Der Frisiersalon Hamann hat in Gröningen (Landkreis Börde) bereits eine sehr lange Tradition. Das Friseur-Handwerk hat der Opa der heutigen Friseurmeisterin Kerstin Heinemann in Gröningen im Harzvorland seit 1926 ausgeführt. Seit 1992 wird der Salon durch Frau Kerstin Heinemann in der Magdeburger Börde geführt.
Gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen schneidet und färbt sie den Gröningern, sowie auch ihren Kunden aus den Nachbargemeinden, wie z.B. aus Wegeleben, Kroppenstedt, Schwanebeck und Oschersleben, die perfekte Frisur. Auch zu besonderen Anlässen hat Kerstin Heinemann das richtige Gespür und zaubert z.B. für Bräute auch in Magdeburg und Wernigerode den perfekten Look.
Gröningen wurde erstmals im Jahr 934 urkundlich erwähnt, gehörte zum Bistum Halberstadt und nahm als Residenzstadt des Bischoffs von Halberstadt eine ganz besondere Rolle ein. (Ersterwähnung Gröningens in den Fuldaer Analen um 800).
Die Geschichte der bekannten Klosteranlage, und des zugehörigen landwirtschaftlichen Anwesens ist vielfach dunkel und rätselhaft. Es hängt offenbar damit zusammen, dass das Klosterarchiv höchstwahrscheinlich mit der Auflösung des Klosters um 1553/55 nach Corvey gebracht worden ist und dort bei einem Großbrand im 30-jährigen Krieg verloren ging.
Die Tradition erzählt, dass im Jahr 936, am Tage der heiligen Scholastika der Sohn des Grafen Siegfried auf der Jagd zu Tode kam und die Tochter nach Kenntnis der Todesnachricht durch einen Treppensturz verunglückte. Der Kinder beraubt und in der Seele erschüttert, schenkten sie ihre Güter dem Kloster Corvey, um in Westergröningen ein Kloster zu stiften.
Heute gehört die ehemalige Klosterkirche St. Vitus zu den bedeutenden Objekten an Straße der Romanik und wird vielfach besucht. Die um 1200 zur romanischen dreischiffigen Flachdeckenbasilika umgebaute Kirche wird dem Hirsauerbaustil zugeschrieben. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Gröninger Empore, welche ein hervorragendes Kunstwerk alter Zeit ist.
Unweit von der Kirche und dem landwirtschaftlichen Gut entfernt, befindet sich der idyllisch gelegene Bauernteich, der einst von einem Landschaftspark mit wertvollem Baumbestand umgrenzt war. Leider hat er schon zu LPG-Zeiten seinen einstigen Erholungswert eingebüßt.
Die einstige Gröninger Wallburg, die schon in der Karolingerzeit errichtet und um 933 zerstört wurde, erlitt nach dem Neuaufbau in der Ottonenzeit, im Jahr 1140 einen Totalverlust. Ab 1253 wurde die Burg als Vierflügelanlage neu errichtet und 1553 rekonstruiert. Erst 1586 wurde diese Burg durch den Bischof Heinrich Julius zum Residenz- u.
Das Gröninger Schloss war eines der prunkvollsten Schlösser der Renaissance und nicht umsonst Anlaufpunkt vieler hochrangiger Staatsmänner und Anziehungspunkt eines frühen Bildungstourismus. Die kühle und schlichte Haltung der nach außen weithin sichtbaren Fassade verbarg den Liebreiz des Innenhofes und den unvergleichlichen Zierrat im Inneren.
Mit der wohl schönsten und klanglich größten Orgel der ganzen Welt, die in einer der schönsten Kirchen Deutschlands stand, dem größten erhaltenen Riesen-Weinfass dieser Welt, welches 2008 in das Buch der Rekorde aufgenommen wurde und dem güldenen Saal mit über 680 Deckengemälden kann man leicht erahnen, was den Gröningern und der gesamten Region entgangen ist.
Der erst 22 Jahre alte Bischof Heinrich Julius baute mit exzellenten Künstlerpersönlichkeiten der Renaissance ein Schloss der Superlative. Er sonnte sich in seinem Glanz und verlor dabei das Maß. Vom Ehrgeiz zerfressen und mit dem Hang zum Übersteigerten, Aufgeschwellten und Grotesken sicherte er mit seiner Hofhaltung vielen Gröningern, Künstlern und Handwerkern von weither ein sichers Einkommen. Dabei liquidierte er aber den gesamten Staatsschatz und hinterließ enorme Schulden. Die Last trug wie immer das einfache Volk.
Vom Geist und Glanz des einstigen Residenzstandortes Gröningen blieb nur eine graue, verwitterte Bruchsteinmasse und die Erinnerung an glorreiche Zeiten. Etwa ab 1680 begann der Verfall des Gröninger Schlosses, das im Jahre 1817 abgerissen wurde.
Aus dem Inventar des Gröninger Schlosses stammt das Gröninger Fass mit über 140 m³ Fassungsvermögen, welches bis heute das größte hölzerne Weinfass der Welt ist und im Jagdschloss Spiegelsberge bestaunt werden kann. Die weltberühmte Orgel wird derzeit in der Halberstädter Martinikirche restauriert und kann bald wieder in alter Pracht bewundert werden.
Dalldorf gab es bereits im Mittelalter und wurde nach schwerer Verwüstung im 30jährigen Krieg zunächst nicht wieder aufgebaut. Erst 1750 entstand durch Kriegs- und Domänenrat Leopold-Friedrich von Goeckingk das heutige Dalldorf. Später ging der Göckingksche Besitz in die Hand der Familie Heyne aus Gröningen über.
Mit der Dalldorfer Dorfkirche verfügt der Ort über ein evangelisches Gotteshaus, das 1911 erbaut wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde Dalldorf erneut zerstört. Die United State Air Force griff am 28.7.1943 das Dorf versehentlich an. Ziel des Angriffs waren eigentlich die Flugzeugwerke in Oschersleben. Heute wird in Dalldorf vorwiegend Landwirtschaft betrieben.
Heynburg wurde vom Rittergutsbesitzer Heyne einst als Vorwerk auf dem zu seinem Gröninger Besitz gehörenden Gutslandes errichtet. 1853 erbaute die Familie einen eigenständigen Gutshof. Dieser Gutshof wurde von den Leuten „das Gut Heynes Burg“ genannt. Daraus wurde im Laufe der Zeit Heynburg.
Das Grundlos ist ein als Naturschutzgebiet ausgewiesener See, der im Jahr 1815 durch einen Erdfall entstanden ist.
Großalsleben wird als damaliges „Alslevn“ 961 erstmals erwähnt. Das Rathaus erwähnt man erstmals im Jahre 1560 und eine Schule im Jahre 1563. 1710 erhält der Ort die Bezeichnung „Marktflecken“ und damit einen Gemeinderat und ein Wappen. Großalsleben wird während des 30jährigen Krieges fast völlig zerstört. Nach der Gemeindeordnung von Anhalt erhält der Ort 1852 die Bezeichnung „Stadt“. 1875 hat Großalsleben bereits 1815 Einwohner. In dieser Zeit entwickelt sich auch wieder eine katholische Gemeinde. Mit dem Bau der katholischen Kirche „Herz Jesu“ wurde 1904 begonnen. Die evangelische Kirche St. Das Großalslebener Freibad gehört zu einem wichtigen Besuchermagnet während der Sommermonate.
Krottorf wurde mit der Burg Crottorf erstmals im Jahre 1188 erwähnt. Die sogenannte Niederungsburg wurde durch die Bode gesichert. Die Besitzverhältnisse der Burg wechselten in den vergangenen Jahrhunderten oft. Unzählige Male ist das Amt Krottorf verpfändet wurden. Durch den Westfälischen Frieden 1648 wurde Krottorf preußischer Staatsbesitz. Die Domäne bekam 1849 durch den Verkauf an den letzten Pächter, Andreas Friedrich Heinrich Dettmar, den Status eines Rittergutes. Das Gut gehörte bis zur Bodenreform von 1945 dieser Familie und wurde von ihr bewirtschaftet. Die Dorfkirche ist ein spätgotischer Bruchsteinbau aus dem 15. Jahrhundert. Krottorf gehört seit 1993 zur Verwaltungsgemeinschaft Gröningen.
Persönlichkeiten aus Gröningen:
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