Schauspielerin Jennifer Aniston ist eine Ikone, wenn es um stylische Retro-Looks geht, vor allem bei ihren Frisuren. Neben den zeitlosen Modetrends der 90er-Jahre wie Slipdresses, Bomberjacken und Baguette-Taschen ist der "Rachel"-Haarschnitt von Jennifer Aniston aus der Serie “Friends” zu einem Popkultur-Phänomen geworden.
Jennifer Aniston machte nicht nur ihre ikonische Rolle der Rachel Green, sondern auch ihren Haarschnitt berühmt. Von damals bis heute hat die US-amerikanische Schauspielerin die Frisur rauf und runter getragen - und weiterentwickelt.
Vom Regen durchnässt und in einem Brautkleid ist Jennifer Aniston, 55, 1994 als Rachel Green in der Serie "Friends" in ein Café und die Herzen der Zuschauenden gelaufen. Seitdem ist die Sitcom zum Kult und die Schauspielerin zum international bekannten Star geworden. Doch nicht nur durch ihr schauspielerisches Können wurde Aniston berühmt, sondern auch durch die Frisur, die sie als Rachel trug. Der nach ihr benannte "Rachel"-Haarschnitt war ikonisch in den 90er-Jahren.
Der Haarschnitt zeichnet sich durch starke Stufen aus. Diese ziehen sich durch Hinterkopf und das Deckhaar und zeichnen sich noch stärker im vorderen Bereich der Frisur ab. In den Vordersträhnen werden Stufen gesetzt, die das Gesicht rahmen. Ins Leben gerufen hat ihn Star-Friseur Chris McMillan.
Als Hairstylist Chris McMillan 1994 die ikonische Rachel-Frisur kreierte, konnte niemand ahnen, wie sehr dieser Haarschnitt weltweit für Furore sorgen würde. Kecke Stufen, voluminöser Hinterkopf und blonde Highlights: Die berühmte Frisur inspirierte Millionen Frauen, die fortan die Friseursalons belagerten. Und alle wollten nur eines: Genauso aussehen wie Jennifer Aniston alias Rachel Green.
Der "Rachel Cut" zeichnet sich durch viele stufige Schichten, die das Gesicht umrahmen und Volumen schenken, und seinen schulterlangen Schnitt aus. Der Original-Rachel Cut wird mit Rundbürste und Fön sowie Lockenwicklern gestylt und bekommt so seinen Signature-Look.
So kompakt und stufig wie in den 90er-Jahren wird der Rachel Cut heute eher nicht mehr geschnitten. Doch das Prinzip bleibt gleich: Stufen sorgen für Schwung und Dynamik und umrahmen das Gesicht.
Im Laufe der Jahre avancierten Abwandlungen des ikonischen Haarschnitts zum Trend. Hier sind einige der schönsten Varianten:
Der "Modern Rachel Cut" ist eine längere Version des Originals. Dabei reichen die Haare bis zur Schulter oder zur Brust und werden weniger fransig und stufig geschnitten. Jennifer Aniston trug den Haarschnitt erstmals selbst 2023 und setzte damit erneut einen Frisuren-Trend.
Die moderne und freche Frisur für mittellanges Haar steht allen Gesichtsformen. Dünnes und feines Haar wirkt durch den Schnitt voluminöser. Wer dickes Haar hat, lässt sich ein paar Stufen mehr schneiden, um dem Haar mehr Leichtigkeit zu verleihen.
Styling-Tipp: Wie das Original wird der Modern Rachel Cut am besten mit einer Rundbürste und einem Fön gestylt. Alternativ bietet sich eine Warmluftbürste an, die das Haar gleichzeitig trocknet und Volumen schenkt.
Der "Brachel Cut" ist ein Mix aus dem Rachel Cut von 1995 und dem ikonischen 60er-Jahre-Pony der Schauspielerin Brigitte Bardot. Die langen Curtain Bangs mit Seitenscheitel betonen die Wangenknochen der Trägerin und umrahmen das Gesicht. Im Kontrast dazu steht der durchgestufte Hinterkopf, der die Haare besonders füllig erscheinen lässt - vor allem, wenn du auf eine Schulterlänge setzt.
Von dem "Brachel Cut" profitiert vor allem dickes Haar, dem so die Schwere genommen wird. Dünnes und feines Haar wirkt voluminöser, sollte aber nicht zu sehr gestuft werden, um eine Ausdünnung zu vermeiden.
Styling-Tipp: Die Frisur lebt von einem Blowout, also voluminös geföhnten Haaren. Die bekommst du mit Hilfe von Rundbürste und Fön. Anschließend benutzt du am besten noch einen Lockenstab, der dir große Locken zaubert, die du wieder ausbürstest.
Der Curve Cut, auch als C Shape Cut oder C-Cut bekannt, ist ein sehr weicher, abgerundeter Schnitt, der die Form des Buchstabens "C" imitiert. Wie beim "Rachel Cut" werden auch beim "Curve Cut" mehrere Stufen ins Haar geschnitten, die das Gesicht einrahmen. Die Stufen werden allerdings viel weicher und abgerundeter geschnitten als beim Original-"Rachel Cut". Pony und Deckhaar bleiben beim "Curve Cut" länger, sodass die Spitzen bis an die Mundwinkel reichen.
In Sachen Haarstruktur profitieren feines und dünnes Haar von dem Trend-Haarschnitt, da er den Haaren mehr Fülle verleiht.
Styling-Tipp: Damit die Stufen im C-förmigen Schwung fallen, ist das Föhnen mit einer Rundbürste der wichtigste Styling-Schritt. Wenn du dir einen sehr glatten Look wünschst oder öfter mit Frizz zu kämpfen hast, kannst du mit einem Glätteisen für mehr Glanz und einen sleeken Look sorgen.
Der "Sachel Cut" ist ein Frisuren-Hybrid aus "Rachel Cut" und "Shag". Letzterer zeichnet sich durch seine wilden Stufen und Fransen aus. Im Mix mit dem "Rachel Cut" bekommt der ungleichmäßige Shag ein braveres Upgrade und wird zum "Sachel Cut", bei dem die Haare um das Gesicht herum etwas länger gelassen werden (beim Shag ist es das Gegenteil). Viele softe Stufen und ein fransiger und gerade fallender Pony komplettieren den coolen Look.
Der "Sachel Cut" ist für alle Haartypen geeignet und für alle ideal für alle, die sich mehr Volumen und eine lässige Frisur wünschen, die keine zu große Veränderung auf dem Kopf mit sich bringt.
Styling-Tipp: Der "Sachel Cut" ist superleicht zu stylen. Denn durch den lockeren Schnitt, kannst du dein gewaschenes Haar auch einfach an der Luft trocknen lassen. Rundbürste und Co. sind hier kein Must-have, Texturspray ist aber sinnvoll.
Zuletzt überraschte sie uns mit ihrem “Volume Sliced Hair” und dem legendären “Flicked Bob”. Auf einem Reel sieht man Jennifer Aniston mit ihrem typischen glänzenden Blowout-Look mit fransigen Vordersträhnen, sogenannten Framings. Die Form, die mit einer Rundbürste kreiert wurde, erinnert zweifellos an Rachel Green in den späten 90ern und frühen Nullerjahren, als sie ihren kurzen Haarschnitt herauswachsen ließ.
Der Hauptunterschied liegt in den unteren Haarschichten und dem helleren Farbton. Tatsächlich ist Schauspielerin Jennifer Aniston so hell wie schon lange nicht mehr. Sie hat ihren sandfarbenen Blondton gegen den größten Farbtrend des Herbstes 2025 eingetauscht: butterblonde Strähnchen, die gekonnt in unteren Haarlängen eingearbeitet wurden.
Jennifer Aniston ist bei ihren neuen Frisuren stets eine echte Trendsetterin. Anfang Mai hat sie sich anlässlich des PaleyFest LA mit einem “Layered Bob” anlässlich der Serie “The Morning Show” - in der sie die Hauptrolle spielt - präsentiert. Ein Look, der uns an an die Anfänge ihrer Zeit als “Friends”-Figur Rachel Green erinnert. Nur moderner. Und noch deutlich kürzer als ihr neuer “Flicked Lob”.
Auffällig: Im Frontbereich des kurzen Bobs sind starke Stufen zu sehen, die Jennifer Aniston wie in den 90er-Jahren nach innen gedreht stylt. Das sorgt für ultimatives Volumen - auch bei feinem Haar. Zusätzliches Plus: Das Gesicht wird wunderschön umrahmt, ihre blauen Augen und ihr Make-up mit Fake Lashes und Rosenholz-Lippenstift kommt wunderbar zur Geltung.
Schon zu Beginn des Jahres war sie bei diversen Red-Carpet-Events mit unerwartet kurzen Haaren erschienen. Bei dem “Fluffy Lob” handelt es sich um einen Lob aka Long Bob, in den ihr Stylist Chris McMillan damals noch ganz dezente Stufen eingearbeitet hat.
Bei den People’s Choice Awards Mitte Februar trug Jennifer Aniston ihren “Fluffy Lob” ganz lässig und sleek gestylt zu einem schwarzen, schulterfreien Midi-Kleid, dezentem Make-up und roten Nägeln. Ähnlich ihrem Look bei den Golden Globes 2024, wo sie das erste Mal mit ihrer neuen Kurzhaarfrisur überraschte und der Hingucker des Abends war.
Bei den Golden Globes kombinierte sie ein schwarzes Dress von Dolce & Gabbana sowie dunkelrot lackierte Nägel zu ihrem neuen Cut. Ansonsten hielt es Jennifer Aniston auch hier auffallend schlicht: Als Schmuck trug sie lediglich zwei silberne Brillant-Ringe sowie ein dezentes Make-up. Dabei setzte sie auf Nude-Lippen und klassische Smokey Eyes mit Fake Lashes.
Dass man den “Fluffy Lob” vielfältig stylen und trotzdem seinem lässigen Stil treu bleiben kann, das zeigt auch der Auftritt von Jennifer Aniston bei den Critic’s Choice Awards. Hier ließ sie sich Wellen in ihren Lob legen - und verlieh im so einen neuen Dreh.
Genauso wie Jennifer Aniston ihre Stil-DNA bezüglich Kleidung gefunden hat - wie man sieht, wählt sie immer schulterfreie schwarze Kleider in unterschiedlichen Ausführungen für öffentliche Auftritte-, genauso stilsicher und dennoch variantenreich ist ihr neuer “Fluffy Lob”.
Aktuell trägt die 55-Jährige ihre Haare so kurz wie schon lange nicht mehr. Wir stellen vor: der „Rachel Bob“!
Die schulterlange Bob-Frisur in Kombi mit dem hellen Blondton macht direkt um einige Jahre jünger.
Was sofort ins Auge sticht, ist der luftige Stufencharakter, der ihre neue Bob-Frisur zu einer Art modernen Abwandlung des Rachel Cuts macht. Die schulterlangen, honigblonden Strähnen umrahmen das Gesicht des Hollywood-Stars spielend, gleichzeitig sind die Haarspitzen nach innen gedreht (was auf ein voluminöses Blowout hindeutet!). Genau wie beim Rachel Cut von damals trägt Aniston auch diesmal ihre Frisur mit einem leichten Seitenscheitel und viel Volumen am Ansatz.
Mit ihrem trendy Bob trifft Aniston genau ins Schwarze, schließlich ist schulterlanges Haar schon länger ein großer Trend im Frisurenbereich. Von Sidney Sweeney bis Zendaya tragen sämtliche It-Girls aktuell Bob und glücklicherweise gibt es so viele verschiedene Varianten (von stumpf und kinnlang geschnitten bis schlüsselbeinlang und gestuft), dass für jedes Alter und jede Gesichtsform die passende Variante dabei ist.
Anistons Rachel-Variante (schulterlang, fransige Enden, Stufen in den Längen) steht insbesondere ü50-Frauen gut, da der Haarschnitt luftig und dynamisch wirkt und somit optisch direkt ein paar Jahre wegzaubert. Tipp: Vom Friseur am besten gleich noch ein Glossing verpassen lassen, damit die Mähne schön glänzt.
Außerdem empfiehlt es sich, ca.
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