Haare, die aussehen, als wärst du gerade aus der Dusche gestiegen? Der Wet-Look ist weit mehr als das. Mit Haargel, Schaumfestiger und Co. bekommst du den Haarstyle, der auf den renommiertesten Laufstegen der Welt rauf und runter getragen wird, mit nur wenigen Handgriffen. Welche das sind, damit der Look sitzt, liest du in diesem Artikel.
Nasse Haare, aber mit Volumen - so lässt sich ein Wet-Look ganz kurz und knapp beschreiben. Genauer genommen, handelt es sich dabei um einen Trend-Look statt um eine Frisur. Mit Produkten, wie Haargel oder Schaumfestiger werden die Haare gewollt gesträhnt, sodass sie aussehen, als wären sie nass, es aber nicht sind. Der Clou? Die Form bleibt den Tag über. So entsteht nicht nur ein Moment von Lässigkeit, sondern auch ein moderner Look, der nicht nur in etlichen Streetstyles der Fashion Weeks, sondern auch auf den Laufstegen berühmter Modehäuser immer wieder zu sehen ist.
Übrigens ist der Wet-Hair-Look nicht nur für einen schicken Abend eine tolle Frisur. Man kann den Look auch wunderbar als Alltagsfrisur tragen. Die Haarlänge spielt hier übrigens absolut keine Rolle. Und nicht nur Frauen, sondern auch Männer können den Wet Look wunderbar tragen. Allerdings sollte der Look zum Typ passen.
In diesem Artikel gehen wir etwas näher auf den Wet Look als Frisuren-Trend ein. Außerdem erklären wir, wie man ihn stylt und geben hilfreiche Tipps, welche Produkte man dafür benötigt.
Unter Wet-Hair-Look versteht man eine Frisur, die den Eindruck erweckt, als wären die Haare nass. Was sie aber nicht sind. Das Haar sieht wie frisch aus der Dusche oder mit Wasser befeuchtet aus. Das Ergebnis ist ein glänzender, leicht feuchter, nass aussehender und sehr definierter Look. Diese Frisur wirkt nicht nur überaus modern, sondern verleiht dem Gesamtauftritt auch eine gewisse Eleganz.
Für einen Wet-Look muss das Haar nicht frisch gewaschen sein. Du kannst ihn entweder auf nassem oder trockenem Haar stylen.
Für das perfekte Wetlook-Hair brauchst du ein paar Produkte und Utensilien, die dir dabei helfen, die Nass-Optik stilsicher auf deine Haare zu bekommen. Erst einmal musst du entscheiden, ob du deine Haare nass oder trocken stylen willst. Nasses Haar, das zurückgekämmt trocknet, liegt natürlich noch besser in der Form.
Der Wet-Look ist nicht nur für besondere Anlässe ideal, sondern kann auch im Alltag getragen werden. Für einen natürlichen Alltags-Look lässt sich der Wet Look mit leicht feuchtem Haar stylen, indem man ein Glanzspray oder ein Haargel aufträgt und es gleichmäßig im Haar verteilt. Man kann die Haare offen tragen oder zu einem lockeren Zopf oder Dutt binden. Dieser Look ist ein unkomomplizierter Hairstyle, der mit dem richtigen Styling den ganzen Tag über hält.
Was lieben Locken am meisten? Genau! Definition! Der Wet-Look ist bei lockigem Haar eine feine Stylingoption. Um den Curly Wet Look zu stylen, definiert man die Locken im ersten Schritt mit Lockenwicklern. Wichtig ist, dass die Locken kompakt sind. Anschließend trägt man Haargel mit Nasseffekt auf, um den glänzenden Wet-Look-Effekt zu erzielen. Das Gel sollte schön gleichmäßig verteilt werden. Die Locken dürfen durch das Styling nicht beschwert ausschauen. Lockige Haare werden dann mit dem Gel sanft von unten anhebend geknetet. So erhalten sie die gewünschte Definition.
Der Wet-Look erinnert nicht nur an moderne Styles, sondern kann auch für einen Retro-Look auf Mottopartys genutzt werden. Die Vintage-Variante war in den 1920er und 1930er-Jahren besonders beliebt und ist auch heute noch ein echter Hingucker. Für den Retro Wet- Hair-Look benötigt man Haarpomade oder Gel. Das Produkt wird großzügig im gesamten Haar aufgetragen. Dann stylt man es nach hinten oder zur Seite. Mit einem Kamm lässt sich die Form kreieren. Die sogenannte Wasserwelle wird genauso gestylt. Perfekt für kurze Haare. Haarspange, Feder oder Haarband machen den Look komplett.
Für all diejenigen, die den Wet-Look selbst ausprobieren möchten, gibt es hier eine vereinfachte Step-by-Step-Anleitung:
Der Wet-Look kann unterschiedlich gestylt werden, je nach Haarlänge und Geschmack. Hier sind einige Styling-Ideen und Tipps für den Wet-Look bei verschiedenen Haarlängen:
Schöne, symmetrische Gesichter bevorzugt! Der Wet-Look steht grundsätzlich jedem unabhängig von Haartyp oder Gesichtsform. Man sollte sich einfach nur im Klaren darüber sein, dass ein Wet Hair Look die Gesichtszüge und auch eventuelle Makel in den Vordergrund rücken lässt. Da es aber viele Varianten des Wet-Looks gibt, lässt sich der Style immer ein wenig abwandeln. Lockige Haare profitieren von einer tollen Definition ihrer Struktur. Männer mit kurzem Haar erzielen mit dieser Frisur einen modernen und stylishen Look. Frauen können einen Hauch Eleganz zu ihrem Outfit hinzufügen, wenn sie auf den Wet-Look setzen. Auch hier gilt: Ausprobieren und schauen, was einem am besten gefällt.
Um den Wet-Hair-Look zu stylen, benötigt man ein paar Wet Hair Look Produkte. Da die Auswahl der Stylingprodukte mittlerweile riesig ist, sollte man auch einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Profiprodukte vom Friseur sind eine Investition, die man definitiv nicht bereut.
Beim Stylen des Wet-Hair-Looks gibt es ein paar Do's und Don'ts zu beachten:
| Do's | Don'ts |
|---|---|
| Hochwertige Stylingprodukte versprechen ein optimales Ergebnis. Allerdings sind Drogerieprodukte mittlerweile auch schon in guter Qualität zu haben. Das Billigste sollte es aber nicht sein. | Bei der Menge des Produktes nicht übertreiben. Zuviel Produkt im Haar kann ausflocken und beschweren. Fettig aussehendes Haar ist kein Wet-Hair-Look Style. |
| Das Produkt stets gleichmäßig im Haar verteilen. | Haare vorsichtig kämmen, damit die Strähnen definiert bleiben. |
| Die fertige Frisur immer mit einem Haarspray fixieren. | Das untere Haar nicht vergessen. Das Stylingprodukt muss im gesamten Haar gleichmäßig verteilt sein. |
| Auf die Inhaltsstoffe schauen und Produkte, die Alkohol enthalten, vermeiden. |
Der Sleek Bun ist eine Hochsteckfrisur, bei der das Haar glatt und geschmeidig nach hinten gekämmt und zu einem festen Knoten oder Dutt im Nackenbereich gebunden wird. Der Sleek Bun hat sich als eine der beliebtesten Sommerfrisuren etabliert - aus guten Gründen: Der Sleek Bun hält nicht nur das Haar aus dem Gesicht und Nacken fern, wofür wir an heißen Tagen besonders dankbar sind. Durch das glatte Styling behält die Frisur zudem auch bei hoher Luftfeuchtigkeit ihre Form und verhindert, dass das Haar kraus oder frizzig wird.
Zu stylen ist der Sleek Bun ganz easy: Beginnen Sie mit frisch gewaschenem und trockenem Haar. Glätten Sie es gründlich mit einem Haarglätter, um ein glattes Finish zu erzielen. Verwenden Sie dabei hitzebeständiges Hitzeschutzspray, um Ihr Haar vor Schäden zu schützen. Kämmen Sie Ihr Haar gründlich, um eventuelle Knoten zu entfernen. Verwenden Sie dann einen feinen Kamm oder eine Bürste, um das Haar nach hinten zu kämmen. Achten Sie darauf, dass keine Unebenheiten oder Strähnen herausragen. Nehmen Sie das glatt gekämmte Haar und binden Sie es zu einem Pferdeschwanz im Nackenbereich. Verwenden Sie ein Haargummi, das farblich zu Ihrem Haar passt, um den Look noch natürlicher aussehen zu lassen. Wickeln Sie den Pferdeschwanz um das Haargummi herum und befestigen Sie ihn mit Haarnadeln.
Um fixierende Produkte wie Gel, Schaumfestiger oder Haarspray komplett aus deinen Haaren zu bekommen, kannst du die Haare erstmal mit klarem Wasser ausspülen und sie mit den Fingern auflockern. Danach shampoonierst du sie, je nachdem wie viel Produkt darin ist, ein- bis dreimal. Wenn du deine Haare kopfüber wäschst, kommst du noch besser an Nacken, Schläfe und die Haare hinter den Ohren ran. Nach dem Shampoo kommt eine Haarmaske und dann erst die Spülung auf die Haare. Auswaschen, trocknen, Haaröl in die Längen und deine Haare sind optimal gepflegt. Dadurch, dass der Wet-Look auswaschbar ist, hinterlässt er keine längerfristigen Schäden.
Wer sich jetzt schon für den Frühling ein elegantes Makeover der Haare wünscht, aber keine Lust auf aufwendige Hochsteckfrisuren oder stundenlanges Lockendrehen hat, findet jetzt beim Frühling/Sommer 2022-Look von Designern wie Markarian die passende Inspiration, wo Haarprofi und Oribe-Botschafterin Mandee Tauber den Models weiche Wasserwellen verpasste und den Glamour der Golden Twenties mit wenigen Handgriffen als Frisuren-Trend ins Jahr 2022 beförderte.
Wie die angesagte Frisur nach dem Vorbild von Hollywood-Ikonen wie Joan Crawford, Bette Davis oder Mia Farrow (die im Filmklassiker „The Great Gatsby“ das Partygirl Daisy spielt) am besten gelingt, was die moderne Frisur-Variante vom Original unterscheidet und welche Styling-Essentials hilfreich sind, im Folgenden.
Weiche, sanfte Wellen rahmen bei dem Look von Markarian für Frühjahr/Sommer 2022 links und rechts die Stirn.
Wasserwellen sind so unkompliziert wie effektvoll und lassen sich mit fast jeder Haarlänge formen - vorausgesetzt die Ponypartie reicht bis zu den Augen, ist kinnlang oder länger. Während die Wellen in den 1920er-Jahren akkurat und eng am Kopf anlagen, wie nass glänzten und ein tiefer Seitenscheitel überaus beliebt war, wird die Frisuren-Trend-Variante im Frühjahr und Sommer 2022 mit Mittelscheitel gestylt und in ultra weichen Wellen links und rechts ums Gesicht gelegt. Das Finish im Wetlook kann man machen, muss man aber nicht.
Eine Wasserwelle lässt sich mit Hilfe großer Haarklammern ganz easy selbst ins Haar formen. (Markarian Frühjahr/Sommer 2022)
Das frisch gewaschene Haar mit dem Handtuch antrocknen und eine Leave-in-Kur für bessere Kämmbarkeit, ein Styling-Fluid und/oder einen Festiger auftragen. Dann einen akkuraten Mittelscheitel ziehen und das Haar bis in die Längen und Spitzen gut durchkämmen. Die Frontpartie mit dem Kamm nach vorn legen und das restliche Haar zu einem tiefen, festen Dutt im Nacken eindrehen und fixieren.
Die Trend-Frisuren-Variante bei Markarian formte Mandee Tauber - anders als sonst üblich - nicht im feuchten, sondern in trockenem Haar. Dazu wurden diese (wie bei der ersten Styling-Variante) zunächst in einen Mittelscheitel gekämmt, die Frontpartie nach vorn gelegt und das restliche Haar im Nacken zu einem tiefen, festen Dutt eingedreht. Für mehr Haltbarkeit und Griffigkeit die Frontpartie anschließend großzügig Strähne für Strähne vom Ansatz bis in die Spitzen mit einem texturierenden Haarspray besprühen.
Je nach Haarlänge vier bis acht lange Haarklammern bereit legen. Dann den ausgestreckten Zeigefinger etwa zwei bis drei Zentimeter unterhalb des Scheitels auf die seitliche Ponypartie legen und das Haar sanft und parallel zum Scheitel in Richtung Ansatz verschieben. Die entstehende Welle mit der anderen Hand halten, den Zeigefinger behutsam vom Haar lösen und die Wasserwelle (dort wo zuvor der Finger lag) mit einer Haarklammer am Kopf fixieren. Nun das Haar unterhalb der Klammer mit derselben Methode und mithilfe des ausgestreckten Zeigefingers erneut in Richtung Ansatz zu einer zweiten Welle schieben und mit einer weiteren Haarklammer fixieren. Auf diese Weise fortfahren, bis das Gesicht links und rechts bis zur Kinnlinie von sanften Wasserwellen gerahmt wird.
Das nasse Haar in den Klammern trocknen lassen - am besten an der Luft, wer's eilig hat darf mit dem Föhn in mittlerer Hitze nachhelfen; wer mit trockenem Haar gearbeitet hat, kann vorsichtshalber einmal alles mit Haarspray fixieren. Dann die Klammern behutsam aus dem Haar lösen, ohne die Form zu verändern, und die fertigen Wellen nach Belieben zurechtschieben.
tags: #Frisuren #für #das #Wasser #Inspiration
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