Haare schneiden mit Staubsauger: Eine detaillierte Anleitung für den DIY-Haarschnitt

Die Friseure sind geschlossen, doch die Haare wachsen weiter. Wer seine Corona-Matte satt hat, greift selbst zur Schere oder lässt andere schneiden. Anleitungen gibt es genug. Ordentlich frisiert Weihnachten feiern oder ins neue Jahr kommen - dieser Wunsch wird nicht allen vergönnt sein, denn bereits zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Friseure geschlossen.

Diese appellieren zwar an die Geduld, doch nicht jeder will warten, bis die "Corona-Matte" oder der Bart unansehnlich werden. Und Not macht bekanntlich erfinderisch. So manch einer greift inzwischen selbst zu Schere, Rasierer und Farbe. Anleitungen gibt es auf Youtube, Instagram und Co.

Ganz klassisch zeigt zum Beispiel Friseur-Weltmeisterin Sonja Fischer, wie man Corona-Nothaarschnitte für Männer selbst meistert. Bloggerin und Haarschneide-Autodidaktin Patricia Wons veröffentlichte in der ersten Coronawelle im März eine Anleitung für einen Jungen/Männer-Haarschnitt. "Ich bekomme viele Rückmeldungen. Bei vielen klappt es, bei manchen auch nicht", so die Duisburgerin. Tipps, wie man Pony, Spliss oder Locken schneidet, gibt es seit Corona zum Beispiel auf den Seiten einer Drogeriekette.

Allerdings scheint es auch hier zunehmend Männer zu geben, die nun selbst zu Schere und Rasierer greifen, zumindest stieg der Absatz für Geräte. Die Haare selber schneiden? Zuhause? Im Wohnmobil? Kann das gutgehen? Warum sollte man das machen? Und was braucht man dazu? All das finde ich in diesem Artikel heraus.

Warum die Haare selber schneiden?

Von Corona jetzt mal abgesehen - warum nicht einfach zum Frisör gehen? Dafür gibt es - zumindest aus meiner Sicht - mehrere Gründe.

Man muss sowieso selbst wissen, wie’s werden soll

Ich hatte lange Zeit die Vorstellung, ich könnte dem Frisör auf die Frage „Was darf ich denn machen?“ einfach antworten:„die Haare schneiden“. (mit dem zynisch-unhöflichen Zusatz-Gedanken „Wenn ich eine Autowäsche wollte, wäre ich nämlich zur Waschanlage gefahren, nicht zum Frisör“. Habe ich natürlich nie gesagt, keine Sorge! Mir ist natürlich klar, dass er das fragen muss. Ich hatte nur lange Zeit keine gute Antwort und war durch die Frage überrumpelt.)

Ja, das klappte so nicht, aber das musste ich erst lernen. Meine Einstellung war die: Der Frisör ist der Experte. Er müsste doch wissen, was mir passt, und das soll er dann machen.

Wie gesagt, als gänzlich unmodischer Mensch weiß ich ohnehin nicht, was gerade in oder angesagt ist. Ich kenne weder Frisuren beim Namen, noch kann ich dem Frisör erklären, wie die Frisur zustande kommt. Das ist nämlich eigentlich seine Domäne. Dachte ich jedenfalls.

Im Laufe der Jahre musste ich mich der Realität fügen. Nun sage ich „Mit der Maschine 9mm hinten und seitlich, und oben so, dass es dazupasst. Verlaufend.“

Warum? Keine Ahnung, um ehrlich zu sein. Mit Trial&Error hat sich im Laufe von Jahren herauskristallisiert, dass das dann so halbwegs passt. Es sieht am Ende ohnehin nie gleich aus, sondern hängt immer von der Interpretation der Anweisungen durch den Frisör/die Frisörin ab.

Diese Probleme hat vielleicht jemand, der die angesagtesten Frisuren der Hollywood-Stars alle kennt und erklären kann, nicht. Aber ich?

Und wie soll ich denn dem Frisör in Sizilien, der wahrscheinlich noch dazu kein Englisch spricht, erklären, was ich haben möchte, wenn ich das schon in meiner Muttersprache als Herausforderung sehe? Da erscheint es mir einfacher, das Haare schneiden selbst zu versuchen.

Kosten sparen durch den Haarschnitt

Dazu kommt dann noch der Kosten-Aspekt. 25 Euro, für die erwähnten 15 Minuten Arbeit? 100 Euro Stundenlohn? Für einen Haarschnitt? Sorry, da passt für mich das Verhältnis nicht. Ich mache im Online-Marketing da teilweise Tätigkeiten für viel geringere Stundenlöhne.

Eine Haarschneidemaschine für 40 Euro ist da nach dem zweiten, eingesparten Frisörbesuch wieder „hereingespielt“.

Aber nur, wenn auch das Ergebnis passt. Tut es das? Das finden wir gleich heraus.

Keine Frisörtermine

Ich gebe es zu: Ich hasse es, Frisörtermine ausmachen zu müssen. Das kostet Zeit, man hat einen Termin im Terminplan, und - da ich meist erst im letzten Moment den Termin vereinbare - bekomme ich fast nie einen Termin zu einer vernünftigen Uhrzeit. Frisörtermine liegen prinzipiell so, dass sie mir nicht wirklich in den Kram passen. Das mag nun meine eigene Schuld sein, aber Fakt ist: Mich stören Frisörtermine in meinem Tagesablauf. Auf diese Termine verzichten zu können, ist für mich positiv.

Wenn ich mir die Haare selbst schneide, kann ich das spontan machen, wann immer ich möchte. Und dann schiebe ich es auch nicht so lange hinaus, was uns zum nächsten Punkt bringt.

Häufiger selber Haare schneiden

Aufgrund der besprochenen Terminproblematik (und auch aufgrund der Kosten) gehe ich so selten wie möglich zum Frisör. Meist denke ich mir „das wäre auch mal wieder fällig“. Nur, um danach das Thema nochmal 2-4 Wochen vor mir herzuschieben. Durchschnittlich gehe ich dann so alle 8 Wochen zum Frisör, mit dem Resultat, dass die Haare gegen Ende der Periode einfach wirklich zu lange sind.

Schneide ich aber selbst die Haare, kann ich das viel häufiger tun. Ich brauche ja keinen Termin, und es kostet mich nichts. Somit muss ich auch nicht mehr wie ein Pudel herumrennen.

Werkzeuge fürs Haareschneiden zuhause oder im Wohnmobil

Kurzhaarschnitte für Männer werden meist großteils mit der Maschine geschnitten. Selber Haare zu schneiden ist mit der Maschine auch nicht so schwierig. Mit der Schere wäre die Herausforderung sicherlich größer. Ich setze deshalb komplett auf die Maschine.

Haarschneidemaschinen gibt es in allen Preisklassen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Sachen Qualität, sondern auch, was Features und Zubehör angeht.

Folgende Fragen solltest du dir bei deiner Auswahl stellen:

  • Kann die Haarschneidemaschine mit Kabel betrieben werden, oder hat sie einen Akku?
  • Wie kann die Haarschneidemaschine aufgeladen werden?
  • Welche Haarlängen können an der Maschine eingestellt werden?
  • Wie genau können die Längen eingestellt werden (Zwischenschritte)?

Wie erwähnt war mein Anspruch ursprünglich, die Haarschneidemaschine primär unterwegs, im Wohnmobil, betreiben zu können. Ich hatte sie bereits vor der Corona-Krise gekauft, und meine Kriterien waren die folgenden:

  • Sie sollte nicht nur sehr kurz schneiden können, sondern auch möglichst lang. Viele Haarschneidemaschinen schaffen nur etwa 20mm in der längsten Einstellung - das ist immer noch sehr kurz. Da ich den gesamten Schnitt mit der Maschine machen möchte, wollte ich einen Aufsatz mit etwa 40mm haben.
  • Sie sollte im Wohnmobil mit 12V geladen werden können

Der zweite Punkt ist unterwegs im Wohnmobil besonders wichtig. Um sie unterwegs betreiben zu können, sollte die Haarschneidemaschine mit 12V geladen werden können.

Ich konnte keine Haarschneidemaschine finden, die direkt mit 12V betrieben werden kann. Also war das erste Kriterium, dass die Haarschneidemaschine einen Akku haben sollte. Und diesen Akku wollte ich eben mit 12V laden.

Der einfachste Weg dafür ist das Laden per USB. Denn per USB laden wir bereits eine Vielzahl an Geräten im Wohnmobil, und haben bereits die entsprechenden Adapter dafür.

Deshalb fiel meine Wahl auf eine Haarschneidemaschine von Remington.

Sie schneidet alles von 1-45mm, millimetergenau einstellbar. Zudem hat sie einen Lithium-Akku, mit dem sie weit über eine Stunde läuft. Das reicht für mehrere Haarschnitte.

Es gibt zwei Aufsätze für kurz und lang. Diese klippst man einfach auf das Gerät auf.

Die Zwischenstufen stellt man ganz einfach über einen Schieber ein.

Für’s Aufladen hat die Haarschneidemaschine einen Mikro-USB-Stecker. Ein Ladegerät liegt zwar bei, doch man kann auch jedes andere USB-Ladegerät nutzen. Das Aufladen unterwegs im Wohnmobil ist absolut problemlos.

Auch zuhause leistet sie jetzt gute Dienste, und wirkt qualitativ hochwertig. Man muss sich damit nicht aufs Haareschneiden im Wohnmobil beschränken, und ich habe sie mittlerweile schon zwei mal zuhause genutzt.

Remington Haarschneidemaschine HC7150 (LED-Ladekontrollanzeige, titanbeschichtete Klingen,17 Längeneinstellungen +2 Aufsteckkämme, Netz-/Lithium Ionen Akkubetrieb) Haarschneider ProPower Titanium Plus Titanbeschichtete Klingen, AcuAngle-Klingen: 5-stufige präzisionsgeprägte Klingen, Abnehm- & abwaschbare KlingeneinheitTurbo-Boost-Funktion, ProPower-Motor mit einer 2-mal schnelleren Schneidleistung (im Vergleich zu einem Remington Standard Haarschneider)Fortschrittliche Klingengeometrie für eine maximierte Schneideeffizienz, 17 Längeneinstellungen (0,5-44 mm) - 0,5 mm ohne Aufsteckkamm2 verstellbare SlideSelect-Aufsteckkämme mit automatischer Lock- Funktion (1-21 mm und 24-44 mm)Netz-/Akkubetrieb, Lithiumbetrieben für bis zu 75 Minuten Betriebszeit, 4 Stunden Ladezeit, 10 Minuten Schnellladung

Wie selbst Haare schneiden?

Meiner Haarschneidemaschine lag eine Anleitung bei, der ich großteils folgte.

Grundsätzlich soll man die Haarschneidemaschine immer entgegen der Haarwuchsrichtung bewegen. Also beispielsweise am Hinterkopf und an den Seiten von unten nach oben, und am Oberkopf dann von vorne nach hinten. Zudem legt man die Maschine flach am Kopf an, damit die Haarlänge immer gleich bleibt.

Die Anleitung im Handbuch der Remington-Haarschneidemaschine sah folgendes vor:

  • Zuerst den Nackenbereich mit 3-6mm zu schneiden
  • Dann den Hinterkopf mit 12-18mm schneiden
  • Mit 3-6mm im Koteletten-Bereich schneiden, dann mit 9mm den oberen Bereich an den Seiten schneiden
  • Den Oberkopf mit 24-44mm schneiden, je nach bevorzugter Haarlänge

Im Großen und Ganzen hielt ich mich beim ersten Versuch daran. Das Ergebnis wurde etwas kürzer, als ich es gewohnt bin, aber ich finde es nicht schlecht.

Mehrere Wege führen jedoch zum Ziel. Auf YouTube findet man auch Anleitungen, die es umgekehrt machen. Sie beginnen mit den längsten Partien, und werden dann immer kürzer. Das erleichtert wohl, die Übergänge und Verläufe genau hinzubekommen.

Am Ende ist es wohl Übungs- und Gewohnheitssache. Beim ersten Mal ist’s noch etwas schwierig, wird aber mit jedem mal leichter.

Die Übergänge schneiden

Die grundsätzlichen Haarpartien mit den entsprechenden Aufsätzen der Haarschneidemaschine zu schneiden, ist mal überhaupt kein Problem. Das ist wirklich einfach, und man bekommt es auch beim ersten Versuch hin.

Schwierig sind lediglich die Übergänge und Verläufe, also wenn man von beispielsweise 6mm auf 18mm wechselt. Das ergibt logischerweise eine Stufe. Um diese Stufe jetzt wegzubekommen, muss man einen „Fade“, also einen „Verlauf“ schneiden.

Mit der Maschine macht man das mit einer einfachen Technik: Dort, wo der Übergang sein soll, hebt man die Schneidefläche während des Schneidens an, sodass sie sich weiter vom Kopf entfernt. Schneidet man beispielsweise nach oben, so drückt man den Griff der Maschine an den Kopf, sodass sich die Schneidefläche vom Kopf entfernt. Mit etwas Übung gelingt das.

Besser zu lang als zu kurz

Nachschneiden kann man immer. Verlängern geht nicht.

Daraus folgt, dass du immer mit einem längeren Aufsatz beginnen solltest, wenn du dir nicht sicher bist, welche Länge die richtige ist.

Nach ein paar Haarschnitten hat man sein Standard-Rezept heraus, und kann direkt danach arbeiten. Solange das nicht der Fall ist, schneidet man besser erstmal länger, begutachtet das Resultat, und schneidet danach kürzer nach.

Du brauchst zwei Spiegel

Wenn du den Hinterkopf bewältigen willst, brauchst du zwei Spiegel. Am besten ist ein Wandspiegel, sowie ein Schminkspiegel zum Halten. Das ist flexibel, und lässt sich auch im Wohnmobil genau so einsetzen.

Der Trick ist nun, dich verkehrt zum Wandspiegel zu stellen. Der Wandspiegel ist also für deinen Hinterkopf zuständig. Mit dem Handspiegel blickst du nun in den Wandspiegel.

So kannst du das ganze alleine bewältigen. In einer Hand hältst du den Handspiegel, in der anderen die Haarschneidemaschine.

Noch besser ist natürlich ein aufklappbarer Kosmetikspiegel mit drei Flügeln. Dieser erspart dir, einen Schminkspiegel in der Hand halten zu müssen. Einen solchen wird man im Wohnmobil aber selten zur Verfügung haben.

Äußerst kreativ: Die Staubsaugermethode nach Fynn Kliemann

Äußerst kreativ ist die Anleitung vom sogenannten Heimwerkerking und Youtuber Fynn Kliemann: Bei ihm werden die Haare mit einem Staubsauger angesaugt und einer Schablone geschnitten.

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Der 25-Jährige hat sich bereits mehrmals so die Haare geschnitten und will auch gar keinen Profi mehr ranlassen. Er habe absolut keine Lust, mit einer Maske beim Friseur zu sitzen, sagt er. Und außerdem lasse sich viel Geld sparen.

Die neue Frisur sei zwar chaotisch, passe aber viel besser zu seinem Typ, als die früher geschniegelten Haare, sagt der ehemalige BWL-Student, der jetzt Tischler lernt. Seine Freunde seien begeistert.

Die Berliner Friseur-Innung sieht Selfmade-Frisuren kritisch: "Das finden wir als Branche nicht toll. Es ist Umsatz, der Betrieben vorenthalten wird", sagt Geschäftsführer Markus Feix. Das hat auch Beatrice Hübschmann schon oft erlebt. "Mal gelingt es, mal nicht. In den vergangenen Monaten habe sie ihre Schnitt- und Färbetechnik aber verbessert.

Dass der Trend zum Selberschneiden Existenzen zerstöre, glaubt sie nicht. "Das Bäckerhandwerk stirbt ja auch nicht aus, nur weil einige Leute ihr eigenes Brot backen. In der ersten Coronawelle, als die Friseure in Deutschland sechs Wochen zwangsweise geschlossen hatten, hat immerhin jeder siebte Bundesbürger sich selbst die Haare geschnitten (14 Prozent), wie damals eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab.

"Ich wäre da vorsichtig. Friseure haben ihren Beruf nicht umsonst gelernt. Allerdings gibt es ja nichts, was man auch nicht mit Youtube lernen kann", sagt Stilexperte und Buchautor Bernhard Roetzel ("Der Gentleman"). Ein einmonatiger Lockdown sei allerdings auch noch kein Zusammenbruch der Zivilisation. "Haare wachsen langsam, nur etwa zwölf Zentimeter im Jahr", erklärt er.

Weitere Tipps und Tricks für den perfekten DIY-Haarschnitt

Hier sind einige zusätzliche Tipps, die Ihnen helfen, den perfekten DIY-Haarschnitt zu erzielen:

  • Wählen Sie den richtigen Ort: Suchen Sie einen Ort aus, der sich nach dem Haareschneiden einfach reinigen lässt. Vermeiden Sie Teppich als Untergrund und suchen Sie sich ein Zimmer aus, das gefliest oder mit Laminat ausgelegt ist.
  • Bereiten Sie alles vor: Lege dir deshalb vor dem Haareschneiden alle nötigen Utensilien, wie Schere, Haarschneidemaschine, Handtuch und Gel bereit und vergiss auf keinen Fall, den Staubsauger oder Kehrblech und Schaufel herzurichten.
  • Schneiden Sie nicht zu viel ab: Schneide am Anfang nicht zu viel von seinen Haaren ab, du kannst im Nachgang immer noch ausbessern. Arbeite langsam und bürste die Haare immer wieder durch und betrachte dein Ergebnis aus einer gewissen Distanz.
  • Übung macht den Meister: Ist doch gar nicht so schwer und dein Mann wird es dir sicherlich danken. Damit du sauber arbeiten kannst, solltest du nicht übermütig werden und die Geduld bewahren.

Mit diesen Tipps und Tricks steht Ihrem perfekten DIY-Haarschnitt nichts mehr im Wege!

tags: #frisur #mit #staubsauger #anleitung

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