Du interessierst Dich für Haare und Haar-Styling? Alle Deine Freundinnen kommen zu Dir und lassen sich Frisuren machen? Dann ist eine Friseur-Ausbildung vielleicht genau das Richtige für Dich. Hier lernst Du alles rund ums Waschen, Schneiden und Föhnen. Doch eine Friseur-Ausbildung bringt Dir noch viel mehr bei. Von den kaufmännischen Hintergründen bis hin zu den chemischen Prozessen des Haarefärbens, bekommst Du einen tiefen Einblick ins Geschäft und auch die kreative Seite dieses spannenden Berufs.
Eine friseur ausbildung Hamm bietet dir die perfekte Grundlage, um einen kreativen und abwechslungsreichen Beruf zu erlernen. Hier werden nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Einfühlungsvermögen, Fachwissen und Sinn für stylings und looks vermittelt. Schon im ersten Jahr der ausbildung wirst du merken, wie spannend der Alltag im salon Hamm sein kann.
Die friseur ausbildung Hamm gliedert sich in eine Mischung aus Praxis im ausbildungsbetrieb und Unterricht in der berufsschule Hamm. Schon ab dem ersten Tag bist du Teil eines Teams im salon und betreust gemeinsam mit erfahrenen friseurinnen die kundschaft Hamm. Du lernst nicht nur das Waschen, Schneiden und Föhnen von Haaren, sondern auch, wie du die Wünsche der kundinnen und kunden Hamm erkennst und individuell berätst. Während der ausbildung vertiefst du deine Kenntnisse in aktuellen Techniken wie Farben, Locken, Verlängerungen oder modernen Extensions. Im Unterricht der berufsschule werden neben dem handwerklichen Wissen auch Grundlagen zu Haut, Haarpflege und Kosmetika vermittelt.
Eine Friseur-Ausbildung kannst Du im Zuge einer dualen Ausbildung machen, das heißt in einer Ausbildung bei der Du in einem Ausbildungsbetrieb angestellt bist und die praktische Seite des Berufes lernst und parallel und zusätzlich den theoretischen Teil der Friseur-Ausbildung an einer Berufsschule lernst. Die gängigsten Ausbildungsbetriebe für eine Ausbildung zum Friseur sind natürlich Frisörsalons. Hier gibt es kleine Salons oder auch große Friseurketten, die Dir eine Ausbildung als Friseur ermöglichen.
Hast Du schon einen anderen Ausbildungsberuf, dann kannst Du auch eine Umschulung zum Friseur, entweder im Dualen System oder in einer schulischen Umschulung machen. Es gibt auch die Möglichkeit eine Friseurin-Ausbildung per Fernstudium zu erlangen. Hier lernst Du mit Videos, Unterlagen und Onlinekursen alles, was Du wissen musst, um Haare schneiden zu können.
Die verschiedenen Ausbildungswege im Überblick:
Du fragst dich, was du konkret während unseres Kurses lernen wirst? Im Mittelpunkt der friseurausbildung stehen zahlreiche Themen rund ums Haar und die Schönheit. Dazu gehört der perfekte Haarschnitt für jede Gesichtsform, individuelle Beratungen zu Haarpflege, Farb- und Stylingtrends sowie das richtige Stylen von Bärten, Augenbrauen und Haut. Die Praxis im friseursalon Hamm bietet dir zahlreiche Möglichkeiten, dich auszuprobieren: Vom klassischen Schnitt bis zu kreativen Stylings und Make-ups lernst du täglich Neues. Die Arbeit an echten kundinnen und kunden Hamm hilft dir, Routine zu gewinnen und dein Selbstbewusstsein zu stärken.
Für eine Friseur-Ausbildung ist es ratsam, dass Du mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringst. Wenn Du keinen Schulabschluss hast und trotzdem eine Friseur-Ausbildung machen willst, hast Du trotzdem Chancen, denn grundsätzlich ist ein Schulabschluss keine zwingende Voraussetzung. Du musst also einen Ausbildungsbetrieb finden, der Dich auch ohne Abschluss für eine Friseur-Ausbildung aufnimmt und ausbildet. Das ist nicht einfach. Mit viel Motivation und einem Vorpraktikum kannst Du aber zeigen, dass Du es drauf hast und einen Ausbildungsplatz verdienst.
Für eine ausbildung zum friseur Hamm wird in der Regel ein guter Schulabschluss erwartet. Noch wichtiger sind jedoch Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und echtes Interesse am Umgang mit Menschen. Viele unternehmen setzen zudem Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, sich regelmäßig weiterzubilden, voraus.
Oftmals entscheidet bei der Ausbildungsplatzsuche eher der „Erste Eindruck“, den die künftigen Auszubildenden im Bewerbungsverfahren oder bei einem Betriebspraktikum erzielen. Friseurinnen und Friseure führen Dienstleistungen direkt an Kundinnen und Kunden aus. Daher haben - neben handwerklichem Geschick zum Formen und Gestalten von Frisuren -Beratungsfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft einen hohen Stellenwert.
Friseurinnen und Friseure sollen zudem in der Lage sein, in Gesprächen die Wünsche der Kunden zu ermitteln sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Frisuren- und Kosmetikmode einen individuellen Frisuren- und Behandlungsvorschlage zu unterbreiten und hierzu geeignete Produkte anzubieten.
Stephan Scholz betreibt seit der Jahrtausendwende einen eigenen Salon mitten in Hamm an der Ecke Borbergstraße und Feidikstraße:
Die ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre, kann aber in Absprache und bei entsprechenden Leistungen verkürzt werden. In Teil 1 der ausbildung lernst du grundlegende Schnitte, das Pflegen und Stylen von Haaren sowie den Umgang mit einfachen Frisuren. Ab Mitte des zweiten Ausbildungsjahres darfst du bereits eigenständig kundinnen Hamm betreuen und kleinere Dienstleistungen wie Maniküre oder Make-up durchführen.
Die Ausbildung findet dann in einem Friseurbetrieb und in der Berufsschule statt. Die Betriebe stellen überwiegend angehende Friseurinnen und Friseure mit Hauptschulabschluss ein, aber auch andere Schulabschlüsse sind als Zugangsvoraussetzung möglich, da keine berufliche oder schulische Vorbildung rechtlich vorgeschrieben ist.
Der Unterricht in der Berufsschule:
Im neuen Landeslehrplan sind 13 Lernfelder für den Berufsschulunterricht vorgegeben. Gleichzeitig sind die Lernfelder den einzelnen Ausbildungsjahren zugeordnet. Im Einzelnen sind dies folgende Lernfelder:
Aber egal ob Duale Friseur-Ausbildung oder Weiterbildung zum Friseur - beide Varianten verlangen nach einer schriftlichen Zwischenprüfung nach der Hälfte der Ausbildungszeit, in der Du Deine bisher erlangten theoretischen Kenntnisse unter Beweis stellst. Am Ende Deiner Friseur-Ausbildung folgt dann die Abschlussprüfung. Diese Prüfung ist eine Gesellenprüfung. Sie besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil.
Den theoretischen Teil absolvierst Du zum einen mit einer schriftlichen Prüfung, zum anderen mündlich vor einem Auswahlgremium, das Dir allgemeine Fragen und Fragen aus einem Spezialbereich Deiner Ausbildung stellt, die Du beantworten musst. Es folgt eine praktische Prüfung, in der man Dir eine Aufgabe stellt und Du Deine handwerklichen Kenntnisse beweisen musst. Dazu musst Du oft ein paar Menschen finden, die sich als Modelle zur Verfügung stellen und an denen Du dann verschiedene Schnitt und Haarfärbetechniken unter Beweis stellst. Hast Du Deine Prüfung bestanden bist Du staatlich anerkannte Friseur/in.
Prüfungsablauf im Überblick:
Dein Ausbildungsgehalt als Friseur unterscheidet sich je nach Standort und Ausbildungsbetrieb. Im ersten Jahr Deiner Ausbildung als Friseur liegt Deine Ausbildungsvergütung als Friseur zwischen 540 Euro und 625 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr Deiner Friseur-Ausbildung erhöht sich Dein Ausbildungsgehalt als Friseur und liegt zwischen 660 Euro und 732 Euro brutto im Monat. Im letzten Ausbildungsjahr Deiner Friseur-Ausbildung erhältst Du dann 760 Euro bis 837 Euro brutto Ausbildungsvergütung als Friseur im Monat.
Wenn Dir dieses Lehrlingsgehalt als Friseur nicht zum Leben reichen sollte, kannst Du unter Umständen Berufsausbildungsbeihilfe beziehen. Die genauen Bedingungen für die Berufsausbildungsbeihilfe kannst Du bei der Bundesagentur für Arbeit erfragen.
| Ausbildungsjahr | Bruttogehalt (ungefähre Angaben) |
|---|---|
| 1. Jahr | 540 - 625 Euro |
| 2. Jahr | 660 - 732 Euro |
| 3. Jahr | 760 - 837 Euro |
In Deiner Ausbildung als Friseur lernst Du während der Ausbildungsdauer von drei Jahren in Deinem Ausbildungsbetrieb alle praktischen Bereiche Deines Berufes kennen, während Du an Deinen Tagen in der Berufsschule alle theoretischen Bereiche des Arbeitens als Friseur oder Friseurin erlernst. Wenn du die zweijährige Umschulung zum Friseur wählst, dann findet diese ausschließlich in der Schule statt. Dort lernst Du die gleichen Inhalte, wie in der dreijährigen dualen Ausbildung. Allerdings werden hier einige theoretische Inhalte verkürzt, da Du ja schon eine Ausbildung hinter Dir hast und diese also schon kennst. Ansonsten beinhaltet die zweijährige schulische Umschulung auch ein Praktikum, in dem Du in kürzerer Zeit, dafür umso intensiver die praktische Seite in einem richtigen Betrieb kennenlernst. Praktische Übungen, wie zum Beispiel das Schneiden oder Haare färben, übst Du aber auch in der Schule selbst, da - vor allem am Anfang - dieses Handwerk an Puppen und nicht an Menschen geübt wird.
Deine Friseur-Ausbildung gliedert sich inhaltlich in zwei Abschnitte: die theoretische Grundausbildung und die Fachausbildung. Außerdem lernst Du hier die Grundlagen der Betriebswirtschaft kennen, die jeder Betrieb, auch ein Frisörsalon einhalten muss, um gut zu funktionieren.
Der praktische Teil Deiner Ausbildung als Friseur klingt auf den ersten Blick recht übersichtlich. Zu beachten ist allerdings, dass allein das Haare schneiden rund ein Dutzend Grundtechniken mit sich bringt und dabei noch weiter aufgrund von Geschlecht, Haarstrukturen und ständigen Neuerungen in Sachen Technik ausgeweitet werden muss. Außerdem musst Du lernen mit verschiedenen Geräten umzugehen. So gilt es nicht nur das Schneiden mit der Haarschere zu lernen. Auch das Rasieren und das Arbeiten mit Haarmessern und Haarklingen ist Teil dieser Ausbildung. Gleiches gilt für das Haare färben. Hier lernst Du nicht nur wie man Haare färbt, sondern auch das korrekte Mischen der Chemikalien.
Im Alltag eher selten angewendet, erlernst Du trotzdem grundlegende Kosmetiktechniken, wie das Schminken, welche Du ebenfalls anwenden kannst. Zumeist wirst Du diese aber bei der Kundenberatung nutzen. Außerdem lernst Du während Deiner Friseur-Ausbildung Dich und Deine Termine zu organisieren und deren Dauer korrekt einzuschätzen. Deine Arbeitsmittel und -materialien lernst Du ebenfalls im praktischen Umgang kennen und Dir wird beigebracht diese zu pflegen und dafür zu sorgen, dass Du immer alle ausreichend zur Verfügung hast.
Im letzten Teil Deiner Ausbildung kannst Du Dich ebenfalls auf ein bestimmtes Thema, wie zum Beispiel Nagelmodellage oder Kosmetik spezialisieren und somit die Inhalte Deiner Ausbildung als Friseur individuell mitgestalten.
Nach erfolgreicher friseur ausbildung Hamm stehen dir viele Wege offen. Du kannst als Friseur oder Friseurin fest in einem betrieb Hamm oder unternehmen arbeiten, dich auf bestimmte Frisuren, Farben oder Verlängerungen spezialisieren oder sogar eine eigene karriere als Stylist im Bereich Film, Fashion oder Events starten. Mit weiterführenden Ausbildungen und Qualifikationen kannst du dein Niveau stetig erhöhen und neue Aufgaben übernehmen, beispielsweise als salonleiter Hamm, Trainer für Azubis oder Fachkraft für Haarpflegeprodukte. Die Friseurbranche bietet außerdem Möglichkeiten, international zu arbeiten oder an Wettbewerben teilzunehmen.
Nach Deiner Friseur-Ausbildung ist noch lang nicht Schluss mit den Möglichkeiten dieses Berufsfeldes. Grundsätzlich kannst Du in einem Salon arbeiten oder Dich selbstständig machen als Friseur oder Friseurin, die unabhängig von einem festen Standort arbeitet. Aber schon wenn es darum geht, dass Du Deinen eigenen Salon eröffnen willst, brauchst Du eine Weiterbildung. Im Sinne das Handwerks bist Du jetzt, nach Deiner Friseur-Ausbildung, erst Geselle. Du kannst also eine Ausbildung zum Meister anschließen. Diese dauert, je nachdem, ob Du sie in Vollzeit oder Teilzeit machst, zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Du schließt diese dann mit einer Meisterprüfung ab. Der erfolgreiche Abschluss dieser Weiterbildung ermöglicht Dir dann einen ganz eigenen Friseur-Salon zu eröffnen und selbst Friseure einzustellen und auch auszubilden.
Es gibt auch nach Deiner Friseur-Ausbildung viele Kurse und Weiterbildungen, in denen Du Dich spezialisieren kannst. Diese Weiterbildungen vergrößern Deinen beruflichen Spielraum und schalten Dir unter anderem auch den Weg zu Film, Fernsehen und Theater frei. Spezialisierungen sind immer ratsam, nicht nur um Dein Repertoire zu erweitern, sondern auch, um Dich beruflich zu einem Top-Spezialisten zu machen.
Deine Ausbildung zum Friseur erfordert einiges an Disziplin, denn in diesen drei Jahren gilt es nicht nur jeden Tag zu erscheinen, Du musst auch an Samstagen mal arbeiten und diese Zeit nutzen mit Eigeninitiative so viel wie möglich zu lernen. Dein Beruf erfordert dabei außerdem, dass Du Dich stets mit besonderer Präzision Deinen Kunden widmest. Mal keine Lust zu haben, kann in diesem Beruf fatale Folgen haben.
Wenn man ans Haarstyling denkt, mag man nicht sofort drauf kommen, aber Deine Friseur-Ausbildung hat doch so einige Bestandteile, bei denen Du gute Chemiekenntnisse benötigst. Am offensichtlichsten ist das beim Haarefärben und Blondieren. Hier arbeitest Du mit Chemikalien, die Du in einer ganz bestimmten Kombination mischen musst, damit sie die gewünschte Farbe auch herstellen. Keine leichte Aufgabe und ein wenig gefährlich noch dazu. Entweder für Dich, wenn Du nicht korrekt mit den Mitteln umgehst oder für Deinen Kunden, der Schäden davontragen kann. Chemie brauchst Du aber auch, um die Inhaltsstoffe und deren Funktion von Pflegeprodukten zu verstehen. Nur so kannst Du sie korrekt anwenden und Deine Kunden gut beim Kauf der selbigen Produkte beraten.
Du wirst es während Deiner Ausbildung zum Friseur schnell merken. In dieser Ausbildung und im Beruf danach wirst Du ständig mit Menschen zu tun haben. Und wie es üblich ist, wird beim Haare schneiden auch viel erzählt. So bist Du nicht nur Friseur oder Friseurin, sondern auch ein bisschen Kummerkasten, Therapeut oder einfach nur Zuhörer. Und das den ganzen Tag. Dein Interesse an Menschen muss also wirklich groß sein, um die Ausbildung zur Friseurin erfolgreich zu bestehen und danach auch Spaß am Beruf zu haben.
Genauso oft wie der Umgang mit Menschen fordert Deine Ausbildung zur Friseurin Deine Kreativität. Klar, die Techniken lernst Du alle in Deiner Friseur-Ausbildung aber was tun, wenn der Kunde etwas ganz Neues, etwas Extravagantes will? Oder die Kopfform und die zahlreichen Haarwirbel einfach nicht mit einer Standardtechnik funktionieren? Was, wenn Dein Kunde nicht weiß, was ihm oder ihr steht? Hier ist Deine ganze Kreativität gefragt. Noch spannender wird es, wenn es um Farbe und Färben geht. Wusstest Du, dass es regelmäßig Kreativwettbewerbe gibt, in denen Friseure ihre eigenen Färbetechniken und neuen Erfindungen vor- und unter Beweis stellen? Wenn Du Dein Handwerk richtig gut kannst und viel Kreativität mitbringst, kannst Du vielleicht zum Star der Branche avancieren.
Für eine Ausbildung zum Friseur solltest Du unbedingt körperlich belastbar sein. Immerhin stehst Du einen großen Teil des Tages und musst Dich viel beugen und bücken. Vor allem Rücken und Knie sollten gesund sein und keine Vorschäden haben. Aber auch die Kosmetika und Chemikalien mit denen Du viel arbeitest, können problematisch sein, denn sie können Allergien, die Du mitbringst verstärken. Es ist also ratsam all diese Sachen vor einer Friseur-Ausbildung abchecken zu lassen, damit Du diese auch bis zum Ende schaffst und danach erfolgreich und ohne Schmerzen in diesem Beruf lange arbeiten kannst.
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