Inmitten des Zillertals, in Kaltenbach, erwartet Sie ein unvergessliches Abenteuer: der spektakuläre Naturhochseilgarten und Klettersteig. Hier finden Sie spezielle Herausforderungen, die Mut, Geschicklichkeit und außergewöhnliche Ausblicke vereinen - ein Erlebnis für die ganze Familie.
Ein Hochseilgarten besteht aus einer Reihe von Elementen, die auf Baumstämmen in einer Höhe von 10 bis 15 Metern montiert sind. Dieser Seilgarten gleicht einem Hindernisgarten und besteht aus Tauen, Drahtseilen und Baumstämmen, die in Form eines Parcours absolviert werden.
So oder ähnlich klingt es, wenn man das erste Mal vor dem Hochseilklettergarten in Kaltenbach steht. Der Besucher sieht einen mehrfach vernetzten Parcours von Seilen, Hölzern, Reifen, quer gestellten Skibrettern und diversen Fang- und Kletternetzen an hohen Bäumen, die an dem Berghang gelegen sind. Schon beim Betrachten lässt sich erahnen, was die eigene Kondition und Psyche erwartet.
Insbesondere, wenn der Städter die frische Waldluft einatmet, das Bergpanorama genießt und dann vor der Aufgabe steht, sich den Sicherheitsleinen in luftiger Höhe von 10-20 Metern anvertrauen zu müssen, kommt die Frage auf: Wo ist hier ein festes Geländer? Nichts zum Anfassen. Rein gar nichts.
Es soll sie ja geben, die Bergfexe, denen es nie zu hoch, zu weit, zu lang und zu gefährlich sein kann. Da kannst als Mann ja nicht aufgeben und es sein lassen. Nein - Du wirst es Dir und den anderen zeigen, dass Du kein Weichei bist.
Doch bereits nach zwei überwundenen Bäumen, die rund sechs Meter auseinander stehen und per unsicheren Schrittes und nur an einem dünnen Stahlseil mit einem modernen Karabinerhaken gesichert, erklommen oder besser gesagt, mit zittrigen Beinen erreicht wurden, kommt das große Muffesausen. Mentale Motivation ist jetzt angesagt.
Doch für allzu lange interne Diskussionen mit Dir selbst bleibt keine Zeit - steht der Partner, Freund oder einfach eine andere Person bereits hinter Dir und wartet nur darauf, dass Du Deinen Hintern vorwärts bewegst.
„Setz Dich einfach auf das Holzscheit vor Dir und ich schieb Dich an und ab geht’s - bei drei geht’s los - willst du anzählen oder soll ich?“, so Markus der Hochseil-Scout in den Bäumen. Ehe ich mich versehe, sitze ich auf einem Miniholzscheit das wohl eine Art Auto auf Seil darstellen soll. Mein Kopf sagt mir nämlich - mach das nicht, sonst fällst Du runter und schon kommt wieder der Hinweis "es kann gar nichts passieren" und bevor ich mit dem herunterzählen beginne bewege ich mich schon von Baum A zu Baum B, halte das dort platzierte Seil in den Händen, ziehe mich auf die schmale Plattform, stehe und schnaufe ganz laut aus.
Jetzt nur keine Panik, du hast es geschafft. Wunderbar, das wäre geschafft - wenn der Baum nicht so dick wäre und ich doch einfach nur mal entspannen könnte. Aber nix da. Schon soll’s weiter gehen, weil Udo bereits hinter mir ebenfalls anlegte und nun fast die gleiche Panik bekommt, die ich wohl schon dermaßen stark ausstrahle, dass das ganze Volk unter mir mich mit lautem Johlen beobachtet und seinen erkennbaren Spaß mit mir hat, ob meiner lautstarken Geräusche und Hilferufe.
Udo und mir hilft das allerdings nicht wirklich weiter. Die Frauen waren schon viel weiter und da ich nun niemanden vor mir hatte, an dem ich sehen konnte, wie das bevorstehende Hindernis zu meisterten ist, trafen Udo und ich eine Entscheidung die uns aus dem Schlamassel bringen sollte: „wir lassen uns einfach abseilen“. Dann haben wir es hinter uns und basta.
Ja, ja - also nichts von wegen "wir seilen euch ab, wenn ihr nicht mehr könnt" und so tausche ich einfach die Reihenfolge mit Udo, nach dem Motto "geh Du voran" und kann mich an seinen Kämpfen mit den natürlichen Hindernissen der Natur und einem inneren Schmunzeln an ihm orientieren und seine Schritte nach vorne verfolgen, um es einfach nach zu machen, was dann eine gewisse "Sicherheit" gibt . „Es kann ja nichts passieren“ und schon läufst Du auf scheinbar schlampig zusammengestellten Holzbohlen, die einige Zentimeter auseinander stehen, schnell und behändig wieder von einem Baum zum nächsten und hast das Ziel fast erreicht.
Jetzt nur noch schnell den Karabinerhaken eingehängt, sich auf den Hosenboden setzen und einfach herunter gleiten lassen, bis Du am nächsten Baum angekommen bist, was aber leider nicht auf Anhieb klappt, weil du das Seil, das für dich herunterhängt, nicht erfassen kannst. Also automatisch in die Mitte hängend stehen bleiben und ein Seil zum ziehen nutzen, um dann mit letzter Kraft dort anzukommen wo alle anderen bereits vor dir waren.
Jetzt der letzte Schritt - wieder geht es an einem Stahlseil liegender Weise nach unten und ich bin auf festem Waldboden gelandet. Schweißgebadet aber sehr, sehr glücklich und stolz auf sich selbst. Ich habe es geschafft.
Jetzt ein bisschen verschnaufen - anderen Hochseilakteuren zusehen und dann runter zu einem frischen Zillertaler Radler, das für Dich, den inneren Schweinehundbezwinger, mit einem kleinen Fläschen „Zillertaler Williams Schnapserl“ bereit steht.
Sie haben auch Höhenangst oder glauben diese zu haben? Sie mögen die frische Luft in den Bergen und wollen neue Dinge einfach gerne mit der ganzen Familie oder in einer Gruppe erleben? Dann empfehle ich den Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen in der Ersten Ferienregion Fügen - Kaltenbach mit seinem Naturhochseilklettergarten, der erst seit Mai 2012 eröffnet ist und der zu den besten Hochseilklettergärten Österreichs zählt.
Ein Tag im Hochseilgarten verspricht jede Menge Spaß und Action aber auch jede Menge neue Erfahrungen im Umgang mit Mitstreitern und Kollegen, Mitarbeitern oder Freunden. Wem der, von mir gewählte, Parcours zu leicht erscheint, hat selbstverständlich die Möglichkeit seine Grenzen an einem weiteren Teil des gesamten Hochseilgartens zu erkunden.
Hinweis: Sobald Sie die Sicherheitsausrüstung ( Helm & Gurt) bekommen haben, erfolgt eine ausführliche Einschulung anschließend muss noch der Probeparcours bewältigt werden, wenn sie das Ordnungsgemäß gemacht haben können sie die angegebenen Parcours selbstständig durchlaufen.
Preise:
Die genannten Preise gelten inkl.
Öffnungszeiten:
| Zeitraum | Tage | Uhrzeit |
|---|---|---|
| 12. Mai - 16. Juni | Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag | 13.00 bis 18.00 Uhr |
| 12. Mai - 16. Juni | Samstag, Sonntag und Feiertag | 10.00 bis 18.00 Uhr |
| 17. Juni - 16. September | Täglich (Dienstag Ruhetag) | 10.00 bis 18.00 Uhr |
| 17. September - 4. November | Bitte gesonderte Informationen beachten | Bitte gesonderte Informationen beachten |
tags: #friseur #fugen #zillertal #öffnungszeiten
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.