Rastazöpfe, auch bekannt als Rasta-Locken oder Braids, sind eine beliebte Flechtfrisur, die aus vielen dünnen Zöpfen besteht. Sie sind nicht nur ein modisches Statement, sondern auch eine praktische Lösung, um das Haar zu schützen und ihm eine Pause vom täglichen Styling zu gönnen. Rastazöpfe erleben seit einiger Zeit ein Comeback und sind viel mehr als nur ein Trend.
Afrohaare haben oft eine schwache Haarstruktur und sind anfällig für Haarbruch. Sie verlieren schnell Feuchtigkeit, trocknen aus und brechen ab. "Protective Hairstyles" wie Rastazöpfe können im Sommer und Winter helfen, die Haare vor extremen Temperaturen zu schützen und ihnen Zeit zur Erholung zu geben.
Rasta ist nicht gleich Rasta: Beim aufwendigen Flecht-Trend kannst du verschiedene Varianten ausprobieren.
In unserer Anleitung zeigen wir dir, wie du Box Braids selber flechten kannst:
Sollten deine Haare zu kurz sein, kannst du dir Rastazöpfe auch problemlos mit Extensions flechten.
Afrohaare benötigen sehr viel Feuchtigkeit und Pflege. Mit Braids ist es einfacher, deine Haare zu schützen und zu pflegen, da du sie nur einmal pro Woche waschen musst. Verwende hierzu ein feuchtigkeitsspendendes und im besten Fall durchsichtiges Shampoo, um sichtbare Rückstände in deinen Braids zu vermeiden.
Nach dem Waschen saugt ein Handtuch einen Großteil der Feuchtigkeit auf, der Rest trocknet an der Luft. Um die Kopfhaut und die Haare zusätzlich zu pflegen und einem eventuellen Juckreiz vorzubeugen, kann außerdem ein Pflegespray mit Aloe Vera aufgesprüht werden.
Zusätzliche Pflegetipps:
Wurde Kunsthaar mit eingeflochten, kann die Frisur durchschnittlich drei Monate lang getragen werden. Danach sind die Haare so weit weitergewachsen, dass die Frisur vor allem an den Ansätzen nicht mehr gut aussieht.
Langeweile kommt bei Rastazöpfen garantiert nicht auf, denn der Flecht-Look ist so wandelbar wie kaum eine andere Frisur. Ponytail, Updo, lange Mähne, Dutt oder Half-up-Frisur sind in Nullkommanichts gestylt. Die vielen geflochtenen Strähnen erzeugen eine Schwere, durch die die Stylings besonders gut halten.
Eine eher klassische Stylingvariante ist ein doppelter Knoten. Hierzu werden einige der Zöpfe zu zwei Strängen zusammengefasst, überkreuzt und verknotet.
Grundsätzlich kann jeder beliebige Haartyp zu Rastazöpfen verflochten werden. Da meist ohnehin Kunsthaare mit eingeflochten werden, macht es nichts, wenn die eigenen Haare eher fein sind. Auch die Länge spielt kaum eine Rolle, da die Haare durch die Kunsthaare wunschgemäß verlängert werden können. Gleiches gilt für die Haarfarbe, denn Kunsthaare sind in den unterschiedlichsten Nuancen zu haben.
Kunsthaare lassen die Frisur nicht nur voluminöser erscheinen und verlängern ihre Haltbarkeit, sondern schützen auch die eigenen Haare.
Rastazöpfe sind ein beliebtes Andenken an den Urlaub, und an vielen Stränden ist es möglich, sich Rastazöpfe flechten zu lassen. Hierzulande bieten viele Afrika-Shops eine solche Dienstleistung an, zudem gibt es auch Friseure, die Rastazöpfe flechten.
Im Urlaub ist die Frisur meist am günstigsten zu haben, in vielen Fällen liegen die Kosten bei deutlich unter 100 Euro. In Afrika-Shops bewegen sich die Preise üblicherweise zwischen 100 und 300 Euro. Die teuerste Variante sind Friseurgeschäfte, wobei die Preise hier meist bei 300 Euro anfangen und sich in dem großen Zeitaufwand von bis zu zwölf Stunden erklären.
Da die Zöpfe sehr straff an der Kopfhaut geflochten werden müssen und die Kopfhaut sich auch erst an das Gewicht gewöhnen muss, treten vielfach an den ersten Tagen leichte Kopfschmerzen auf. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet oder Migräne hat, sollte auf Rastazöpfe daher besser verzichten.
Rastazöpfe können unterschiedlich dick geflochten werden. Etwas dickere Rastazöpfe sind vor allem am Anfang angenehmer, weil die Haare weniger ziepen. Zudem werden bei dickeren Zöpfen meist deutlich weniger Kunsthaare eingeflochten, wodurch die Frisur auch entsprechend leichter ist. Allerdings halten dickere Zöpfe nicht ganz so lange wie dünne Zöpfe, und zudem sehen dünne Zöpfe meist schöner aus.
Viele erschrecken sich übrigens beim Öffnen der Zöpfe, weil plötzlich Unmengen von eigenen Haaren auf dem Boden liegen. Dies ist aber völlig normal, denn jeder Mensch verliert pro Tag bis zu 100 Haare.
Plane lieber mehr Zeit ein, als zu wenig. Anfänger sollten Ihre Flechtfrisur nicht länger als 3 Monate im Haar lassen, da das Entfernen der Haarringe immer mühsamer und zeitaufwendiger wird.
Cornrows sind eng am Kopf geflochtene Zöpfe, die ihren Ursprung in Afrika haben. Sie sind nicht nur praktisch, sondern sehen auch cool aus und eignen sich gut als Sommerfrisur. Cornrows können in verschiedenen Mustern geflochten werden und sind eine vielseitige Alternative zu Rastazöpfen.
Box Braids sind in der Schwarzen Kultur seit Jahrhunderten eine beliebte Frisur, bei der das Haar in kleine, kastenförmige Abschnitte unterteilt wird, bevor es von der Kopfhaut weggeflochten wird. Im Gegensatz zu Cornrows, French und Dutch Braids liegen Box Braids nicht eng am Kopf an. Jeder einzelne Zopf liegt frei, sodass der Look leicht zu einem Pferdeschwanz zurückgesteckt, zu einem Dutt gebunden, zu einer beliebigen Seite gescheitelt und sogar geflochten werden kann.
Wenn du vorhast, deine Braids eine Weile zu tragen, solltest du darauf achten, dass dein Haar und deine Kopfhaut in einem sehr guten Zustand sind, damit sie glänzend bleiben und sich nicht unerwünscht kräuseln. Wenn du deine Box Braids frisch geflochten hast, kann sich deine Kopfhaut zunächst angespannt und empfindlich anfühlen und sogar ein wenig jucken, aber ein gutes Kopfhaut-Tonikum kann dieses Gefühl lindern.
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