Frauke Ludowig und ihre Kopfbedeckungen: Mehr als nur ein Mode-Statement

Frauke Ludowig, die bekannte RTL-Moderatorin, steht immer wieder im Mittelpunkt von Diskussionen - insbesondere, wenn es um ihre Kopfbedeckungen geht. Ob es sich um eine modische Mütze, eine elegante Perücke oder gar um Spekulationen über Schönheits-Eingriffe handelt, die Öffentlichkeit ist stets interessiert.

Diskussionen um Frauke Ludowigs Kopfbedeckung

Kürzlich sorgte Frauke Ludowig mit der Wahl ihrer Kopfbedeckung für Diskussionen im Netz. Für ein Interview mit Uschi Glas reiste sie nach München und teilte ein Selfie auf Instagram. Ihre beige Strickmütze des Modelabels „Stella Sabatoni“ (ca. 50 Euro) fand jedoch nicht bei allen Fans Anklang.

Einige Nutzer witzelten, dass die Mütze wie ein Papierkorb oder Eimer aussehe, während andere vermuteten, dass es sich um eine Perücke handele. Frauke Ludowig stellte jedoch klar, dass es sich um einen Hut handelte. Trotz der unterschiedlichen Meinungen gab es auch viele begeisterte Kommentare, die die Mütze als „klasse“ und Frauke Ludowig als „süß“ bezeichneten.

Frauke Ludowig und Schönheitsbehandlungen

Es ist nicht das erste Mal, dass die Moderatorin im Netz für Diskussionen sorgt. Vor einigen Wochen unterzog sich Frauke Ludowig einer Schönheitsbehandlung und präsentierte das Ergebnis auf Instagram. Auch hier waren die Reaktionen gemischt. Frauke Ludowig steht offen zu dem Thema Schönheits-Eingriffe: "Ich arbeite in einer Branche, in der das gang und gäbe ist und wir leben in einer modernen Welt. Ich kenne das aus dem Freundeskreis, aus dem Kollegenkreis und ich würde nie jemanden verurteilen, der das tut. Wenn ich irgendwann in den Spiegel gucke und denke: 'Jetzt geht's nicht mehr', dann würde ich es wahrscheinlich machen", offenbart sie gegenüber "t-online.de".

Anfang des Jahres zeigte sie sich auf Instagram bei einem HydraFacial. Viele Promis schwören auf diese Beauty-Behandlung, die einen Anti-Aging-Effekt haben soll. Die Haut wird von abgestorbenen Zellen befreit, tiefenwirksam gereinigt und mit Feuchtigkeit versorgt. Das Ergebnis: Eine strahlende Haut!

Frauke Ludowig zeigt sich komplett ungeschminkt im Internet | taffxPromiboom | ProSieben

Der Einsatz von Perücken: Mehr als nur Eitelkeit

Mehr als 1,5 Millionen Frauen in Deutschland tragen eine Perücke. Die wenigsten aus Eitelkeit. Wie Djiela Wibben. Die Hamburgerin setzt auf die falschen Haare, um wieder sie selbst zu sein.

Vorsichtig setzt Wiebke Hemmecke ihrer Kundin die Perücke auf und wirft prüfend einen Blick in den Spiegel. "Der Haarton ist ein wenig zu hell? Was meinen Sie selbst?" Djiela Wibben stimmt der Perückenmacherin und Friseurin aus Hamburg zu. Die Suche nach einem Zweithaar, das der Originalfrisur am nächsten kommt, ist gar nicht so einfach. Einen Monat zuvor war Djiela Wibben zum ersten Mal in Wiebke Hemmeckes Studio.

Die 48-Jährige hatte beim Baden einen Knoten in der Brust ertastet. "Nicht einmal eine Woche später fand ich mich auf dem OP-Tisch wieder. Ich hatte kaum Zeit nachzudenken, schon war der bösartige Tumor entfernt", erzählt sie. Dennoch riet ihr der Arzt vorsorglich zur Nachbehandlung: Bestrahlung und Chemotherapie. Zu den Nebenwirkungen gehörte in diesem Fall auch Haarausfall. "Vor den Nebenwirkungen hatte ich etwas Angst. Aber ich willigte ein, um wieder gesund zu werden."

Die Operation ist inzwischen gut überstanden. In dem schön eingerichteten Laden von Wiebke Hemmecke probiert Djiela mit der Zweithaarspezialistin einige Musterperücken an, die beiden sind allein. Der Blick in den Spiegel ist schon komisch. Die Perückenmacherin weiß das. Mit Einfühlungsvermögen und Zeit hatte sie bereits im Erstgespräch wichtige Informationen herausgehört.

Den Perückenladen finden, der zu einem passt

Vor einer Chemotherapie bekommen Patienten vom Krankenhaus ein Rezept für eine Perücke, das sie bei ihrer Krankenkasse einreichen können. So bleibt Zeit, noch mit der eigenen Frisur zu einem Perückenmacher zu gehen, um eine möglichst identische Perücke zu finden.

"Zunächst folgte ich der Empfehlung des Krankenhauses. Der Laden sah zwar schön aus, aber gut aufgehoben fühlte ich mich nicht", erinnert sich Djiela. "Seite an Seite standen Kabinen mit Vorhängen, dahinter fanden die Beratungen statt. Mir war das zu unpersönlich. Also machte ich mich im Internet auf die Suche und stieß auf die Homepage von Wiebke Hemmecke, die mir sehr zusagte." Viele Perücken stehen zur Auswahl. "Wegen meiner Neurodermitis brauche ich eine Echthaarperücke, die ist verträglicher", so Djiela. Nach zwei Stunden hat sie sich für ein Modell entschieden. Dieses wird jetzt für sie bearbeitet und eingelagert. "Noch sind meine eigenen Haare ja in voller Pracht vorhanden. Mit dieser Vorbereitung kann ich dem Beginn der Chemotherapie gelassener entgegensehen", sagt Djiela.

Die Behandlung beginnt

Die ersten Infusionen machen Djiela zu schaffen. An manchen Tagen fühlt sie sich schlapp, an anderen geht es ihr besser. Nach zwei Wochen braucht sie sich nur an den Kopf zu fassen, schon hält sie büschelweise Haare in der Hand.

Weitere drei Tage später: Schneller als gedacht macht sich Djiela mit ihrer Mutter und einer Freundin auf den Weg zum Perückenstudio, um sich von ihren verbliebenen Haaren zu trennen. Vor dem Blick in den Spiegel fürchtet sie sich. "Keine Sorge! Sie haben eine schöne Kopfform", beruhigt Wiebke Hemmecke vor dem Haarschnitt. Dem kann Djiela nur zustimmen. Erstaunt stellt sie fest, dass sie sich auch ohne Haar immer noch wohlfühlt, "obwohl es plötzlich so kalt am Kopf ist". Aber nur kurz. Die Fachfrau schneidet nun den Haarrohling in die finale Form. Die Perücke passt und fühlt sich angenehm an. Das liegt an dem handgearbeiteten, weichen Netzteil. "Ich bekomme sie problemlos auf den Kopf, schiebe und zupfe noch etwas hin und her. Eine Art Haftgummi sorgt dafür, dass ich meinen Kopf sogar wild nach oben und unten schütteln könnte, ohne dass etwas verrutscht."

Trotz der strapaziösen Therapie resümiert die 48-Jährige zufrieden: "Wenn ich mein Zweithaar aufhabe, scheint kaum jemand etwas zu merken. Oben ohne gehe ich darum nur selten vor die Tür. Es sei denn, es stürmt und regnet - dann kommt eine Mütze zum Einsatz. Meine Therapie wird in einigen Wochen abgeschlossen sein.

Frauke Ludowigs Schönheitsgeheimnisse

Frauke Ludowig legt Wert auf Authentizität. Während sie in der Öffentlichkeit stets perfekt gestylt ist, zeigt sie sich auf Instagram oft ungeschminkt. Dank einer gesunden Ernährungsweise und viel Bewegung strahlt die Mutter von zwei Töchtern von innen heraus. Für "Gymondo" hat sie ihr eigenes Workout-Programm "Fit mit Frauke" entwickelt. Zweimal die Woche trainiert sie damit, wobei sie auf eine Mischung aus Cardio, Rückenstärkung und Krafttraining setzt. Zusätzlich unterzieht sie sich jeden Tag nach der Arbeit einem kleinen Workout, "nicht länger als 20 Minuten", erzählt sie "Bild". "Ich mache Kniebeugen, Liegestütze oder Bankdrücken. Alles mit Eigengewicht. Das kann ich praktisch überall machen." Frauke Ludowig legt zudem Wert auf eine ausgewogene Ernährung: "Durch meine Töchter bin ich auf Bowls gekommen.

Ludowigs Karriere im Überblick

Seit knapp zwei Jahrzehnten berichtet Frauke Ludowig über die in- und ausländische Promiwelt. Am heutigen Freitag wird die RTL-Moderatorin 50 Jahre alt.

Der Weg in den Boulevard wurde Frauke Ludowig nicht unbedingt vorgegeben. In ihrer Kindheit und Jugend half sie oft in der familieneigenen Fleischerei in Wunstorf in Niedersachsen mit. Nach dem Abitur machte Frauke Ludowig in ihrem Heimatort eine Ausbildung zur Bankkauffrau.

Irgendwann brachte eine Freundin sie mit zum Sender „radio ffn Hannover“. Dort baute die junge Frau erst einmal Plattenregale zusammen. Etwas später las sie zum ersten Mal die Nachrichten. Es folgten ein Volontariat und eine Stelle als Redakteurin.

1992 wechselte Ludowig als Reporterin zum RTL-Magazin „Explosiv“. Als ein paar Jahre später der Sendeplatz um 18.30 Uhr besetzt werden sollte, dachte sie sich zusammen mit dem jetzigen RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann das Magazin „Exclusiv“ aus. Auch wenn die Skepsis im Haus zunächst groß war. Über wen man denn da berichten solle, fragten die Kollegen.

Das Konzept aber ging auf: Seit bald 20 Jahren arbeitet Frauke Ludowig nun für die Sendung - als Moderatorin und Redaktionsleiterin. Neben „Exclusiv“ ist sie inzwischen auch für das Vox-Pendant „Prominent“ verantwortlich. Für ihr Magazin hat die Moderatorin auch die richtig Großen wie Madonna und Robbie Williams interviewt.

tags: #Frauke #Ludowig #Perücke #Informationen

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