Du liebäugelst schon lange mit einem Pixie oder Bob, hast aber Angst vor Langeweile auf dem Kopf? Den Gedanken kannst du getrost bei Seite schieben, denn wie vielseitig kurze Haare sein können, zeigen mal wieder unsere Lieblings-Promis. Von einer Styling-Flaute keine Spur!
Lebensveränderungen sind gern mal die Gelegenheit für einen neuen Beauty-Look - und dem Verlust von einigen Zentimetern Länge. Erleichterung auf dem Kopf bringt oft auch eine neue Frische im Alltag mit sich. Der Pixie gegen Liebeskummer, das gestufte Deckhaar beim Jobneustart - es klingt banal, aber ein Kurzhaarschnitt hat eine größere psychologische Funktion als wir annehmen!
Es braucht zugegebenermaßen etwas Mut, sich von einer langen Haarmähne zu trennen, aber es lohnt sich. Nicht umsonst ist eine der meistgeschauten Folgen in jeder "Germanys Next Topmodel"-Staffel die des Umstylings. Sie beweist alljährlich, wie emotional das Thema Haare ist! Trotzdem lohnt sich der Sprung ins kalte Wasser oft - vertraue dafür auch auf die Einschätzung eines Profis.
Moderne und angesagte Kurzhaarfrisuren für Frauen liegen derzeit im Trend. Viele Frauen verbinden kurze Haare zunächst mit Praktikabilität, finden sie aber nicht unbedingt weiblich oder modern. Die gute Nachricht: Gerade pfiffige und freche Kurzhaarfrisuren können das Gesicht wunderbar öffnen, Augen und Wangenknochen betonen und insgesamt für einen frischen, wachen Ausdruck sorgen.
Hier sind die besten Kurzhaarschnitte, um sich ein bisschen jünger zu tricksen:
Cara trägt einen Pixie in Überlänge. Das Deckhaar ist lang und fransig geschnitten. Dadurch fallen die Strähnen schön locker und lassen sich easy in Form zupfen. Die Seiten sind kürzer gehalten.
Beim raspelkurzen Pixie Cut werden feine Gesichtszüge betont, ein asymmetrisch geschnittener Look hebt starke Gesichtskonturen hervor.
Fransiger Pixie Cut
Bei diesem Look werden die Deckhaare schräg ins Gesicht gestylt - das wirkt besonders schmeichelhaft. Dann musst du die Haare beim Trocknen nur noch mit den Fingern leicht durchwuscheln und die Spitzen zum Schluss mit etwas Stylingcreme betonen.
Asymmetrischer Pixie Cut
Wenn’s schnell gehen muss, ist ein cooler Sleek-Look die richtige Wahl. Und so geht’s: Einen Seitenscheitel ziehen, gleichmäßig Gel in den Haaren verteilen und nach hinten kämmen. Für extra Halt kannst du die fertige Frisur zusätzlich mit Haarspray fixieren.
Gegelter Pixie Cut
Statt zum Rasierer greifst du zur Geltube und legst damit die seitlichen Haarpartien flach. Das Deckhaar bleibt locker und wird zu einer Seite gelegt. Zum Schluss etwas Haarspray aufsprühen, fertig!
Pixie Cut mit Undercut
Simple but good: Der kinnlange Bob der US-Schauspielerin hat eine gerade geschnittene Kontur und ist ideal bei glatten Haaren mit feiner bis normaler Struktur.
Der klassische Look passt immer, mit einer Extraportion Glanz wird er Red Carpet tauglich. Dafür den ganzen Schopf strähnenweise durch ein Glätteisen ziehen und für das glossy Finish mit Glanzspray abschließen.
Sleek Bob mit Mittelscheitel
In die trockenen Haare mit einem Lockenstab leichte Wellen einarbeiten. Hitzeschutzspray nicht vergessen! Für mehr Struktur kannst du etwas Seasaltspray aufsprühen und leicht in die fertigen Wellen einkneten. Die Ponypartie locker zu einer Seite legen. Auf der gegenüberliegenden Seite nimmst du die Haare seitlich nach hinten steckst sie mit einer Haarnadel oder -spange locker fest.
Gewellter Bob mit Seitenscheitel
Kleiner Griff, große Wirkung: Teile am Oberkopf einen halben Zopf ab, lass dabei aber entlang der Stirn und den Schläfen einen ca. 5 cm breiten Streifen aus. Die abgeteilte Partie nimmst du nun am Hinterkopf zusammen und steckst sie mit einer Schleifenspange fest. Schiebe die Haare dabei etwas nach oben, damit mehr Volumen am Hinterkopf entsteht.
Half Updo Bob
Der Shortcut mit längerem Deckhaar ist perfekt für die gewellten Haare der britischen Schauspielerin. Beim Umstyling setzt sie gern auf auffälligen Haarschmuck. Wir haben ihre drei schönsten Accessoire-Looks für dich rausgepickt.
Gerade auch bei den Stars sehr angesagt: der Garcon.
Durch einen Reif oder eine Band wirkt der androgyne Haarschnitt im Nu ultrafeminin. Wer wie Claire eine Naturwelle hat, knetet etwas Wachs in die Haare und schiebt sie anschließend mit einem Haarreif zurück. Ansonsten sorgt Volumen-Mousse für mehr Fülle: Etwas in die feuchten Haare einarbeiten und über eine kleine Rundbürste trocken föhnen. That‘s it!
Garçon Cut mit Haarreif
Schnelles Glamour-Upgrade für den Garçon-Schnitt: Die Stirnpartie zur Seite kämmen, alle Haare mit Glanzpomade glatt streichen und mit einer funkelnden Haarklammer schmücken.
Garçon Cut mit Glitzer-Pin
Für den hübschen curly Style ziehst du zuerst einen Seitenscheitel und drehst die Haare mit einem Lockenstab ein. Anschließend alles durchwuscheln und etwas Stylingcreme oder -wachs einarbeiten - das sorgt für mehr Struktur. Auf der schmalen Seite die Haare hinters Ohr klemmen und mit einer großen, dekorativen Haarspange fixieren.
Garçon Cut mit Statement-Spange
Als Elfie mit raspelkurzem Buzz-Cut wurde Millie in der Serie "Stranger Things" berühmt. Privat trägt die Schauspielerin am liebsten einen Long Bob - und der ist alles andere als langweilig.
Für den schwungvollen Style gehst du so vor: Zuerst alle Haare zu 80 Prozent trocknen. Dann kommt eine große Rundbürste zum Einsatz, über welche die Haare nach innen geföhnt werden. Für Extraschwung kannst du die Haare in vier Partien teilen, über die Bürste eindrehen und auskühlen lassen. Nach dem Lösen werden die Spitzen nach außen gekämmt. Haarspray sorgt für den nötigen Halt.
Long Bob mit Außenwelle
Lust auf Locken? Here you go: Die Haare in ca. 5 cm breite Strähne abteilen, mit Hitzeschutzspray einsprühen und über ein mittelgroßes Lockeneisen eindrehen. Die fertig gecurlten Strähnen mit den Fingern nur leicht durchwuscheln und für Halt und Glanz etwas Haarspray aufsprühen.
Curly Long Bob
Nach dem Waschen eine Blow Dry Lotion verwenden und die Haare so lange anföhnen bis sie fast trocken sind. Einen tiefen Seitenscheitel ziehen und das Haar über eine große Rundbürste glatt föhnen, die Spitzen dabei nach innen eindrehen. Die Ponypartie zur Seite kämmen und mit zwei gekreuzten Bobby-Pins auf Höhe der Schläfe fixieren. Glanzspray sorgt für das shiny Finish.
Tief gescheitelter Long Bob
Bei Scarletts Bob sind das Deckhaar und die Ponypartie etwas kürzer geschnitten, wodurch die Frisur mehr Fülle bekommt. Die Spitzen sind leicht durchgestuft. Das macht den Look insgesamt weicher.
Ein simpler Move, der sofort mehr Volumen bringt: Lege deine Ponysträhne einfach auf die andere Seite. Dadurch stellen sich die Haarwurzeln auf und dein Haar wirkt viel fülliger. Für noch mehr Stand Volumenspray in die Ansätze sprühen.
Bob mit Side Swap
Bei den Emmys 2018 begeisterte Scarlett mit einer soften Wasserwelle, die lässig nach hinten gestylt wurde. Die Wellen kreierst du mit einem Glätteisen: Ziehe einen Seitenscheitel und teile oberhalb der Stirn eine ca. 5 cm breite Strähne ab. Setze das Glätteisen am Ansatz der Strähne an und drehe es um 180 Grad nach innen. Jetzt den Styler etwas nach unten ziehen, dann wieder nach außen drehen und erneut ziehen. Wiederhole die abwechselnde Bewegung bis zur Haarspitze. Die restlichen Haare auf die gleiche Weise in Wellen legen. Zum Schluss das Deckhaar locker nach hinten drapieren und mit Haarspray fixieren.
Bob mit Glamour Waves
Streng zurück gegelte Haare sind nicht ganz dein Ding? Dann probier’s mit dieser Light-Version: Einen unordentlichen Seitenscheitel ziehen und etwas Stylingwachs in den Haaren verteilen. Für Stand in der Ponypartie Haarspray in den Ansatz sprühen und bei Bedarf leicht antoupieren. Die restlichen Haare nach hinten streichen und die seitlichen Strähnen hinters Ohr stecken.
Bob mit softer Wet-Look
Auch absolut im Trend: der Bixie Cut! Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei dieser Kurzhaarfrisur um eine Kombination aus Pixie und Bob. Der Bob steuert den langen Pony bei, Abstufungen an den Seiten und am Hinterkopf sind dagegen klassisch für einen Pixie. Dank den Volumen spendenden Stufen steht der Bixie vor allem Typen mit einer feinen Haarstruktur. Ob du glatte oder lockige Haare hast, spielt bei diesem Trend außerdem genauso wenig eine Rolle, wie die Gesichtsform.
Der Bixie ist eine tolle Lösung, wenn Sie sich nicht entscheiden können, ob es ein Bob oder ein Pixie werden soll. Er kombiniert die Leichtigkeit eines Pixie-Cuts mit etwas mehr Länge rund um das Gesicht, wie beim Bob. Das Ergebnis: Eine pfiffige Kurzhaarfrisur, die frech ist, aber nicht zu radikal.
Bixie Cut
Dabei gilt: Vorne dürfen die Strähnen das Gesicht leicht umspielen, hinten und an den Seiten bleibt es kürzer und gestuft. Dadurch wirkt der Bixie lebendig, leicht und ein bisschen verspielt. Besonders schön ist dieser Schnitt bei feinem Haar, weil er optisch mehr Volumen zaubert und die Haare nicht schwer nach unten hängen.
Ist dir der kinnlange Bob schon zu fade, könnte der Mixie Cut etwas für dich sein: Die Mischung aus Pixie und dem Mullet ist etwas kürzer als der Bixie, das Deckhaar ist weniger fransig. Dafür gibt es im Nacken und an den Ohren etwas mehr Fransen und Strähnen. Hast du von einer Kurzhaarfrisur eigentlich die Nase voll und willst deine Haare wieder wachsen lassen, ist der Mixie eine gute Übergangslösung.
Mixie Cut
Beim Thema angesagte Kurzhaarfrisuren kommt man am Undercut kaum vorbei. Er ist eine der mutigsten, aber auch coolsten Varianten unter den pfiffigen Kurzhaarfrisuren für Frauen. Typisch für ihn sind: Die Haare sind im Nacken und/oder an den Seiten deutlich kürzer geschnitten oder sogar mit der Maschine ausrasiert, darüber bleibt eine längere Deckpartie, die das Ganze weich umrahmt.
Undercut
Auch der Buzz Cut gehört zu den angesagten Kurzhaarfrisuren. Aber dieser Haarschnitt ist nur etwas von besonders mutige Damen! Denn beim Buzz Cut wird das Haar raspelkurz geschnitten - oder besser gesagt rasiert. Die Frisur steht vor allem Frauen mit herzförmigen oder ovalen Gesichtern.
Buzz Cut
Wichtig ist immer, die Typfrage zu klären. Ob Pixie oder Bob: die Länge ist entscheidend. Und das macht eine Kurzhaarfrisur sehr variabel. Frauen lieben die Vorzüge des kurzen Haarschnitts, der - richtig gestylt - sehr sexy sein kann. Während das Model Twiggy avantgardistisch den Short Cut der 60er Jahre salonfähig machte, stehen heute Stars wie Victoria Beckham und Emma Watson für die Wiederentdeckung des Pixie Cuts Pate.
Auch wenn der Bixie Cut hiervon eine Ausnahme ist, ist die Gesichtsform bei der Wahl des passenden Kurzhaarschnittes doch in den meisten Fällen wichtig. Mit unserem Test kannst du herausfinden, was dir steht. Du fragst dich, ob kurze Haare zu dir passen?
Grundsätzlich gilt: Traue dich an den Style, der dir gefällt. Regeln gibt es nämlich keine. Dennoch gibt es Kurzhaarfrisuren, die für bestimmte Haartypen und -strukturen besser funktionieren als für andere und die dir das Styling später etwas erleichtern. Hier spielt auch die Gesichtsform eine Rolle, deshalb kannst du dich im ersten Schritt daran orientieren.
Bei der Gesichtsform wird zwischen fünf Typen unterschieden. Oval, länglich, herzförmig, rund und eckig. Um herauszufinden, welche Gesichtsform du hast, kannst du dich an folgendem Bild orientieren.
| Gesichtsform | Empfohlene Kurzhaarfrisuren |
|---|---|
| Oval | Fast alle Kurzhaarfrisuren (Pixie Cut, Bob, Undercut) |
| Rund | Asymmetrischer Bob, Pixie mit Volumen am Oberkopf |
| Eckig | Sanft gestufter Bob, weicher Pixie mit längeren Partien vorne |
| Herzförmig | Langer Pixie, kinnlanger Bob |
| Lang | Wellig Bob auf Kinnhöhe, Shaggy Cut mit Pony |
Neben der Gesichtsform spielt bei der Wahl der passenden Kurzhaarfrisur auch die Haarstruktur eine wichtige Rolle. (Afro-)Locken verhalten sich beispielsweise ganz anders als sehr feines Haar. Wenn du also ein Inspirationsbild gefunden hast von einer Kurzhaarfrisur, die dir gefällt, solltest du schauen, ob die Haarstruktur deiner ähnelt. So stehen die Chancen am besten, dass deine Frisur am Ende so aussieht, wie du dir es vorgestellt hast.
Ganz wichtig für kurze Damenfrisuren ist das Styling. Manchmal machen modische Kurzhaarfrisuren tatsächlich mehr Arbeit als einfache Frisuren für lange Haare, denn sie wirken gut gestylt einfach besser. Zum Einsatz kommen Styling-Produkte und Tools jeglicher Art.
Auch an Stylingtools darf alles zum Einsatz kommen: Glätteisen und Co. bringen Volumen auf den Kopf und formen den Look. Ideal für Kurzhaarfrisuren sind Lockenstäbe mit kleinem Durchmesser, kegelförmige Stäbe oder Modelle mit Frisierzange. Aber: Hitzeschutzspray nicht vergessen, sonst greifen die heißen Eisen die Haare zu sehr an! Das Glätteisen kann das Deckhaar perfekt in Form bringen, der Pony ist bei vielen kurzen Haarschnitten entscheidend für den Look.
Hier sind die besten Tipps:
Willst du deine Haare nicht jeden Tag waschen, brauchst aber trotzdem Volumen: Trockenshampoo wirkt am Haaransatz gegen Nachfetten, kann (vorsichtig dosiert) aber auch die Deckhaare etwas griffiger machen.
Dicke Haare stehen morgens gern zu allen Seiten ab. Da steht die Bändigung im Vordergrund. Je nach Frisur kannst du die Haare kurz anfeuchten und neu stylen (mit Glätteisen, Glättbürste oder Rundbürste und Föhn), mit Haarwachs in den Spitzen und etwas Stylingspray, damit die Haarmenge auch tagsüber unter Kontrolle bleibt.
Wenn die Haare aus dem Gesicht gestylt werden sollen, empfiehlt sich zur besseren Haltbarkeit natürlich der Klassiker Haarspray.
Nicht nur glatte Haare können kurz, auch lockige sehen mit dem richtigen Kurzhaarschnitt toll aus. Gestufte Frisuren bringen die Locken nämlich erst so richtig in Form.
Immer einkalkulieren beim Abschneiden: Durch das Zusammenziehen der Locken wirken die Haare kürzer, besonders wenn sie nass geschnitten werden. Du kennst die Intensität deiner Locken am besten, daher kannst du vor dem Haare schneiden nochmal darauf hinweisen.
Besonders modern wirken kurz geschnittene Haare, wenn man ihnen kräftige Haarfarben mitgibt, zum Beispiel mit Farbakzenten in Rot- oder Brauntönen. Aber auch ein Platinblond ist cool.
Strähnchen sind ein sensibles Thema, denn durch den fehlenden Fall des Deckhaars können Farbspiele im Haar nicht so gut wirken. Es droht Streifenalarm. Der Friseur oder die Friseurin kann aber dennoch einige Akzente setzen, indem Strähnchen-Techniken angewendet werden, die besonders natürlich wirken, wie zum Beispiel Balayage oder Haubensträhnen.
Echte Hingucker sind auch Kurzhaarfrisuren in Roségold oder Aschblond. Dunkle Rottöne oder pastellige Farben passen zum Frühling.
Übrigens solltest du dir keine Sorgen darüber machen, was passiert, wenn du keine Lust mehr auf kurze Haare hast. Dafür gibt es nämlich tolle Übergangsfrisuren. Nur musst du dazu oftmals ein wenig Zeit investieren: Gerade bei einer Übergangslänge ist es wichtig, vor allem das Haar am Oberkopf und die Seitenpartien mit einer Rundbürste richtig zu föhnen und ihm ein ordentliches Styling zu verpassen. So kann die schwierige Zwischenlänge überbrückt werden.
Inspiration für ein Video:
tags: #frisuren #sehr #kurze #haare #ideen
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