Das Outfit für den Abiball, die Hochzeitsfeier oder die elegante Abendveranstaltung steht, aber du bist in Sachen Hairstyle noch unschlüssig? Probiere doch mal eine elegante Wasserwelle aus. Hollywood macht es vor: Die Goldenen Zwanziger sind zurück! Es gibt wohl kaum eine Trendfrisur, die derart viel Glamour verströmt und dabei so einfach zu stylen ist.
Die "Roaring Twenties" waren die Zeiten von Charleston, Jazz-Musik und den Flapper-Girls: In den 20er-Jahren begannen viele Frauen sich zu emanzipieren. Erstmals nahmen sie einen Beruf auf, vergnügten sich allein im Nachtleben und entwickelten eine neue Art der Selbstständigkeit. Diesen Lebensstil wollten die Frauen der 20er-Jahre auch in ihrem Kleidungsstil und ihren Frisuren ausdrücken.
Attraktiv, elegant und glamourös - jede Frisur der 20er Jahre sorgt für Aufregung und ist ein echter Hingucker. Die Retro Frisuren aus den 20er Jahren haben sich bis heute bewährt und lassen sich jedem Anlass anpassen. Sie sind auf der Suche nach einem coolen Look, mit dem Sie die Blicke auf sich ziehen?
Egal, ob für eine Mottoparty, Hochzeit oder für eine andere Abendveranstaltung - die 20er Jahre Haare verleihen jeder Frau Glamour und Eleganz. Von romantischen Wasserwellen Frisuren über verschiedene Bob Haarschnitte bis hin zu voluminösen, prächtigen Locken - die Vintage Frisuren sehen heute genauso stilvoll aus wie damals und es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.
Berlin war das Epizentrum von Kunst und Kultur zu dieser Zeit. Die Zwanziger Jahre steckten voller Glanz und Glamour. Zudem erlebten Mode und Beauty nach dem ersten Weltkrieg einen glamourösen Aufschwung. So waren die Frisuren von Damen durch einen aufregenden Mix aus Burschikosität (der Bubikopf und der noch kürzere Eton-Schnitt waren die Trendfrisuren schlechthin) und Sinnlichkeit (Wasserwellen und exzentrischer Haarschmuck) gekennzeichnet.
Ein konjunktureller Aufschwung, der eine Blütezeit in Kunst, Kultur und Mode hervorrief - wohl kaum eine Epoche ist derzeit wieder so gefragt wie die Goldenen Zwanziger, in denen es von allem ein bisschen mehr sein durfte. Die Roaring Twenties sind wieder Trend - auch in Hollywood! Spätestens seit „The Artist“ und „The Great Gatsby“ feiert der edle Twenties-Look ein großes Revival und hat die Red Carpets und internationalen Laufstege der hochkarätigsten Designer längst erobert. Unverzichtbares Relikt des glamourösen Twenties-Style: die edle Wasserwelle!
Die Wasserwelle verleiht dir im Handumdrehen Starappeal à la Marlene Dietrich, Liz Taylor und Joan Collins! Du suchst noch eine passende Frisur für einen ganz speziellen Anlass, mit der du im Mittelpunkt stehst und alle Blicke auf dich ziehst?
Wir verraten dir, wie einfach der exklusive Look, mit dem du sämtlichen Hollywooddiven die Schau stiehlst, zu stylen ist! Doch wie mache ich eine Wasserwelle eigentlich?
Noch heute ist dieser Wellen-Look eine beliebte Alternative zu den üblichen Locken. Die Kleider wurden kürzer, ebenso wie die Haare. Der kurze Bob setzte sich als Trendfrisur durch, für den Abend legte man die Haare in eine Wasserwelle. Stars wie Demi Lovato, Cara Delevigne oder Reese Witherspoon lieben die Frisur im Stil der 20er-Jahre.
Die handgelegte Wasserwelle ist ein Look, der unglaublich viel hermacht, dabei aber gar nicht schwer zu stylen ist! In unserer Bilderstrecke zeigen wir dir die einzelnen Schritte für die perfekte handgelegte Wasserwelle. Hier erklären wir die einzelnen Schritte:
Wie der Name schon verrät, werden die Wellen im nassen Zustand in die Haare gebracht. Für den perfekten Halt verteile nach dem Waschen viel Stylingschaum in deine Haare.
Ziehe einen tiefen Seitenscheitel, sodass über deiner Stirn eine dicke Haarsträhne liegt, die du bearbeiten kannst.
Vom Haaransatz bis in die Haarspitzen arbeitest du dich langsam vor, indem du die Strähne mit einem Kamm zunächst in Richtung Gesicht legst. Danach stauchst du die Strähne in Richtung Hinterkopf, sodass die typische Wellenform entsteht. Die entstandene Buchtung kannst du mit einer Klemme fixieren. Hierfür gibt es spezielle Klammern, die sogenannten Wellenreiter. So gehst du nun Strähne für Strähne jeweils vom Haaransatz bis in die Haarspitzen vor.
Die abgetrennte Haarpartie am Ansatz zwischen Zeige- und Mittelfinger nehmen und in Richtung Hinterkopf zu einer Wölbung stauchen. Als nächstes die Welle im Wellenbogen mit einer Haarklammer am Kopf fixieren. Diesen Schritt wiederholen Sie nun so lange, bis die gesamte Haarpartie eingelegt ist. Tipp: Besonders gut eigenen sich spezielle Klammern für Wasserwellen, auch „Wellenreiter“ genannt.
Wenn alle Haare in Wellen gelegt sind, lässt du dein Haar gut durchtrocknen, danach kannst du die Klammern vorsichtig entfernen. Mit Haarlack kannst du die Wellen nun fixieren, wobei deine Wasserwelle dadurch zusätzlich den charakteristischen Glanz erhält - fertig ist die perfekte Wasserwelle!
Ein wenig Haarlack darüber sprühen und die Wasserwelle ist fertig für den großen Auftritt. Das Haar trocknen lassen und die Klammern vorsichtig entfernen.
Die Wasserwelle hält leider meist nur einen Tag. Danach liegen die Wellen nicht mehr so akkurat. Um den Look länger zu behalten, kannst du über Nacht die Klammern wieder ins Haar machen, um die Wellen zu fixieren. So bleibt dir die Wasserwelle noch ein wenig länger erhalten. Spätestens beim nächsten Haarewaschen ist die Wasserwelle dann jedoch wieder komplett verschwunden.
Tolle News! Die Wasserwelle eignet sich für fast jede Haarlänge. Ideal funktioniert die Wellen-Technik bei einem Bob, also kinn- bis schulterlangen Haaren. Sind die Haare länger, dann besteht die Gefahr, dass sie sich durch das eigene Gewicht schneller aushängen und die Wasserwelle nicht so lange hält. Es hilft daher, wenn du die langen Haare unten zu einem tiefen Dutt zusammensteckst.
Oder du zauberst dir einen Fake-Bob - hier zeigen wir dir, wie das geht! Auch bei kurzen Haaren, kann man mit ein bisschen Geschick eine Wasserwelle stylen. Je kürzer die Haare sind, desto schwieriger wird es jedoch, die Wellen akkurat zu legen.
Die klassische Wasserwelle ist ideal für den großen, glamourösen Auftritt am Abend, mag tagsüber im Alltag jedoch mitunter zu pompös und auffällig sein. Zudem sind richtige Wasserwellen zwar verhältnismäßig leicht gemacht, doch die Prozedur ist sehr zeitaufwendig.
Ein weniger zeitintensives Styling-Downgrade, das dem Twenties-Look gleichzeitig einen modernen Touch verleiht, kannst du kreieren, indem du die Wellen nicht klassisch legst, sondern sie einfach mit dem Glätteisen formt. Für die alltagstaugliche Wasserwelle trennst du eine etwa fünf Zentimeter breite Strähne ab, die du dann mit dem Glätteisen vom Ansatz her bearbeitest. Zunächst drehst du das Glätteisen nach innen und ziehst es ein Stück nach unten, danach drehst du es nach außen und ziehst es ebenfalls etwas nach unten. So gehst du nun bis zu den Haarspitzen vor.
Diese „moderne Wasserwelle“ für den Alltag ist nicht so streng wie die klassische Version, aber trotzdem eleganter als herkömmliche Locken. Übrigens: Noch einfacher gelingt der Wellen-Look mit einem speziellen Welleneisen.
Im trockenen Haar einen akkuraten Seitenscheitel ziehen und eine etwa fünf Zentimeter dicke Strähne abteilen. Nun das Glätteisen am Ansatz und eng am Kopf anlegen, hierbei sollten Sie natürlich aufpassen sich nicht zu verbrennen. Das Glätteisen nach innen drehen und etwas nach unten ziehen. Als nächstes diese Bewegung in die andere Richtung nach außen durchführen. Die Rollbewegung wird nun Schritt für Schritt bis in die Haarspitzen wiederholt. Die entstandene Wasserwelle kann mit Haarspray fixiert werden.
Die Wellen fallen etwas weicher als bei der klassische Variante und sorgen für einen Hauch Twenties-Look im Alltag.
Was die Frisuren der 20er in etwa auszeichnet, weißt du jetzt. Um den klassischen Look der Charleston-Girls zu imitieren, konzentrierst du dich also am besten auf die bekanntesten Merkmale. Dazu zählen, neben einem kurzen Bob bzw. einer schicken Kurzhaarfrisur, vor allem Wasserwellen, schwungvolle und kunstvoll gelegte Locken sowie ein akkurater Sleek-Bob mit Pony. Beherrschst du diese Key-Looks, steht dem perfekten Twenties-Look nichts mehr im Wege!
Ein kurzer Pagenschnitt mit langem Pony bedarf nicht viel Styling-Aufwand. Einfach mit einem Glätteisen von Ansatz bis zu den Spitzen bearbeiten und mit ein paar Haaraccessoires aufpeppen! So simpel geglättet, kriegst du auch einen kinnlangen Bob schön gestylt, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.
Typisch für die 20er-Frisur war nicht nur ein anliegender Scheitel, sondern auch ein bauschiges Volumen, das sich erst in den Haarlängen aufbaut. Willst du also nicht deine kompletten Haare aufwendig um den Kopf drapieren, sondern sie locker und wild fallen lassen, dann mach dir ein paar schöne, geschwungene Wellen oder Locken. Am schnellsten geht das mit einem Lockenstab, jedoch gibt es auch Locken-Stylings ohne Hitze, die du mal ausprobieren kannst.
Egal, für welche 20er-Jahre-Frisur du dich entscheidest: Verzichte nicht auf glamouröse Accessoires! Typisch für dieses Jahrzehnt sind zum Beispiel:
Das wären zum Beispiel geschmückte Haarbänder und Stirnbänder, Federn, Glockenhüte, funkelnde Ketten oder auch Haarnetze. Die geschmückten Haarbänder und Haarreifen sind ein Markenzeichen von den meisten Frisuren im Charleston-Look und verleihen Ihrem modischen Outfit das gewisse Etwas.
In der Galerie findest du tolle Frisuren, wie sich die Styles der 20er Jahre tragen lassen!
tags: #frisuren #20er #jahre #selber #machen #anleitung
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