Friseur im Weißen Haus Wesseling: Ein Blick auf Bocholt und seine Geschichte

Die heutige Informationsflut durch die Medien hat die frühere Zeit am Herd- oder Kaminfeuer verdrängt, wo man gern Sagen und gruselige Geschichten weitererzählte. Neben dramatischen Familienstorys und historischen Ereignissen ranken sich um Bocholt viele Sagen und Anekdoten.

Sagen und Legenden aus Bocholt

Als es in Bocholt noch die Röttgersstiege gab, erzählte man, dass das "Knüppelhündchen" nachts sein Unwesen trieb. Der kleine Hund trug am Halsband einen Knüppel und verfolgte Bocholter Bürger, wenn sie z.B. nach einem Trinkgelage nach Hause schwankten. Ebenso wird von "Pladdik" berichtet, den zwar niemand gesehen, aber von dem man sich des öfteren belästigt fühlte. "Pladdik" hielt sich vor dem Rathaus auf dem "Judenkring" auf.

Eine weitere tragische Sage heißt "Die düstere Stiege". Um sich gegenseitig und insbesondere Kauf- und Handelsleute vor lichtscheuem Gesindel zu warnen, ging diese Sage vor mehr als hundert Jahren von Mund zu Mund. In Biemenhorst auf der Strecke zwischen Bocholt und Wesel war der Weg teilweise an beiden Seiten dicht bewaldet. Darum sprach man von der "düsteren Stiege". Eines Abends setzte trotz Warnung ein Kaufmann seinen Weg fort, wurde niedergeschlagen, bestohlen und auch sein Pferd erlitt den Tod. Die Mörder konnten gefasst werden und erhielten die Todesstrafe. Am Galgen büßten sie ihre Untat. 1914 soll es in Biemenhorst noch die Bezeichnung "Galgenkamp" gegeben haben.

Auf dem Weg von Bocholt nach Rhede kamen am Bildstock "St.Michael" in früherer Zeit ebenfalls seltene Ereignisse vor. Einmal hörte in dunkler Nacht jemand, der den Erzengel nicht mehr grüßen wollte, weil er von ihm keinen Gruß zurückerhielt, wie dieser sagte: "Sünder bekehre dich." Der Betroffene rannte angstvoll zum nächsten Gehöft. Er ahnte nicht, dass wahrscheinlich ein Zöllner sich einen Scherz erlaubt hatte.

Quellen:

  • Maria Knapp, Zwei Bocholter Sagen, in: Westmünsterland 1914
  • J. Vehorn, Die "düstere Stiege", in Westmünsterland 1914
  • Georg Ketteler, "unaufhörlich wiedergeboren wird die Sage...", Sagen aus dem Bocholter Raum, in: UNSER BOCHOLT, 55. Jg.(2004), H. 4

Historische Gebäude in Bocholt

Bocholt verfügt über einige bemerkenswerte historische Gebäude, die die Geschichte der Stadt widerspiegeln:

  • Stadtvilla im Stil der Neobarock: Erbaut 1904/05 für den Fabrikanten Georg Sarrazin (1875-1961). Architekt Bernhard Valk, Bauunternehmer August Vallée. Heute als Bürogebäude genutzt.
  • Fabrikantenvilla im Stil des Historismus: Erbaut um 1900 für den Fabrikanten Theodor Schwartz (1870-1946). Später im Eigentum der Stadt Bocholt. Zunächst als städtisches Kunsthaus dann als städtische Musikschule genutzt.

Quellen: UNSER BOCHOLT 1981, Heft 3; 2002, Heft 4; Kersting, August, Das Kunsthaus, in: UNSER BOCHOLT , Jg.15, 1964, Heft 3.

Historisches Rathaus Bocholt

Das Rote Kreuz in Bocholt

Sanitätsrat Dr. Munsch berichtete 1892, dass sich im Herbst 1891 in Bocholt eine Sanitätskolonne gebildet habe, um verwundeten und erkrankten Kriegern Hilfe zu leisten. 1914 vereinigte sich die Sanitätskolonne mit dem Vaterländischen Frauenverein, um künftig gemeinsam die Fürsorge für die im Felde verwundeten und erkrankten Krieger aufzunehmen.

Quelle: Annemarie Rotthues, Zur Geschichte des Roten Kreuzes in Bocholt, in: UNSER BOCHOLT Jg. 37 (1986) H. 2.

Die Textilindustrie in Bocholt

Nach der Währungsreform gründeten Joachim Sarrazin und Friedhelm Teuwsen die Firma Tessa, Teuwsen & Sarrazin Webereibedarf. Später entstand daraus die Lohnweberei Joachim Sarrazin KG. 1964 übernahm Siegfried Franke die Mehrheit der Anteile, und der Firmenname änderte sich in Siegfried Franke KG.

Quelle: Eduard Westerhoff, Die Bocholter Textilindustrie. Unternehmer und Unternehmen, Bocholt 1983.

Die Schanze in Bocholt

Der Name "Schanze" erinnert an die alte Stadtbefestigung. Sie war von allen Seiten vom Wasser umschlossen. Aa und Binnenaa bildeten die Grenzen. Nur über Brücken konnte man an vier Stellen in die Schanze gelangen. Ein weiterer Zugang vom Westen her war über die Schleusenbrücke.

Quellen: Anna Lindenberg, Eine Wanderung vom alten ins neue Bocholt, Drei Linden Verlag, 1982; Wilhelm Seggewiß, Bocholter Straßen erzählen Geschichte, in: UNSER BOCHOLT, Jg. 39 (1988) H. 3.

Der Scharfrichter von Bocholt

Das Amt des Bocholter Scharfrichters wird an der Person Hans Henrich Schweppe deutlich. Seit 1662 ist er als in Bocholt wohnhaft nachweisbar. Durch seine Bezeichnung Scharfrichter sprach man dem Scharfrichter eine Art richterliche Tätigkeit zu. Außer mit dem Strafvollzug war ein Scharfrichter mit der Abdeckerei beschäftigt.

Quellen: Heinrich Weber, Bocholter Scharfrichter, in: UNSER BOCHOLT Jg. 32 (1981) H. 2; Gisela Wilbertz, Scharfrichter und Abdecker, in: UNSER BOCHOLT Jg. 32 (1981) H. 2.

Die Scharnhorststraße in Bocholt

Straße im Generalsviertel, Nebenstraße der Blücherstraße. Sie erinnert an Johann Gerhard David von Scharnhorst (1755-1813), preußischer General.

Quelle: Wilhelm Seggewiß, "Bocholter Straßen erzählen Geschichte", in: Unser Bocholt, 39. Jg. 1988, Heft 3.

Das Schicksal-Komitee Bocholt

Mit Lautsprechern wurde frühmorgens am 2. Dezember 1944 in Apeldoorn verkündet, dass sich alle männlichen Personen zwischen 16 und 55 Jahren auf dem Marktplatz melden müssten. Am Tag des 3. Dezember 1944 gegen 10.00 Uhr morgens musste der Transport in Werth anhalten. Flugzeuge mit Bordwaffen durchsiebten den Zug mit Kugeln.

Nach diesem schweren Schicksal gründeten die Beteiligten in Apeldoorn das "Schicksal-Komitee Bocholt". Zwei Omnibusse fuhren am 19. August 1950 zum ersten Mal nach Bocholt. Aus dem Schicksal-Komitee Bocholt entstand ein Komitee der Dankbarkeit. Dessen Mitglieder wollten sich für die große Hilfe erkenntlich zeigen, die ihnen Bocholter und Werther Bürger in den Wirren des Zweiten Weltkrieges entgegengebracht hatten.

Quellen: Ger Knipscheer, Vom Scicksal-Komitee Bocholt, in: Unser Bocholt, 34.Jg. (1983), H. 4; Elisabeth Bröker u.a., Kriegschronik der Stadt Bocholt 1939-1945.

Gewerkschaften in Bocholt

gründete mit Freunden aus dem Katholischen Arbeiterverein St. Paulus am 8. Oktober 1899 den christlichen Textilarbeiterverband als erste Gewerkschaft in Bocholt. Gewerkschafter galten Arbeitgebern damals als suspekt. So verlor Schiffer wenige Monate später seine Arbeit.

Friseure in Wesseling und Umgebung

Hier ist eine Liste von Friseuren in Wesseling und Umgebung mit ihren Adressen:

  • An St. Istanbul City Friseur Inh. Flach-Fengler-Str.
  • Sternenstr.
  • Kirchstr.
  • An St. Ahrstr.
  • Stahlenstr.
  • Lenaustr.
  • Elenis Hairstyle Inh. Rheinstr.
  • Porzer Str.
  • Brüsseler Str.
  • Hauptstr.
  • Sürther Hauptstr.
  • Wallstr.
  • Mühlenstr.
  • Kölnstr.
  • Wellenreiter Inh. Angelo Lafasanis u. Pingsdorfer Str.
  • Rheidt Hair Inh. Marktstr.
  • Marktstr.
  • Oberstr.
  • Schlaunstr.
  • Heinrich-Klein-Str.
  • Uhlstr.
  • Gierslinger Str.
  • Houdainer Str.
  • Kaiserstr.
  • Euskirchener Str.
  • Beethovenstr.
  • Weißer Hauptstr.
  • Porzer Str.
  • Weißer Str.
  • Bergstr.
  • Richard-Piel-Str.
  • Hauptstr.
  • Rheinstr.
  • Sürther Hauptstr.
  • Kölnstr.
  • Weißer Str.
  • Hauptstr.
  • Bahnhofstr.
  • Kölnstr.
  • Kölnstr.
  • Axer H. P. Kempishofstr.

Für Menschen, die sozial benachteiligt sind oder nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, gibt es spezielle Angebote wie die faircard, die bis zu 30 % Rabatt auf Dienstleistungen bietet.

Angebote für Kinder und Jugendliche in Kreuzau

Im Gemeindegebiet Kreuzau gibt es vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche aus Kreuzau und Umgebung. Zu allen Ferienaktionen gibt es von jeder Einrichtung Flyer und Informationsmaterial. Ebenso erhalten Sie bei den einzelnen Ansprechpartnern auch Auskunft über eine mögliche Kostenbeteiligung durch das Jugendamt des Kreises Düren.

  • JA! Jung trifft Alt: An der Skaterbahn
  • JA! Jung trifft Alt: Generationeninterview
  • JA! Jung trifft Alt: Frauenpower
  • Anmeldung zur Osterferien Radtour 2026
  • Taschengeldbörse vernetzte Jugendliche und Senioren im Gemeindegebiet
  • Stolperstein Putz-Aktion: Ein Projekt der Offenen Jugendarbeit
  • Osterferien-Fahrradtour 2025 - Eine Reise die bildet und begeistert
  • Neues Projekt gestartet: „Sport statt Gewalt“

Ferienaktionen für Kinder und Jugendliche in Kreuzau

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