Der Fade-Haarschnitt oder umgangssprachlich "Seiten auf 0" ist seit langer Zeit eine der beliebtesten Männerfrisuren. Ein Grund dafür ist die Vielseitigkeit, die ein solcher Fade bietet. Denn es gibt extrem viele Möglichkeiten, diesen Schnitt zu individualisieren und zu kombinieren: Angefangen von der Länge bis hin zur Art und Weise, wie du dein Haupthaar stylen möchtest, z.B.
Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt. Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.
Der Undercut ist vermutlich den meisten von euch ein Begriff. Er zeichnet sich durch den abrupten Übergang vom Deckhaar zu den Seiten aus. Wir haben dem Undercut einen eigenen ausführlichen Artikel gewidmet.
Die Kunst eines guten Fade Cuts ist das Verblenden der Haare, bei dem der Friseur mithilfe eines Rasierers und einer Schere die Haare von oben nach unten immer kürzer schneidet.
Ihr möchtet einen Fade selber schneiden? Wir raten euch davon ab. Einen wirklich sauberen Übergang als Leihe hinzubekommen, ist überaus schwierig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, viel Übung und vor allem Genauigkeit. Besonders dann, wenn das Deckhaar deutlich länger als die Seiten ist, fällt ein schlecht geschnittener Fade Cut auf.
Ganz gleich, ob du deinen Look auffrischen möchtest oder mehr über Männerfrisuren erfahren willst, wir stellen dir die beliebtesten Männerhaarschnitte vor. In unserem Leitfaden findest du die zwölf trendigsten Frisuren, die die Modebranche im Sturm erobern, und erfährst, wie du sie selbst tragen kannst.
Der in den 1940er und 50er Jahren vom US-Militär populär gewordene Fade-Haarschnitt hat in den letzten Jahren ein enormes Comeback erlebt, und zwar nicht nur als New-Age-Style unter trendbewussten Menschen, sondern auch als anspruchsvoller Haarschnitt für den Arbeitsplatz. Der Fade-Stil ist ein Haarschnitt, bei dem das Haar an den Seiten und am Hinterkopf mit einer Schermaschine so kurz wie möglich geschnitten wird und oben in beliebiger Länge ausläuft. Es gibt zwar viele Varianten des Fades, aber diese vier sind derzeit die beliebtesten.
Ein Taper Fade ist ein kleiner, subtiler Fade, der von allen Fade-Typen am niedrigsten und am wenigsten streng ist. Er wird häufig getragen, um einen Bart bis zum Haaransatz oder längeres Haar an den Seiten auszublenden.
Der Low Fade ist ein Haarschnitt, der an der Haut beginnt und allmählich in eine längere Haarlänge übergeht. Das Wichtigste bei einem Low Fade ist, dass du festlegst, wo der Fade beginnen soll. Beginne an den Seiten und oben mit einer höheren Deckhaarlänge und nimm die Deckhaarlänge zum Nacken hin ab.
Bei dem Mid-Fade beginnt die Überblendung auf halber Höhe des Kopfes, zwischen einem Drittel und zwei Dritteln der Seite des Kopfes. Dies liegt oft knapp über der Höhe der Augenbrauen und kann die Augen schön einrahmen. Dies ist auch die maximale Höhe, die du wählen solltest, wenn du einen längeren Kopf hast, da ein hoher Fade den Kopf noch länger erscheinen lassen kann.
Der High Fade beginnt etwa im letzten Drittel des Kopfes und ist der härteste der vier Fades. Wenn er hoch und straff getragen wird, kann der High Fade fast den Scheitel erreichen, bevor er in längere Partien übergeht.
Längere Haare bei Männern können richtig gut aussehen. Die Zeit zwischen Undercut und Langhaarfrisur ist allerdings herausfordernd. Wir zeigen dir, wie der Übergang gelingt und du immer gepflegt aussiehst.
Praktisch und kein Stylingaufwand: Beim raspelkurzen Schnitt beginnt deine Reise Richtung lange Haare. Für einen klassischen Herrenschnitt fehlen dir ca. 6 cm am Oberkopf und 2 bis 3 cm an den Seiten. Bei einem durchschnittlichen Haarwachstum von 1 bis 1,5 cm im Monat musst du also gut 4 Monate lang die Haare wachsen lassen, um als Mann einen Kurzhaarschnitt zu erreichen.
"Wichtig ist aber, dass der Friseur zwischendurch immer nur die Konturen kürzt - schließlich soll vor allem das Deckhaar an Länge gewinnen." Wenn die Haare wachsen, stehen sie in den ersten Wochen meist ab. Dennoch solltest du natürlich die Haare wachsen lassen und die Übergangsfrisur kurzerhand mit Stylingpaste bändigen.
Im nächsten Schritt wird der Übergang der Haare weicher gestaltet. "Das dauert je nach Länge des Deckhaars nur 6-8 Wochen", weiß Haarprofi Alexander Fehrenbach-Voigt.
Soll der Undercut weichen, sollte dein:e Friseur:in nur noch die Spitzen vom Deckhaar kürzen. Die Seiten müssen jetzt erst einmal wachsen, der Rest bleibt, wie er ist. Deshalb kürzt der Coiffeur bei den nächsten 2 bis 3 Terminen nur die Spitzen des Deckhaars und die äußersten Konturen.
Wollen Männer lange Haare haben, ist spätestens jetzt eine große Portion Geduld gefragt. Denn wer seine Haare auf Kinnlänge wachsen lassen möchte, muss den Durchhaltewillen für gut 15 weitere Zentimeter aufbringen. Plane dafür mindestens ein Jahr ein.
Um nicht in der Übergangszeit aufzugeben, kannst du ein Cap tragen, bis du deutlich längere Haare hast. Die sinnvollere Lösung ist jedoch diese: Wasche die Haare mit einem zu deinem Haar passenden Männershampoo, föhne die Haare am Oberkopf nach hinten und style sie mit Wachs zur Tolle. Anschließend die Seiten mit einem Klecks Haargel flach an den Kopf stylen.
Es gibt viele Gründe, warum man(n) die Haare selber schneiden könnte. Sei es nur zum Übergang oder auch, wenn die Mutti die Haare nicht mehr schneidet und der Friseurtermin schon längst überfällig ist. Es spart Zeit und Geld, gibt Ihnen die Freiheit, den Haarschnitt genau nach Ihren Vorstellungen zu gestalten, und kann sogar therapeutisch wirken. Besonders für Männer, die oft einfache und regelmäßige Haarschnitte bevorzugen, kann das Selberschneiden eine wirklich praktische Lösung sein.
Tipp: Am Anfang sollte der Schnitt so einfach wie möglich sein. Schneiden Sie am besten höchstens ein paar Zentimeter, denn was ab ist, ist ab. Die Haare sollten dabei am besten trocken sein, denn im nassen Zustand erscheinen sie länger, dadurch kann der Pony schnell zu kurz geraten.
Die Haare sollten trocken sein, wenn Sie sie mit der Haarschneidemaschine kürzen. Bringen Sie vor dem Schneiden den korrekten Aufsatz für die Wunschlänge an.
Tipp, um böse Überraschungen zu vermeiden: Je nachdem, wie lang die Haare sind, kann es sinnvoll sein, mit dem längsten Aufsatz für den gesamten Kopf zu beginnen. Wechseln Sie danach schrittweise die Aufsätze bis zur gewünschten Länge. Halten Sie den Haarschneider mit den Klingen nach unten, dabei sollte die Spitze des Aufsatzes die Kopfhaut leicht berühren.
Diese Anleitung ist für Personen, die Partner, Mitbewohner, Freunden oder Kindern die Haare schneiden wollen. Der Hobbyfriseur und der Frisurträger sollten ihre Erwartungen abgleichen. Ist es der erste Amateur-Haarschnitt, kann es länger dauern bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Außerdem besteht auch die Chance, dass das Ergebnis nicht perfekt ausfällt.
Wenn Sie nicht alle Haare gleich lang schneiden möchten und einen Übergang in Ihrem Kurzhaarschnitt haben wollen, wird es beim Nachschneiden etwas kniffeliger. Aber keine Sorge, auch das bekommen Sie hin!
Fades unterscheiden sich durch die Höhe, in der der Übergang beginnt. Ein Low Fade startet direkt über dem Ohr, Mid Fade etwa in Höhe der Schädelseiten und ein High Fade bereits im oberen Drittel des Kopfs. Wählen Sie je nach Kopfform und Haarstruktur den passenden Stil. Nutzen Sie verschiedene Aufsätze und wechseln Sie diese in kleinen Stufen. Halten Sie die Maschine in leicht geneigtem Winkel zur Kopfhaut, um einen gleichmäßigen Fade zu kreieren.
Nach dem Schneiden ist vor dem Styling - denn selbst der präziseste Haarschnitt entfaltet seine volle Wirkung erst mit dem richtigen Finish. Gerade bei Kurzhaarfrisuren entscheidet das Styling darüber, ob der Look einem wirklich passt und gepflegt ist. Wer sich die Haare selbst schneidet, sollte sich deshalb bereits davor mit ein paar grundlegenden Stylingtechniken vertraut machen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihre neue Frisur strukturieren und Volumen an den richtigen Stellen.
Beim Haareschneiden zu Hause passieren selbst den Erfahrensten gelegentlich Patzer. Das ist völlig normal und keine Panik, Haare wachsen ja zum Glück schnell wieder nach. Damit wir Sie aber davor bewahren, den Kopf zu verlieren, warnen wir Sie vorab vor den häufigsten Fehlern.
Zu den häufigsten Fehlern gehören: Ungleiche Übergänge, zu kurz geschnitten, Ausreißer am Oberkopf. Fehler lassen sich oft noch korrigieren.
Ein Buzz Cut wirkt unkompliziert - und das ist er auch, zumindest mit dem richtigen Equipment, etwas Übung und ein paar einfachen Regeln. Eigentlich kann man diesen Look problemlos selbst zu Hause schneiden. Dennoch gilt: Auch bei einem minimalistischen Haarschnitt wie dem Buzz Cut kommt es auf Präzision an. Die Haarlänge muss gleichmäßig sein, die Übergänge sollten sauber wirken, und die Konturen dürfen nicht vernachlässigt werden.
Damit der Buzz Cut auch zuhause funktioniert, braucht man natürlich das richtige Equipment. “Am besten man kauft einen Profi-Rasierer, der sich auf sämtliche Schnittstufen einstellen lässt.” Auch wenn es bei der Kurzhaarfrisur nicht so aussieht - es wird auf verschiedene Längen geschnitten und dafür braucht man unbedingt eine gute Auswahl an Aufsätzen.
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