Die Friseurbranche ist vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen von Friseuren, aktuelle Trends und Perspektiven in Großenlüder und darüber hinaus.
Silas Marvin Laufer ist Friseurmeister aus Überzeugung und mit viel Leidenschaft. Er absolvierte 2013 die Ausbildung des Friseurhandwerks im Beauty Point Alsfeld bei Julia Jungk mit großem Erfolg. In 18 Monaten erwarb er berufsbegleitend den Meistertitel, unterstützt von Julia Jungk.
Als Vorzüge des Berufs nennt er dessen Vielfalt: geografisch, weil Friseure überall gebraucht werden, aber auch wegen der Vielfalt der Persönlichkeiten, mit denen man es zu tun hat, und wegen des individuellen Arbeitens. Es zog ihn in die Großstadt: in Hamburg arbeitete er im renommierten Salon von Marlies Möller. "Eine tolle Erfahrung, genau wie die sechs Monate Auslandstätigkeit in Bournemouth, Südengland.
Von Januar bis Juli arbeitete er als Friseur im Spa-Bereich des Kreuzfahrtschiffes AIDAsol.
Silas hebt hervor: "Man kann neben seiner Kerntätigkeit in viele unterschiedliche Arbeitsbereiche hineinschauen. Das ist klasse! Über die sogenannten Side-Duties ist man ins Schiffsleben integriert, zum Beispiel im sogenannten Scoutbereich als Gäste-Begleitung bei Landgängen oder als Unterstützung beim Check-In neuer Passagiere. Neben den Gäste-Landgängen gibt es übrigens auch organisierte Crew-Ausflüge, auch das ist eine tolle Sache!"
Für ihn war die erwünschte Vielfalt alltäglich: neben "Waschen-Schneiden-Föhnen" galt es Dienst an der Spa-Rezeption zu versehen und unterstützend im Sauna- sowie im Massage-Bereich tätig zu sein.
Positiv beschreibt Silas die Bezahlung, bei Seefahrern "Heuer" genannt. "Weil das Leben an Bord für die Crew "All Inclusive" ist, die üblichen Lebenshaltungskosten also entfallen, kann man im Verhältnis zum normalen Landleben schnell Ansparungen realisieren." Viel wichtiger als das Geld ist aber die Arbeitsatmosphäre.
Silas Laufer beschreibt die Stimmung in der Crew: "Das AIDA-Motto ist "Respekt, Vertrauen, Leidenschaft und Vielfalt", weitere Leitlinien lauten "Hier ist das Lächeln zu Hause" und "Teamwork makes the dream work" - es sind manchmal die kleinen, aber wichtigen Dinge, und danach versucht tatsächlich jeder zu leben. Das Miteinander der Crew ist sehr gemeinschaftlich, man zieht an einem Strang und versteht sich auf Anhieb gut. Menschen, die sich auf so etwas einlassen, wollen ja gerade freundlich und partnerschaftlich miteinander umgehen."
Eine Herausforderung hatte er durch seine Zeit in Südengland bereits vor Reisebeginn gemeistert: die Bordsprache ist Englisch, immerhin sind in der Besatzung an Bord von AIDAsol 25 Nationen vertreten.
Ob an Bord oder an Land - handwerklich ist das bei der Friseurtätigkeit egal, sagt Silas. Die Gäste seien einerseits vielleicht entspannter als in einem normalen Salon, andererseits gibt es aber bei einer Kreuzfahrt keine Stammkunden, die Gäste müssen sich alle auf einen neuen Dienstleister einlassen - da kann keine Vertrauensbasis vorhanden sein, sondern eher eine gewisse Anspannung. "Das hebt sich also gegenseitig auf."
Die Zeit an Bord war für Silas wie eine Art gefühlsmäßige Druckbetankung: "Das sind sooo viele Eindrücke, die auf einen wirken. Manchmal hat es mich fast erschlagen. Ich versuche mich immer wieder zu erden und mich auch auf meinen Glauben und die Schöpfung zu besinnen. Ich empfinde große Dankbarkeit, das so erleben zu dürfen! Vierzig Häfen und über 60 Seetage.
Ins Schwärmen gerät Silas bei der Frage nach besonderen emotionalen Momenten. "Ein Auslaufen des Schiffes mit schöner Musik im Sonnenuntergang - da bekomme ich bei der Erinnerung schon Gänsehaut. Meer, Sonne, gute Musik - das ist eine tolle Kombination!
So sehr es Silas in diesem halben Jahr und darüber hinaus mit der Wahlheimat Hamburg auch in die Ferne gezogen hat, so trägt er doch seine osthessische Heimat im Herzen, wie er mit Überzeugung beschreibt: "Hattendorf, wo ich groß geworden bin, gibt mir ein einzigartiges Gefühl. Heimkommen zur Familie ist wie Urlaub für die Seele, man kann sich fallenlassen wie sonst nirgends." Es ist ihm wichtig, dass er die volle emotionale familiäre Unterstützung für das Projekt mit im Gepäck hatte. Alles wurde und wird von meiner Familie mitgetragen, das ist mir wirklich wichtig!".
Außen am Elternhaus hängt der sichtbare Beweis in Form eines bunten Banners mit der Überschrift: "Welcome Back Silas". Es folgt die Wiedergabe der Reiseroute zum Genießen: "Teneriffa, La Gomera, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, Gran Canaria, Madeira, Norwegen, Niederlande, England, Dänemark, Island, Schottland, Schweden, Frankreich, Belgien und Spanien, Portugal." Silas lächelt im Gesicht, aber ganz sicher auch im Herzen, und sagt liebevoll: "Ach ja, meine Mama."
Zum Abschluss gibt Silas ein klares Statement ab: "Der mit einem Schiff mögliche Perspektivwechsel Wasser / Land ist etwas Besonderes, nur so kann man den Charakter vieler Destinationen in der ganzen Bandbreite erfassen. Das ist wirklich neben allen Annehmlichkeiten an Bord das Sahnehäubchen bei einer Kreuzfahrt."
Mit einem gut gemeinten Appell an Kreuzfahrtgäste, der aber auch auf das "normale Leben" anwendbar ist, endet ein sehr kurzweiliges Gespräch: "Vergiss nie: es ist DEIN Urlaub, DEINE Entspannung - lege den Fokus auf die vielen Dinge, die dir guttun, und nicht auf Dinge, die Dich stören könnten!"
Silas genießt in den nächsten Wochen nun erstmal sein "Urlaubsguthaben" in Osthessen und dann in Hamburg. Man ahnt es schon: ein weiteres Engagement auf einem der AIDA-Schiffe ist mehr als nur eine Idee: "Es gibt die Option, ab Januar wieder anzuheuern, aber unterschriftsreif ist es noch nicht!" Das Strahlen in seinem Gesicht lässt eine klare Tendenz erkennen.
Eine duale Ausbildung gilt als ausgezeichneter Start ins Berufsleben. Sie findet an zwei Orten statt, um das reale Arbeitsleben kennenzulernen und Praxis als auch Theorie zu vermitteln. Dieses System ist in Deutschland ziemlich einzigartig.
Um mit einer dualen Ausbildung bzw. einer Lehre in Deutschland durchzustarten, suche jetzt online nach freien Ausbildungsplätzen! Es gibt eine breite Palette an Möglichkeiten, aus denen man wählen kann.
Auch mit einem Hauptschulabschluss hat man ausgezeichnete Chancen, da Interesse und Talent oft wichtiger sind als ein bestimmter Schulabschluss. Knapp 3 Prozent aller Ausbildungsanfänger haben gar keinen Schulabschluss, was zeigt, dass das System auch für Schulabbrecher offen ist.
Je nach Beruf sind für eine duale Ausbildung 2 bis 3,5 Jahre vorgesehen. Die Regel-Ausbildungsdauer lässt sich sowohl verlängern als auch verkürzen. In der Berufsschule hat man allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Politik oder Wirtschaft, aber der Schwerpunkt liegt auf der fachspezifischen Ausbildung.
Während der Ausbildung verdient man ein "angemessenes" Ausbildungsgehalt, das je nach Beruf und Betrieb unterschiedlich ausfallen kann. Die Berufsausbildung in Deutschland hat weltweit einen ausgezeichneten Ruf!
Vom ersten Tag an steht man mit beiden Beinen im Berufsleben und verdient bereits sein eigenes Geld. Viele Auszubildende werden von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Das System ist durchlässig und ermöglicht sogar ein Studium.
In kleinen Städten und ländlichen Gebieten haben viele Friseursalons keine große Konkurrenz vor Ort. Die Preisspannen sind teilweise erheblich und hängen von der individuellen Kalkulation des Friseursalons ab.
Durchschnittlich zahlen Sie in Großenlüder aktuell zwischen 20 bis 35 Euro für Waschen und Föhnen in einem herkömmlichen Friseursalon. Wenn Sie die Haare selbst föhnen, können Sie mit ungefähr 5 Euro weniger rechnen.
In exklusiven Profi-Friseursalons können Waschen und Föhnen locker 60 bis 80 Euro kosten. Dafür können Sie aber ein sehr exklusives Ambiente und eine Top Beratung auf höchstem Niveau erwarten.
Seit einigen Jahren sprießen die sogenannten Barbershops wie Pilze aus dem Boden, so auch in Großenlüder. Ursprünglich boten die kleinen Läden jeglichen Service um den männlichen Bart und die Entfernung von Nasen- und Ohrhaaren an. Mittlerweile richtet sich das Angebot jedoch an den mode- und servicebewussten Herren und schließt modische Haarschnitte und neue Haarfarben mit ein.
Frauen sind überwiegend experimentierfreudiger und ändern gerne regelmäßig ihren Style. Da die Aufenthaltsdauer von Frauen in Frisiersalons in Großenlüder größtenteils länger dauert, spielt für die Damenwelt das Ambiente im Laden eine bedeutendere Rolle.
Auch wenn es eventuell etwas unangenehm ist, mit fettigen Haaren vor die Tür zu gehen, macht es keinen Sinn, die Haare vor dem Friseurtermin zu waschen. Nur anhand von ungewaschenen Haaren kann der Friseur eine verlässliche Einschätzung über den Zustand der Kopfhaut und der Haare geben. Zudem sorgt der natürlichen Säureschutzmantel bei chemischen Behandlungen wie dem Färben dafür, dass das Haar widerstandsfähiger wird und die Prozedur besser übersteht.
Allein in Großenlüder arbeiten 7 Friseurinnen und Friseure. Doch werden sie für ihre wichtige Aufgabe angemessen entlohnt? Diese verdienen im Schnitt zwischen 15.500 und knapp 21.000 Euro brutto jährlich, was einen monatlichen Verdienst von unter 1.800 Euro bedeutet. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass regional durchaus beträchtliche Unterschiede auszumachen sind.
Eine angemessene Vergütung sollte sich stets an der erbrachten Leistung und der Ausbildung orientieren. Der durchschnittliche Lohn von Friseurinnen und Friseuren ist gewiss als eher schlecht zu bezeichnen, wobei insbesondere die regionalen Gehaltsunterschiede die Frage aufwerfen, warum nicht jeder Friseur gleich viel wert sein sollte.
Die Bürgerstiftung stellt ein zeitgemäßes Stiftungsmodell dar, weil sie als unabhängige Institution dauerhaft bürgerschaftliches Engagement mit örtlichem Bezug organisiert und Eigenkapital für wichtige gesellschaftliche Anliegen aufbaut.
Im Jahr 2022 konnte die Bürgerstiftung nach der Pandemie ihre Arbeit wieder ausweiten und eine Summe von 15.879,04 € für eigeninitiierte Projekte sowie Förderanträge verausgaben. Durch die Arbeit an den Hochbeeten können die Kinder verfolgen, wie Pflanzen gesät oder gesetzt und gepflegt und am Ende verzehrt werden können.
tags: #Friseur #Knappe #Grobenluder #Erfahrungen
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