Ein guter Föhn sollte mehr können, als nur heiße Luft zu pusten. Er soll die Haare schnell trocknen, gut in der Hand liegen und beim Styling unterstützen - ohne Frizz, ohne Hitzestress. Wir haben aktuelle Haartrockner von Dyson, Babyliss, ghd & weiteren Marken getestet. Das Ergebnis: Auch günstige Modelle überraschen im Labor- und Alltagstest!
Viele schwingen nach dem Haarewaschen einen Föhn über ihren Schopf - manche täglich oder mehrmals pro Woche. Hauptsache, er trocknet - das ist der einzige Anspruch, den viele an ihren Föhn stellen. Dabei gibt es himmelweite Unterschiede, mit denen nicht nur der Look sondern auch die Haar-Gesundheit steht und fällt.
Im großen Test haben wir deshalb nicht nur die Technik, sondern auch die Alltagstauglichkeit genau unter die Lupe genommen. In unserem Test zeigen wir, wer wirklich überzeugt.
Ein Föhn muss mehr können, als heiße Luft pusten. Er soll die Haare schnell trocknen, gut in der Hand liegen und beim Styling unterstützen - ohne Frizz, ohne Hitzestress.
Was steckt im Karton? Wichtige Aufsätze wie Stylingdüse oder Diffusor sollten dabei sein - und zwar in guter Qualität. Sitzen die Aufsätze fest? Lassen sie sich leicht wechseln? Wie fühlt sich der Föhn im Alltag an? Liegt er gut in der Hand oder eher wie eine Hantel? Wir haben geprüft, wie schwer die Geräte sind und wie gut sie sich beim Stylen führen lassen. Gut in der Hand - oder gleich wieder weggelegt?
Ein guter Föhn sollte nicht nur heiß machen - sondern auch heiß bleiben. Im Test waren alle Geräte flott auf Betriebstemperatur und hielten diese konstant. Kein Hitzepingpong, kein Nachregeln.
Wer kennt sie nicht - diese fliegenden Härchen, die einfach nicht da bleiben wollen, wo sie sollen. Genau hier setzt die Ionen-Technologie an: Sie lädt das Haar elektrisch „richtig“ auf, verhindert statisches Aufplustern und sorgt für sichtbar glattere, glänzendere Strähnen. Besonders bei den teureren Geräten zeigt sich der Effekt deutlich - die Haare liegen ruhiger, sehen gepflegter aus und laden sich weniger auf.
Cool zum Schluss: Die Kaltstufe hilft, das Styling zu fixieren - im Test kühlten die meisten Föhne zuverlässig herunter. Auch mit an Bord: die Cool-Shot-Taste. Sie pustet kühle Luft auf das fertige Styling, um es zu fixieren - wie ein Föhn-eigener Haarsprayknopf. Meist lag die Temperatur bei angenehmen 21-23 °C.
Friseur-Tipp: „Kaltluft lohnt sich bei Stylings mit Rundbürste - sie sorgt für mehr Halt.
Nur trocknen? Kann jeder. Wer mehr aus seinem Föhn rausholen will, braucht Zubehör, das mehr kann: Frizz bändigen, Locken formen, Volumen pushen.
Fazit: Je mehr Aufsätze, desto mehr Möglichkeiten.
Wer morgens föhnt, will nicht erst die Bedienung studieren. Etwas anders gelöst ist es beim Dyson Supersonic Nural: Hier liegen die Tasten auf der Rückseite des Geräts.
Wer beim Styling gerne zwischen Glätten, Locken und Volumen hin- und herwechselt, möchte nicht jedes Mal eine Aufsatz-Wechselshow aufführen. Am schnellsten geht es beim Dyson, Philips Series 8000 und Beurer HC100: Magnet drauf, klick - sitzt.
Beim Föhnen gilt: Je leichter das Gerät, desto weniger Muskelkater im Unterarm. Anders der ghd Helios: Mit 353 Gramm bringt er ordentlich Gewicht auf die Waage. Wer ihn länger in der Hand hält, merkt es.
Ein guter Föhn sollte nicht nur heiß machen - sondern auch heiß bleiben. Im Test waren alle Geräte flott auf Betriebstemperatur und hielten diese konstant. Kein Hitzepingpong, kein Nachregeln.
Der Philips Series 8000 zeigt sich besonders feinfühlig: sieben Hitzestufen gibt es - von lauem Lüftchen bis Tropenhitze. Ideal für alle, die feines oder gefärbtes Haar nicht rösten wollen.
Im Test reichte das Spektrum vom gemächlichen Grundig HD 7081 mit 18 km/h (ideal für gemütliche Trockenrunden) bis zum Turbo-Bläser Shark SpeedStyle mit satten 41 km/h. Ein kräftiger Luftstrom ist wie ein guter Föhn im Badezimmer: Man merkt ihn erst, wenn er fehlt.
Oder wie Friseurmeister Antonio Weinitschke sagt: „Ein starker Luftstrom verteilt die Hitze gleichmäßiger.
Ein Föhn kann noch so stark pusten - wenn der Filter verstaubt, geht ihm die Puste aus. Damit das nicht passiert, braucht es eine einfache und regelmäßige Reinigung.
Ganz vorn mit dabei ist der Philips Series 8000 - das einzige Modell im Test mit automatischem Reinigungsmodus. Ein Knopfdruck genügt, und der Föhn pustet sich selbst frei. Kein Schrauben, kein Klopfen, kein Werkzeug.
Eher pflegefaul zeigten sich der Philips Series 5000 und der Shark SpeedStyle. Sie lassen Reinigung gar nicht erst zu. Ihre Filter sind fest verbaut - was hübsch aussieht, aber im Alltag schnell zu Leistungseinbußen führen kann.
Der Dyson Supersonic Nural, Beurer HC100 und Babyliss Air Power Pro setzen auf abnehmbare Filterkappen. Die lassen sich in wenigen Sekunden säubern - mit Wasser, Pinsel oder einem Ruck.
Unser Tipp: Finger weg von Geräten ohne Reinigungsmöglichkeit - besonders, wenn sie täglich im Einsatz sind.
Ein guter Föhn muss nicht nur heiß können - sondern auch hitzefest sein. Im Labor haben wir deshalb getestet, wie die Geräte reagieren, wenn es ihnen zu viel wird.
Föhnen kostet - nicht nur Zeit, sondern auch Strom. Wer täglich zur heißen Luft greift oder gern aufwendige Stylings zaubert, sollte auch die Stromrechnung im Blick behalten.
| Modell | Leistung | Besondere Merkmale | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Dyson Supersonic Nural | 1600 Watt | Intelligente Temperaturregelung, viele Aufsätze | 450 € |
| ghd Helios | 2200 Watt | Schnelle Trocknung, voluminöses Finish | 200 € |
| Grundig HD 7081 | 2000 Watt | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis | 50 € |
| Philips Series 8000 | 2200 Watt | Automatische Reinigungsfunktion | 120 € |
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