Französischer Bob: Merkmale und Styling des Trend-Haarschnitts

Der Bob-Haarschnitt ist ein echter Klassiker und schafft es dabei, immer wieder aufs Neue zu überraschen und für Trends zu sorgen. Pflegeleicht, beliebt, stylish: Kaum ein Schnitt ist so wandelbar und steht so vielen unterschiedlichen Typen wie eine schöne Bob-Frisur. Französinnen haben es nicht nur fashiontechnisch drauf, sondern punkten auch in Sachen Haar-Styling. Der angesagte French Bob ist deshalb gefragter denn je.

Der French Bob ist eine Kurzhaarfrisur, die sich an den extrem kurzen Schnitten orientiert, die in den Roaring Twenties beliebt waren. Der authentische, französische Chic wird durch die natürliche Textur und das mühelose Styling erreicht - unbeschwerter geht es nicht.

Was ist ein French Bob?

Der charmante French Bob folgt einer simplen Formel, und zwar wird er nicht gerade geschnitten wie beim kurzen Blunt Bob, sondern eher mühelos und nicht ganz akkurat - frei nach dem Motto: umso unordentlicher und wilder gestylt, desto besser. Das sollte euch aber nicht Anreiz geben, euch die Haare selbst zu kürzen, sondern trotzdem einen Profi aufzusuchen, der euch eure Traum-Frisur zaubern kann.

Charakteristisch wird der French Bob ziemlich kurz getragen und die Spitzen enden zwischen dem Mund und dem Kinn - er kann natürlich auch länger getragen werden. Die nicht ganz akkurat geschnittenen Spitzen umspielen frech euer Gesicht und versprühen so wahren französischen Charme und Selbstbewusstsein.

Der "French Bob" ist kürzer als ein klassischer, kinnlanger Bob-Haarschnitt mit Stirnfransen. Der Schnitt endet zwischen Mund und Kinnhöhe und umspielt so sanft deine Wangenknochen. Die Haare am Hinterkopf dürfen bei diesem Kurzhaarschnitt gerne etwas kürzer geschnitten sein als vorne, sodass die gesamten Haare lässig in Wellen nach vorne abfallen.

Der French Bob ist eine kürzere Variante des Standard-Bobs, bei der das Haar bis knapp über das Kinn gestutzt wird und der charakteristische Pony knapp unter die Stirn fällt.

Merkmale des French Bob

Der French Bob, den viele liebevoll auch „Amélie Bob“ oder „Audrey Bob“ - nach Schauspielerin Audrey Tautou, die Amélie einst mimte - nennen, hat einige typische Merkmale. Die Trendfrisur ist eine besonders kurze Form des klassischen Bob, welche in der Regel auf der Höhe von Nase oder Mund endet. Hinzu kommt ein gerader, kurzer Pony - ganz im Stil der fabelhaften Amélie.

Dabei wirkt er nie zu streng, sondern lebt von einer gewissen Nonchalance: leicht gewellt, mit natürlicher Textur und bewusst unperfekten Kanten.

Im Herbst 2022 erhält der French Bob allerdings ein modernes Update, das weniger streng daherkommt: mit der Haarlänge darf je nach Gesichtsform und Haarstruktur gerne gespielt werden und auch die Stirnfransen fallen nun nicht mehr allzu gerade und kurz aus. Auch in Kombination mit dem angesagten Curtain Bangs sieht der French Bob absolut zauberhaft und zugleich modern aus.

Wem steht ein French Bob?

Der Vorteil ist, dass der French Bob durch die umspielenden Spitzen und Fransen jedem Typ steht. Man kann außerdem in den Längen variieren, sodass der French Bob jeder Gesichtsform perfekt angepasst werden kann. Falls ihr sowieso schon Bob-Trägerinnen seid, solltet ihr es einfach mal ausprobieren und euch von den Französinnen inspirieren lassen.

French Bob für ältere Frauen

Frauen über 50, die ohne großen Aufwand jünger wirken wollen, können mit einem French Bob für ältere Frauen nichts falsch machen. Vielleicht sind es die reifen Damen, die den French Bob tragen und den Reiz dieser Frisur ausmachen. Sie strahlen eine selbstbewusste Coolness und einen zeitlosen Stil aus - genau die Eigenschaften, die wir alle begehren.

Heben Sie sich von der Masse ab, indem Sie eine moderne Variante des zeitlosen French Bob tragen. Vermeiden Sie einen Pony, indem Sie Ihren Friseur bitten, das vordere Haar lang zu lassen und stattdessen hinten Lagen hinzuzufügen. Frauen über 50 können mit dem französischen, kantigen Bob glänzen.

So stylt man den French Bob

Steht der Haarschnitt, braucht es nur noch das richtige Styling. Für die richtige französische Nonchalance sollte der French Bob besonders unbemüht und leicht aussehen - große Styling-Sessions erübrigen sich also. Vielmehr sollte man sich an das Credo „I woke up like this“ halten und ihm einen Touch französischen Chic hinzufügen.

Dazu wickelt man einzelne Strähnen locker um einen großen Lockenstab und arbeitet sich so um den gesamten Kopf. Dabei muss man keinesfalls besonders akkurat vorgehen, sondern kann einzelne Strähnen auslassen oder auch die Richtung beim Eindrehen wechseln. Genau das macht die typische Leichtigkeit à la française aus. Im Anschluss mit etwas Haarspray fixieren und schon trägt man den perfekten French Bob.

Besonders authentisch ist der French Bob, wenn er nicht aalglatt und glänzend getragen wird, sondern wellig und mühelos im Undone-Look. Der Vorteil ist natürlich, dass ihr so ganz klar nicht viel Zeit in das Styling eurer Bob-Frisur stecken müsst, da sie auch am frühen Morgen nach dem Aufstehen eigentlich schon perfekt aussieht.

Falls ihr zu glatteren Haaren neigt, dann gibt es natürlich Styling-Tools- und Produkte, die euch einen fransigen Look bescheren. Am besten wählt ihr dafür ein Sea Salt Spray, was ihr direkt nach dem Waschen in euer Haar sprüht und leicht eingeknetet. Alternativ könnt ihr auch zu einem Lockenstab oder einem Glätteisen greifen, um messy Locken zu kreieren, die ihr nach dem Stylen leicht auskämmt und mit Haarspray fixiert.

Der "French Bob" braucht kein stundenlanges Styling und gehört damit zu den einfachsten Kurzhaarfrisuren. Sein "Undone Look" macht die Haarveränderung ja gerade zum Trend! Im Gegensatz zu einem gradlinigen Bobschnitt, bei dem jedes einzelne Haar auffällt, ist der French Bob mit Pony in der ungestylten Version und mit lockeren Stirnfransen perfekt. Dazu brauchst du den Trend-Schnitt nicht lange stylen, sondern lässt die Haare bei diesem Kurzhaarschnitt am besten an der Luft trocknen und knetest die Stirnfransen und Längen anschließend mit deinen Fingern in Form. Wenn nötig, hilft Sea Salt Spray dabei, das Haar und die Stirnfransen griffiger zu machen. Wenn du dein Haar föhnen möchtest, kannst du mit einem Diffusor-Aufsatz für noch mehr Volumen für den Trendhaarschnitt sorgen. Bei glattem Haar kannst du mit einem Lockenstab oder Glätteisen gerne noch ein paar Wellen oder Locken hinzufügen, um einen chicen Wuschelkopf zu kreieren. Außerdem kannst du die Stirnfransen mit einem Glätteisen einzeln in Form bringen.

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Styling-Varianten des French Bob

Der klassische French Bob wird von Französinnen mit einem Pony getragen, der die Wangenknochen wunderbar betont. Mit einem Pony bekommt euer Gesicht einen Rahmen und einen zusätzlichen Pariser-Look. Egal ob Stirnpony oder Curtain-Bangs - hier sind keine Grenzen gesetzt.

Unabhängig ob ihr einen Pony tragt oder nicht, könnt ihr zum French Bob prima einen Mittelscheitel wählen. So umschmeicheln einzelne Strähnchen euer Gesicht, was eurem Äußeren zusätzlich Kontur verleiht. Für einen Undone-Look könnt ihr mit einem Glätteisen oder einem Lockenstab zusätzlich die vorderen Strähnen eindrehen.

Falls ihr keine Mittelscheitel-Fans seid, keine Sorge! Ein Seitenscheitel passt ebenfalls perfekt zu einem French Bob, denn der Look wird automatisch wilder und voluminöser.

Prominente Inspirationen

Wegen dieser Trend-Frisur schneidet sich Sofia Richie Grainge die langen Haare ab. Auf Instagram teilte das Model erst vor kurzem ein Bild, auf dem keine Spur mehr von ihrer langen, blonden Mähne ist. Stattdessen zeigt sie sich im Urlaub in Südfrankreich mit einem superkurzen French Bob, der das Werk des Londoner Hairstylisten George Curran ist. Der Schnitt weist alle typischen Merkmale eines French Bob auf: eine Länge, die bis zum Ohrläppchen reicht, stumpfe Enden, ein Mittelscheitel und einen leicht lässigen „Undone“-Look.

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