Die Chinesische Hanfpalme, botanisch »Trachycarpus fortunei«, ist eine beeindruckende und winterharte Pflanze, die jedes Zuhause in eine exotische Oase verwandelt. Sie wird sowohl im Freien als auch in Innenräumen gerne als Zierpflanze kultiviert, besonders in Süd- und Mitteleuropa. Diese Beliebtheit gründet sich vor allem auf ihrer Robustheit und ihrer bemerkenswerten Toleranz gegenüber niedrigen Temperaturen, was sie zu einer winterharten Palmenart macht und sie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt standhalten lässt.
Die Hanfpalme besticht durch ihren schlanken, aufrechten Wuchs und die großen, dekorativen Blattwedel, die eine schirmförmige Krone bilden. Sie ist pflegeleicht, widerstandsfähig und verträgt Temperaturen bis zu -17°C. Unter idealen Wachstumsbedingungen erreicht sie in der freien Natur eine Höhe von über 10 Metern, als Kübelpflanze zwischen 2 und 4 Metern.
Die Chinesische Hanfpalme ist eine ausgezeichnete Wahl für alle Palmenliebhaber und Neulinge, die eine pflegeleichte und gleichzeitig exotische Pflanze mit viel Charme für Innen- oder Außenbereich suchen.
Die Trachycarpus, zu deutsch Hanfpalmen, sind eine im asiatischen Raum heimische Gattung von winterharten Fächerpalmen. Sie sind kleine bis mittelgroße Palmen, wachsen solitär und besitzen einen kahlen Stamm. Es gibt insgesamt zehn Arten der Gattung der Hanfpalmen (bot. Trachycarpus). Der Gattungsname ist von den altgriechischen Begriffen trachus für rau und karpos für Frucht abgeleitet. Er bezieht sich auf die unregelmäßig geformten Früchte. Der Ursprung des deutschen Namens geht auf die festen Fasern der Blätter zurück.
Das Verbreitungsgebiet von Trachycarpus erstreckt sich vom Himalaya hinunter über Nord-Thailand bis nach Vietnam und China. Die Chinesische Hanfpalme (bot. Trachycarpus fortunei) ist eine der kältehärtesten Palmen und ist auf den britischen Inseln winterhart. In den milderen Gegenden der Schweiz gilt diese einst ausgesetzte Zierpflanze als invasive Art. Sie bedroht einheimische Gehölze und Bäume. In Mitteleuropa kommt die Art Chinesische Hanfpalme als Zierpflanze vor. In ihrer Heimat dienen die Stämme von Trachycarpus zum Herstellen robuster Pfosten.
Trachycarpus-Arten sind robust und pflegeleicht, ein nährstoffreicher Boden ist vorteilhaft. Sie bevorzugen einen gleichmäßig feuchten Wurzelballen. Im Winter brauchen die Palmen weniger Wasser, dabei darf die Erde nicht komplett austrocknen. Bei Nährstoffmangel bilden die Pflanzen gelbe, vertrocknete Blätter. Im Wachstumszeitraum von März bis September, empfiehlt es sich, diese Palmen für optimalen Wuchs eine monatlich zu düngen. Die Pflanze verträgt das Abschneiden von gelben Blattspitzen oder ganzen vertrockneten Wedeln.
Trachycarpus-Arten stehen am liebsten ganzjährig hell. Sie bevorzugen keinen direkten Sonnenschein. In den Monaten Mai bis September fühlen sie sich als Kübelpflanze in unseren Breiten im Freien wohl, beispielsweise auf einer Terrasse.
Trachycarpus vertragen, für Palmen überraschend, leichten Frost. Bevor die Fröste zunehmen, bevorzugen sie einen Standortwechsel in ein nicht zu warmes, kältegeschütztes Winterquartier.
Junge Exemplare:
Ausgepflanzte Hanfpalmen:
Nur durch das Verpflanzen kann sich die Gartenpalme im Kübel gut entwickeln. Grundsätzlich wachsen Trachycarpus langsam, sodass ein Umtopfen erst nach ein paar Jahren notwendig ist.
Wann umtopfen?
Ideal ist es, wenn Sie die Hanfpalme nach dem Überwintern im Frühling umtopfen. Mit zunehmendem Lichtangebot und Wärme toleriert die Pflanze das Umtopfen besser und bildet rasch neue Wurzeln. Ein Verpflanzen im Herbst ist nicht ratsam.
Trachycarpus benötigen für eine gute Entwicklung und Zuwuchs regelmäßige Düngergaben. Ideal für die Düngung der Hanfpalmen ist ein spezieller Grünpflanzen- und Palmendünger, der wichtige Wuchs- und Vitalstoffe enthält. Geben Sie 14-tägig von Mai bis September den Flüssigdünger zum Gießwasser und düngen Sie die Chinesische Hanfpalme damit. Im Winter ist keine Düngung notwendig.
Hanfpalmen sind robust und unanfällig gegen Krankheiten oder Schädlinge. Folgende Schädlinge können auftreten:
Was tun?
Die Chinesische Hanfpalme ist eine vielseitige Pflanze, die nicht nur als Zierpflanze dient. In ihrer Heimat werden die Stämme zum Herstellen robuster Pfosten verwendet. Die Fasern der Blätter können zu Seilen, Bürsten oder Matten verarbeitet werden.
Carnaubawachs ist ein besonders hochwertiges Wachs, das unter anderem zur Pflege und zum Schutz von Holz eingesetzt wird. Es wird aus den Ausscheidungen der Blätter der Carnaubapalme Copernicia prunifera gewonnen, die in Brasilien beheimatet ist. Der brasilianische Bundesstaat Piauí ist der Hauptproduzent von Carnauba, das nicht nur für Wachse und Polituren in der Möbelpflege und Möbelrestauration, sondern auch in der Kosmetik- und Lebensmittelproduktion sowie in der Pharmazie verwendet wird.
Die Carnaubapalme kennt man auch unter den Namen Caranday-Palme oder Wachspalme. Die fast ausschließlich in Brasilien vorkommende Carnaubapalme ist eine Fächerpalme, die bis zu 15 Meter hoch wird. Der Stamm ist gerade und zylinderförmig. Der tropische Baum wirft seine welk gewordenen Blätter von unten her ab. Die abgefallenen Palmenblätter hinterlassen im Stamm spiralförmige Zwischenräume. Die jungen Blätter der Palme sind auf beiden Blattseiten mit zahlreichen Wachsschuppen bedeckt, die von den Blättern selbst ausgeschieden werden. Damit schützen sich die Blätter eigentlich vor der übermäßigen Verdunstung im tropischen Klima. Eine ausgewachsene Carnaubapalme hat etwa 35 Blätter. Davon können pro Saison über zwei bis drei Ernten verteilt maximal 20 Blätter geerntet werden. Die Ernte von mehr Blättern würden die Bäume nicht verkraften.
In der Trockenzeit können pro Palme höchstens sechs bis acht Blätter abgeschnitten werden, weil der Baum sonst Schaden nimmt. Die Ernte kann nur zwei-, allerhöchsten dreimal im Jahr erfolgen. Zwischen jeder Ernte müssen wenigstens 80 Tage liegen. Die Palmblätter werden nach ihrer Ernte auf Matten zum Trocknen ausgelegt. Dadurch lockern sich die kleinen Wachsschuppen. Das Carnaubawachs wird anschließend geschmolzen, um es von Verunreinigungen zu befreien.
Ein zweiter Weg der Wachsgewinnung ist, die jungen Blätter und Triebe der Palme auszukochen und das Wachs im Anschluss abzuschöpfen. Von einem Blatt werden etwa fünf bis acht Gramm Carnauba gewonnen. Pro Jahr liefert ein Baum etwa 120 bis 160 Gramm Carnaubawachs.
Neben dem Carnaubawachs finden auch die Blätter und das Holz der Palme weitere Verwendung. Die Blattfasern, die Bagana oder Palha genannt werden, verarbeiten die Einheimischen zu Geweben, Matten und Hüten. Die Blätter werden außerdem zum Decken von Dächern genutzt.
Carnaubawachs ist ein vielseitig einsetzbares Produkt. Es wird nicht nur in der Möbelpflege und Restauration verwendet, sondern auch in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sowie in der Pharmazie.
Das recht harte, gelbliche bis grüne Carnaubawachs besitzt unter allen natürlichen Wachsen den höchsten Schmelzpunkt von 80 bis 88 Grad Celsius. Wird es mit weicheren Wachsen gemischt, erhöht es wiederum deren Schmelzpunkt. Carnauba beinhaltet gesättigte höhere Fettsäuren, Cerotinsäure, Carnaubasäure und Cerotinsäuremyricylester.
Das Antikwachs des Herstellers Borma ist mit hochwertigem Bienenwachs angereichert und daher für Holzmöbel aller Art bestens geeignet. Wenn Sie lange Freude an Ihren antiken und modernen Möbeln aus Holz haben möchten, können wir dieses Produkt von Borma empfehlen.
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