Immer mehr prominente Männer und Frauen greifen zum Haarschneider, um sich einen Buzz Cut zu schneiden. Der Buzz Cut ist eine sehr kurze Frisur, die über den ganzen Kopf gleichmäßig lang geschnitten wird und traditionell mit elektrischen Haarschneidemaschinen (Clippers) geschnitten wird.
Stars wie Brad Pitt und Justin Timberlake haben die Kurzhaarfrisur, die früher häufig bei Militärrekruten zu sehen war, wieder in Mode gebracht. Auch Musiker:innen wie Justin Bieber, Tyler, the Creator, Pharrell Williams, Sportler:innen wie LeBron James und David Beckham bis hin zu Schauspieler:innen wie Kristen Stewart, Emma Corrin und Robert Pattinson haben den modernen Haarschnitt bereits ausprobiert. Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist der Kurzhaarschnitt genau das Richtige.
Was ist ein Buzz Cut?
Ein Buzz Cut gehört zu den simpelsten und zugleich markantesten Frisuren, die man sich schneiden lassen kann - oder selbst schneidet. Der Look ist auf das Wesentliche reduziert: kurz, klar, kompromisslos. Dabei ist es genau diese Einfachheit, die dem Buzz Cut seine starke Wirkung verleiht. Ob kantiges Model-Gesicht oder sportlicher Typ - der Buzz Cut passt sich verschiedenen Gesichtern an und betont individuelle Merkmale auf sehr direkte Weise.
Doch was genau macht den Buzz Cut aus? Neben der extrem kurzen Haarlänge spielen auch die gleichmäßige Schnitttechnik, die Variabilität in der Ausführung und die praktische Pflege eine zentrale Rolle. Wir zeigen Ihnen, woran man einen Buzz Cut erkennt, welche Längen typisch sind und warum die Frisur mehr kann, als man auf den ersten Blick denkt.
Buzz Cut Merkmale
- Länge: Die Haare sind überall am Kopf sehr kurz geschnitten, normalerweise zwischen 1,5 bis 6 mm lang. Die Länge kann variieren, aber die einheitliche Kürze ist ein charakteristisches Merkmal.
- Einfachheit: Der Schnitt ist einfach und schnell auszuführen, sowohl zu Hause als auch im Friseursalon. Pflegeleicht, da er keine aufwändigen Styling-Produkte oder Techniken erfordert.
- Vielseitigkeit: Der Buzz Cut ist für fast alle Haar- und Kopfhauttypen geeignet. Häufig gewählt von Menschen, die einen pflegeleichten und praktischen Haarschnitt bevorzugen.
Für wen ist der Buzz Cut geeignet?
Der Buzz Cut ist eine vielseitige Frisur, die sowohl von Männern als auch von Frauen getragen werden kann. Alle, die eine pflegeleichte Frisur bevorzugen, werden den geringen Pflegeaufwand eines Buzz Cuts zu schätzen wissen. Besonders sportlich aktive Menschen profitieren von der Praktikabilität und dem geringen Pflegeaufwand des Buzz Cuts.
Um das gewünschte ästhetische Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die individuellen Gesichtszüge, die Beschaffenheit der Kopfhaut und den persönlichen Stil zu berücksichtigen. Ein Buzz Cut betont die Gesichtszüge und die Kopfform sehr stark.
Entscheidungskriterien: Finden Sie heraus, ob Ihnen ein Buzz Cut steht
- Ovale Gesichtsform: Ovale Gesichter sind sehr vielseitig und können fast jede Frisur tragen, einschließlich des Buzz Cuts.
- Quadratische Gesichtsform: Starke Kieferlinien und markante Gesichtszüge werden durch einen Buzz Cut betont, was oft als sehr maskulin und attraktiv angesehen wird.
- Runde Gesichtsform: Ein Buzz Cut kann einem runden Gesicht eine kantigere Optik verleihen. Ein leicht längerer Buzz Cut oder ein Buzz Cut mit Fade kann helfen, das Gesicht optisch zu verlängern.
- Herzförmige Gesichtsform: Diese Gesichtsform kann von einem Buzz Cut profitieren, der die Stirn betont und die schmalere Kinnpartie ausgleicht.
- Längliche Gesichtsform: Hier sollte man vorsichtig sein, da ein extrem kurzer Buzz Cut das Gesicht noch länger erscheinen lassen kann. Ein etwas längerer Buzz Cut kann besser funktionieren.
Kopfhaut und Haarbeschaffenheit: Da der Buzz Cut die Kopfhaut stark betont, ist es ideal, wenn die Kopfhaut frei von Unregelmäßigkeiten, Narben oder Hautproblemen ist. Buzz Cuts funktionieren gut mit verschiedenen Haardichten und -texturen, von dickem bis dünnem Haar und von glattem bis lockigem Haar.
Haarpflege und Haarausfall: Ein Buzz Cut kann eine gute Wahl für Menschen sein, die unter Haarausfall leiden, da er dünner werdendes Haar weniger auffällig macht.
Verschiedene Arten von Buzz Cuts
Es gibt verschiedene Arten von Buzz Cuts, die sich durch die Länge, den Stil und die Details des Schnitts unterscheiden. Hier sind einige der beliebtesten Varianten:
BUZZ CUT STYLES ● 6 VERSCHIEDENE BUZZ-CUT ARTEN
- Induction Cut: Die kürzeste Form des Buzz Cuts, oft mit der kürzesten Clipper-Einstellung (#0 oder #1) geschnitten. Extrem kurz, fast bis zur Kopfhaut.
- Burr Cut: Ein wenig länger als der Induction Cut, typischerweise mit einer Clipper-Einstellung zwischen #1 und #2. Gibt dem Haar eine leicht fühlbare Textur, bleibt aber sehr kurz.
- Butch Cut: Länger als der Burr Cut, mit einer Clipper-Einstellung zwischen #3 und #5. Mehr Haar auf dem Kopf, was mehr Flexibilität und einen etwas weicheren Look bietet.
- Crew Cut: An den Seiten und am Hinterkopf kurz geschnitten, während das Haar oben etwas länger bleibt. Leicht verjüngte Seiten, die obere Länge variiert, oft in Form gebracht.
- Flat Top: Die Seiten sind kurz geschnitten, während die Oberseite flach und etwas länger gehalten wird. Erfordert regelmäßiges Nachschneiden, um die flache Form zu erhalten.
- High and Tight: Eine militärisch inspirierte Frisur mit sehr kurzen Seiten und Hinterkopf, während das Haar oben etwas länger bleibt. Starker Kontrast zwischen den sehr kurzen Seiten und dem etwas längeren Haar oben.
- Buzz Cut with Fade: Ein Buzz Cut, bei dem die Seiten und der Hinterkopf allmählich kürzer geschnitten sind, was einen Fade-Effekt erzeugt. Übergänge von längerem Haar oben zu kürzerem Haar an den Seiten und am Hinterkopf.
- Ivy League Cut: Eine längere Variante des Crew Cuts, bei der das Haar oben lang genug bleibt, um es zur Seite zu kämmen. Stilvoll und elegant, mit längerem Haar oben und verjüngten Seiten.
- Textured Buzz Cut: Ein Buzz Cut, bei dem die Oberseite texturiert ist, um mehr Volumen und Dimension zu schaffen. Struktur und Bewegung im Haar, was dem Schnitt mehr Dynamik verleiht.
- Skin Fade Buzz Cut: Extrem kurze Seiten. Starker Kontrast zwischen Seiten und Deckhaar. Besonders scharfer, sauberer Look.
- Tapered Buzz Cut: Sanfter Übergang zum Nacken und Ohren. Wirkt natürlicher als ein harter Fade. Ideal für einen eleganten, alltagstauglichen Stil.
- Mid Fade Buzz Cut: Fade beginnt in der Mitte des Kopfes. Funktioniert bei fast allen Kopfformen.
- Low Fade Buzz Cut: Sehr dezenter Fade, natürlicher Look. Perfekt für Anfänger oder für einen soften Einstieg ins Fading. Lässt die Kopfform weicher wirken.
- Temple Fade Buzz Cut: Fade um die Schläfen herum. Betonung der Gesichtskonturen. Modern, stylisch und präzise geschnitten.
- Mohawk Buzz Cut: Seiten sehr kurz, mittlerer Streifen länger. Punk-inspirierter Look mit minimalem Aufwand. Markanter Kontrast für selbstbewusste Träger.
- Bleached Buzz Cut: Komplett blondiert oder gefärbt für Statement-Look. Auffällige Optik, die Individualität zeigt. Farbton kann passend zum Hauttyp oder als Kontrast gewählt werden.
- Buzz Cut mit harter Linie: Rasierte Linie zur Trennung oder Kontur. Klare visuelle Trennung zwischen Bereichen. Besonders beliebt bei urbanen, modernen Styles.
- Disconnected Buzz Cut: Starker Übergang ohne Verblendung. Deutlicher Cut zwischen Oberkopf und Seiten.
- Buzz Cut mit Bart: Kontrast durch Bartstyling Verstärkt markante Gesichtszüge. Ideal für einen balancierten Look mit kurzem Haar oben und vollem Bart unten.
Jede dieser Varianten des Buzz Cuts bietet eine Kombination aus Praktikabilität und Stil, wobei der Fokus auf Einfachheit und minimaler Pflege liegt. Die Wahl der spezifischen Art hängt von den persönlichen Vorlieben, der Gesichtsform und dem gewünschten Erscheinungsbild ab.
Buzz Cut selber schneiden: So geht’s
Ein Buzz Cut wirkt unkompliziert - und das ist er auch, zumindest mit dem richtigen Equipment, etwas Übung und ein paar einfachen Regeln. Eigentlich kann man diesen Look problemlos selbst zu Hause schneiden. Dennoch gilt: Auch bei einem minimalistischen Haarschnitt wie dem Buzz Cut kommt es auf Präzision an. Die Haarlänge muss gleichmäßig sein, die Übergänge sollten sauber wirken, und die Konturen dürfen nicht vernachlässigt werden.
Was braucht man dafür?
Damit der Buzz Cut auch zuhause funktioniert, braucht man natürlich das richtige Equipment. “Am besten man kauft einen Profi-Rasierer, der sich auf sämtliche Schnittstufen einstellen lässt.” Auch wenn es bei der Kurzhaarfrisur nicht so aussieht - es wird auf verschiedene Längen geschnitten und dafür braucht man unbedingt eine gute Auswahl an Aufsätzen.
Schritt für Schritt Anleitung
- Entscheidung über die Wunschlänge treffen (zwischen 1,5 mm und 10 mm): Vor dem Griff zum Rasierer sollte man sich eine Frage stellen: Wie kurz soll die Frisur werden? Bei der Entscheidung helfen vier Faktoren: Lücken, Ohren, Narben und wie oben schon erwähnt die Kopfform.
- Trockenes Haar prüfen auf Lücken, Narben, Kopfform: Man sollte vorher sein Haar gründlich durchgehen, ob sich nicht bereits erste Lücken auf dem Haupt bilden, die bisher durch die längeren Haare verdeckt wurden. Außerdem: Je größer die Ohren, desto länger sollten die Haare an den Seiten bleiben. Bei allem, was kürzer als etwa zehn Millimeter ist, schimmert die Kopfhaut durch. Gibt es am Kopf Narben, die lieber verdeckt bleiben sollten?
- Mit längster gewünschten Aufsatzlänge beginnen: Ist die Entscheidung für einen Buzz Cut gefallen, sollte man sich langsam herantasten und zum Beispiel mit einem längeren Aufsatz starten. Kürzer kann es immer noch werden. Auch sollte das Haar trocken sein. Dann die Haarmaschine auf ein paar Millimeter mehr einstellen.
- Haare gegen den Strich schneiden, vorne beginnend, nach hinten ziehend: Man beginnt auf dem Deckhaar und arbeitet gegen den Strich in einer Linie immer wieder von vorne nach hinten - bis der Schnitt eben und gleichmäßig ist. Die Seiten meist kürzer schneiden als das Deckhaar (z. B. 4 mm oben, 2 mm seitlich)
- Konturen sauber nacharbeiten - gegen die Wuchsrichtung! “Ebenfalls ist es wichtig, die Konturen nicht zu vergessen und auch hier immer gegen die Wuchsrichtung zu arbeiten. Sonst bleiben immer Strähnen draußen, was leider nicht gut aussieht.” Und: Ohne Spiegel geht das natürlich nicht!
Pflege und Styling
Ein Buzz Cut hat einen großen Vorteil: Nach der morgendlichen Dusche muss das Haar nur rasch getrocknet werden und schon ist man startklar für den Tag. Aber: Auch wenn der Buzz Cut wirklich pflegeleicht ist, so ganz ohne geht es dann auch wieder nicht.
- Regelmäßiges Trimmen: Ein Buzz Cut sollte alle 1-2 Wochen nachgeschnitten werden, um seine Form zu erhalten. Das geht zu Hause oder beim Barber.
- Styling-Optionen: Auch wenn die Haare sehr kurz sind, lassen sich mit etwas Produkt Textur, Glanz oder ein natürlicher Look erzielen. Wer es kreativ mag, kann den Buzz Cut auch färben oder mit Designs versehen.
Die wichtigsten Styling-Produkte
“Ich würde die Haare öfter mal mit einer Pflegeseife waschen - z. B. Sobedo Soap Alleskönner für die tägliche Reinigung." Oder auch mal eine Body Lotion verwenden. Einfach drüber streichen und einziehen lassen. Ein schöner Nebeneffekt: Das hilft auch bei trockener Kopfhaut. Fürs Styling einfach ein wenig Wachs nehmen und verteilen, das gibt auch bei super kurzen Haaren noch mal ein schönes Finish.
Vorteile und Nachteile
| Vorteile | Nachteile |
- Benötigt keine aufwendigen Stylingprodukte
- Spart Zeit und vereinfacht die Haarpflege
- Ideal für Sportler:innen
- Kaschiert Haarausfall oder Geheimratsecken
- Bringt die Gesichtszüge stark zur Geltung
- Wirkt markant und selbstbewusst
- Weniger Schmutz und Talgaufnahme
- Funktioniert bei fast jeder Haarstruktur
| - Legt Kopfform und Hautstruktur offen
- Erfordert zusätzliche Pflegeroutinen bei empfindlicher Kopfhaut
- Eingeschränkte Stylingvielfalt
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Wie Sie einen Fade-Haarschnitt in 5 Schritten kreieren
Der Fade ist eine Technik, die in den letzten Jahren in der Welt der Barbiere sehr beliebt geworden ist. Sie besteht darin, einen Übergang im Haar zu schaffen und mit verschiedenen Längen zu spielen: von sehr kurz bis zu länger.
Sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie man einen Fade-Haarschnitt schneidet.
- Bereiten Sie das Haar gut vor: Bevor Sie mit dem Schneiden beginnen, waschen Sie das Haar Ihres/Ihrer Kund*in gründlich und trocknen Sie es mit einem Handtuch. Wenn es nass ist, kann es schwieriger sein, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Verwenden Sie einen Kamm oder eine Bürste, um das Haar in die gewünschte Richtung zu kämmen. Achten Sie darauf, dass das Haar frei von Knoten oder Verfilzungen ist. Unterteilen Sie es dann in Abschnitte, damit Sie jeden Abschnitt einzeln bearbeiten können.Außerdem raten wir Ihnen, bereits jetzt die Linie zu definieren, die die obere (längere) Partie von der unteren (kürzeren) Partie trennt. Wenn Ihr*e Kund*in sehr langes Haar hat, verwenden Sie Clips, um die obere Partie zu fixieren, während Sie mit dem Fade-Haarschnitt beginnen.
- Ziehen Sie die Linie und wählen Sie die richtige Länge: Wie bereits im vorherigen Schritt erwähnt, müssen Sie die Linie ziehen, die den Fade bestimmt. Wenn Ihr*e Kund*in einen Taper Fade wünscht, ist die Linie, bei der der Fade beginnt, höher und der Fade fällt viel subtiler aus (etwa vom Scheitel bis zu den Ohren und dem Nacken). Ist die Linie niedrig, handelt es sich um einen klassischen Fade, der an den Seiten und nach unten hin stärker „verblasst“, bis er schließlich (fast) mit der Haut im Nacken „verschmilzt“. Markieren Sie dazu mit der Maschine, wo der Fade beginnt: Wählen Sie die passende Klingenlänge, die von der Haarlänge Ihrer/Ihres Kund*in und natürlich von dem Übergang abhängt, den Sie schaffen wollen.Hier sind einige gängige Aufsatzlängen, die für den Fade-Haarschnitt verwendet werden:
- 1,5 mm für einen sehr kurzen oder kahlrasierten Fade
- 3 mm für einen kürzeren, leichten Fade
- 6 mm für einen mittleren Fade
- 9 mm für einen längeren, schwereren Fade
Beachten Sie, dass dies, wie gesagt, nur Richtwerte sind und dass der tatsächliche Haarschnitt variieren kann. Es ist auch üblich, mehrere Aufsatzlängen zu verwenden, um verschiedene Bereiche des Haarschnitts zu schaffen und die Übergänge zwischen ihnen zu mischen. Die Entscheidung liegt bei Ihnen (und natürlich bei Ihrem/Ihrer Kund*in). - Es ist an der Zeit, den Fade-Haarschnitt zu schneiden: Beginnen Sie mit dem Deckhaar und schneiden Sie es auf die gewünschte Länge. Verwenden Sie eine Schere oder einen Rasierer, um das Haar gleichmäßig zu schneiden. Stellen Sie sicher, dass das Deckhaar die längste Länge hat und dass die Übergänge zu den Seiten und dem Nacken allmählich kürzer werden. Verwenden Sie einen Rasierer oder eine Schere, um die Haarlänge an den Seiten und im Nacken zu reduzieren.
- Beim Fade-Haarschnitt geht es vor allem um Übergänge: Verwenden Sie einen Kamm und einen Rasierer, um die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Haarlängen zu mischen. Beginnen Sie mit einem längeren Aufsatz und arbeiten Sie sich allmählich auf kürzere Aufsätze vor, um einen weichen und nahtlosen Übergang zu schaffen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Mischen der Übergänge vorsichtig vorgehen, um eine gleichmäßige Textur und einen sauberen Look zu erzielen.
- Perfektionieren Sie Ihren Fade-Haarschnitt: Wenn Sie den Haarschnitt fertiggestellt haben, müssen Sie ihn nur noch perfektionieren. Verwenden Sie eine Schere, um alle verirrten „Härchen“ zu korrigieren, und stellen Sie sicher, dass die Übergänge glatt und gleichmäßig sind.
Mit diesen fünf Schritten werden Sie nun in der Lage sein, den Fade-Haarschnitt für Ihre Kund*innen zu perfektionieren. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht auf Anhieb klappt - wie alles im Leben erfordert auch das Erlernen einer neuen Friseurtechnik Geduld und viel Übung.
Begriffe wie Fade Cut, Low Fade, High Fade und Scissor Fade sagen euch nichts? Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt.
Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.
- Low Fade: Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus.
- Medium Fade: Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig.
- High Fade: Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist.
- Scissor Fade: Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar.
- Shadow Fade: Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.
„Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint. Was das Deckhaar anbelangt, sind bei diesem Übergang keine Grenzen gesetzt.
Die Kunst eines guten Fade Cuts ist das Verblenden der Haare, bei dem der Friseur mithilfe eines Rasierers und einer Schere die Haare von oben nach unten immer kürzer schneidet.
Ihr möchtet einen Fade selber schneiden? Wir raten euch davon ab. Einen wirklich sauberen Übergang als Leihe hinzubekommen, ist überaus schwierig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, viel Übung und vor allem Genauigkeit. Besonders dann, wenn das Deckhaar deutlich länger als die Seiten ist, fällt ein schlecht geschnittener Fade Cut auf.
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#Frisur #mit #Übergang #Anleitung
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