Ein guter Haartrockner trocknet Ihr Haar nicht nur schnell, sondern kann auch für mehr Glanz, Volumen und ein gesundes Aussehen sorgen. Moderne Geräte bieten heute deutlich mehr als reine Heißluft: Unterschiedliche Temperatur- und Luftstufeneinstellungen, Ionen-Technologie oder spezielle Aufsätze ermöglichen Ihnen ein individuell angepasstes Styling. Ob Sie feines Haar, eine dichte Mähne oder empfindliche Spitzen haben - mit dem passenden Föhn können Sie ein geschmeidiges Ergebnis erzielen.
Intelligente Temperaturkontrolle, Ionen-Technologie für weniger Frizz und ergonomisches Design - ein moderner Haartrockner kann mehr als nur trocknen. Wir haben aktuelle Modelle im Test unter die Lupe genommen, von günstigen Einstiegs-Föhnen bis hin zu Luxusvarianten, und verraten Ihnen, mit welchem Gerät Ihr Haar besonders gesund und glänzend aussieht.
Im Test von Saugrobotern und Saug-Wisch-Robotern zeigen viele Modelle Schwächen. Streit um Haarschnitt, Permanent-Make-Up oder schlechtes Tattoo gibt es immer wieder. Zum Stylen ist ein guter Föhn unabdingbar. Auch auf Reisen ist ein Föhn praktisch.
Das lesen Sie in unserem Artikel: Wir stellen Ihnen die besten Empfehlungen aus unserem Haartrockner-Test in einer Übersicht vor und gehen anschließend genauer auf die Produkte ein. Anschließend erfahren Sie, wie wir getestet haben.
Unter den Haartrocknern im Test der Stiftung Warentest ist auch der in Internet-Foren gefeierte Dyson Supersonic. Er kostet mehr als 400 Euro − der mit Abstand teuerste Föhn in unserem Test. Lohnt es sich wirklich, so viel Geld auszugeben? Die Antworten liefern unsere Testergebnisse für 14 Haartrockner.
14 Haartrockner hat die Stiftung Warentest getestet, darunter Modelle von Braun, Dyson, Philips und Remington. Welche Föhne trocknen Haare besonders schnell? Welche Haartrockner sind leicht, haben lange Kabel und lassen sich bequem um den Kopf schwenken? Neben Haartrocknern von Dyson oder Remington mussten im aktuellen Haartrockner-Test auch Föhne von Panasonic, Rowenta und Babyliss zeigen, was sie können.
Unterschiede zeigen sich nicht nur beim Frisieren, sondern auch in Handhabung und Ausstattung: Manche Föhne bringen gleich mehrere Düsen mit, andere nur wenige, einige Düsen lassen sich nicht drehen. Die Geräte sind unterschiedlich schwer, ihre Kabel unterschiedlich lang.
Der Dreame Hair Glory Mix Haartrockner glänzt im Test mit hervorragenden Leistungen in allen Testkategorien: Sowohl bei der Ausstattung, Leistung, Handhabung als auch im Frisiertest holt er sich Top-Ergebnisse. Nach dem Föhnen fühlt sich das Haar äußerst geschmeidig an, mit wenig Frizz. Allerdings merkte eine unserer Testerinnen an, dass der Luftstrom des Geräts auf der höchsten Stufe ziemlich kräftig ist, wodurch die Haare stark aufgewirbelt werden und es bei bestimmten Haartypen zu Verknotungen kommen kann.
Dafür kann er bei der Bedienung wieder punkten: Durch sein geringes Gewicht von 360 g (ohne Kabel) hält er sich gut in der Hand. Auch die Bedienung der Tasten während des Föhnens klappt einwandfrei. Man hat die Wahl zwischen zwei Luftstrom- und vier Temperaturstufen. Eine Kaltluftstufe ist ebenfalls vorhanden, die allerdings nicht über eine separate Taste betätigt werden kann. Mit an Bord sind drei Aufsätze: ein Konzentrator, ein Diffusor und ein Parfümring.
Bei Letzterem handelt es sich um eine Parfümdüse, die für einen duftenden Luftstrom sorgen soll. Der Duft hielt bei uns anfangs bis zu 4 Stunden und ließ nach jeder Anwendung etwas nach. Hier hätten wir es schön gefunden, wenn der Parfümring auch mit den anderen Aufsätzen kompatibel gewesen wäre. Die Aufsätze sind magnetisch und nehmen kaum Hitze auf, sodass sie sich problemlos abnehmen lassen. Ebenfalls gefallen hat uns die sehr geringe Lautstärke während des Haartrocknens.
Der Dreame Glory Mix in der Farbe Gold samt Zubehör.
Der Diffusor-Aufsatz des Dreame Glory Mix.
Der Remington Proluxe AC9140 Haartrockner punktet mit einer tollen Leistung und Top-Frisierergebnis. Das Trocknen der Haare geht mit dem Gerät schnell vonstatten und die Haare fühlen sich im Anschluss glatt und geschmeidig an. Die Haare zeigen sehr wenig Frizz und lassen sich danach gut kämmen. Allerdings wird der Föhn im Einsatz ziemlich warm. Auch die Haare werden während des Trocknens ziemlich heiß, sodass man aufpassen muss, den starken Luftstrom nicht zu nah am Kopf zu halten.
Unsere Testerinnen empfanden die Lautstärke im Betrieb als relativ laut und störend. Ansonsten verfügt das Gerät über zwei Luftstrom- und stolze fünf Temperaturstufen inklusive einer Kaltluftstufe und einer speziellen Style-Taste für zusätzliche Hitze. Die Taste für die Kaltluft ist separat, was die Bedienung vereinfacht. Die drei mitgelieferten Aufsätze lassen sich leicht abnehmen, allerdings werden sie etwas heiß und sollten vor dem Wechseln erst abkühlen. Das Trocknen der Haare geht mit dem Proluxe AC9140 schnell vonstatten und die Haare fühlen sich im Anschluss glatt und geschmeidig an.
Der Dyson Supersonic r (Straight + Wavy) überzeugt vor allem mit seinem geringen Gewicht: Mit nur 325 Gramm (ohne Kabel) gehört er zu den leichtesten Modellen im Test und liegt damit angenehm in der Hand. Sein "r-förmiges" Design, das entfernt an ein altes Spiralkabel-Telefon erinnert, wirkt zunächst ungewohnt, bietet aber eine sehr gute Ergonomie und Bedienung.
Der Supersonic r kommt mit umfangreicher Ausstattung: Statt einheitlicher Düsen setzt Dyson auf Aufsatz-Sets für verschiedene Haartypen. Im Test kam das fünfteilige Set „Straight + Wavy“ zum Einsatz, bestehend aus jeweils einer Styling- und Smoothing-Düse, einem Flyaway-Aufsatz sowie zwei Luftstromaufsätzen für eine kraftvolle oder sanfte Trocknung. Die Düsen ließen sich leicht tauschen und wurden nicht zu heiß. Dank integrierter RFID-Sensoren in den Aufsätzen passt das Gerät Temperatur und Luftstrom automatisch an und speichert die letzten Einstellungen - das fanden wir praktisch.
Der Dyson-Haartrockner verfügt über drei Luftstrom- und vier Temperaturstufen inklusive einer separaten Kalttaste. Die Tasten lassen sich einwandfrei bedienen. Auch die großzügige Kabellänge und angenehme Lautstärke konnten uns überzeugen. Beim Frisieren trockneten die Haare schnell und zeigten wenig Frizz, neigten aber durch den starken Luftstrom auf maximaler Stufe zum Verknoten. Zudem wurde es bei zu geringer Distanz zur Kopfhaut rasch heiß am Kopf.
Der Dyson Supersonic r samt Zubehör: Dyson liefert kein einheitliches Zubehör, sondern zwei verschiedene Ausführungen je nach Haartyp.
Durch sein geringes Gewicht von gerade einmal 325 Gramm gehört der Supersonic r zu den leichtesten Haartrocknern im Test und liegt angenehm in der Hand.
Der Remington Pro Air 2200 D5210 ist ein sehr preiswerter Haartrockner. Im Test zeigt er eine solide Leistung mit gutem Frisierergebnis: Nach dem Trocknen sind die Haare leicht, geschmeidig und glatt. Sein Stylingergebnis kann zwar nicht mit dem der Top-Haartrockner mithalten, aber er verursacht wenig Frizz. Bei der Handhabung muss er allerdings Federn lassen. Das Kabel ist ausreichend lang, wobei die Bedienung der Schalter für die einzelnen Temperatur- und Gebläsestufen bei einer unserer Testerinnen nur mit beiden Händen gut funktionierte.
Der Griff ist nicht besonders ergonomisch, eine Aufhänge-Öse ist zwar vorhanden, stört jedoch leicht bei der Handhabung. Positiv zu vermerken sind die separate Kalttaste, zwei Luftstrom- sowie vier Temperaturstufen und dass die Aufsätze nicht heiß werden und sich leicht abnehmen lassen. Allerdings gibt es nur einen Aufsatz (Konzentrator), die Ausstattung ist also eher mittelmäßig. Die Lautstärke liegt im durchschnittlichen Bereich.
Der Remington Pro Air 2200 D5210 verfügt über zwei Luftstrom- sowie vier Temperaturstufen und eine separate Kaltlufttaste.
Der Mova Shine 10 macht vor allem in puncto Leistung und Bedienung eine gute Figur. Das verdankt er seiner äußerst angenehmen Lautstärke während des Betriebs. Auch die Verarbeitungsqualität und das geringe Gewicht stimmt bei dem Gerät. Die Handhabung ist sehr angenehm: Die Tasten sind leicht zu erreichen, die Kaltstufe muss bei der Benutzung nicht dauerhaft gedrückt werden und der Luftstromfilter lässt sich einfach abnehmen. Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn der Filter gereinigt werden muss. Jedoch ist keine separate Kalttaste am Start.
Die Leistung des Geräts gefällt uns ebenfalls: Neben der angenehmen Lautstärke ist der Stromverbrauch sowohl auf der minimalen und maximalen Stufe vergleichsweise gering. Beim Frisieren muss man allerdings ein paar Abstriche in Kauf nehmen: Durch den starken Luftstrom auf maximaler Stufe neigen die Haare dazu zu verknoten. Und obwohl unsere Testerinnen ihre Haare von oben föhnten, zeigten sie nach dem Haartrocknen etwas Frizz. Sie fühlten sich dafür im Anschluss jedoch geschmeidig an. Nur die Kämmbarkeit ließ etwas zu wünschen übrig. Die Ausstattung ist solide: Mit dabei ist nur Konzentrator, der sich dank Magnetverbindung leicht abnehmen lässt und zudem nicht zu heiß wird.
Der Mova Shine 10 samt Zubehör: Mit dabei ist ein Konzentrator für präzises Styling.
Der Shine 10 ist angenehm leicht und lässt sich einfach bedienen.
Neben den oben genannten Modellen wurden auch folgende Haartrockner getestet:
Haartrockner gibt es in nahezu jeder Preisklasse - von unter 30 Euro bis hin zu Modellen für mehrere Hundert Euro. Doch ein gutes Gerät muss nicht teuer sein: Bereits ab etwa 30 Euro finden Sie zuverlässige Föhne, die Ihr Haar schnell und schonend trocknen. Viele Modelle liegen preislich zwischen 40 und 80 Euro und bieten häufig Extras wie Ionen-Technologie und mehrere Temperaturstufen. Hochwertige Premiumgeräte von Marken wie Dyson, ghd oder Panasonic kosten oft 100 Euro bis weit über 300 Euro. Hier erhalten Sie edles Design, intelligente Temperaturregulierung und besonders leistungsstarke Motoren.
Schon günstige Haartrockner liefern solide Ergebnisse und sind für den Alltagsgebrauch meist vollkommen ausreichend. Im Kern sind alle Haartrockner gleich: Sie pusten warme Luft aufs Haar, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Trotzdem gibt es Unterschiede in puncto Ausstattung und bei den technischen Daten.
Im Winter kennen es viele: Man wäscht und föhnt das Haar, zieht einen warmen Wollpullover an und schon stehen einem die Haare zu Berge. Die Ursache hierfür ist, dass trockenes Haar sich elektrostatisch aufladen kann. Die negativ geladenen Strähnen stoßen sich gegenseitig ab und das Haar sträubt sich in alle Richtungen. Doch es gibt eine Lösung: Moderne Föhne bieten eine Ionenfunktion an, die dem entgegenwirkt. Diese Geräte erzeugen während des Betriebs einen Luftstrom, der mit negativ geladenen Teilchen angereichert ist. Diese lagern sich an den einzelnen Haaren an und sollen dadurch eine statische Aufladung verhindern. Zudem sollen die Ionen das Haar schöner, weicher und gesünder machen. Allerdings gibt es bisher keine wissenschaftlichen Belege für diese Behauptungen. Für die Vermeidung von statischer Ladung hingegen sind Ionen-Föhne eine gute Wahl.
Haartrocknern liegen in der Regel zwei oder mehr Aufsätze bei. Die sollte man auch benutzen, denn ein Aufsatz formt nicht nur den Luftstrom, sondern sorgt auch für zusätzlichen Abstand zur Heizspirale des Föhns. So laufen Sie nicht Gefahr, das Haupthaar durch zu große Hitze zu beschädigen oder stumpf wirken zu lassen. Je nach Haarbeschaffenheit und gewünschtem Look empfehlen sich unterschiedliche Aufsätze:
Föhnen ist Alltag, doch der Unterschied zwischen „irgendwie trocken“ und „schonend, schnell, stylisch“ ist größer, als viele denken. Heißluft kann Haaren nämlich auch schaden und Versprechen wie „Ionen-Technologie“, „Profi-Power“ oder „Smart Heat“ können auch in die Irre führen. Ein guter Haartrockner vereint Tempo, Temperaturkontrolle und Ergonomie - und spart dabei Energie.
Im großen Vergleichstest konnten sich zwei Modelle besonders hervortun:
Neben den Siegelträgern waren noch neun weitere Föhne im Test. Einige Haartrockner mit besonderen Funktionen oder Leistungspunkten werden im Folgenden genauer vorgestellt.
IMTEST untersuchte neben Ausstattungsmerkmalen, welche Temperatur die Haartrockner erreichen, welche Luftgeschwindigkeit hinter der minimalen und maximalen Stufe steckt und welche Lautstärke die Geräte im Gebrauch verursachen. Alle Werte wurden dabei in einem Abstand von zehn Zentimetern gemessen - eine Distanz, die zwischen Gerät und Kopfhaut empfohlen wird.
Zudem wurde beurteilt, wie heiß das Gehäuse des Föhns nach 2-minütiger Laufzeit wurde. Dazu erfasst IMTEST ein Wärmebild.
Bei der Wahl des Haartrockners sind weiterhin der Stromverbrauch und die Kabellänge entscheidend, deren Werte IMTEST ebenfalls erhob. Das Kabel ist insofern relevant, als dass es im Zweifel über die Bewegungsfreiheit im eigenen Badezimmer entscheidet.
Ein perfektes Styling beginnt mit dem richtigen Werkzeug. Als Friseurmeisterin weiß ich aus Erfahrung, dass du nur mit den passenden Tools den perfekten Look erzielst. Willst du ein Styling-Gerät für alle Anlässe? In diesem Fall ist ein Haarstyler die perfekte Lösung. In unserem Braunschweiger Friseursalon haben wir die unterschiedlichen Haarstyler genauer unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.
Wir haben ingesamt 52 Föhne auf Herz und Nieren getestet. In unsere Empfehlungen haben es sowohl günstige als auch teure Modelle geschafft.
Immer wieder hört man, dass Föhnen dem Haar schadet und dass es am besten sei, auf einen Föhn zu verzichten und die Haare stattdessen einfach an der Luft trocknen zu lassen. Heiße Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit. Das ist natürlich auch der Sinn der Sache, die Haare sollen ja schließlich trocken werden. Haare sollten beim Föhnen nicht heißer als 70 Grad werden.
Daher: Lieber mit höherer Gebläsestufe beim Haartrockner als mit mehr Hitze föhnen. Deshalb ist es wichtig, dass die Temperatur beim Föhnen nicht zu hoch ist. Als Faustregel gilt: Wenn es auf dem Kopf zu heiß wird, ist die Temperatur zu hoch. Außerdem sollte ein gewisser Abstand zwischen Föhn und Kopf eingehalten werden. 15 bis 20 Zentimetern sind ideal, denn zu nahes Föhnen kann auch noch die Kopfhaut reizen.
Mittlerweile gibt es auch Föhne mit einer sogenannten Nano-Technologie, wie der Panasonic EH-NA0J-N825 im Test. Die Nano-Technologie funktioniert im Vergleich zur Ionen-Technologie durch die Anreicherung der Haare mit ultrakleinen Teilchen, die bis zu 1.000 Mal kleiner sind als negativ geladenen Ionen. Im Gegensatz dazu erzeugt die Ionen-Technologie negative Ionen, die Feuchtigkeit aus der Luft sammeln und so das Austrocknen der Haare beim Föhnen verhindern und deren elektrostatische Aufladung reduzieren soll.
Hier ist eine Vergleichstabelle einiger der besten Profi-Haartrockner, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:
| Produktmodell | Preis ca. | Leistung in Watt | Positiv | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|
| Profi-Haartrockner 3500 SuperCompact von Parlux | ca. 73 € | 2000 W | Leichtes Gewicht, kompakte Form | Gleich lieferbar |
| Curl-Straight D5707 von Remington | ca. 39 € | 2.200 W | Rundbürste inklusive | Gleich lieferbar |
| Air 2.0 von GHD | ca. 93 € | 2.100 W | Linkshänder- und Rechtshänder-freundlich | Gleich lieferbar |
| Helios von GHD | ca. 133 € | 2.200 W | Starke Performance | Gleich lieferbar |
| Cordkeeper D373E von BaByliss | ca. 26 € | 2.000 W | Verhindert frizzige Haare | Gleich lieferbar |
tags: #friseur #haartrockner #test
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