Frisur 0mm mit Übergang Anleitung: Der ultimative Guide für den perfekten Fade

Der Fade Cut, auch bekannt als "Seiten auf 0 mit Übergang", ist seit einiger Zeit eine der beliebtesten Männerfrisuren. Er kombiniert eine moderne, stilvolle Optik mit praktischer Pflegeleichtigkeit und bietet unzählige Möglichkeiten, den Schnitt zu individualisieren. Egal ob High Fade, Low Fade oder Skin Fade - die Basis bildet immer der Übergang von sehr kurzem Haar an den Seiten zu längerem Deckhaar.

Bei einem Fade-Haarschnitt wird das Haar an den Seiten und am Hinterkopf, angefangen von oben nach unten, immer kürzer geschnitten.

Was ist ein Fade Cut?

Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt. Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.

Dabei wird in der Regel eine Haarschneidemaschine verwendet, um sicherzustellen, dass dein Fade immer fresh aussieht, müsstest du alle 2-4 Wochen einen Besuch bei deinem Barber des Vertrauens einplanen.

The Perfect Fade In Just 2 Minutes! Unbelievable DIY Haircut with the Fade Guide

Die verschiedenen Fade-Arten

Da sich die Barber-Branche ständig verändert und an neue Stiltrends anpasst, kann es schwierig sein, mit all den verschiedenen Fade-Typen, die man sieht, Schritt zu halten. Aber es gibt nur sieben Grundtypen von Fades, die all diesen modernen, trendigen Styles zugrunde liegen.

Die hier aufgezählten Optionen sind die gängigsten Fade Cut Varianten. Kreative Barber erfinden immer wieder neue Varianten des Haarschnittes und begeistern so ihre Kunden.

  1. High Fade: Ein High Fade ist ein moderner Fade, der weiter oben auf dem Kopf an den Schläfen beginnt und nicht in der Mitte über den Ohren. Die Haare an den Seiten und am Hinterkopf sind in der Regel sehr kurz, manchmal sogar bis auf die Haut rasiert (ein sogenannter Skin Fade).
  2. Medium (oder Mid) Fade: Medium Fades beginnen tiefer als hohen Fades, in der Regel auf halber Höhe über den Ohren. Bei diesem Klassiker werden die kürzeren Haarpartien weiter nach unten verlegt, was für einen perfekt ausgewogenen Look sorgt.
  3. Low Fade: Während hohe Fades um die Schläfen herum beginnen und mittlere Fades in der Mitte über den Ohren beginnen, haben niedrige Fades eine niedrigere Fade-Linie, ungefähr auf der Höhe der Ohren. Low Fades können bei jedem Haartyp und jeder Haarstruktur getragen werden.
  4. Drop Fade: Drop Fades können weit oben, in der Mitte oder weiter unten am Kopf beginnen, aber sie haben alle eines gemeinsam: Die Fade-Linie am Hinterkopf wird niedriger angesetzt als an den Seiten. Das Ergebnis ist eine "Senkung" in der Fade-Linie, daher der Name "Drop Fade". Es gibt viele verschiedene Looks, die man mit Drop Fades erzielen kann.
  5. Skin Fade: Skin Fades werden oft auch als "Zero Fades", "Bald Fades" oder hierzulande als "Seiten auf 0" bezeichnet. Skin Fades können jede Art von Fade sein, aber sie haben alle eines gemeinsam: Das Haar wird an der kürzesten Stelle des Fades auf der Haut abrasiert = Länge 0mm.
  6. Taper: Ein Taper hat das gleiche Ziel wie ein Fade: Einen nahtlosen Übergang von kurzem hin zu langem Haar zu erzielen.
  7. Burst Fade: Burst Fades nehmen die Form eines Halbkreises an, der das Ohr umgibt. Die Überblendlinie nutzt das Ohr als Mittelpunkt und bewegt sich kreisförmig darum herum. Sie ähneln den Drop Fades, weil die Fade-Linie am Hinterkopf abzufallen scheint.

Welcher Fade passt zu mir?

Jetzt, wo du die grundlegenden Fade-Typen kennengelernt hast, stellt sich die Frage, welcher der beste Look für dich ist. Im folgenden findest du ein paar Tipps, um den Fade-Haarschnitt zu finden, der dir am besten steht.
  • High Fades eignen sich am besten für Männer mit runden oder eckigen Gesichtsformen, vor allem, wenn du den Fade mit längerem Haar on top kombinierst. Den High Fade solltest du eher meiden, wenn du ein längliches, ovales oder herzförmiges Gesicht hast.
  • Medium/Mid Fades eignen sich perfekt für alle Gesichtsformen, da sie für Ausgewogenheit sorgen. Wenn du ein rundes, quadratisches, herzförmiges oder ovales Gesicht hast, solltest du mal den Mid Fade ausprobieren.
  • Low Fades lassen den Kopf oben und in der Mitte optisch breiter erscheinen und sind daher für runde Gesichtsformen nicht geeignet. Viereckige, kantige Gesichtsformen sehen mit einem niedrigen Fade noch kantiger aus. Diese Art von Haarschnitt passt gut zu ovalen und herzförmigen Gesichtsformen.
  • Drop Fades können für jede Gesichtsform und jeden Haartyp verwendet werden. Kombiniere einen Drop Fade mit der Art von Fade, der am besten zu deiner Gesichtsform passt - hoch, mittel oder tief!
  • Skin Fades können mit jeder Art von Fade kombiniert werden, so dass sie für jede Gesichtsform und jeden Haartyp geeignet sind. Allerdings sehen Skin Fades bei Männern mit gleichmäßigem Hautton am besten aus, da sie große Teile der Kopfhaut zeigen.
  • Taper Cuts sehen am besten bei Männern mit ovaler Gesichtsform aus.
  • Beim Burst Fade bleibt am Hinterkopf mehr Haar stehen. Der einzige Bereich, der "verblasst" ist, ist der halbkreisförmige Bereich um das Ohr herum.

Benötigtes Werkzeug

Bevor du mit dem Schneiden beginnst, solltest du das richtige Werkzeug bereitlegen:
  • Haarschneidemaschine mit verschiedenen Aufsätzen
  • Scharfe Haarschere
  • Kamm
  • Handspiegel
  • Eventuell: Umhang oder Handtuch zum Schutz der Kleidung

Anleitung: Fade Cut selber schneiden

Eines vorweg: Einen Undercut selbst zu schneiden beziehungsweise zu rasieren, benötigt einiges an Übung. Besonders dann, wenn ihr einen schönen Übergang zum Deckhaar haben möchtet oder ausgefallenere Formen tragt.

Wir raten euch davon ab. Einen wirklich sauberen Übergang als Leihe hinzubekommen, ist überaus schwierig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, viel Übung und vor allem Genauigkeit.

Vorbereitung:* Achte darauf, dass deine Haare vor dem Schneiden gewaschen und gut getrocknet sind.* Sorge für ausreichend Licht und einen großen Spiegel.* Lege alle benötigten Werkzeuge bereit.Schritt-für-Schritt-Anleitung:1. Seiten auf 0 trimmen: Starte mit einem Rasierer ohne Aufsatz, um die Seiten komplett auf 0 Millimeter zu trimmen.2. Fade gestalten: Nutze einen Aufsatz mit einer etwas höheren Millimeterzahl und arbeite dich langsam nach oben. Je nach gewünschter Fade-Art (Low, Mid, High) beginnst du in unterschiedlicher Höhe.3. Übergang verblenden: Das Deckhaar sollte nun noch mit einer Schere oder einem Aufsatz auf die gewünschte Länge gekürzt werden. Ein unsauber geschnittener Übergang kann das gesamte Ergebnis ruinieren.4. Konturen schärfen: Vergiss nicht den Feinschliff an der Haarkante, insbesondere am Nacken und an der Ohrenpartie.5. Kontrolle: Nutze einen zweiten Spiegel, um den Hinterkopf und die Seiten besser sehen zu können. Überprüfe jede Partie auf Gleichmäßigkeit und Linienführung.
Schritt Beschreibung
1 Seiten auf 0 trimmen
2 Fade gestalten (Low, Mid, High)
3 Übergang verblenden
4 Konturen schärfen
5 Kontrolle mit zweitem Spiegel

Styling-Tipps

Je nach Vorliebe kann der Undercut für Männer anders gestylt werden. Während früher vor allem der sleeke, zurückgegelte Look im Trend lag, setzen viele Herren heute auch auf einen natürlichen Style.* Produkte: Matte Pasten sorgen für einen natürlichen Look ohne Glanz, während Pomaden eher für klassische Styles mit Glanz geeignet sind. Haarspray gibt dem Finish extra Halt. Achten Sie auf die richtige Dosierung: lieber sparsam auftragen und langsam steigern.* Textur geben: Nutzen Sie beim Föhnen Ihre Finger als Guideline, um die Haare in die richtige Form zu bringen. Für strukturierte Styles eignet sich ein Diffusoraufsatz. Benutzen Sie Wachs oder Texture-Spray, um Bewegung ins Haar zu bringen.

Häufige Fehler vermeiden

Beim Haareschneiden zu Hause passieren selbst den Erfahrensten gelegentlich Patzer. Das ist völlig normal und keine Panik, Haare wachsen ja zum Glück schnell wieder nach. Damit wir Sie aber davor bewahren, den Kopf zu verlieren, warnen wir Sie vorab vor den häufigsten Fehlern.* Ungleiche Übergänge: Gehen Sie einfach nochmal mit dem passenden Aufsatz über die Stellen, bis es wirklich gleich und symmetrisch ist.* Zu kurz geschnitten? Versuchen Sie, den Style mit Stylingprodukten zu kaschieren oder tragen Sie eine Cap, bis das Haar nachwächst. Beim nächsten Mal wissen Sie bereits Bescheid und starten vorsichtiger.* Ausreißer am Oberkopf: Ausreißer sind einzelne Haare, die Sie bei Schneiden oder Rasieren nicht erreicht haben. Arbeiten Sie in dem Fall mit der Schere punktuell nach und schneiden Sie nicht gleich alles ab. Überprüfen Sie das Ergebnis regelmäßig mit einem Handspiegel. Fehler lassen sich oft noch korrigieren.

„Seiten auf 0 mit Übergang schneiden“ ist ein stilvoller und pflegeleichter Haarschnitt, der sich mit ein wenig Übung auch zu Hause umsetzen lässt. Ob du den Look selbst ausprobierst oder zum Friseur gehst - mit diesem Guide hast du alle wichtigen Infos, um einen modernen und sauberen Haarschnitt zu erhalten.

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