Haarausfall bei Frauen: Ursachen und wirksame Tipps

Viele Frauen wünschen sich volles, glänzendes Haar, doch die Realität sieht oft anders aus. Studien zeigen, dass fast die Hälfte aller Frauen mindestens einmal im Leben unter Haarausfall leidet. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von Stress über Hormonumstellungen bis hin zu Krankheiten. Dieser Artikel widmet sich einem häufigen Grund für Haarverlust: dem Vitaminmangel und anderen Ursachen.

Ernährung und Haarausfall

Unsere Haare sind anspruchsvoll und benötigen eine Vielzahl von Vitaminen. Eine ausgewogene Ernährung ist daher entscheidend für eine gesunde Haarpracht. Wenn die Haare nicht bekommen, was sie brauchen, kann es zu Haarausfall kommen. Hier sind einige besonders wichtige Mineralien und Vitamine:

  • Eisen: Eisenmangel ist besonders bei Frauen verbreitet und kann eine Ursache für Haarausfall sein. Gute Eisenquellen sind Leber, Weizenkleie, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse.
  • Zink: Ein Zinkmangel kann ebenfalls Haarverlust begünstigen, da Zink für die Keratinbildung wichtig ist. Milchprodukte und Fleisch sind gute Zinkquellen, daher leiden Veganer und Vegetarier oft an Zinkmangel.
  • B-Vitamine: Biotin ist als Schönheitsvitamin bekannt und stärkt Haare und Nägel. Apfelsinen, Rindfleisch, Eier und Milch sind reich an Biotin.
  • Vitamin C: Vitamin C optimiert die Aufnahme anderer Vitamine und kurbelt die Durchblutung der Kopfhaut an.

Nahrungsergänzungsmittel als Unterstützung?

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, doch manchmal bleibt sie auf der Strecke. Nahrungsergänzungsmittel können in solchen Fällen eine positive Wirkung haben. Sie sollten jedoch keine vollwertige Ernährung ersetzen, sondern diese lediglich ergänzen. Achten Sie bei der Auswahl auf Produkte ohne chemische Zusatzstoffe und mit einer Zusammensetzung, die auf Haarausfall abgestimmt ist. Marken wie HairLust haben Ihren Fokus bei Nahrungsergänzungsmitteln auf den Haarausfall gelegt. In Hair Growth Formula Gummies sind beispielsweise genau die 14 Vitamine enthalten, die bei Haarausfall wichtig sind.

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Haarausfall bei Frauen: Häufigkeit, Arten, Ursachen

Selbstgemachtes Gel gegen Haarausfall

Einige Frauen berichten von positiven Erfahrungen mit selbstgemachten Gels. Vor einigen Jahren wurden meine Haare dünner. Ich war verzweifelt, als ich auf dem Scheitel die Kopfhaut sehen konnte. Der Hautarzt hat mir mit Lotionen und Pillen leider nicht helfen können, also fing ich an zu experimentieren und in alten Büchern zu forschen.

Ein Gel aus Bockshornsamenklee kann hier helfen. Die Zubereitung ist einfach:

  1. 2 EL Bockshornsamen (sehen aus wie kleine dreieckige Körnchen) mit kochendem Wasser übergießen.
  2. 2 Stunden stehen lassen, bis sich ein Gel gebildet hat.
  3. Das Gel zweimal täglich auf die Kopfhaut auftragen.

Nach etwa vier Wochen sollte sich ein Flaum auf der Kopfhaut bilden. Die Kur sollte etwa ein halbes Jahr lang durchgehalten werden.

Knoblauch als Geheimtipp

Ein weiterer Tipp gegen Haarausfall ist Knoblauch. Pürieren Sie Knoblauchzehen und vermischen Sie diese mit Olivenöl. Füllen Sie die Mischung in eine leere Shampooflasche und massieren Sie sie einmal pro Woche für etwa 5 Minuten in die Haare ein. Danach gut ausspülen und mit normalem Shampoo waschen. Viele Anwenderinnen berichten von einer positiven Wirkung. Wenn ihr wirklich den Haarausfall bekämpfen möchtet, dann ertragt auch den Knobligeruch!

Schütthaar für mehr Fülle

Schütthaar ist eine schonende Möglichkeit, um lichtes Haar und kahle Stellen zu verdichten und unsichtbar zu machen. Die Mikrofaser verbinden sich statisch mit den Haaren und verdichten sie. Das Puder besteht aus einer von Mediziner entwickelten Formel feiner Fasern aus natürlichen Stoffen wie Keratin und Silica, die sich um das Haar legen und es dadurch verdichten.

Das Puder wird täglich auf die lichte Stelle gestreut und vorsichtig über die oberen Haare gekämmt, damit es sich leichter verteilt und auch auf die Kopfhaut rieselt. Es gibt Streuhaar im Internet von verschiedenen Anbietern in verschiedenen Farbtönen von blond, grau, dunkelbraun, mittelbraun und schwarz und ist für Frauen wie auch für Männer geeignet.

Achtung: Schwitzt man stark oder kommt in den Regen, hinterlässt das Puder Spuren auf Stirn und Schläfen. Wenn man das aber weiß und beachtet, kann es das Endresultat nicht schmälern.

Eine Dose mit 23-28 Gramm kostet zwischen 15 und 28 Euro plus Porto und reicht für etwa 3 Monate.

Weitere Tipps und Hausmittel

  • Kopfmassage: Eine regelmäßige Kopfmassage kann die Durchblutung der Kopfhaut fördern und den Haarausfall stoppen.
  • Brennnesseltee: Massieren Sie Ihren Kopf nach jedem Waschen mit Brennnesseltee ein und trinken Sie viel davon.
  • Birkenöl: Bei gestresster Kopfhaut kann eine Behandlung mit Birkenöl helfen. Über Nacht einwirken lassen und anschließend mit Babyshampoo auswaschen.

Es gibt zahlreiche weitere Tipps und Hausmittel gegen Haarausfall. Wichtig ist, die Ursache des Haarausfalls zu finden und die Behandlung entsprechend anzupassen. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall sollte ein Arzt konsultiert werden.

Vitamine und Mineralien gegen Haarausfall
Vitamin/Mineral Wirkung Lebensmittelquellen
Eisen Fördert das Haarwachstum Leber, Weizenkleie, Hülsenfrüchte, Samen, Nüsse
Zink Wichtig für die Keratinbildung Milchprodukte, Fleisch
Biotin Stärkt Haare und Nägel Apfelsinen, Rindfleisch, Eier, Milch
Vitamin C Optimiert die Aufnahme anderer Vitamine, fördert die Durchblutung der Kopfhaut Obst, Gemüse

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