Friseurausbildung in Bochum: Dein Weg zum Traumberuf

Du interessierst Dich für Haare und Haar-Styling? Alle Deine Freundinnen kommen zu Dir und lassen sich Frisuren machen? Dann ist eine Friseur-Ausbildung vielleicht genau das Richtige für Dich. Hier lernst Du alles rund ums Waschen, Schneiden und Föhnen. Doch eine Friseur-Ausbildung bringt Dir noch viel mehr bei. Von den kaufmännischen Hintergründen bis hin zu den chemischen Prozessen des Haarefärbens, bekommst Du einen tiefen Einblick ins Geschäft und auch die kreative Seite dieses spannenden Berufs.

Morgens um 6 Uhr klingelt dein Wecker und gleich nach dem Frühstück beschäftigst du dich damit, gepflegt auszusehen. Gegen 8 Uhr fängt dein Arbeitstag im Friseursalon an. Auch wenn noch niemand da ist, der sich die Haare schneiden oder färben lassen will, hast du genug zu tun. Computer anstellen, Wechselgeld in die Kasse zählen und Terminbuch durchsehen.

Als Friseur schneidest, pflegst, wäschst und stylst du Haare und hältst deine Kunden über die neusten Frisuren-Trends auf dem Laufenden. Darüber hinaus gestalten Friseure wundervolles Make-up, führen Maniküren durch und verkaufen Kosmetika und Haarpflegeprodukte. Friseure arbeiten die meiste Zeit im Stehen mit direktem Kontakt zu ihren Kunden. Die meisten Friseure arbeiten in Fachbetrieben des Friseurhandwerks, also in klassischen Friseur- oder Kosmetiksalons.

Wer denkt, der Beruf des Friseurs sei ausschließlich darauf beschränkt, Haare zu schneiden, der irrt gewaltig! Natürlich macht das Schneiden der Haare einen Großteil deines Arbeitsalltages aus, jedoch ist der Beruf weitaus facettenreicher und spannender, als man auf den ersten Blick annimmt. In deiner Ausbildung lernst du den professionellen Umgang mit einer Vielzahl von Werkzeugen.

Die Ausbildung zum Friseur ist abwechslungsreich und du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen, aber natürlich nur in Absprache mit deinen Kunden. Friseure beraten ihre Kundinnen und Kunden individuell und achten dabei genau auf den Typ, das Alter und die Gesichtsform. Bevor sie zur Schere greifen, waschen und pflegen sie die Haare mit Produkten, die gut für die Haare und die Umwelt sind. Beim Föhnen bringen sie die Haare dann in die gewünschte Form. Für das Färben bieten sie verschiedene Möglichkeiten an, zum Beispiel blondieren sie mit Wasserstoffperoxid oder nutzen natürliche Hennafarben für eine rötliche Färbung. Auch beim Schminken achten sie darauf, dass alles stilgerecht ist und zu deiner Frisur passt.

Friseur: Beruf, Ausbildung & Gehalt! 💇✂️ | Berufe2Go

Es erwartet dich ein Beruf mit festen Arbeitszeiten, die du mit verschiedenen, abwechslungsreichen Aufgaben verbringst. Dein Gehalt kannst du im Laufe deiner Ausbildung und deines beruflichen Werdegangs auf verschiedene Arten steigern - denn es gibt gute Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Arbeitszeiten: in der Regel werktags. Viele Friseursalons haben montags geschlossen, öffnen dafür aber meist auch am Samstag. Bei besonderen Terminen wie zum Beispiel Hochzeiten kann auch mal ein Sonntag zum Arbeitstag werden.

Duale Ausbildung zum Friseur

Eine Friseur-Ausbildung kannst Du im Zuge einer dualen Ausbildung machen, das heißt in einer Ausbildung bei der Du in einem Ausbildungsbetrieb angestellt bist und die praktische Seite des Berufes lernst und parallel und zusätzlich den theoretischen Teil der Friseur-Ausbildung an einer Berufsschule lernst. Die Ausbildung zum Friseur oder zur Friseurin verläuft dual. Auszubildende besuchen - wie für duale Ausbildungen typisch - an festen Tagen in der Woche oder im Block die Berufsschule. Dort lernen sie etwa verschiedene Schnitttechniken oder auch kaufmännische Aspekte der Buchhaltung, um zu erfahren, wie man einen eigenen Laden führt.

Die gängigsten Ausbildungsbetriebe für eine Ausbildung zum Friseur sind natürlich Frisörsalons. Hier gibt es kleine Salons oder auch große Friseurketten, die Dir eine Ausbildung als Friseur ermöglichen.

Im Betrieb lernst du Haare mit unterschiedlichen Techniken zu schneiden, Dauerwellen zu legen, Frisuren zu gestalten oder Haarteile einzuarbeiten. Zusätzlich erhältst du Grundwissen, um kosmetische Hautbehandlungen und Nagelpflege durchzuführen. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in der Berufsschule statt.

Im Ausbildungsbetrieb erlernst du die praktische Seite des Berufsbildes Friseur und übernimmst konkrete Aufgaben. Während deiner Ausbildung musst du als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über deine Aufgaben und Tätigkeiten führen.

Die Kombination aus Theorie und Praxis wird dich optimal auf die vielfältigen Herausforderungen im Friseurberuf vorbereiten und dir viele spannende Perspektiven für deine Zukunft eröffnen.

Alternative Ausbildungswege

Hast Du schon einen anderen Ausbildungsberuf, dann kannst Du auch eine Umschulung zum Friseur, entweder im Dualen System oder in einer schulischen Umschulung machen. Es gibt auch die Möglichkeit eine Friseurin-Ausbildung per Fernstudium zu erlangen. Hier lernst Du mit Videos, Unterlagen und Onlinekursen alles, was Du wissen musst, um Haare schneiden zu können.

Wenn du die zweijährige Umschulung zum Friseur wählst, dann findet diese ausschließlich in der Schule statt. Dort lernst Du die gleichen Inhalte, wie in der dreijährigen dualen Ausbildung. Allerdings werden hier einige theoretische Inhalte verkürzt, da Du ja schon eine Ausbildung hinter Dir hast und diese also schon kennst. Ansonsten beinhaltet die zweijährige schulische Umschulung auch ein Praktikum, in dem Du in kürzerer Zeit, dafür umso intensiver die praktische Seite in einem richtigen Betrieb kennenlernst. Praktische Übungen, wie zum Beispiel das Schneiden oder Haare färben, übst Du aber auch in der Schule selbst, da - vor allem am Anfang - dieses Handwerk an Puppen und nicht an Menschen geübt wird.

Machst Du Deine Friseur-Ausbildung im Fernstudium, erhältst Du Unterlagen und Videomaterial, mit denen Du alle Inhalte lernst. Du übst das Handwerk dann ebenfalls in Theorie, aber auch in der Praxis. Am Ende Deiner Ausbildung gibt es dann ebenfalls eine Prüfung, die Du bestehen musst. Auch hier wird Dein Wissen aus dem gesamten Kurs abgefragt.

Voraussetzungen für die Friseurausbildung

Für eine Friseur-Ausbildung ist es ratsam, dass Du mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringst. Wenn Du keinen Schulabschluss hast und trotzdem eine Friseur-Ausbildung machen willst, hast Du trotzdem Chancen, denn grundsätzlich ist ein Schulabschluss keine zwingende Voraussetzung. Du musst also einen Ausbildungsbetrieb finden, der Dich auch ohne Abschluss für eine Friseur-Ausbildung aufnimmt und ausbildet. Das ist nicht einfach. Mit viel Motivation und einem Vorpraktikum kannst Du aber zeigen, dass Du es drauf hast und einen Ausbildungsplatz verdienst. Grundsätzlich ist die Konkurrenz um Ausbildungsplätze allerdings groß und je besser Dein Abschluss, desto einfacher die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die meisten Ausbildungsanfänger für eine Friseur-Ausbildung haben daher einen Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife.

Für den Beruf des Friseurs oder der Friseurin ist es gesetzlich nicht erforderlich, einen Schulabschluss vorzuweisen. Dennoch erhöht ein Hauptschulabschluss deine Chancen erheblich.

Voraussetzungen:

  • Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Jedoch ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss (Typ 10A) empfehlenswert, da Ausbildungsbetrieben i.d.R. entsprechende Bewerber/innen bevorzugen.
  • Gespür für Mode und Design, sowie Formen und Farben
  • Kreativität und handwerkliches Geschick
  • Lernbereitschaft
  • Gepflegtes und sympathisches Auftreten
  • Einfühlungsvermögen
  • Kommunikativer Umgang mit Menschen
  • Teamfähigkeit
  • Körperliche Grundfitness
  • Serviceorientiertes Denken

Wichtig für deine Entscheidung für eine Ausbildung zum Friseur bzw. zur Friseurin ist neben dem Spaß an der Tätigkeit auch die Eignung. Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent die Ausbildung zum Friseur bzw. zur Friseurin tatsächlich zu dir passt.

Für eine Ausbildung zum Friseur oder zur Friseurin solltest du vor allem kreativ und handwerklich geschickt sein. Da du täglich mit Kunden arbeitest, sind Freundlichkeit, Kommunikationsfähigkeiten und Geduld besonders wichtig. Du solltest außerdem ein gutes Gespür für aktuelle Trends und modische Entwicklungen haben, um deine Kunden typgerecht beraten zu können. Auch körperliche Ausdauer ist von Vorteil, da du oft lange im Stehen arbeitest.

Angehende Friseure sollten kreativ sein und gestalterische Fähigkeiten haben. Genauso wichtig ist es, dass du deine Arbeit zielstrebig durchführst, auch wenn sie mal beschwerlich ist. Als Friseur bzw. Friseurin ist deine Arbeitsumgebung in der Regel der Laden bzw. das Geschäft, zum Beispiel bei einer Anstellung in einem Friseursalon. Daher ist der Kontakt mit Menschen auch der Normalfall.

Für eine Ausbildung zum Friseur solltest Du unbedingt körperlich belastbar sein. Immerhin stehst Du einen großen Teil des Tages und musst Dich viel beugen und bücken. Vor allem Rücken und Knie sollten gesund sein und keine Vorschäden haben. Aber auch die Kosmetika und Chemikalien mit denen Du viel arbeitest, können problematisch sein, denn sie können Allergien, die Du mitbringst verstärken. Es ist also ratsam all diese Sachen vor einer Friseur-Ausbildung abchecken zu lassen, damit Du diese auch bis zum Ende schaffst und danach erfolgreich und ohne Schmerzen in diesem Beruf lange arbeiten kannst.

Dauer der Ausbildung

Eine Friseur-Ausbildung als duale Ausbildung dauert drei Jahre, denn hier lernst Du in einem Ausbildungsbetrieb und gleichsam in der Berufsschule. Bei einer schulischen Umschulungsmaßnahme verkürzt sich diese Zeit um ein Jahr. Ein Fernstudium hat eine Ausbildungslänge von acht bis neun Monaten. Du kannst alle Formen der Friseur-Ausbildung auch in Teilzeit machen, eine Umschulung auch berufsbegleitend. Allerdings verlängern sich damit auch die Ausbildungszeiten auf das Doppelte.

Die Ausbildung zum Friseur dauert drei Jahre. Du kannst die Ausbildung aber auch verkürzen, z. B. bei sehr guten Leistungen. Auch eine Teilzeit-Ausbildung ist möglich. Hast du schon eine andere Ausbildung gemacht, kannst du die Friseur-Ausbildung auch in einer Abendschule machen - quasi als schulische Ausbildung.

Die Ausbildung zum Friseur/zur Friseurin dauert in der Regel 3 Jahre. Es können jedoch unter bestimmten Voraussetzungen Verkürzungen auf 2 Jahre möglich sein, beispielsweise bei vorherigen einschlägigen Qualifikationen.

Die Ausbildung dauert im Normalfall drei Jahre und schließt mit dem zweiten Teil der theoretischen und praktischen Gesellenprüfung vor der Prüfungskommission der Friseurinnung Unna ab. Bereits nach der Hälfte der Ausbildung wird der Teil 1 der Gesellenprüfung abgelegt.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit jedoch auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Ein entscheidendes Kriterium für die Verkürzung ist die Voraussetzung, dass der Auszubildende die notwendigen Lehrinhalte innerhalb der verkürzten Zeit angemessen erlernen kann. Es ist wichtig zu beachten, dass kein rechtlicher Anspruch auf eine Verkürzung der Ausbildungszeit besteht. Es hängt immer von den individuellen Gegebenheiten und dem Einvernehmen zwischen Auszubildendem und Ausbildendem ab.

Inhalte der Friseurausbildung

In Deiner Ausbildung als Friseur lernst Du während der Ausbildungsdauer von drei Jahren in Deinem Ausbildungsbetrieb alle praktischen Bereiche Deines Berufes kennen, während Du an Deinen Tagen in der Berufsschule alle theoretischen Bereiche des Arbeitens als Friseur oder Friseurin erlernst.

Deine Friseur-Ausbildung gliedert sich inhaltlich in zwei Abschnitte: die theoretische Grundausbildung und die Fachausbildung. Außerdem lernst Du hier die Grundlagen der Betriebswirtschaft kennen, die jeder Betrieb, auch ein Frisörsalon einhalten muss, um gut zu funktionieren.

Der praktische Teil Deiner Ausbildung als Friseur klingt auf den ersten Blick recht übersichtlich. Zu beachten ist allerdings, dass allein das Haare schneiden rund ein Dutzend Grundtechniken mit sich bringt und dabei noch weiter aufgrund von Geschlecht, Haarstrukturen und ständigen Neuerungen in Sachen Technik ausgeweitet werden muss. Außerdem musst Du lernen mit verschiedenen Geräten umzugehen. So gilt es nicht nur das Schneiden mit der Haarschere zu lernen. Auch das Rasieren und das Arbeiten mit Haarmessern und Haarklingen ist Teil dieser Ausbildung. Gleiches gilt für das Haare färben. Hier lernst Du nicht nur wie man Haare färbt, sondern auch das korrekte Mischen der Chemikalien.

Im Alltag eher selten angewendet, erlernst Du trotzdem grundlegende Kosmetiktechniken, wie das Schminken, welche Du ebenfalls anwenden kannst. Zumeist wirst Du diese aber bei der Kundenberatung nutzen. Außerdem lernst Du während Deiner Friseur-Ausbildung Dich und Deine Termine zu organisieren und deren Dauer korrekt einzuschätzen. Deine Arbeitsmittel und -materialien lernst Du ebenfalls im praktischen Umgang kennen und Dir wird beigebracht diese zu pflegen und dafür zu sorgen, dass Du immer alle ausreichend zur Verfügung hast.

Im letzten Teil Deiner Ausbildung kannst Du Dich ebenfalls auf ein bestimmtes Thema, wie zum Beispiel Nagelmodellage oder Kosmetik spezialisieren und somit die Inhalte Deiner Ausbildung als Friseur individuell mitgestalten.

Im ersten Abschnitt der dualen Ausbildung - also dem ersten bis 18. Monat - lernen die Auszubildenden im praktischen Teil vor allem das Kundenmanagement und die klassischen Friseurdienstleistungen kennen. Dabei setzen sie das theoretische Wissen aus der Berufsschule direkt in die Praxis um. Außerdem erhalten sie bereits erste Einblicke in die Organisation des Betriebes. Der zweite Ausbildungsabschnitt dient dazu, die Kenntnisse und Abläufe aus dem ersten Ausbildungsjahr zu vertiefen und zu festigen. Außerdem erfährst du etwas über das Marketing - wie du den Friseursalon am besten nach außen präsentierst und besonders viele Kunden anlockst. Hinzu kommen die Inhalte der gewählten Spezialisierung, wie zum Beispiel die Nagelmodellage oder die Kosmetik.

Die Ausbildung zum Friseur dauert drei Jahre. Du kannst die Ausbildung aber auch verkürzen, z. B. bei sehr guten Leistungen. Auch eine Teilzeit-Ausbildung ist möglich. Hast du schon eine andere Ausbildung gemacht, kannst du die Friseur-Ausbildung auch in einer Abendschule machen - quasi als schulische Ausbildung.

Der Friseurberuf ist sehr vielseitig, deshalb lernen Auszubildende in der Berufsschule das grundlegende Know-how für die kreative Arbeit im Friseurhandwerk - von Haar- und Kopfhautpflege über Stilberatung bis hin zur betrieblichen Organisation.

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr richten sich die Inhalte zusätzlich zur Grundausbildung nach der gewählten Spezialisierung.

Folgende Lernfelder und Fächer werden im Berufschulunterricht abgeboten:

  1. Ausbildungsjahr
    • LF 1: In Ausbildung und Beruf orientieren
    • LF 2: Kunden empfangen und betreuen
    • LF 3: Haare und Kopfhaut pflegen
    • LF 4: Frisuren empfehlen
    • LF 5: Haare schneiden
    • Die Lernfelder werden zu drei Bündelungsfächer zusammengefasst:
      • Salon- und Kundenmanagment
      • Pflege und Gestaltung
      • Farb- und Formveränderung
      • Internationaler Austausch
  2. Ausbildungsjahr
    • LF 6: Frisuren erstellen
    • LF 7: Haare dauerhaft umformen
    • LF 8: Haare tönen
    • LF 9: Haare färben und blondieren
    • Wirtschaft- und Betriebslehre
    • Sport- und Gesundheitsförderung
    • Politik

Gehalt während und nach der Ausbildung

Dein Ausbildungsgehalt als Friseur unterscheidet sich je nach Standort und Ausbildungsbetrieb. Im ersten Jahr Deiner Ausbildung als Friseur liegt Deine Ausbildungsvergütung als Friseur zwischen 540 Euro und 625 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr Deiner Friseur-Ausbildung erhöht sich Dein Ausbildungsgehalt als Friseur und liegt zwischen 660 Euro und 732 Euro brutto im Monat. Im letzten Ausbildungsjahr Deiner Friseur-Ausbildung erhältst Du dann 760 Euro bis 837 Euro brutto Ausbildungsvergütung als Friseur im Monat. Wenn Dir dieses Lehrlingsgehalt als Friseur nicht zum Leben reichen sollte, kannst Du unter Umständen Berufsausbildungsbeihilfe beziehen. Die genauen Bedingungen für die Berufsausbildungsbeihilfe kannst Du bei der Bundesagentur für Arbeit erfragen.

Es ist wichtig, sich realistische Erwartungen an die Ausbildungsvergütung zu setzen. Im ersten Lehrjahr liegt das Gehalt bei etwa 210 bis 380 Euro, im zweiten Lehrjahr steigt es auf 250 bis 460 Euro und im letzten Jahr kannst du mit 340 bis 560 Euro rechnen. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung darfst du dich über ein Einstiegsgehalt von 1200 bis 1600 Euro brutto freuen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für dein Einkommen sind die Trinkgelder. Wenn du dein Bestes gibst und hervorragende Dienstleistungen anbietest, wirst du sicherlich zufriedene Kunden gewinnen, die bereit sind, dir ein Trinkgeld zu geben. So kannst du zusätzlich zu deinem Gehalt ein paar Euro verdienen und gleichzeitig deine eigene Stammkundschaft aufbauen!

Das Einstiegsgehalt für frisch ausgebildete Friseur/-innen in Deutschland liegt typischerweise zwischen 1.600 und 2.300 Euro brutto pro Monat. Diese Spanne kann je nach verschiedenen Einflussfaktoren variieren.

In Deutschland gibt es signifikante regionale Unterschiede beim Gehalt von Friseur/-innen. In Großstädten wie München oder Hamburg sind die Gehälter oft höher.

Die mittelfristigen Gehaltsaussichten für Friseur/-innen sind positiv. Nach einigen Jahren Berufserfahrung und gegebenenfalls zusätzlichen Qualifikationen können die Gehälter auf 2.400 bis 3.000 Euro brutto steigen.

Eine Besonderheit im Friseurberuf ist die Abhängigkeit von Trinkgeldern, die je nach Servicequalität und Kundenbindung schwanken können. Diese können den Verdienst erheblich aufbessern.

Insgesamt erhalten angehende Friseur/-innen eine realistische Vorstellung davon, was in ihrer Berufswahl auf sie zukommen kann, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch hinsichtlich der Karriereentwicklung.

Dein Gehalt kannst du im Laufe deiner Ausbildung und deines beruflichen Werdegangs auf verschiedene Arten steigern - denn es gibt gute Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten.

Ausbildungsvergütung im Überblick

Ausbildungsjahr Gehalt (Brutto pro Monat)
1. Lehrjahr 540 - 625 Euro
2. Lehrjahr 660 - 732 Euro
3. Lehrjahr 760 - 837 Euro

Prüfungen während und nach der Ausbildung

Aber egal ob Duale Friseur-Ausbildung oder Weiterbildung zum Friseur - beide Varianten verlangen nach einer schriftlichen Zwischenprüfung nach der Hälfte der Ausbildungszeit, in der Du Deine bisher erlangten theoretischen Kenntnisse unter Beweis stellst. Am Ende Deiner Friseur-Ausbildung folgt dann die Abschlussprüfung. Diese Prüfung ist eine Gesellenprüfung. Sie besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Den theoretischen Teil absolvierst Du zum einen mit einer schriftlichen Prüfung, zum anderen mündlich vor einem Auswahlgremium, das Dir allgemeine Fragen und Fragen aus einem Spezialbereich Deiner Ausbildung stellt, die Du beantworten musst. Es folgt eine praktische Prüfung, in der man Dir eine Aufgabe stellt und Du Deine handwerklichen Kenntnisse beweisen musst. Dazu musst Du oft ein paar Menschen finden, die sich als Modelle zur Verfügung stellen und an denen Du dann verschiedene Schnitt und Haarfärbetechniken unter Beweis stellst. Hast Du Deine Prüfung bestanden bist Du staatlich anerkannte Friseur/in.

In der Anfangsphase deiner Ausbildung wirst du nicht sofort an echten Kunden arbeiten. Ein grundlegendes Element deiner Tätigkeit ist das Trend-Bewusstsein. Du wirst lernen, die Kunden hinsichtlich ihrer Frisurenwünsche zu beraten und dabei ihr äußeres Erscheinungsbild sowie die aktuellen Modetrends zu berücksichtigen. Als Friseur solltest du ein kommunikativer und offener Mensch sein, der auf die individuellen Wünsche der Kunden eingeht. Hast du gemeinsam mit deinem Kunden die passende Frisur gefunden, steht der nächste Schritt an: die Wahl der geeigneten Schneidetechnik.

Du hast dich vielleicht schon einmal gefragt, wie bestimmte Prominente zu ihren markanten Frisuren gekommen sind? In deiner Ausbildungszeit wirst du dich intensiv mit Dauerwellen befassen und die chemischen Prozesse kennenlernen, die hinter diesen Styles stehen. Ein Höhepunkt deiner Ausbildung wird die kreative Gestaltung von Hochsteckfrisuren sein. An besonderen Tagen, wie z.B.

Mit dem Berufsabschluss können die Auszubildenden auch ihren allgemeinen Schulabschluss verbessern, z.B.

Im zweiten Ausbildungsjahr legst du den ersten Teil deiner Gesellenprüfung ab. Am Ende der Ausbildung wartet Teil 2 der Gesellenprüfung auf dich. Nach Bestehen bist du staatlich anerkannter Friseur bzw. Friseurin.

Karriere und Weiterbildung

Nach Deiner Friseur-Ausbildung ist noch lang nicht Schluss mit den Möglichkeiten dieses Berufsfeldes. Grundsätzlich kannst Du in einem Salon arbeiten oder Dich selbstständig machen als Friseur oder Friseurin, die unabhängig von einem festen Standort arbeitet. Aber schon wenn es darum geht, dass Du Deinen eigenen Salon eröffnen willst, brauchst Du eine Weiterbildung. Im Sinne das Handwerks bist Du jetzt, nach Deiner Friseur-Ausbildung, erst Geselle. Du kannst also eine Ausbildung zum Meister anschließen. Diese dauert, je nachdem, ob Du sie in Vollzeit oder Teilzeit machst, zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Du schließt diese dann mit einer Meisterprüfung ab. Der erfolgreiche Abschluss dieser Weiterbildung ermöglicht Dir dann einen ganz eigenen Friseur-Salon zu eröffnen und selbst Friseure einzustellen und auch auszubilden.

Du bist dir schon sicher, dass Friseur dein Traumberuf ist? Nach Abschluss deiner Ausbildung zur Friseurin hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Friseurmeister oder Fachwirt für Kosmetik und Wellness. Eine Aufstiegsfortbildung hilft dir dabei, Karriere zu machen und beruflich aufzusteigen. Möglich ist hier die Meisterweiterbildung zum Friseurmeister.

Nach erfolgreicher Gesellenprüfung können die Berufseinsteiger zusätzlich eine Meisterprüfung ablegen. Diese dauert dann nochmal zwischen drei Monaten und zwei Jahren - je nachdem, ob die Weiterbildung in Teilzeit neben der Arbeit oder in Vollzeit erfolgt.

Es gibt auch nach Deiner Friseur-Ausbildung viele Kurse und Weiterbildungen, in denen Du Dich spezialisieren kannst. Diese Weiterbildungen vergrößern Deinen beruflichen Spielraum und schalten Dir unter anderem auch den Weg zu Film, Fernsehen und Theater frei.

Spezialisierungen sind immer ratsam, nicht nur um Dein Repertoire zu erweitern, sondern auch, um Dich beruflich zu einem Top-Spezialisten zu machen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Weg über ein Studium. Die Anforderungen der Verbraucher haben sich auch im Bereich der Kosmetikprodukte bereits stark verändert. Verbraucher möchten wissen, welche Inhaltsstoffe in Shampoos und Kosmetika stecken und auf welche Weise sie produziert wurden. Immer mehr Friseure stellen sich auf eine neue Zielgruppe ein, die überwiegend Naturkosmetik benutzt und umweltbewusste Dienstleistungen auch bei ihrem Friseurbesuch erwarten.

Friseurinnen sind nicht nur in klassischen Friseursalons anzutreffen, sondern arbeiten auch oft in kosmetischen Abteilungen von Hotels oder bei Film- und Theaterproduktionen - es gibt also verschiedenste Einsatzorte und dementsprechend gute Aussichten, eine Stelle zu finden.

Du kannst dich also auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren und bereits während der Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben - so verbesserst du auch deine Berufschancen und dein Gehalt.

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