Einem festen Shampoo standen viele Anwender anfangs skeptisch gegenüber, da man zu sehr an flüssiges Shampoo aus der Plastikflasche gewöhnt war. Doch es ist Zeit für einen Selbstversuch. Hierbei ist es wichtig, das geeignete Testobjekt zu finden. In jungen Jahren spielte die Wahl des Shampoos keine große Rolle, man nahm einfach irgendeine Marke aus dem Regal und es funktionierte, da die Haare nicht besonders anspruchsvoll oder problematisch waren.
Die Zeit hinterlässt Spuren, und so bekommen die Haare die ersten grauen Strähnen und werden im Laufe der Jahre ganz grau. Zum Glück haben viele Menschen sehr dickes, dichtes Haar. Doch je grauer die Haare werden, desto widerspenstiger werden sie. Nun beginnt die Suche nach einem Shampoo, das die Haare etwas bändigen kann. Dabei orientiert man sich an den vielen Werbeaussagen auf den Shampoos im Regal.
Nachdem sieben oder acht verschiedene Shampoos ohne befriedigendes Ergebnis ausprobiert wurden, ist es ratsam, eine/n Friseur*in zu konsultieren. Diese/r empfiehlt dann ein Shampoo aus dem Sortiment, und es funktioniert. Die Haare sind viel leichter zu kämmen und fühlen sich besser an. Das Shampoo ist zwar nicht ganz billig, aber eine Flasche reicht bis zum nächsten Haarschnitt.
Die Plastikflaschen sind zwar sehr praktisch (Deckel auf, etwas Shampoo auf die Hand, Deckel zu, und die Haare können gewaschen werden), doch sie sind alles andere als nachhaltig.
Obwohl man in vielen Dingen eher bequem ist, kann man dem festen Shampoo eine Chance geben. Klar Seifen bietet Shampoos für fünf verschiedene Haartypen an. Für widerspenstiges Haar soll es die Variante „Kamille & Brennnessel“ sein. Der Duft soll blumig-zart sein. Der große Vorteil des festen Shampoos ist der Verzicht auf Plastik. Für die Aufbewahrung im heimischen Bad genügt eine Seifenschale oder eine Seifendose.
Klar Seifen beschreibt den Duft als blumig-zart. Der Duft ist sehr angenehm und sehr dezent. Eine blumige Duftwolke soll sich später nicht um die Haare legen.
Beim Haarewaschen braucht man viel Schaum. Die erste Herausforderung für das Shampoo. Ab unter die Dusche, Haare nass machen und das Shampoo zwischen den Händen verreiben. Das ging erstaunlich gut. In den Händen bildet sich schnell genügend Schaum. Mit dem Schaum wäscht man sich dann die Haare. Beim Waschen hat sich noch mehr Schaum gebildet. Viel Schaum und ein angenehmes Gefühl.
Wer sich schon einmal mit normaler Seife die Haare gewaschen hat, kennt das komische Gefühl in den Haaren. Mit dem festen Shampoo war das nicht so. Es fühlte sich nicht anders an als ein gutes flüssiges Shampoo. Nach dem Ausspülen fühlten sich die Haare weich und geschmeidig an. Das feste Shampoo konnte mit dem Shampoo vom Friseur mithalten, nur ohne Plastik.
Feste Haarshampoos sind aktuell im Trend, und die Auswahl ist in kürzester Zeit so groß geworden, dass man mühelos 35 Testkandidaten finden konnte. Vermehrt sind Verbraucher bereit, Anwendungskomfort und nur geringe Vorteile zugunsten ökologischen Konsums hinzunehmen und dafür sogar ein bisschen mehr zu bezahlen. Allerdings ist der Anteil milder formulierter Produkte im Vergleich zu konventionellen Shampoos deutlich höher. Wunder für das Finish der Haare sollte man bei Shampoo Bars nicht erwarten.
Die meisten Shampoos performen sehr ähnlich und neutral. Die Haare sind bestenfalls sauber, aber nicht wesentlich geschmeidig oder voluminös. Im Update 2023 beobachtet man einen Trend zu Produkten mit nur einem Tensid, insbesondere dem eher irritierenden Sodium Coco-Sulfate, was bedauerlich ist.
Bevor man sich mit festen Shampoos eindeckt, sollte man sich vor allem fragen, was man von der Haarwäsche erwartet und zu welchen Kompromissen man nicht bereit ist. Durch die wasserfreie Formulierung bedarf es keiner zusätzlichen Konservierungsstoffe. Erfreulich zu beobachten ist, dass die meisten (aber nicht alle) festen Shampoos auf mildere Tenside setzen als ihre flüssigen Pendants.
Der Kompromiss für diese nachhaltigere Darreichungsform ist ein Produkt ohne moderne Zusätze und Technologien. Durch die mehrmonatigen Tests haben wir zudem beobachtet, dass die chemisch dunkler gefärbten Haare unserer Testerin in diesem Zeitraum deutlich verblassten.
Ein festes Shampoo ist ein seifenfreies Waschstück - auch als Syndet bekannt. Es besteht aus Tensiden, wie sie auch in flüssigen Produkten angewendet werden und kann als Shampoo-Konzentrat verstanden werden. Bei Naturseifen, die oft in Manufakturen gefertigt werden, achtet man dabei auf eine Auswahl hochwertiger Pflanzenöle, von denen ein Teil nicht verseift wird (Rezeptur angepasst).
Industriell gefertigte Seifen bestehen oft aus Palmöl oder Glycerin, und es wird kein Überschuss einkalkuliert. Die Seifenmasse wird als Zutat verwendet, mit anderen Inhaltsstoffen gemischt und entsprechend »fertig« unter den Inhaltstoffen gelistet, z. B. Bei Naturkosmetik hingegen werden die Ausgangszutaten gelistet. Ob eine Seife aus Palmöl oder einem »besseren« Pflanzenöl besteht, ist unerheblich dafür, dass das Ergebnis der Verseifung ein überaus reizendes Tensid ist, das die Haut austrocknen und die Hautbarriere schwächen kann.
Ein Nachteil von Seife ist, dass sie Rückstände auf den Haaren hinterlassen kann, der sich mit jeder Wäsche akkumuliert. Insbesondere bei hartem Wasser ist das Risiko für die sogenannte Kalkseife erhöht. Unsere Autorin hat in Vergangenheit selbst Seife gesiedet und lange Zeit für Haut und Haar (inklusive saurer Rinse) verwendet. Die positiven Effekte beschränkten sich auf die Freude am Hobby, bunte Farben und schöne Gerüche.
Man spricht stets davon, Haare (und Nägel) seien totes Gewebe, darum ließe es sich nicht »gesund pflegen«. Einzig die Haarwurzeln sind an den Blutkreislauf angeschlossen und werden mit Nährstoffen versorgt, die einen gesunden Haarwachstum gewährleisten. Für gesundes Haar ist nicht Shampoo verantwortlich, sondern ein gesunder, genährter Körper.
Haarshampoo, flüssig oder fest, dient in erster Linie der Reinigung des Haares. Talg, Schmutz, Schweiß, Schüppchen und Styling-Rückstände sollen entfernt werden. Pflegestoffe in Shampoo kann man im Zweifelsfall als zweitrangig betrachten. Es lohnt sich nicht, Geld für diese oft werbeträchtigen Extras auszugeben, weil die meisten sowieso im Ausguss landen.
Enthaltene Öle und Fette, die auf dem Haar verbleiben, wirken konditionierend und sorgen für Geschmeidigkeit und Schutz, müssen aber nicht teuer sein. Eine Ausnahme sind Schuppen-Shampoos. Sie wirken, indem sie den Stoffwechsel von Mikroorganismen stören, insofern die Schuppen durch sie verursacht wurden. Um Schuppen vorzubeugen, empfiehlt es sich, doppelt auf ein mildes Waschtensid zu achten.
Nicht alle Öle schaffen es aufgrund ihrer Molekülgröße tatsächlich in das Haar einzuziehen, vom beliebten Kokosöl ist es jedoch bekannt. Die gute Nachricht im Fall der Shampoo Bars ist daher, dass das, was ihnen im Vergleich zu flüssigen Shampoos fehlt, eine Spülung sowieso viel besser hinbekommt.
Milde Tenside sind zwar erfreulich, ihre Waschleistung fällt aber geringer aus als die von aggressiveren. Sie sind nicht für alle Haartypen und Vorlieben geeignet. Gegen sehr fettiges Haar oder wenn man viele hartnäckige Styling-Produkte benutzt, kommen sie eventuell nicht an. Muss man zweimal schäumen, verflüchtigt sich sowohl der ökologische als auch hautfreundliche Vorteil, weil man mehr Wasser verbraucht und die Haare länger als nötig dem Schaum aussetzt.
Tendenziell nutzen Anwender mehr Produkt, als tatsächlich nötig wäre. Eine kleinere Menge flüssiges Shampoo mit etwas Wasser bereits in der Hand ordentlich aufzuschäumen, ist schon der halbe Weg zu gut verteiltem Shampoo. Auch die Häufigkeit des Haarewaschens kann man reduzieren. Nur ein oder zweimal pro Woche ist auch gesünder für Haar und Kopfhaut.
Der Wasserverbrauch ist der größte Umweltfaktor bei der Haarwäsche, und der ist bei festem Shampoo nicht geringer. Entsprechend ist auch die Ergiebigkeit von festem Shampoo relativ. Viele Hersteller sprechen von einem Äquivalent zu zwei Flaschen Shampoo (meist werden 30 bis 35 Gramm auf 200 Milliliter umgerechnet). Diesen Vorteil lassen sie sich aber auch äquivalent bezahlen: Die Produkte kosten ein Vielfaches eines flüssigen Produktes selber Marke.
Die Produktion fester Shampoos ist durchaus aufwändiger und teurer als die von flüssigen. Dass man Syndets aber schon seit Jahren für ein bis zwei Euro pro Stück kaufen kann, zeigt, dass man hier vor allem einen Trend mitfinanziert.
Tenside sind die waschaktiven Substanzen, die Haut und Haare reinigen, zugleich aber auch austrocknend und irritierend sein können. Je milder, umso besser - dennoch sollte man eine effektive Reinigung nicht hinten anstellen. Während man noch vor einigen Jahren eher Kombinationen aus SCS und einem der beiden anderen Tenside in den Regalen sah, geht der Trend derzeit bedauerlicherweise in die Richtung, SCS als alleinige waschaktive Substanz einzusetzen.
Ein »Coco« im Namen vermittelt eventuell einen natürlichen, gar sanften Touch. Dahinter verbirgt sich allerdings eines der aggressivsten Tenside, die man für die Reinigung verwenden kann. Vereizelt findet man sogar festes Shampoo auf Basis von SLS allein. Erfreulicherweise haben die beiden Hersteller in unserem Test, die exklusiv auf SLS setzten, ihre Produkte überarbeitet. Schließlich waren sie als festes Waschstück ein problematisches Konzentrat, das zu Juckreiz, Schuppen oder gar Schlimmerem führen kann.
Shampoo Bars mit milden Tensiden - allein oder in Kombination - sind deswegen in der Regel begrüßenswert. Sie dienen der Feinjustierung der Textur, können aber auch dem negativen Effekt reizender Tenside puffern. Ihr Nachteil ist eine geringere Waschleistung und was Kunden oft vermissen: ausgiebigen Schaum. Eine Kombination macht aber gerade bei fettiger Kopfhaut durchaus Sinn.
Obwohl die festen Haarwaschmittel nicht annährend mit der Vielfalt, Intensität und den lieblichen Kompositionen von flüssigen Shampoos mithalten können, verzichten nur wenige Hersteller auf Parfum und deklarationspflichtige Duftstoffe - meist sind beide enthalten. Insbesondere letztere können die Haut irritieren und, langfristig angewendet, sensibilisieren und Allergien auslösen. Problematisch ist das vor allem, wenn sie beispielsweise in Cremes auf der Haut verbleiben.
Die runden, getesteten Waschstücke von Saules Fabrica und Lush enthalten nicht nur viele unterschiedliche deklarationspflichtige Duftstoffe, sondern verwenden Lilial (Butylphenyl Methylpropional), vor dem universell gewarnt wird. In dem Shampoo Bar von Guhl ist das kationische Polymer Polyquartenium-7 enthalten, von dessen Einsatz wir bereits im Duschgel-Test abgeraten haben. Es lässt einen Film zurück, um Duft lange wahrnehmbar zu machen und statische Aufladung zu vermeiden.
Können Haarseifen und feste Shampoos im Vergleich mit Flüssigshampoos bestehen? Sind die festen wirklich besser für die Umwelt? Das klärt der Shampoo-Test der Stiftung Warentest. Von 18 Shampoos und Haarseifen im Test, darunter 7 Naturkosmetika, schneiden 14 gut ab, 3 sind befriedigend und eins gerade noch ausreichend. Große Unterschiede gibt es bei den Preisen: Pro Haarwäsche kosten die Produkte zwischen 1 und 38 Cent.
Um zu ergründen, wer in Sachen nachhaltige Produktion, Verpackung, Transport und Entsorgung die Nase vorn hat, haben wir Ökobilanzen erstellt. So verbrauchen feste Haarpflegeprodukte zwar bei Herstellung und Transport weniger Energie. Die größte Umweltbelastung entsteht jedoch bei der Haarwäsche selbst - unter anderem durch den Wasserverbrauch und die Erwärmung des Wassers.
Bezieht man diese Faktoren in den Vergleich mit ein, dann schrumpft der Unterschied zwischen festen und flüssigen Shampoos zusammen. Oder anders ausgedrückt: Wer weniger Wasser verbraucht, hilft der Umwelt. Die festen Shampoos benötigen erheblich weniger Verpackung als flüssige Varianten. Allerdings verspielt ein festes Shampoo im Test diesen Vorteil.
Shampoo gegen graue Haare sorgt dafür, dass graue Haare ganz natürlich zu ihrer Ursprungsfarbe zurückfinden. Die Farbpigmente sorgen dafür, dass erste unliebsame graue Härchen verschwinden und, dass Ihre Haare wieder strahlen. Diverse Tests im Internet bestätigen, dass mit einem Shampoo gegen graue Haare ohne Mikroplastik, Mineralölen oder Sulfaten auch empfindliches Haar in seinem hellsten Glanz erstrahlt.
| Produktmodell | Preis ca. | Reduziert graues Kopfhaar | Vorteile | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|
| 26240 von John Frieda | ca. 7 € | gut | Veganes Produkt | Gleich lieferbar |
| Control GX mit Kokosöl & Aloe Vera von Just For Men | ca. 17 € | besonders gut | Zuverlässige Reduzierung von grauem Haar | Gleich lieferbar |
| Anti-Grau-Effekt von Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG | ca. 35 € | besonders gut | Silikonfrei | Gleich lieferbar |
| Tuning-Shampoo 5505 von Alpecin | ca. 29 € | besonders gut | Unkompliziert in der Anwendung | Gleich lieferbar |
| Re-Pigmentierungs-Creme von Re-Nature | ca. 56 € | sehr gut | Zuverlässige Reduzierung von grauem Haar | Gleich lieferbar |
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