Nena Kurzhaarfrisuren: Ein zeitloser Trend

Die Frisuren der 80er Jahre waren wild und schrill. Der Siegeszug des Vokuhilas begann, die Kreppfrisur war auf den Köpfen nicht mehr wegzudenken und nichts ging ohne die Föhnwelle! Hier zeigen wir euch die schönsten 80er Frisuren zum Nachmachen.

Eines steht fest: Die Achtziger waren alles andere als langweilig! Popikonen wie Madonna, David Bowie, Modern Talking und Nena setzten Trends, Haarspray wurde zum Dauerbegleiter und Frisur-Eskapaden wie der Vokuhila und toupierte Haare hielten sich erstaunlich lange auf den Köpfen.

Lernen Sie von Ben Brown, wie Sie einen WUNDERSCHÖNEN SHAG-Haarschnitt im 70er-Jahre-Stil schneiden

Der Shag Cut: Ein Comeback aus den 70ern

Der Shag Cut war in den wilden 70er-Jahren eher bekannt unter dem Begriff Vokuhila. Doch die vorne kurz, hinten lang Frisur legt ihr eingestaubtes Image endgültig ab und erlebt ein modernes Comeback! Der Shag Cut zeichnet sich durch seine vielen Stufen aus, die jedoch fließender ineinander übergehen als beim Retro-Vokuhila.

Wie trägt man den Shag Cut?

Grundsätzlich ist der Shag Haarschnitt super vielseitig und kann von fast jeder Haarlänge und jedem Haartyp getragen werden. Ob deine Haare glatt oder lockig sind, spielt beim Shag Cut keine Rolle.

  • Klassische Variante: Der Shag Cut wird in der Mitte gescheitelt und bis zur Schulterlänge stufig geschnitten.
  • Long-Bob: Auch als Long-Bob lässt sich der Shag Haarschnitt super vielseitig stylen.
  • Lange Mähne: Hast du längere Haare als bis zur Schulter, steht dir ein stufiger Haarschnitt besonders gut!

Wem steht der Shag Cut?

Gute Nachricht: Der Shag Cut steht eigentlich jeder Gesichtsform! Der Haarschnitt kann jedoch noch individueller angepasst werden, um deine Vorzüge zu betonen:

  • Längliche und ovale Gesichter setzen auf Curtain Bangs, um ihr Gesicht einzurahmen.
  • Runde Gesichter sollten unbedingt einen Mittelscheitel ziehen. Das streckt das Gesicht optisch!
  • Kantigen Gesichtsformen schmeichelt der Shag ganz besonders!

Wie wird der Shag Cut gepflegt?

Durch den fransigen Schnitt des Shags und die vielen Stufen besteht bei dieser Frisur ein hohes Spliss-Risiko! Deswegen ist es wichtig, dass du regelmäßig einen Friseur besuchst und deine Spitzen schneiden lässt. Haar-Öl lässt deine Spitzen gesund aussehen und verleiht ihnen noch etwas zusätzliche Feuchtigkeit.

80er-Frisuren: Mehr als nur ein Retro-Trend

Die 80er-Jahre-Frisuren selber machen ist gar nicht schwierig. Volumen, Drama und extrem viel Haarspray: Das zeichnet 80er-Frisuren aus.

Kreppfrisuren

In den Achtzigern wurde gekreppt, was die Haare hielten. Das Tolle: Der Look ist auch heute noch angesagt und ganz easy selber zu machen.

  1. Erhitze dein Kreppeisen.
  2. Teile dein trockenes Haar in etwa 3 cm dicke Strähnen.
  3. Nun kreppst du jede Strähne sorgfältig vom Ansatz bis in die Spitzen, Stück für Stück.
  4. Zum Abschluss sprühst du nochmal ordentlich Volumen-Haarspray in die Haare, damit alles hält und extra aufgebauscht ist.

Dauerwelle: Mal krisselig, mal XL-Wellen

Nichts ging in den 80er-Jahren ohne Dauerwelle! Sie ist das Paradebeispiel für eine 80er-Jahre-Frisur. Reihenweise ließen sich die Damen ihre Haare in krisselige Miniwellen oder dramatische, große Locken legen.

Vokuhila: Vorne kurz, hinten lang

Heute ein haariges Grauen, damals der heißeste Trend: Die berühmt-berüchtigte Vokuhila-Frisur. Sowohl Männer als auch Frauen ließen sich den „Vorne kurz, hinten lang“-Schnitt verpassen und dachten: Yeah, cool, endlich ein kurzer Stachel-Pony und lange Strähnen in einer Frisur vereint!

Weitere angesagte 80er-Frisuren

  • Toupiert, kraus und zottelig
  • Seitlicher Pferdeschwanz
  • Sidecut/ Undercut
  • Föhnwelle

Haaraccessoires der 80er

Absolut kultig rundest du deine 80er-Frisur mit einem bunten, geknoteten Tuch, einem leuchtenden Haarband oder einem flauschigen XL-Haargummi ab. Je auffälliger das Accessoire, desto besser.

Der Vokuhila: Ein Relikt mit Kultstatus

Die Frisur mit dem schwungvollen Namen "Vokuhila" leitet sich ab von "vorne kurz, hinten lang" und brachte einen Haartrend hervor, der den Beinamen Nackenspoiler oder Manta-Matte wahrlich verdient hat.

Sowohl Rudi Völler, Patrick Swayze, David Hasselhoff und Nena waren bekannte Vertreter dieser doch etwas eigenwilligen Frisur. Für den Vokuhila ließ man sich einen fransigen Pony und eine kurze vordere Haarpartie schneiden, während die hinteren Haare lang über den Nacken fielen.

Heutzutage ist der Vokuhila (am besten mit einem Oberlippenbart bei den Herren der Schöpfung) zum Inbegriff des 80er-Kultes geworden und darf auf einer 80er-Party mit Sicherheit nicht fehlen.

Styling-Tipps für den perfekten 80er-Look

Das Kreppeisen scheint vielen Frauen der 80er Jahre in Sachen Styling nicht von der Seite gewichen zu sein. Der typische Look gekreppter Haare wurde dazu noch mit Haarspray aufgebauscht.

  1. Kämmt euer Haar gut durch, teilt es anschließend in einzelne, gleichgroße Strähnen ab und steckt die anderen Haare beiseite.
  2. Bringt ein Hitzeschutzsspray auf der Strähne auf und kreppt die Haarsträhne vom Ansatz bis zu den Spitzen.
  3. Öffnet dafür das Kreppeisen immer wieder und setzt es am nächsten Abschnitt an, bis ihr an den Haarspitzen angelangt seid.

Achtung: Zieht das Kreppeisen nie im geschlossenen Zustand an den Haaren entlang, damit schädigt ihr das Haar!

Volumen, Volumen, Volumen: Das A und O der 80er

Volumen, Volumen und nochmals mehr Volumen - das waren die 80er! Die Haarpracht wurde um jeden Preis zur Schau gestellt und umso fülliger und aufgeplusterter sie wirkte, desto besser!

Mittlerweile ist der Retro-Look wieder schwer im Kommen! Wer glattes Haar sein Eigen nennt, dem winkt dank Dauerwelle eine umwerfende Lockenpracht. Die wilde Mähne besteht dabei entweder aus vielen kleinen Locken oder schwungvollen Wellen, die à la 80er Jahre natürlich auch eine gute Portion Haarspray abbekommen müssen.

Sportlich dynamisch: Der Aerobic-Look

Aerobic wurde während der 80er großgeschrieben - dazu durften der stylische Body, das Stirnband und der hochsitzende Pferdeschwanz natürlich nicht fehlen.

Der Pferdeschwanz wurde dazu sehr hochgetragen und am besten noch schräg angesetzt: Das verschafft euch direkt einen sportlich dynamischen Look.

Rebellisch und punkig: Side- oder Undercut

Einen rebellischen Auftritt legt ihr mit einem Side- oder Undercut hin! Falls euch die Frisur für ein einzelnes Event zu extrem ist, kämmt die seitlichen Haare streng nach hinten, befestigt sie mit Stylingprodukten und toupiere die Haare am Oberkopf zu einer wilden Mähne auf.

Asymmetrie ist Trumpf: Der Side Flip

Ein asymmetrischer Hairstyle war in den 80ern Trumpf - das Indiz: der Side Flip! Das Markenzeichen dieser Trendfrisur ist ein tiefer Seitenscheitel und die zu einer Seite umgelegten Haare. Grandioses Volumen ist euch damit garantiert (zumindest einseitig) … Dazu darf der Walkman mit den Kopfhörern als Accessoire nicht fehlen!

Scrunchies: Das Must-Have der 80er

Scrunchie - hinter diesem niedlichen Namen verbirgt sich ein mit Stoff bezogener Zopfgummi, der meist wie ein kleines Krönchen auf dem Kopf der 80er-Frisuren prangte.

Platinblond: Ein gewagter Trend

Es gibt wohl kaum eine Haarfarbe, die dem Haar so sehr schadet wie Platinblond, aber zugegebenermaßen sieht die Farbe schon sehr stylisch aus und ist außerdem auch ein weiteres Relikt aus den 80ern.

Föhnfrisur: Volumen pur

Die Haare mussten in den 80ern so einiges aushalten: Kreppeisen, ständiges Toupieren, permanentes Haarspray und natürlich auch Föhnen. Die Föhnfrisur wurde bereits in den 70ern mit Farrah Fawcett populär ("Drei Engel für Charlie") und hielt sich so einige Jahre konsequent unter den beliebtesten Frisuren.

Fransiger Pony: Das i-Tüpfelchen

Ein gerader Pony kam in den 80er Jahren kaum infrage: Fransen hingen ins Gesicht und machten den Vokuhila-Schnitt komplett! Am besten wurde der Pony auch noch schräg übergekämmt und dazu hochtoupiert.

Seidentücher und Stirnbänder: Accessoires mit Kultstatus

Ihr habt noch Mamas-Seidentücher im Schrank? Dann schlägt jetzt eure große Stunde! Am besten nutzt ihr besonders bunte und grelle Exemplare und wickelt sie getreu den 80er-Frisuren um euren extrem toupierten Kopf.

Und natürlich wollen wir auch nicht die Stirnbänder im Zusammenhang mit den 80er-Jahre-Frisuren verschweigen! Neben den Schweißbändern sorgten sie mittig an der Stirn platziert für das ungemein flippige Erscheinungsbild.

Der moderne Shag Cut: Eine neue Interpretation

Der Shag Cut zeichnet sich dadurch aus, dass das Haar komplett durchgestuft ist. Dabei sind die Stufen fransig und ungleichmäßig geschnitten. Der traditionelle Shag Cut kommt mit einem überlangen Pony daher, der mittig gescheitelt und durch Curtain Bangs eingerahmt wird.

Styling-Tipps für den Shag Cut

Der Shag Cut will vor allem eines sein: lässig. Daher sollte man ihn nicht mit einem aufwändigen Styling bearbeiten. Die Frisur sollte undone (engl. für ungemacht) wirken.

  1. Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen lassen.
  2. Falls es mal schnell gehen soll, können Sie die Haare auch über Kopf föhnen.

Pflege des Shag Cut

Der Shag Cut ist relativ anspruchslos. Wenn Ihr Haar leicht zu Spliss neigt, sollten Sie regelmäßig ein Spitzenfluid oder -öl verwenden, damit die Haarenden lange schön bleiben.

Auf die Verwendung eines Glätteisens sollten sie besser verzichten. Die in Stufen geschnittenen Haare sollten regelmäßig beim Friseur nachgeschnitten werden, damit die Enden nicht zu sehr ausfransen.

Die Geschichte des Vokuhila

Wann und wo der Vokuhila wirklich entstand, ist unklar. Denn schon in den späten sechziger Jahren und den frühen siebziger Jahren trugen Prominente diesen Haarschnitt.

Als die Welle langsam abebbte, haben sich viele Träger des Vokuhilas dazu entschlossen, das lange Nackenhaar abschneiden zu lassen, bis auf eine lange Strähne, die offen oder geflochten getragen wurde.

Das Revival des Vokuhila

Im letzten Jahr setzten Stars wieder verstärkt auf diese Frisur. Modemarken wie Versace, Gucci und Saint Laurent haben den Vokuhila ebenfalls in ihren Shows gezeigt.

Der Look ist erwachsener geworden und wirkt deutlich gepflegter. Fedrige Konturen lassen den Schnitt trendy wirken und durch die stärker rasierten Seitenpartien ist eine gewissen Ähnlichkeit mit dem Sidecut zu erkennen.

Der Vokuhila: Eine Frisur für alle

Aber der Vokuhila ist mehr als nur ein Trend. Er steht für Freiheit und Gleichheit. Männer und Frauen können ihn gleichermaßen tragen. Er ist eine Frisur für alle.

Ob lockige, glatte oder wilde Haare - dieser Look passt zu allen.

Styling-Tipps und Tricks für den Vokuhila

Um die Form und Länge zu behalten, sollten Sie alle 4 bis 6 Wochen zum Friseur gehen. Es kann aber sein, dass Sie öfter oder seltener gehen müssen.

Der Vokuhila: Eine Unisex-Frisur

Der Vokuhila-Frisurentrend ist eine Unisex-Frisur mit kurzen Haaren oben und langen Haaren hinten.

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