Outfit-Ideen für das Taylor Swift Konzert: So findest du den perfekten Look für jede "Era"

Taylor Swift macht es ihren Fans nicht leicht. Zuerst beschäftigte die Frage, wie man an Tickets kommt. Diejenigen, die Karten für Swifts Eras Tour ergattern konnten, zerbrechen sich nun den Kopf: Was ziehe ich bloß an?

Denn wer zum Konzert geht - muss vorher die entscheidende Frage klären: Welches Swift-Album ist meins? Mit welchem der elf musikalisch teilweise ganz schön unterschiedlichen Werke identifiziere ich mich am meisten? Welche Swift-Ära hätten’s denn gern? „Folklore“ oder „1989“? „Red“ oder „Midnights“?

Vorbild für die Fans ist natürlich die Frau auf der Bühne: Taylor Swift wechselt bei jedem Konzert bestimmt 16-mal ihr Outfit. Jedes einzelne steht für eine andere Zeit in ihrem Leben, wie die Alben, die sie in den vergangenen 18 Jahren geschrieben hat.

Geschneidert werden Swifts Paillettenjacketts oder Glitzerbodysuits nicht von irgendwem: Sie kommen aus weltberühmten Modehäusern wie Versace, Roberto Cavalli oder Oscar de la Renta. Das passende Schuhwerk steuert Christian Louboutin bei.

„The Eras Wardrobe“, die Eras-Garderobe, ist inzwischen ein Phänomen für sich. Es gibt Internetseiten, die sich nur mit der perfekten Eras-Garderobe beschäftigen. Mit viel Bling-Bling liegt man bei den Konzerten auf keinen Fall falsch - Ära-übergreifend.

Nicht nur die britischen Royals, auch die Zwillingsschwestern Lisa und Julia aus Stuttgart waren an diesem Abend in Wembley. Die 33-Jährigen tauschen sich regelmäßig via Instagram mit anderen Swifties aus. Natürlich hätten auch sie sich vorab über ihr Konzert-Outfit Gedanken gemacht, sagt Lisa. „Jedes Album hat seinen eigenen Look, sein eigenes Farbschema. Das kreiert dann auch ein Zugehörigkeitsgefühl, weil man bei anderen gleich erkennt: Ah, die finden auch das und das Album gut.“ Sie und ihre Schwester entschieden sich für den „Midnights“-Look.

Ihre Paillettenkleider in Dunkelgrün und Blau haben sie gekauft. Kein Outfit, und sei es noch so abgefahren, werde bei den Konzerten komisch beäugt, sagt Lisa. „Niemand muss sich unwohl fühlen. Es ist wirklich eine richtig schöne Stimmung, man bekommt ganz viele Komplimente und sagt anderen, dass man ihr Outfit mag.“ Auf ein Taylor-Swift-Konzert gehen, das sei „wie die inneren Mädchenjahre nachholen und niemand sagt: Wie uncool!“.

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Und was bitteschön tragen männliche Konzertbesucher, die es ja auch geben soll? Vielleicht ein Trikot der Kansas City Chiefs. Deren Vereinsfarben sind Rot und Weiß und bekanntermaßen spielt Taylor Swifts Freund Travis Kelce für das NFL-Team.

Die reine Lehre, betont auch die Stuttgarterin Lisa, gibt es beim „The Eras Wardrobe“ nicht - „die Übergänge sind fließend“.

Seit Taylor Swift im März 2023 ihre "Eras"-Tour im US-amerikanischen Glendale, Arizona, eröffnete, bricht sie sämtliche Rekorde: Jede einzelne Show von Amerika bis Europa war innerhalb von Minuten ausverkauft, die Tour gilt als eine der umsatzstärksten der Musikgeschichte und der dazugehörige Konzertfilm brach nach der Veröffentlichung Streaming-Bestmarken.

Swifties wissen es bereits: Die Konzerte der "Eras"-Tour durchlaufen thematisch jedes einzelne Taylor-Swift-Album. Und jedes einzelne Album wird dank thematischer "Eras" in verschiedenen Bühnenoutfits und -bildern umgesetzt.

Dieser InStyle-Guide verrät nun die besten Outfit-Ideen, um das persönliche Lieblingsalbum während der "Eras"-Tour modisch umzusetzen.

11 Outfit-Ideen für 11 Alben: Die besten Looks für die "Eras"-Tour von Taylor Swift

1. "Era": Taylor Swift

Das nach ihr selbst benannte, erste Album von Taylor Swift ist zwar nicht der Beginn des Konzertabends, aber der Start einer der erfolgreichsten Karrieren der Musikgeschichte. 2006 veröffentlicht, ist es vor allem für Songs wie "Tim McGraw", "Teardrops on My Guitar" und den Country-Style bekannt, für den die damals in Nashville lebende Sängerin zu dieser "Era" noch stand.

Wer sich als Swiftie auf die Wurzeln von Taylor Swift besinnen will, sollte also auf Modetrends in der Cowboycore-Ästhetik setzen. Cowboyhüte und -stiefel dürfen dabei genauso wenig fehlen wie Denim-Pieces oder Lederjacken mit Fransen an den Ärmeln.

Cowboy-Hüte und Rüschenblusen - der Look der „Taylor Swift“-Ära. Foto: Imago//Thomas Krych

Taylor Swift hat sich nie für ihre Country-Wurzeln geschämt - auch wenn sie längst im Mainstream-Pop angekommen ist. Wer sich für diese frühe Swift-Ära entscheidet, darf voll auf Cowgirl gehen: Blusen mit Puffärmeln, Stufenröcke, bestickte Jeansjacken und, klar, Cowboystiefel und - hüte.

2. "Era": Fearless

Kein Album von Taylor Swift steht mehr für die erste Liebe wie "Fearless" (2008) - hier treffen die größte Liebesgeschichte der Literatur auf junge Naivität und romantische Träumereien auf Teenager-Realitäten. Passend dazu tragen Fans der "Era" mit Vorliebe romantische Country-Styles mit einer Prise Glamour dank Glitter-Fransen und Pailletten.

Ideal sind also Kleider, Fransenhosen plus Paillettentops oder Glitter-Miniröcke zum fransigen Oberteil. Hauptsache es glitzert!

Für den „Fearless“-Look geht auch ein „kleines Goldenes“. Foto: Imago/IMAGO/Martyn Wheatley / i-Images

Hier ist alles Gold, was glänzt - wer das „Fearless“-Thema zur Grundlage seines Looks machen will, sollte eigentlich auf fließende, goldene Prinzessinnenkleider im Rokoko-Stil setzen. So wie Taylor Swift im Video zu „Love Story“. Weil solche bodenlange Abschlussballroben aber nicht besonders tauglich sind, darin zu „Shake it off“ im Takt zu hüpfen, darf’s auch das „kleine Goldene“ sein - so macht’s Taylor schließlich auch.

3. "Era": Speak Now

Während "Fearless" noch für Teenager-Träume stand, wurde Taylor Swift in ihren Songs auf "Speak Now" (2010) langsam erwachsen. Lieder wie "Enchanted" oder "Sparks Fly" tragen alle eine Spur Magie in sich, weshalb nichts besser zu dieser "Era" passt als verträumte Styles.

Zu der Märchen-Ästhetik gehören Rüschen, Volants oder Pastell-Farben wie Lavendel oder Himmelblau. Hier ist mehr deutlich mehr, schließlich setzt Taylor Swift selbst in dieser "Era" auf voluminöse Tüll- und Volantskleider.

Ein Swiftie in Lila? Das heißt, „Speak Now“ Foto: Imago/IMAGO/Pontus Lundahl/TT

Der Titel des dritten Swift-Album aus dem Jahr 2010 lässt sich frei mit „Mach den Mund auf“ übersetzen. Und das macht die damals 20-Jährige auf „Speak Now“ auch. Zum Beispiel im Song „Mean“, den sie allen Fieslingen widmet, die nur darauf aus sind, andere klein zu machen. Eines Tages wird der Underdog oben sein - und die Bullies, die in den Gängen jeder Highschool gefürchtet sind, bleiben zurück. Auch auf dem Album: „Back To December“ und das Liebeslied „Mine“ mit der schönen Zeile: „You made a rebel of a careless man’s careful daughter“.

Einfach! Veilchen, Flieder, Iris - Lila von Kopf bis Fuß tragen die, für die „Speak Now“ der Swift-Soundtrack der Wahl ist. Warum? Schlicht und ergreifend weil Taylor auf dem Cover in violetten Tüll gehüllt ist.

4. "Era": Red

Was passt besser zu einem Country-Pop-Album namens "Red" (2012) als... Rot. Um das vierte Album von Taylor Swift modisch zu verkörpern, braucht es aber auch 2010er-Styles wie High-Waist-Shorts und gestreifte Shirts, die aus ihren Musikvideos zu Radio-Hits wie "22" bekannt sind.

Ein Glück ist Sirenenrot im Sommer 2024 Trend-Farbe Nummer eins, das ideale "Red-Era"-Outfit sollte also mindestens ein rotes Detail enthalten.

In Rot - ein Swiftie in Lissabon. Foto: Imago/IMAGO/Bryan West /USA Today/ The Tennessean

„Red“ aus dem Jahr 2012 ist ein Übergangsalbum - es vereint von allem ein bisschen. Die ultimative Hymne über On-off-Beziehungen, das poppige „We Are Never Ever Getting Back Together“. „Everything Has Changed“, ein Singer-Songwriter-Duett mit Ed Sheeran. Und „All Too Well“, eine klassische Country-Nummer, von der es heißt, Taylor Swift habe sie für ihren Ex, den Schauspieler Jake Gyllenhaal, geschrieben.

Das wird jetzt niemanden überraschen - mit Rot liegt man nicht falsch, wenn man sich zu diesem Album bekennen will. Tay-Tay, wie Swifties ihr Idol gerne nennen, trägt im „Red“-Teil ihrer Konzerte meist mit Songzeilen („We Are Never Ever Getting Back Together. Like Ever.“) bedruckte schlichte weiße T-Shirts und einen schwarzen Hut.

5. "Era": 1989

Mit dem 2014 veröffentlichten Album "1989" löste sich Taylor Swift erstmals vom Country-Pop und wandte sich hin zu mehr kommerziellen Song-Kompositionen wie "Shake It Off" oder "Bad Blood". Die sommerlichen Hits waren zu Zeiten der Erstveröffentlichung wie zur Neuveröffentlichung von "Taylor's Version" von sommerlicher Ästhetik und Leichtigkeit geprägt - musikalisch aber auch auf den Album-Covern.

Wer "1989" am liebsten hört, sollte also auf Taylor Swifts Sommer-Look setzen: Helle Jeans + Tanktop + Retro-Sneaker.

Pailletten signalisieren: „1989“! Foto: Imago/Martyn Wheatley / i-Images

„1989“ ist Taylor Swifts Geburtsjahr - und der Name des Albums, mit dem sich die US-Musikerin 2014 endgültig vom Country verabschiedete und sich im Mainstream-Pop etablierte. „1989“ vereint einige von Swifts größten Hits: „Shake It Off“ natürlich, die trotzig-fröhliche Fortschreibung von „Mean“, aber auch „Blank Space“ oder „Bad Blood“.

Dieser Style ist der, den man auf der Eras-Tour vielleicht am häufigsten sieht. Miniröcke, Corsagentops - so wie Taylor im Video zu „Bad Blood“ - aber auch Collegejacken, gerne glitzernd.

6. "Era": Reputation

Nach dem Erfolg von "1989" verschwand Taylor Swift für mehrere Monate aus der Öffentlichkeit - und kam mit der düsteren Power-"Era" ihres sechsten Studioalbums "Reputation" im Jahr 2017 zurück. In Songs wie "Look What You Made Me Do" legt sie ihr Good-Girl-Image ab und wählt bis heute passend dazu schwarze Pailletten-Looks mit Schlangenmotiven auf der Bühne.

Der ultimative "Reputation"-Look besteht also aus dunklen Pailletten, Boots und Schlangen - zum Beispiel in Form von Ringen, Ketten oder Ohrringen.

„1989“-Swiftie (links) trifft „Reputation“-Swiftie. Foto: Imago/IMAGO/Thomas Krych

„Reputation“ aus dem Jahr 2017 ist vielleicht das edgyste, widerspenstigste der Swift-Alben - eine Abrechnung mit all den Haters, die es bei „Shake It Off“ noch nicht kapiert hatten. Drauf ist zum Beispiel die harte Dance-Nummer „Look What You Made Me Do“ oder das düstere „…Ready For It?“, das so gar nichts mehr zu tun hat mit dem netten Countrygirl-Image.

Nix mit niedlich! Wer auf den „Reputation“-Style setzen will, braucht nicht viel: Schwarzes Top oder Corsage, schwarzer Lederminirock und dazu gerne derbe Military-Stiefel. Wer mag, nimmt schwarzen Lippenstift - fertig ist der Bad-Girl-Look.

7. "Era": Lover

Zurück zum Verträumten: Zwei Jahre nach "Reputation" setzte Taylor Swift mit ihrem neuen Album "Lover" (2019) auf alles, was nur so vor Kitsch sprühte. Bühnenoutfits in Neon-Farben, Musikvideos voller Pastellfarben und Feel-Good-Songtexte stehen für eine "Era", in der Taylor Swift nur noch das tat, was sie liebte.

Perfekt geeignet für Konzert-Outfits, die von Kopf bis Fuß aus Pastellfarben bestehen - am besten mit einer Prise Glitzer dazu.

Süß wie Softeis: So geht der „Lover“-Style. Foto: imago/Boubkeur Tiffany/ABACA

Zwei Jahre später war Taylor Swift offenbar wieder freundlicherer Stimmung - „Lover“ aus dem Jahr 2019 ist bei weitem gefälliger als sein Vorgängeralbum. Das Album ist vollgepackt mit gut gelauntem Zuckerwatte-Pop. Zum Beispiel dem sehr tanzbaren „You Need To Calm Down“ oder „Me“, in dem Taylor einem ihrer vielen Exen zuruft, dass er nie eine Frau wie sie finden wird.

Wer verliebt ist, schwebt auf rosaroten Wölkchen. So rosarot wie auf dem „Lover“-Cover. Der Look zum Album besteht aus pastelligen Tönen: Rosa (klar), Pistazie, Babyblau, Apricot - wie die Anzüge in Softeisfarben, die Swift und ihre Tänzerinnen im Musikvideo zu „Me“ tragen.

8. "Era": Folklore

Wer denkt, dass Taylor Swifts Musik nicht facettenreich ist, sollte spätestens seit "Folklore" (2020) vom Gegenteil überzeugt sein. Die Lieder im Stil von Alternative-Pop-Folk sind geprägt von Tagträumereien, aber auch tieferen Themen wie Einsamkeit und stehen für die lyrische "Era" des Mega-Stars.

Allen voran der Song "Cardigan", der sich als Vorbild für das ideale "Folklore"-Outfit eignet. Wir sagen nur: "Dancin' in your Levis. Drunk under a streetlight".

Eine „Folklore“-Elfe im französischen Nanterre. Foto: Imago/Boubkeur Tiffany/ABACA

Mit „Folklore“ entdeckte Taylor Swift 2020 die Indie-Musikerin in sich. Wie einst Henry David Thoreau zieht Taylor in den Wald, um sich neu zu finden - zumindest metaphorisch. Zurück bringt sie schwebend-schöne, ganz zarte Lieder wie „Cardigan“ oder „Exile“, für das sie sich Bon Iver an die Seite geholt hatte.

Ätherisch wie eine Elfe steht Taylor im Musikvideo zu „Cardigan“ im Wald. Genau so geht der „Folklore“-Look. Bodenlange, vielleicht elfenbeinfarbene Spitzenkleider, Angorastrickjäckchen, Blumenkranz im Haar - fertig ist das Styling, das verrät: „Folklore“ ist genau mein Ding.

9. "Era": Evermore

Noch im selben Jahr wie "Folklore" erschien auch "Evermore" (2020) - Taylor Swifts zweites Indie-Folk-Album. Optisch inspiriert vom Modetrend Cottage Core und musikalisch wieder voller lyrischer Easter Eggs, ist das perfekte Kleidungsstück für ein Konzert-Outfit à la "Evermore" ein weißes Kleid mit verspielten Details wie Spitze, Raffungen oder Volants.

Dazu passen Schnürsandalen oder Ballerinas aber auch klobige Boots als Stil-Bruch ganz im Swift-Sinne.

Ist das jetzt „Folklore“ oder „Evermore“? Wahrscheinlich auch für Swifties schwer zu sagen. Foto: www.imago-images.de/IMAGO/Martyn Wheatley / i-Images

Nicht umsonst wird „Evermore“ gerne als Schwesternalbum von „Folklore“ bezeichnet. Es kam nicht nur wenige Monate danach heraus, auf „Evermore“ treibt Swift das Folk-Thema auch noch weiter. Ist „Folklore“ der Soundtrack für Mittsommernächte, passt dieses Album mit Songs wie „Willow“ oder „Coney Island“ zu goldenen Oktobernachmittagen, wenn die Sonne schwindet und die Luft langsam kühl wird.

Wo „Folklore“ aufhört und „Evermore“ anfängt - das ist auch modisch schwer zu sagen. Der „Evermore“-Look ist noch etwas erdiger, mit kräftigen Ocker- und Orangetönen. Ideal wäre vielleicht ein Holzfällerhemd aus Flanell mit einem dicken selbstgestrickten Wollschal um den Hals. Aber wer will das im Sommer schon tragen?

10. "Era": Midnights

Kommerzieller, aber weiterhin vom Folk inspiriert wurde es auf Taylor Swifts zehntem Studio-Album "Midnights" (2023). All die Songs des Albums hat die Sängerin laut eigenen Angaben in schlaflosen Nächten geschrieben. Nichts passt also modisch besser zu der "Era", als Konzert-Outfits, die die Magie einer wachen Nacht widerspiegeln - am besten mithilfe von dunklen Pailletten mit einem leicht silbrigem Schimmer.

Blaue Stunde: Ein „Midnights“-Swiftie im französischen Nanterre. Foto: Imago/IMAGO/Urman Lionel/ABACA

Und noch eine 180-Grad-Wende - raus aus dem Wald: „Midnights“ markiert 2022 das Ende von Folksy-Taylor. Zurück ist der verführerisch eingängige Synthie-Pop - mit selbstkritischen Persönlichkeitsbetrachtungen wie „Anti-Hero“ oder dem kämpferischen „Lavender Haze“, in dem sie allen Erwartungen von außen eine Absage erteilt.

Was repräsentiert dieses Album besser als die Farbe Mitternachtsblau? Taylor Swift trägt für diesen Teil ihrer Schaffensperiode einen glitzernden Bodysuit in dunklem Blau, der ihr vom Modehaus Oscar de la Renta auf den Leib geschneidert wurde. Eingefleischte Swifties mit einem geschickten Händchen für die Nähnadel schneidern diesen Body auch gerne nach.

11. "Era": The Tortured Poets Department

Mit den Konzerten seit 2024 kommt auch eine neue "Era" zur Tour hinzu: die von Taylor Swifts elftem Studioalbum "The Tortured Poets Department" - seit vielen Jahren wieder ein Album voller Break-Up-Songs. Zu den ehrlich-lyrischen Songtexten passt auch der Fakt, dass ein Ahnenforschungsunternehmen herausgefunden haben soll, dass Taylor Swift mit der berühmten Dichterin Emily Dickinson aus dem 17. Jahrhundert verwandt sein soll.

Look „gequälte Poetin“: Ein Swiftie in Paris. Foto: Imago/IMAGO/Bryan West / The Tennessean

Keine Neuerscheinung wurde in diesem Jahr mit mehr Spannung erwartet als Taylor Swifts „The Tortured Poets Department“. Was würde sie diesmal auspacken? Eine bissige, knallharte Abrechnung mit all den Verflossenen, die ihren Weg pflastern - in 16 Songs und 15 Bonus-Tracks. „Who’s Afraid of Little Old Me?“ Die Kerle, die Taylors Herz gebrochen haben, wahrscheinlich. Aber keine Sorge, singt sie: „I Can Do With A Broken Heart“.

Rüschenblusen mit Stehkragen, Handschuhe aus schwarzer oder weißer Spitze - der Style, der für Taylor Swifts jüngstes Album steht, ist irgendwo zwischen Mary Shelley und Virginia Woolf angelegt.

Make-up-Inspiration passend zu den Alben

Für das Konzert von Taylor Swift stehen insgesamt elf Alben beziehungsweise Äras als Inspirationsquelle zur Auswahl, die alle verschiedenen Themen und Farbwelten bedienen. Wenn dein Outfit diesem Schema folgt, kannst du ganz einfach so dein Make-up anpassen oder sogar zwei verschiedene Alben miteinander kombinieren.

  • Debut Era: Aquatische Farben wie Grün oder Blau. Grüner Glitzer-Lidschatten.
  • Fearless Era: Gold ist die vorherrschende Farbe. Jede Menge Glitzer und goldene Details. Rosiger Lippenstift und jede Menge Highlighter.
  • Speak Now Era: Farbe Lila ist der Star. Lila- und Rosatöne als Lidschatten, schwarzer Eyeliner und jede Menge Blush.
  • Red Era: Roter Lippenstift, Lidschatten oder als Glitzerdetails.
  • 1989 Era: Pastelligen Blautöne. Silber und Glitzer peppen dazu den Look noch mal etwas auf.
  • Reputation Era: Schwarze Smokey Eyes mit dramatischen Wimpern.
  • Lover Era: Pink und Rosa werden mit jeder Menge Glitzer kombiniert, während Herzen ein beliebtes Detail im Make-up bilden. Pinker Lippenstift.
  • Folklore Era: Silber, Jede Menge Glitzer und metallische Farben.
  • Evermore Era: Erdigen Tönen wie Braun oder Grün. Blumen- und Blattmotive ergänzen.
  • Midnights Era: Sterne, Pailletten und der Mond. Lidschattenfarben in Mitternachtsblau, Violett oder Silber. Funkelndem Gloss auf den Lippen.
  • The Tortured Poets Department Era: Gedeckter und zurückhaltender.

Freundschaftsarmbänder für die "Eras Tour"

Lyrics von Swifts Song "You're On You're Own Kid" sind dafür verantwortlich, dass Millionen Menschen weltweit seit Monaten wieder Armbänder selbst knüpfen und bei Konzerten untereinander austauschen - sei es mit Freunden, Fremden oder sogar Prominenten.

"Make the friendship bracelets, take the moment and taste it" heißt die Zeile, die für das Comeback des nostalgischen Trends gesorgt hat. Ein solches Freundschaftsarmband war es auch, das zur Beziehung von Swift und ihrem Partner Travis Kelce, 34, führte.

Einige Fans bringen Hunderte Armbänder mit zu den Konzerten, um sie mit anderen Swifties zu tauschen. Oft sind sie aus bunten Perlen sowie Buchstaben gemacht, darauf stehen dann meist Teile von Swifts Songtexten.

Materialien für die Freundschaftsarmbänder

  • Bunte, glitzernde oder durchsichtige Perlen und Buchstaben bzw. Zahlen
  • Kleinen Plastiktüten oder Plastikcontainer mit Fächern zum Sortieren
  • Elastisches Band
  • Nadel
  • Schere
  • Klarer Nagellack

Gestaltungsideen

  • Namen
  • Eigene Handynummer
  • Instagram-Usernamen
  • "(Taylor's Version)"
  • Farben und Texte der elf unterschiedlichen Alben

tags: #frisur #taylor #swift #konzert #ideen

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