen Partien und achte darauf, etwa gleich lang zu brauchen. So sind alle gleich glatt.
Tatsächlich wachsen die Haare nur 0,3, bis 0,5 Millimeter am Tag, 1 bis 1,5 Zentimeter pro Monat und 12-15 Zentimeter im Jahr. Das Haarwachstum kann bei jedem Menschen anders verlaufen, da es von zahlreichen Faktoren (Alter, Hormone, Ernährung) beeinflusst wird.
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