Die Frage, ob man ein Dirndl zur Firmung tragen kann, ist in Österreich, insbesondere in der Steiermark, leicht zu beantworten: Ja, unbedingt!
In Österreich ist man mit einer Tracht oder einem Dirndlgewand für jeden Anlass richtig angezogen, sogar im Theater. Dabei sollte nur der Ausschnitt nicht zu weit sein, damit es festlich und nicht "Oktoberfest-mäßig" wirkt. Was die anderen anziehen, ist dabei unerheblich.
Viele Mädchen werden Kleider anziehen, manche Hosen. Es ist auch unabhängig davon, was die anderen anziehen.
Tracht kann heute sehr modern und stilvoll wirken! Trachtenhochzeiten erleben momentan einen regelrechten Boom, immer mehr zukünftige Hochzeitspaare tendieren zu einer Hochzeit in Tracht. Doch mit dem passenden Dresscode allein, sprich in Dirndl und Lederhose, ist es längst nicht getan!
Klarerweise gehören die klassische Lederhose und das traditionelle Dirndl zu einer Trachten Hochzeit als fester Bestandteil dazu, und ist davon auch nicht wegzudenken. Immerhin macht eine gesamte Hochzeitsgesellschaft, einheitlich im selben Dresscode gekleidet wie man es vom Brauch kennt, ein wirklich sehr schönes Bild.
Natürlich sollte das Brautpaar aber auch im Hinterkopf behalten, dass sich eventuell nicht jeder Gast in Tracht wohl fühlt oder vielleicht auch einfach keine Kleidung im passenden Stil zu Hause hat.
Wenn nun die gesamte Hochzeit im trachtigen Stil geplant ist, dürfen Hochzeitseinladungen im passenden Design nicht fehlen. Mit Trachten Hochzeitseinladungen können Sie Ihren Hochzeitsgästen einen Vorgeschmack auf die traditionelle Feier geben. Dies ist auch der perfekte Zeitpunkt, um die Hochzeitsgäste auf den Dresscode hinzuweisen.
Um auch der Tischdekoration den letzten Schliff zu verpassen, bieten sich Menü- und Tischkarten oder sogar Lasergeschnittene Weinetiketten oder Gastgeschenkverpackungen im selben Design an. In unserem Online-Shop bieten wir ein breites Sortiment an passenden Designserien an, damit kann man seinen Gästen ein durchdachtes, einheitliches Konzept präsentieren, das die Dekoration perfekt ergänzt und den traditionellen, rustikalen Stil der Hochzeit widerspiegelt.
Zu guter Letzt, wenn der schönste Tag im Leben gebührend gefeiert wurde, darf natürlich eine Trachten Danksagungskarte nicht fehlen, diese sollte die Hochzeitsgesellschaft auch nach der Feier noch an den Stil der Hochzeit erinnern.
Trachtenschmuck und Dirndlschmuck sind nicht zwingend dasselbe. Dirndlschmuck ist modischer und geht mit aktuellen Trends mit. Trachtenschmuck ist traditionell und damit auch hochwertiger in der Verwendung der Materialien.
Das wichtigste Schmuckstück für Frauen ist die Kropfkette. Kunstvoll gefertigt und reich mit Steinen und Perlen bestückt, wird diese Kette in Berchtesgaden getragen. Die Farben der Steine spiegeln sich in den Farben des jeweiligen Trachtenvereins wider. Die Kropfkette wird maßgefertigt, denn sie sitzt stramm (aber nicht zu eng) am Hals der Trägerin.
Neben der Kropfkette zählen auch Haarspieße (für das „Gredei“ am Hinterkopf der Frauen) und Broschen für die Brusttücher und Schürzen zu den Schmuckstücken rund um die Tracht.
Die seltene Kunst des Federkielstickens ist eine Ziertechnik, die es bereits seit gut 250 Jahren gibt. Für die Stickerei werden die gespaltenen Kiele von Pfauenfedern verwendet. Das Spalten der Kiele ist ein Betriebsgeheimnis, das Ergebnis sind feine, sehr stabile und gleichzeitig elastische Fäden.
Der Handwerker sitzt optimal positioniert und das Werkstück kann am Kopf des Nährössls fixiert und bearbeitet werden. Bei einer geschätzten Arbeitszeit pro Ranzen von ungefähr 100 Stunden ist es nur zu verständlich, dass die richtige Haltung beim Sticken absolut wichtig ist.
Die Federkiele können nur von abgeworfenen Federn benutzt werden. Würden die Federn den Vögeln ausgerissen werden, könnte der Kiel nicht zum Sticken benutzt werden - das Mark im Kiel ist dann nämlich flüssig und auch nicht weiß.
Trachtenstrümpfe werden mit zweieinhalber Nadeln gestrickt, jeder Trachtenverein hat seine eigene, graue Sockenfarbe und sein eigenes Strickmuster.
Bevor überhaupt mit dem Stricken begonnen wird, muss Maß genommen werden. Jede Teilnehmerin erhält eine Sockentabelle, aus der die genauen Maschenanzahl für Schuhgröße, Wadendicke und Ferse hervorgeht.
Im Lauf der Wochen lichtet sich die Teilnehmerzahl, Mitte März sind die ersten Trachtenstrümpfe fertig und die Treffen finden nun in immer kleinerer Runde statt.
Das „Oarscheiben“ lässt sich nicht auf einen alten Brauch zurückführen. Aus einer lustigen Beschäftigung an den freien Tagen zu Ostern entstanden, könnte sich schön langsam in den nächsten Jahren ein Brauch entwickeln, so wie jeder andere Brauch über die Jahrzehnte und Jahrhunderte entstand, in der Bevölkerung sich etablierte und immer wieder auch wandelte.
Das Färben der Eier - dies ein alter Brauch zum Osterfest - entstand aus der Notwendigkeit, die vielen in der Fastenzeit gelegten Eier zur Haltbarmachung zu kochen; denn Eier durften zur Fastenzeit - genau wie Fleisch und vieles mehr - nicht gegessen werden und man kann den Hühnern ja nicht einfach befehlen, in der Zeit keine Eier zu legen.
In kleiner Runde treffen sich in den letzten Jahren immer mehr Jung und Alt, Familien, Freunde und Vereine zum „Oar (Eier) Scheiben“.
Selbst das Heiraten ist in Berchtesgaden ganz speziell. Bei einer Bauernhochzeit trägt auch die Braut die Berchtesgadener Tracht. Allerdings ist ihr Rock bodenlang und mit einer besonders feinen Schürze und passendem Tuch. Das sogenannte Firschterbandl, das Schürzenband, wird je nachdem, ob die Frau unverheiratet oder verheiratet ist, links oder rechts getragen. Magdalena trägt es bei ihrer Hochzeit das letzte Mal links.
Die Kranzlleut sind bei allen Bauernhochzeiten zwei unverheiratete Paare, die bei der Hochzeit Aufgaben wie die Trauzeugen bei herkömmlichen Hochzeiten übernehmen.
Der Progoder ist eine Art Hochzeitslader. Er führt durch die Hochzeit, sagt an, wann welche Abläufe beginnen, wer sich beim Hochzeitszug wo aufstellen muss und er hält auch ab und an Reden. Progoder ist kein Beruf, sondern eine Berufung.
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