Frisur unter dem Motorradhelm: Tipps für Frauen

Viele Frauen kennen das Problem: Morgens verlässt man mit einem frischen Styling das Haus, aber sobald der Helm abgenommen wird, ist die Frisur ruiniert. Doch es gibt einige Tricks, mit denen Ihre Haare auch nach der Fahrt noch gut aussehen können.

Warum sehen die Haare nach dem Helmtragen wild aus?

Das Phänomen ist vielen Radfahrer:innen vertraut: Morgens noch mit frischem Styling aus dem Haus, ab dem Moment, in dem der Helm abgenommen wird, ist die Frisur Geschichte. Doch woran liegt’s?

  • Mechanischer Druck: Der Helm sitzt stramm am Kopf, damit er im Ernstfall schützt - auf Kosten des Volumens. Besonders feines Haar ist davon betroffen.
  • Wärme und Feuchtigkeit: Wärme und Feuchtigkeit stauen sich unter der Helmschale. Das führt zu Schweiß auf der Kopfhaut, der das Haar kraftlos wirken lässt oder bei manchen Haartypen unschöne Wellen entstehen lässt.
  • Reibung: Jede noch so kleine Bewegung kann das Haar aufrauen oder aufladen - was dann in fransigen Spitzen oder statischem Fliegen endet.

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Die besten Tipps gegen platte Haare unter dem Motorradhelm

Die richtige Frisur wählen

Wer viel mit dem Motorrad unterwegs ist und trotzdem gut aussehen möchte, kann mit ein paar Vorüberlegungen die richtige Frisur finden. Dabei sollten Sie nicht nur an Ihr Aussehen denken, sondern auch daran, dass Sie eine gute Sicht brauchen und Ihnen keine Haare vor den Augen hängen dürfen.

  • Pferdeschwanz: Wenn Sie lange Haare haben, können Sie sich einen Pferdeschwanz binden, damit Ihre Haare nicht nach vorn fliegen und Ihre Sicht behindern können. Allerdings könnten Ihre Haare unten aus dem Helm heraushängen und sich dann während der Fahrt im Wind verknoten.
  • Flechtfrisur oder Knoten: Deshalb kann sich eine Flechtfrisur oder ein Knoten oben auf dem Kopf eher anbieten. Es hängt allerdings von der Masse und Länge Ihrer Haare ab, ob Sie einen Haarknoten im Helm bequem unterbringen können. Eine Flechtfrisur ist immer ideal, weil sie gut hält, wenn Sie Ihren Helm vorsichtig auf- und absetzen. Es gibt auch spezielle Hair Braider, in denen Sie Ihr Haar fest und windsicher einbinden können.
  • Ein lockerer Zopf, ein geflochtener Zopf oder ein tief sitzender Dutt am Nacken helfen, das Volumen zu bewahren und gleichzeitig Reibung zu minimieren.
  • Wer’s ganz lässig mag, setzt auf einen "Messy Bun" - der sieht sogar nach der Fahrt noch gewollt aus.
  • Auch ein seitlicher Pferdeschwanz ist eine gute Option, da er keine unschöne "Helmlinie" erzeugt.

Ein dünnes Stirnband als Geheimwaffe

Besonders bei feinem Haar oder Locken wirkt ein leichtes Stirnband wahre Wunder. Es nimmt Feuchtigkeit auf, verhindert Reibung und sorgt dafür, dass die Frisur nicht direkt mit dem Helminneren in Kontakt kommt. Alternativ funktionieren auch Haarnetze aus Seide oder atmungsaktive Hauben.

Stylingprodukte clever einsetzen

Ein Volumenschaum oder ein Spritzer Trockenshampoo vor der Fahrt können das Haar griffiger machen und ihm mehr Stand verleihen. Wer danach noch einmal Hand anlegen möchte, hat am besten eine kleine Reisegröße Haarspray oder ein Texture-Spray griffbereit, um die Frisur schnell wieder aufzufrischen.

Den richtigen Helm wählen

Helm ist nicht gleich Helm. Achte auf Modelle mit guter Belüftung und möglichst individuell einstellbarem Innenring. So lässt sich der Druck besser verteilen, Hitze staut sich nicht so schnell - und deine Frisur hat deutlich bessere Karten.

Haare nach der Fahrt auffrischen

Sobald der Helm ab ist: kurz kopfüber schütteln, mit den Fingern auflockern - das bringt sofort Volumen zurück. Ein bisschen Wasser oder Stylingprodukt in den Händen kann helfen, abstehende Strähnen zu bändigen. Und wenn’s schnell gehen muss: Sonnenbrille auf und einfach lässig bleiben.

Weitere nützliche Tipps

  • Pullover gegen Knoten: Du willst deine Haare lieber offen tragen? Dann gebe vor dem Aufsetzen des Helmes am besten ein bisschen Haaröl in deine Längen und Spitzen. Und dann gibt es einen Trick (ab einer gewissen Haarlänge): Streiche alle Haare nach hinten und lege einen Pullover über die Haare und deine Schultern. So wird das Haar beschwert und flattert nicht wild umher, wird also nicht knotig oder gar fettig vom Fahrtwind.
  • Haarklammer geht immer: Dieser Tipp ist für Extra-Faule: Einfach eine große Haarklammer mit in die Arbeitstasche werfen und vor Ort nach Absetzen des Helmes die Haare leicht zusammendrehen und befestigen - da muss nicht mal mehr gekämmt werden.
  • Nie mit nassen Haaren in den Helm: Du solltest es wenn möglich vermeiden, mit nassen Haaren in den Helm zu gehen. Nicht nur, weil das Haar dann meist oben platt und unten durch den Wind aufgeplustert aussieht. Nasses Haar ist empfindlicher, die Reibung durch den Helm kann daher Haarbruch begünstigen.
  • Keine Stylingprodukte verwenden: Auch nicht ideal sind Sytlingprodukte wie festigendes Gel, Haarspray oder Schaumfestiger.

Gestufte Haarschnitte eignen sich grundsätzlich besser für Helmträger als Schnitte auf eine Haarlänge. Für Biker bieten sich auch Frisuren mit Pony an, da diese sich nach einer rasanten Tour leicht wieder zu einem stimmigen Gesamtbild formen lassen. Wer nur etwas Wachs oder Schaum in den Pony einknetet, hat sofort wieder eine Frisur, egal ob die restlichen Haare kurz oder lang, lockig, glatt oder stufig sind.

Wenn Sie Ihre Haare kurz tragen, sollten Sie ebenfalls vor der Fahrt keine Stylingprodukte verwenden, sondern lieber am Zielort etwas nachhelfen. Denken Sie daran, Ihre Utensilien immer dabei zu haben, dann können Sie einfach den Helm absetzen, in Ihren Taschenspiegel schauen und Ihre Frisur mit etwas Haargel, Wachs oder Spray wieder richten.

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Haare unter einem Helm zu tragen, ohne dass sie danach platt und unansehnlich aussehen. Probieren Sie die verschiedenen Tipps und Tricks aus und finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

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