Frisuren mit Bandana für mittellange Haare: Anleitungen und Styling-Ideen

Bandanas sind quadratische Halstücher, die mit wenigen Handgriffen zum Haarband gefaltet werden können. Sie sind die perfekten Helfer für einen lockeren Dutt, eine edle Abendfrisur oder einen hippen Festival-Style. Ob geflochten, gesteckt oder offen: Hier zeigen wir Ihnen, wie einfach lässige, romantische und elegante Looks mit diesem vielseitigen Haaraccessoire gelingen.

Grundlagen für das Styling mit Bandana

Die Haarsträhnen sind griffiger und die Haarbänder rutschen weniger, wenn Sie nach dem Waschen eine wallnussgroße Portion Schaumfestiger einarbeiten - und dann die Haare trocken föhnen. Alternativ eignet sich hierfür auch Trockenshampoo. Das verleiht den Strähnen ebenfalls mehr Griff. Um das Verrutschen des Haarbands zu vermeiden, können Sie auf spezielle Anti-Rutsch-Haarbänder zurückgreifen.

Bandana richtig falten

Am besten breiten Sie das quadratische Tuch (meist 60 cm x 60 cm) vor sich aus. Nehmen Sie die rechte Ecke und ziehen Sie die Spitze bis zur Tuchmitte. Genauso verfahren Sie mit der gegenüberliegenden Ecke. Beide Seiten nacheinander ein weiteres Mal zur Hälfte einschlagen, sodass sie sich in der Mitte treffen. Den Streifen nun noch einmal längs falten. Nun müssten Sie einen schmalen Streifen vor sich liegen haben.

Jetzt ist das DIY-Haarband fertig und bereit, Ihren Kopf zu zieren. Binden Sie sich einen Dutt oder Zopf oder lassen Sie die Haare offen.

Verschiedene Styling-Varianten mit Bandana

Bandana-Tücher können Sie je nach Geschmack und Laune positionieren. Wie wäre es z. B., den Knoten einfach mal oben zu tragen?

1. Der einfache Zopf

Im ersten Schritt (dieser gilt auch für die nächsten vier Frisuren) falten Sie das Tuch. Legen Sie das Bandana so zusammen, dass eine etwa fünf Zentimeter breite Binde entsteht. Nehmen Sie Ihre Haare hinten im Nacken zusammen, machen Sie mit einem Haargummi einen Zopf und knoten Sie das Tuch darum. Auch eine Schleife sieht sehr schön aus und lässt die Frisur romantisch und verspielt wirken.

Styling-Tipp: Beachten Sie, dass ein Bandana bei vielen Haaren keinen Haargummi-Ersatz darstellt. Einmal gebunden, kann es schnell rutschen oder locker werden. Darum sollten Sie für den festen Halt immer einen dünnen Haargummi unter dem Tuch tragen - das gilt auch für die folgenden drei Frisuren.

2. Der Dutt

Nehmen Sie alle Haare zusammen und drehen Sie diese zu einem Dutt ein. Binden Sie diesen fest und wickeln Sie das Bandana darum. Mit einem festen Knoten fixieren Sie das Tuch. Dieser Style sieht übrigens nicht nur bei einem hohen Dutt, sondern auch bei einem Nacken-Dutt schön aus.

3. Der Pferdeschwanz

Alle Haare am Hinterkopf zu einem hohen Zopf zusammenbinden und das gefaltete Tuch um den Haargummi wickeln. Beim hohen Pferdeschwanz sieht es toll aus, wenn Sie keine Schleife binden, sondern die Bandana-Enden einfach links und rechts lose runterfallen lassen.

4. Der geflochtene Zopf

Dieser Look ist etwas für Fortgeschrittene. Man braucht eine ruhige Hand, da das Styling nicht so leicht ist. Das Endergebnis ist dafür aber besonders schön und hat einen tollen Effekt, da sich das bunte Tuch durch das Haar schlängelt. Binden Sie sich einen tiefen Zopf im Nacken und knoten Sie das Tuch um den Haargummi. Teilen Sie die Haare in ZWEI gleichgroße Strähnen auf. Die beiden Enden des coolen Haar-Accessoires nehmen Sie zusammen - sie ergeben den dritten Strang, den Sie für eine klassische Flechtfrisur brauchen. Legen Sie nun immer links-rechts-abwechselnd die äußere Strähne über die beiden anderen und fixieren Sie am Ende alles mit einem Haargummi.

Unser Tipp: Sie können es sich auch ganz einfach machen und einen Haargummi mit integriertem Tuch verwenden. So sparen Sie sich einen Styling-Schritt, ein Produkt und vor allem Fingerfertigkeit.

5. Der Piraten-Look

Sie haben einen Bad-Hair-Day? Dann ist das genau die richtige Frisur für Sie. Falten Sie das Tuch von Eck zu Eck zu einem Dreieck. Die Seite mit der Falte zeigt nach vorne und im Nacken binden Sie die Tuch-Enden zusammen. So ist das Deckhaar komplett verdeckt - perfekt bei einem fettigen Ansatz, aber auch als Schutz vor der Sonne.

Styling-Tipp: Auch bei dieser und den folgenden drei Frisuren kann es sehr gut sein, dass das Tuch nicht perfekt hält und mit der Zeit locker wird und verrutscht. Wir empfehlen, mit Bobby Pins das Tuch hinten an den Kopf zu fixieren.

6. Das Stirnband

Eine ganz klassische und praktische Frisur: Sie können das Bandana auch als Ersatz für ein Haarband nehmen, das die Haare aus dem Gesicht hält. Auch hier binden Sie es im Nacken wieder zusammen.

7. Der Hippie-Look

Mit diesem Twist sieht das klassische Stirnband umwerfend aus. Dieser Look ist definitiv ein Hingucker. Falten Sie das Tuch, legen Sie es um den Hinterkopf, führen Sie es nach vorne und wickeln Sie es auf der Stirn einmal um sich selbst. Danach führen Sie die Enden wieder am Kopf zurück nach hinten und verknoten sie dort. Wenn Sie das Haarband tief in die Stirn ziehen, dann ist Ihr Hippie-Look perfekt. Aber auch zu einem klassischen oder edlen Outfit können Sie es gut tragen.

8. Das Knoten-Band

Das Beste haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: Die wirklich stylische Witwe-Bolte-Frisur. Auch hier gilt: Das Trend-Accessoire falten, von hinten um den Kopf legen und am Scheitel knoten. Die Stelle des Knotens können Sie auch variieren ihn leicht schräg oder seitlich setzen.

Unser Tipp: Auch hier können Sie es sich natürlich leichter machen und gleich einen Haarreif oder ein Haarband im Bandana-Stil tragen. Hier sparen Sie sich das Binden und die Frisuren wirken am Ende sehr ähnlich.

Weitere Styling-Ideen

  • Clever umfunktioniert: Mit schmal gefalteten Bandanas können Sie Ihrem Dutt einen ganz neuen, etwas rockigen Style verleihen. Einfach herumwickeln und festknoten.
  • Charakteristisch für Turban-Haarbänder: ist ein gerafftes Detail - ein Knoten oder eine Schlaufe etwa. Besonders lässig wirkt das Trend-Haarband mit einem hohen Dutt.

Turban-Haarbänder gibt es auch in der Wintervariante. Der Clou: Das Stirnband ist nicht nur ein Blickfang, sondern hält auch Stirn und Ohren warm.

Mit einem breiten, eng anliegenden Stirnband am Haaransatz halten Sie die Haare aus dem Gesicht und schützen obendrein Ihre Kopfhaut vor UV-Strahlung - ideal z. B. beim Wandern.

Geflochtene Haarbänder sehen besonders toll zu verspielten Flechtfrisuren aus: Haare leicht seitlich scheiteln und in zwei gleich große Partien teilen. Zarte Bänder mit Blumenapplikationen oder Perlen bestückt passen ideal zu romantisch gesteckten oder geflochtenen Hochzeitsfrisuren.

Besonders schön zu Haarbändern sehen Frisuren im Undone-Look aus - z. B. ein lockerer, hoher Pferdeschwanz, unkomplizierte Flechtfrisuren oder lässig geschlungene Dutt-Varianten.

Offene, glatte Haare lassen sich mit Haarbändern ohne großen Aufwand aus dem Gesicht frisieren - und sie sorgen ganz nebenbei für etwas Abwechslung auf dem Kopf. Locken oder krause Haare können Sie mit Haarband auf die Schnelle bändigen. Kurze Haare stylen Sie einfach zurück und setzen den Haarschmuck wie einen Haarreifen ein.

Haare am Oberkopf mit Haarspray besprühen, damit der Scheitel schön akkurat und das Haarband an Ort und Stelle bleibt. Dann das Blumenhaarband so fixieren, dass es am höchsten Punkt des Kopfes anliegt.

Bandana binden im Piraten-Style

Besonders diejenigen unter uns, die feine Haare besitzen, kennen das Problem: Etwas länger unter der knalligen Sonne geblieben und schwups … Sonnenbrand auf dem Kopf. Ein Tuch über den Haaren schützt vor fieser UV-Strahlung, verhindert das Ausbleichen der Farbe, hält jeder Windböe stand und ist ganz nebenbei auch noch eine absolute Trend-Frisur.

Ob mit einem Piece im schönen Paisley-Muster, mit Polka Dots, einem floralen Print oder einfarbig, großflächig über den Kopf gedeckt und hinten lässig zusammengebunden wirkt der Trend à la Jack Sparrow einfach wunderbar unbeschwert - ganz im coolen Piraten-Stil eben.

Falte dein Tuch zu einem Dreieck, indem du die gegenüberliegenden Ecken aufeinander legst. Hat dein Haartuch bereits eine dreieckige Form, kannst du diesen Schritt natürlich auslassen. Lege die lange Seite an deiner Stirn an, knapp über den Augenbrauen und unter dem Haaransatz. Verknote die beiden langen Spitzen am Hinterkopf miteinander und ziehe sie fest. Binde zur Sicherheit einen zweiten Knoten darüber. Falls du dir vorher eine Frisur gemacht hast, sollte diese über dem Knoten liegen und herausschauen. Das lose Ende des Dreiecks kannst du einfach herunterhängen lassen oder bei offenen Haaren unter den Knoten stecken.

Bandana Frisur als Haarband

Der perfekte Begleiter, wenn es am Wochenende auf das nächste Festival geht - oder auch einfach auf ein Kaffee-Date unter freiem Himmel? Als Haarband hält dir das Haar-Accessoire lästige Strähnen aus dem Gesicht!

Falte dein Tuch zu einem Dreieck, achte darauf, dass es symmetrisch aufliegt. Nehme dann die spitze Seite und falte es nochmal bis zur flachen Seite, sodass sich eine breite Linie ergibt. Binde deine Haare zu einem Zopf oder Dutt oder trage sie offen. Nimm dann dein selbstkreiertes Band und lege es von hinten unter den Haaren oder vorne am Haaransatz an den Kopf. Befestige die Enden dann auf der gegenüberliegenden Seite in einem Knoten.

Bandana binden im Retro-Stil

Vor allem in den 40er, 50er und 60er Jahren waren Kopftücher, die locker unterhalb des Kinns zusammengeknotet waren, bei Frauen sehr beliebt und strahlten als It-Piece pure Eleganz aus. Stichwort Audrey Hepburn, Marylin Monroe oder Jacky Kennedy. Passend für den Alltagslook kann Grace Kelly zur Inspiration werden, indem du ein um den Kopf gebundenes Bandana mit Retro-Charme zur lässigen Jeans kombinierst.

Das Kopftuch in der Mitte zu einem Dreieck falten. Am Haaransatz um die obere Stirn anlegen, sodass die beiden Enden nach vorne und unten hängen. Nun locker unter dem Kinn zusammenknoten. Das darf dabei leicht nach hinten rutschen lassen und den Haaransatz zeigen. Nach Belieben kannst du auch eine breite Strähne herausziehen.

Bandana Frisur mit Zopf

Einen tiefen Pferdeschwanz binden, um den Zopf knoten, locker herunterhängen lassen, et voilà, fertig ist die schöne und einfache Frisur mit Tuch. Funktioniert am besten mit einem schmalen Twilly, wie zum Beispiel von Hermès. Wer möchte, kann dieses auch etwas romantischer in einen französisch geflochtenen Zopf binden oder das Tuch lässig um einen Messy Bun schlingen.

Kämme die Haare nach hinten und trenne sie in zwei Strähnen ab. Als dritte (rechte) Strähne das schmale Tuch am oberen Hinterkopf mit einem Bobby Pin fixieren. Das Tuch über die mittlere Strähne legen und mit dem Flechten beginnen, bis alle Haare verflochten sind. Das Ende mit einem dünnen, invisible Haargummi zusammenbinden.

Bandana binden als Scrunchie

Wickle das Tuch mehrmals um deinen Zopf. Knote es unterhalb der Frisur zu einem lässigen Knoten zusammen.

Bandana Frisur: Zum Turban gebunden

Der Turban hat sich vom kulturellen und religiösen Merkmal mittlerweile auch als neuinterpretierte Form und Mode-Piece in Street Style Looks und auf dem Laufsteg der Designer:innen bemerkbar gemacht. Kein Wunder: Ist nicht nur an Bad-Hair-Days praktisch, sondern sieht auch unfassbar cool aus. Der Turban benötigt eventuell etwas Übung und Geschick, diese Styling-Variante auszuprobieren lohnt sich aber!

9 EINFACHE, SCHNELLE UND LEICHTE MÖGLICHKEITEN, 1 KOPFTUCH/TURBAN/KOPFTUCH ZU STYLEN

Befestige zunächst deine Haarlängen mit einem Bobby Pin am Hinterkopf. Das Tuch von hinten über die Haare und den gesamten Kopf legen, sodass dieses vorne übersteht. Das vordere Ende auf Stirnhöhe umschlagen und beiden Seiten etwa auf Ohrenhöhre fassen. Nun überkreuzt du beide Seiten zwei mal vorne oberhalb der Stirn und ziehst sie im Anschluss hinter den Kopf. Am Hinterkopf überkreuzt du das Tuch ebenfalls noch einmal und nimmst die zwei Seiten wieder nach vorne. Vorne steckst du die Enden in die entstandene Schlaufe. Das überstehende Tuchstück kannst du an der Stirn einfach unter den Turban stecken.

Schleifen-Dutt mit Bandana

Dieser Look macht sich sogar im Office gut und verleiht dem altbekannten Dutt einen modernen Twist - egal, ob als hohe Version gebunden oder als Low Bun. Besonders schön wirkt die Frisur zum schwarzen Oversize-Blazer oder einem XL-Hemd in Weiß oder einer Nuance, die farblich mit dem klassischen Bandana abgestimmt ist.

Das Haar zu einem Dutt zusammen binden. Ein kleines Bandana von vorne um den Dutt legen und einmal herumwickeln. Je nach Belieben, vorne, seitlich oder hinten am Dutt eine Schleife mit den Enden binden.

Fashion-Tipp: Bandana als Halstuch und Co. binden

Natürlich macht sich ein Tuch nicht nur in der Frisur gut. Auch als Halstuch kannst du das Bandana deiner Wahl tragen. Oder du bindest es als modischen Eyecatcher lässig um deine Handtasche oder dein Handgelenk.

Bandana-Frisuren im Rockabilly-Stil

Die wohl beliebteste Rockabilly-Frisur kommt ohne Bandana nicht aus. Für den Vintage-Look musst du das quadratische Tuch nur richtig falten, um es anschließend in den Nacken zu legen und am Oberkopf verknoten. Die kurzen Enden des Tuchs nur noch in Form zupfen und fertig ist der Rockabilly-Look.

Statt einem Bandana kannst du auch ein klassisches Halstuch auf die gleiche Weise binden und die längeren Enden des größeren Tuchs anschließend zu einer Schleife binden. Den coolen Vintage-Style kannst du mit kurzen oder langen Haaren tragen und mit leichten Beach Waves, einem lässigen Pferdeschwanz, zur trendigen Bob Frisur oder Kurzhaarfrisur sowie entspannten Messy Bun kombinieren.

Zusätzliche Tipps und Tricks

  • Ideal dazu: offene, im Wind wehende Haare.
  • Bandana binden: Jetzt ist das DIY-Haarband fertig und bereit, Ihren Kopf zu zieren.
  • Kein Festival ohne Blumenkranz!
  • Bandana binden: Haare + Tuch = großartiger Look
  • Ein Bandana im Haar muss nicht gleich Piraten-Look oder eine Faschingsverkleidung als Axl Rose bedeuten.

Fazit

Ein Bandana ist vielseitig einsetzbar: Ob im Urlaub, auf dem Festival oder einfach, um einen Bad Hair Day zu verstecken - mit dem Tuch als Haarschmuck sind Sie immer richtig gewickelt.

tags: #frisuren #mit #bandana #mittellange #haare #anleitung

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