Viele Frauen beneiden die tollen Haare japanischer Mitarbeiterinnen oder Passantinnen in Städten wie Düsseldorf. Doch was macht die Frisuren von Asiatinnen so besonders und wie können wir diese Looks auch hierzulande erreichen? Dieser Artikel beleuchtet die aktuellen Trends und gibt Einblicke in die Welt des asiatischen Haarstylings.
Lange Zeit galt Südkorea als das Land der neuen Beauty-Trends. Jetzt dreht sich der Wind und das Nachbarland Japan gibt in Sachen Beauty den Ton an. Vor allem die Freude am Experimentieren gepaart mit einem guten Gespür für Ästhetik zeichnet die stylischen Japanerinnen aus. Einen Trick, den wir uns von ihnen abschauen sollten, setzt unseren Pony jetzt noch besser in Szene.
Eine Frisur , die nach einer Krake benannt ist? Hört sich ungewöhnlich und wenig sexy an, ist aber tatsächlich super cool. Das bekommen wir mit dem "Octopus Haircut" zu sehen, der langsam aus Asien rüberschwappt und großes Potenzial hat, auch Europa zu erobern. Mit diesem Style werden wir außerdem ein bisschen nostalgisch. Er erinnert nämlich an einen absoluten Kult-Look.
Wenn der Begriff "Rachel Cut" fällt, dürftet ihr wahrscheinlich sofort ein Bild im Kopf haben: Hierbei handelt es sich bekanntlich um einen stufigen Fransenschnitt aus den 90ern, den Jennifer Aniston in ihrer "Friends"-Rolle der Rachel Green berühmt machte. Und genau der ist jetzt in abgewandelter Form zurück auf dem Trendradar - bisher besonders in Japan und Korea.
Der Name des Haarschnitts lässt Skurriles vermuten, aber tatsächlich geht es hierbei wie beim Shag um viele Stufen sowie verschiedene fransige Längen. Am Oberkopf wirkt das Ganze durch kurze Stufen etwas voluminöser, wird dann in der Länge schmaler und bekommt an den Spitzen eine geschwungene Form - und genau das erinnert an eine Krake. Deswegen "Octopus Haircut".
Beim "Octopus Haircut" sind die stufigen Parts nämlich viel mehr miteinander verbunden, es gibt folglich einen harmonischen und nicht so drastischen Übergang. Außerdem setzt man beim Mullet in der Regel auf einen kurzen Pony, während zu dem modernen Frisuren-Trend aus Asien eher lange Curtain Bangs passen.
Dieser Haarschnitt ist perfekt, wenn man gerade eine Übergangslänge trägt und diese etwas auffrischen möchte. Vor allem werden diejenigen Gefallen daran finden, die auf Volumen stehen. Die vielen Stufen lassen das Haar nämlich dicker und dynamisch erscheinen.
Haare wachsen lassen oder doch zum Friseur gehen und sich stylische Bangs schneiden lassen? Für viele stellt sich immer wieder die Frage, welche Typveränderungen man vornehmen lassen kann, um etwas Abwechslung in den eigenen Look zu bringen. Was steht einem und was ist mit den eigenen Haaren möglich. Die Japanerinnen setzen bei ihren Haaren auf softe Side Bangs. Ü50-Stars wie Heidi Klum, 51, oder Monica Bellucci, 60, haben fransige Curtain Bangs schon längst zu ihrem Markenzeichen gemacht.
Sie fallen locker über die Stirn, können ungestylt getragen werden und kaschieren die ein oder andere Stirnfalte. Generell wirken gerade geschnittene Ponys verjüngend, weil sie an Kinder- oder Puppen-Frisuren erinnern. Sind die Kanten jedoch zu streng geschnitten, wirkt der Ausdruck ernst und strikt.
Dank der soften Japanese Side Bangs wirkt der Übergang zum Deckhaar viel weicher, was einen freundlicher und jugendlicher wirken lässt. Egal ob ein dicker, gerade geschnittener Pony, bei den japanischen Side Bangs kommt es auf das Finish an. Die Seiten werden mit dem längeren Deckhaar verblendet, sodass der Übergang harmonisch und fließend ist.
Das Gute an dem Pony-Trick der Japanerinnen ist, dass du die Frisur auch mit kurzen Haaren tragen kann. Hierbei wird der Pony etwas kürzer angesetzt und endet bereits oberhalb der Augenbraue. Die kurzen Deckhaare werden seitlich nach unten gestuft, sodass sich der Pony in die Frisur integriert und gar nicht sichtbar wird, dass es sich hierbei um softe Side Bangs handelt.
Dünne Haare profitieren von dem Pony-Trick der Japanerinnen. Die Asiatinnen sind für ihr dickes und glänzendes Haar bekannt. Die gute Struktur liegt zum einen an ihrer Genetik, zum anderen wird in Südkorea und Japan ein großes Augenmerk auf Skin- und Hair-Care gelegt. Gerade die Kombination aus Kopfhaut-Treatments und pflegenden Inhaltsstoffen für das Haar sorgen für ein nachhaltig gutes Ergebnis.
Viele Frauen mit Naturlocken oder -wellen kennen das Problem: Man kann mit Glätteisen schöne Wellen reinmachen. Aber nach wenigen Stunden ist alles raus. Wenn eine schnelle und dauerhafte Lösung gefragt ist, könnte Digital Perm die Antwort sein.
Digital Perm ist eine Technik, die in Korea entwickelt wurde und mittlerweile auch in Japan sehr beliebt ist. Sie verspricht einen Mix aus Glattheit und Locken, der lange hält und leicht zu stylen ist. Die Haare sollen glatter und glänzender werden und sich den ganzen Tag in Form halten.
Allerdings ist Digital Perm nicht ganz billig. Die Behandlung kann bis zu 200 Euro kosten, aber wenn das Ergebnis stimmt und die Haare tatsächlich leichter zu stylen sind, könnte sich die Investition lohnen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Haare auch nach der Behandlung nicht ohne Styling perfekt liegen werden. Es wird immer noch Zeit und Aufwand erfordern, um die gewünschte Frisur zu erzielen.
Laut Fernando Gómez de la Paz, dem Direktor der Shu-Uemura-Ausbildung, gibt es eine Technik, auf die Japanerinnen bei ihrem Haarstyling schwören: dem Mischen von Produkten. Hierbei gilt eine Regel: Das dichteste Produkt wird zuerst auf die Hand gegeben, feinere Texturen folgen im Anschluss.
Bei den Inhaltsstoffen setzen sie auf Kamelienöl - nicht nur als Finish für ihre Haarspitzen, sondern auch in Form von Shampoo und Conditioner. Während die Blüten der Kamelie für Tee gewonnen wird, wird aus den Samen das reichhaltige Öl gewonnen. Das Kamelienöl ist reich an Fettsäuren wie zum Beispiel den wertvollen Omega-6- und Omega-9-Säuren. Diese umhüllen das Haar und schützen es vor Haarschäden. Durch die Ummantelung bleibt zudem die Feuchtigkeit im Haar, sodass es weniger schnell austrocknet.
Letztendlich hängt die Wahl der richtigen Frisur und Styling-Methode von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Es ist wichtig, einen Friseur zu finden, der die eigenen Haare versteht und die gewünschte Frisur umsetzen kann.
| Frisur | Beschreibung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Octopus Haircut | Stufiger Fransenschnitt mit Volumen am Oberkopf | Übergangslängen, Volumen-Liebhaber |
| Japanese Side Bangs | Softer Pony, der das Gesicht weicher wirken lässt | Alle Haarlängen, dünnes Haar |
| Digital Perm | Dauerhafte Wellen, die leicht zu stylen sind | Frauen, die sich dauerhafte Locken wünschen |
tags: #Frisuren #Asiatinnen #Frauen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.