Friseur Ausbildung in Ulm: Dein Weg zum Traumberuf

Du interessierst Dich für Haare und Haar-Styling? Alle Deine Freundinnen kommen zu Dir und lassen sich Frisuren machen? Dann ist eine Friseur-Ausbildung vielleicht genau das Richtige für Dich. In Ulm und Umgebung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diesen kreativen und abwechslungsreichen Beruf zu erlernen. Dieser Artikel gibt Dir einen umfassenden Überblick über die Friseur Ausbildung in Ulm, von den Voraussetzungen über die Inhalte bis hin zu den Karrieremöglichkeiten.

Was macht eine Friseur Ausbildung aus?

Hier lernst Du alles rund ums Waschen, Schneiden und Föhnen. Doch eine Friseur-Ausbildung bringt Dir noch viel mehr bei. Von den kaufmännischen Hintergründen bis hin zu den chemischen Prozessen des Haarefärbens, bekommst Du einen tiefen Einblick ins Geschäft und auch die kreative Seite dieses spannenden Berufs.

In Deiner Ausbildung als Friseur lernst Du während der Ausbildungsdauer von drei Jahren in Deinem Ausbildungsbetrieb alle praktischen Bereiche Deines Berufes kennen, während Du an Deinen Tagen in der Berufsschule alle theoretischen Bereiche des Arbeitens als Friseur oder Friseurin erlernst.

Voraussetzungen für die Friseur Ausbildung

Für eine Friseur-Ausbildung ist es ratsam, dass Du mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringst. Wenn Du keinen Schulabschluss hast und trotzdem eine Friseur-Ausbildung machen willst, hast Du trotzdem Chancen, denn grundsätzlich ist ein Schulabschluss keine zwingende Voraussetzung.

Du musst also einen Ausbildungsbetrieb finden, der Dich auch ohne Abschluss für eine Friseur-Ausbildung aufnimmt und ausbildet. Das ist nicht einfach. Mit viel Motivation und einem Vorpraktikum kannst Du aber zeigen, dass Du es drauf hast und einen Ausbildungsplatz verdienst.

Grundsätzlich ist die Konkurrenz um Ausbildungsplätze allerdings groß und je besser Dein Abschluss, desto einfacher die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die meisten Ausbildungsanfänger für eine Friseur-Ausbildung haben daher einen Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife.

Deine Ausbildung zum Friseur erfordert einiges an Disziplin, denn in diesen drei Jahren gilt es nicht nur jeden Tag zu erscheinen, Du musst auch an Samstagen mal arbeiten und diese Zeit nutzen mit Eigeninitiative so viel wie möglich zu lernen. Dein Beruf erfordert dabei außerdem, dass Du Dich stets mit besonderer Präzision Deinen Kunden widmest. Mal keine Lust zu haben, kann in diesem Beruf fatale Folgen haben.

Für eine Ausbildung zum Friseur solltest Du unbedingt körperlich belastbar sein. Immerhin stehst Du einen großen Teil des Tages und musst Dich viel beugen und bücken. Vor allem Rücken und Knie sollten gesund sein und keine Vorschäden haben. Aber auch die Kosmetika und Chemikalien mit denen Du viel arbeitest, können problematisch sein, denn sie können Allergien, die Du mitbringst verstärken.

Es ist also ratsam all diese Sachen vor einer Friseur-Ausbildung abchecken zu lassen, damit Du diese auch bis zum Ende schaffst und danach erfolgreich und ohne Schmerzen in diesem Beruf lange arbeiten kannst.

Dauer und Ablauf der Ausbildung

Eine Friseur-Ausbildung als duale Ausbildung dauert drei Jahre, denn hier lernst Du in einem Ausbildungsbetrieb und gleichsam in der Berufsschule. Bei einer schulischen Umschulungsmaßnahme verkürzt sich diese Zeit um ein Jahr. Ein Fernstudium hat eine Ausbildungslänge von acht bis neun Monaten.

Du kannst alle Formen der Friseur-Ausbildung auch in Teilzeit machen, eine Umschulung auch berufsbegleitend. Allerdings verlängern sich damit auch die Ausbildungszeiten auf das Doppelte.

Praktische Übungen, wie zum Beispiel das Schneiden oder Haare färben, übst Du aber auch in der Schule selbst, da - vor allem am Anfang - dieses Handwerk an Puppen und nicht an Menschen geübt wird.

Aber egal ob Duale Friseur-Ausbildung oder Weiterbildung zum Friseur - beide Varianten verlangen nach einer schriftlichen Zwischenprüfung nach der Hälfte der Ausbildungszeit, in der Du Deine bisher erlangten theoretischen Kenntnisse unter Beweis stellst. Am Ende Deiner Friseur-Ausbildung folgt dann die Abschlussprüfung.

Die Abschlussprüfung

Diese Prüfung ist eine Gesellenprüfung. Sie besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Den theoretischen Teil absolvierst Du zum einen mit einer schriftlichen Prüfung, zum anderen mündlich vor einem Auswahlgremium, das Dir allgemeine Fragen und Fragen aus einem Spezialbereich Deiner Ausbildung stellt, die Du beantworten musst.

Es folgt eine praktische Prüfung, in der man Dir eine Aufgabe stellt und Du Deine handwerklichen Kenntnisse beweisen musst. Dazu musst Du oft ein paar Menschen finden, die sich als Modelle zur Verfügung stellen und an denen Du dann verschiedene Schnitt und Haarfärbetechniken unter Beweis stellst.

Hast Du Deine Prüfung bestanden bist Du staatlich anerkannte Friseur/in.

Machst Du Deine Friseur-Ausbildung im Fernstudium, erhältst Du Unterlagen und Videomaterial, mit denen Du alle Inhalte lernst. Du übst das Handwerk dann ebenfalls in Theorie, aber auch in der Praxis. Am Ende Deiner Ausbildung gibt es dann ebenfalls eine Prüfung, die Du bestehen musst. Auch hier wird Dein Wissen aus dem gesamten Kurs abgefragt.

Inhalte der Friseur Ausbildung

Deine Friseur-Ausbildung gliedert sich inhaltlich in zwei Abschnitte: die theoretische Grundausbildung und die Fachausbildung. Außerdem lernst Du hier die Grundlagen der Betriebswirtschaft kennen, die jeder Betrieb, auch ein Frisörsalon einhalten muss, um gut zu funktionieren.

Der praktische Teil Deiner Ausbildung als Friseur klingt auf den ersten Blick recht übersichtlich. Zu beachten ist allerdings, dass allein das Haare schneiden rund ein Dutzend Grundtechniken mit sich bringt und dabei noch weiter aufgrund von Geschlecht, Haarstrukturen und ständigen Neuerungen in Sachen Technik ausgeweitet werden muss.

Außerdem musst Du lernen mit verschiedenen Geräten umzugehen. So gilt es nicht nur das Schneiden mit der Haarschere zu lernen. Auch das Rasieren und das Arbeiten mit Haarmessern und Haarklingen ist Teil dieser Ausbildung. Gleiches gilt für das Haare färben. Hier lernst Du nicht nur wie man Haare färbt, sondern auch das korrekte Mischen der Chemikalien.

Im Alltag eher selten angewendet, erlernst Du trotzdem grundlegende Kosmetiktechniken, wie das Schminken, welche Du ebenfalls anwenden kannst. Zumeist wirst Du diese aber bei der Kundenberatung nutzen. Außerdem lernst Du während Deiner Friseur-Ausbildung Dich und Deine Termine zu organisieren und deren Dauer korrekt einzuschätzen.

Deine Arbeitsmittel und -materialien lernst Du ebenfalls im praktischen Umgang kennen und Dir wird beigebracht diese zu pflegen und dafür zu sorgen, dass Du immer alle ausreichend zur Verfügung hast.

Im letzten Teil Deiner Ausbildung kannst Du Dich ebenfalls auf ein bestimmtes Thema, wie zum Beispiel Nagelmodellage oder Kosmetik spezialisieren und somit die Inhalte Deiner Ausbildung als Friseur individuell mitgestalten.

Wenn man ans Haarstyling denkt, mag man nicht sofort drauf kommen, aber Deine Friseur-Ausbildung hat doch so einige Bestandteile, bei denen Du gute Chemiekenntnisse benötigst. Am offensichtlichsten ist das beim Haarefärben und Blondieren. Hier arbeitest Du mit Chemikalien, die Du in einer ganz bestimmten Kombination mischen musst, damit sie die gewünschte Farbe auch herstellen.

Keine leichte Aufgabe und ein wenig gefährlich noch dazu. Entweder für Dich, wenn Du nicht korrekt mit den Mitteln umgehst oder für Deinen Kunden, der Schäden davontragen kann. Chemie brauchst Du aber auch, um die Inhaltsstoffe und deren Funktion von Pflegeprodukten zu verstehen. Nur so kannst Du sie korrekt anwenden und Deine Kunden gut beim Kauf der selbigen Produkte beraten.

Du wirst es während Deiner Ausbildung zum Friseur schnell merken. In dieser Ausbildung und im Beruf danach wirst Du ständig mit Menschen zu tun haben. Und wie es üblich ist, wird beim Haare schneiden auch viel erzählt. So bist Du nicht nur Friseur oder Friseurin, sondern auch ein bisschen Kummerkasten, Therapeut oder einfach nur Zuhörer. Und das den ganzen Tag.

Dein Interesse an Menschen muss also wirklich groß sein, um die Ausbildung zur Friseurin erfolgreich zu bestehen und danach auch Spaß am Beruf zu haben.

Genauso oft wie der Umgang mit Menschen fordert Deine Ausbildung zur Friseurin Deine Kreativität. Klar, die Techniken lernst Du alle in Deiner Friseur-Ausbildung aber was tun, wenn der Kunde etwas ganz Neues, etwas Extravagantes will? Oder die Kopfform und die zahlreichen Haarwirbel einfach nicht mit einer Standardtechnik funktionieren? Was, wenn Dein Kunde nicht weiß, was ihm oder ihr steht? Hier ist Deine ganze Kreativität gefragt.

Noch spannender wird es, wenn es um Farbe und Färben geht. Wusstest Du, dass es regelmäßig Kreativwettbewerbe gibt, in denen Friseure ihre eigenen Färbetechniken und neuen Erfindungen vor- und unter Beweis stellen? Wenn Du Dein Handwerk richtig gut kannst und viel Kreativität mitbringst, kannst Du vielleicht zum Star der Branche avancieren.

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Ausbildungsgehalt während der Friseur Ausbildung

Dein Ausbildungsgehalt als Friseur unterscheidet sich je nach Standort und Ausbildungsbetrieb. Im ersten Jahr Deiner Ausbildung als Friseur liegt Deine Ausbildungsvergütung als Friseur zwischen 540 Euro und 625 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr Deiner Friseur-Ausbildung erhöht sich Dein Ausbildungsgehalt als Friseur und liegt zwischen 660 Euro und 732 Euro brutto im Monat. Im letzten Ausbildungsjahr Deiner Friseur-Ausbildung erhältst Du dann 760 Euro bis 837 Euro brutto Ausbildungsvergütung als Friseur im Monat.

Wenn Dir dieses Lehrlingsgehalt als Friseur nicht zum Leben reichen sollte, kannst Du unter Umständen Berufsausbildungsbeihilfe beziehen. Die genauen Bedingungen für die Berufsausbildungsbeihilfe kannst Du bei der Bundesagentur für Arbeit erfragen.

Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung

Nach Deiner Friseur-Ausbildung ist noch lang nicht Schluss mit den Möglichkeiten dieses Berufsfeldes. Grundsätzlich kannst Du in einem Salon arbeiten oder Dich selbstständig machen als Friseur oder Friseurin, die unabhängig von einem festen Standort arbeitet.

Aber schon wenn es darum geht, dass Du Deinen eigenen Salon eröffnen willst, brauchst Du eine Weiterbildung. Im Sinne das Handwerks bist Du jetzt, nach Deiner Friseur-Ausbildung, erst Geselle. Du kannst also eine Ausbildung zum Meister anschließen. Diese dauert, je nachdem, ob Du sie in Vollzeit oder Teilzeit machst, zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Du schließt diese dann mit einer Meisterprüfung ab.

Der erfolgreiche Abschluss dieser Weiterbildung ermöglicht Dir dann einen ganz eigenen Friseur-Salon zu eröffnen und selbst Friseure einzustellen und auch auszubilden.

Es gibt auch nach Deiner Friseur-Ausbildung viele Kurse und Weiterbildungen, in denen Du Dich spezialisieren kannst. Diese Weiterbildungen vergrößern Deinen beruflichen Spielraum und schalten Dir unter anderem auch den Weg zu Film, Fernsehen und Theater frei.

Spezialisierungen sind immer ratsam, nicht nur um Dein Repertoire zu erweitern, sondern auch, um Dich beruflich zu einem Top-Spezialisten zu machen.

Weiterbildung zum Meister

Nach dem Gesellenbrief, also dem erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung, folgte im letzten Jahr bei 582 Handwerkerinnen und Handwerkern die Meisterausbildung.

Die Voraussetzung für eine Teilnahme am dfa-Meisterkurs ist die bestandene Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf des Friseurhandwerkes.

  • Sie können sich direkt nach der bestandenen Gesellenprüfung zum Meisterkurs anmelden.

Top-Trainer bereiten Dich auf eine Qualifizierung vor, mit der Du Dein Wissen und Deine Motivation vielseitig weitergeben kannst - z. B. Erhalte Unterstützung über das Aufstiegs-BAföG für deinen HWK-Abschluss auf der ersten Fortbildungsstufe „Geprüfter Berufsspezialist“.

Unsere Dozenten, einige davon international tätig, begleiten Sie mit Empathie, Erfahrung, Kompetenz und Kreativität von Anfang bis Ende.

Die Handwerkskammern erfüllen mit der Abnahme von Prüfungen wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Ab dem 01.05.2020 ist es soweit die Meisterprämie kann beantragt werden.

Die Befurt Akademie: Lernen, Wachsen, Perfektionieren

Willkommen in der Welt der Befurt AKADEMIE! Ob Aus- oder Wei­ter­bil­dung - wir ver­mit­teln hand­werk­li­che Prä­zi­si­on, Krea­ti­vi­tät und das Know-How für die Bran­che von mor­gen.

Die Befurt Akademie geht hingegen etwas weiter: Hier bekommen die Azubis Wissen vermittelt, das über den Lehrplan hinausgeht.

Das Team der Befurt Akademie

  • Patrick Befurt: Teil der kreativen Führung des Unternehmens - Macher und Schöpfer vieler Frisurenkollektionen.
  • Susan: Fachtrainerin für Weiterbildung, unterstützt Dich dabei, deine einzigartige Friseuridentität zu entfalten.
  • Petra: Fachtrainerin, bringt Dir bei, wie jeder Schnitt sitzt - ganz ohne Nachsitzen und mit viel Geduld.
  • Naomi: Masterstylistin und Fachtrainerin, steht Dir immer zur Seite, wenn Du Fragen hast und hilft Dir, Dich zu verbessern.
  • Franzi: Fachtrainerin und Masterstylistin, bringt Dir bei, wie Du die Ideen, die Du im Kopf hast, auch auf den Kopf bekommst.

Un­ser An­spruch ist es, Fri­seur­hand­werk mit höchs­ter Qua­li­tät und Krea­ti­vi­tät zu ver­mit­teln. Sie ist ein Ort, an dem Ta­len­te ge­för­dert, Tech­ni­ken ver­fei­nert und neue Im­pul­se ge­schaf­fen wer­den.

Unsere Weiterbildungsseminare richten sich an Stylisten, die ihre Techniken verfeinern, neue Trends erlernen und sich beruflich weiterentwickeln wollen.

Bei uns bekommt jeder die Chance sich vorzustellen. Verliere keine Zeit und lerne uns in lockerer Atmosphäre kennen! Unser Befurt Jobdate für Dich

Die Deutsche Friseurakademie

Wir sind nicht nur Deutschlands größte Friseurakademie, sondern auch ISO-zertifiziert und stehen seit 15 Jahren für den Erfolg unserer Absolventen.

Der Campus liegt zentral zwischen Neu-Ulm und Ulm, die durch die Donau verbunden sind. Beide Städte bieten zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, wie Shopping, Theater, Kino, Museen und eine lebendige Gastronomieszene. Der nahegelegene Glacis Park in Neu-Ulm ist ideal zum Entspannen oder für einen Biergartenbesuch.

Sie haben die Möglichkeit im Orange Hotel in der Dieselstraße Neu-Ulm eine Unterkunft monatsweise im Single Apartment oder eine Hotelübernachtung hinzu zu buchen. Die neuen 1-Zimmer-Apartments sind möbliert und voll ausgestattet: eigenes Bad, Nichtraucher-Apartments, Flachbild-TV digital, Internetanschluss, Waschmaschine und Wäschetrockner gegen Gebühr, kostenlose Parkplätze.

Die modernen Ein-Zimmer-Apartments auf dem dfa Campus sind mit Dusche, WC, Single-Küche, SAT-TV und WLAN ausgestattet. Kostenfreie Parkplätze sind je nach Verfügbarkeit vorhanden, Waschmaschine und Trockner stehen gegen Gebühr zur Verfügung.

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