Mit dem Series 9 Pro+ (9515s) liefert Braun einen technisch aufwendig ausgestatteten Premium-Rasierer. Ob Sie mit der Rasurleistung des Braun Series 9 Pro+ (9515s) zufrieden sein werden, ist gesichtsabhängig.
Im CHIP-Test erzielt der Braun Series 9 Pro+ insgesamt gute Noten beim Rasieren, doch in der Praxis zeigte sich ein geteiltes Bild. Zwei unserer Tester waren mit der Rasurleistung sehr zufrieden - die anderen mussten sich mit ziepender Folie, ungleichmäßigen Koteletten und Reststoppeln trotz mehrfachen Drüberrasierens abfinden.
Während Oberlippe und Wangen gut abrasiert werden, haben besonders Kinn, Hals und Kotelettenübergänge mit ziehenden Bewegungen und ungenauen Ergebnissen zu kämpfen. Das ist besonders dann störend, wenn es um saubere Kanten oder Übergänge in empfindlichen Zonen geht. Die Folie neigt bei längeren Stoppeln zum Ziepen, gerade im Drei-Tage-Bart-Test lassen sich nicht alle Härchen zuverlässig erfassen. Zudem wirkt der Scherkopf leicht überbeweglich und kippt stellenweise ruckartig.
In Sachen Ausstattung fährt Braun groß auf: Eine aktive Reinigungsstation mit Ladefunktion gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein stabiles Hartschalen-Reiseetui. Hinzu kommen starke Vibrationen und ein deutlich hörbares Betriebsgeräusch. Die Reinigung gelingt unkompliziert und ohne Auffälligkeiten. Dafür punktet der Braun Series 9 Pro+ bei der Ausstattung: Die aktive Reinigungsstation funktioniert zuverlässig, und das hochwertige - wenn auch recht große - Reiseetui schützt das Gerät beim Transport.
Auch Nassrasur, Schaumanwendung und der Einsatz unter der Dusche sind problemlos möglich. Weniger praxisnah wirkt die Vielzahl an Lademöglichkeiten: Gerät, Etui und Reinigungsstation bieten jeweils eigene Ladeanschlüsse.
Mit einem Gesamtgewicht von rund 200 Gramm inklusive Abdeckung bringt der Series 9 Pro+ ordentlich Masse auf die Waage. Die tägliche Bedienung ist eher was für große Hände, da das ganze Gerät ziemlich groß und klobig ist. Hinzu kommt eine deutlich spürbare Vibration, die von einigen Testern vor allem in der Nähe des Ohrs als störend empfunden wird. Mit Abdeckung wiegt das Gerät rund 200 Gramm und wirkt insgesamt recht klobig - vor allem für kleinere Hände.
Die gemessene Lautstärke liegt mit 30,6 Sone unter Last am oberen Ende des Spektrums - in ruhigen Badezimmern fällt das deutlich auf.
Die Akkulaufzeit liegt bei 49 Minuten - für ein Gerät dieser Preisklasse ist das allenfalls durchschnittlich. Die Akkulaufzeit fällt mit maximal 48 Minuten eher kurz aus. Die Ladezeit von rund 66 Minuten bewegt sich im typischen Bereich. Die Ladezeit von rund 66 Minuten liegt im üblichen Bereich. Ein Netzbetrieb ist nicht möglich, was heutzutage bei der großen Breite an Elektrorasierern normal ist, aber bei leerem Akku dennoch zum Showstopper werden kann.
Die Reinigung gelingt dagegen problemlos: Sowohl manuell unter fließendem Wasser als auch mithilfe der Reinigungsstation lässt sich der Rasierer hygienisch säubern.
Elektrische Rasur leicht gemacht: Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten.
Aus unserem Rasierer-Test zeigen wir Ihnen zuerst die Empfehlungen in einer Übersicht. Wir erklären unser Testverfahren und danach stellen wir kurz vor, worauf es bei Elektrorasierern ankommt.
Der Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) ist ein rundum toller Elektrorasierer. Der Rotationsscherkopf arbeitet fast flüsterleise und trotzdem sauber. Einen Drei-Tage-Bart säbelt der Rasierer gut ab und die meisten Partien werden bei unseren vier Testern auch im Alltag zufriedenstellend glatt - vereinzelt gibt es Probleme im Oberlippen- und Kinnbereich, wo dieser Rasierertyp oft Schwierigkeiten hat. Uns gefallen auch die lange Laufzeit von fast 90 Minuten (Herstellerangabe: 60 Minuten) und die halbautomatische Reinigungsstation.
Diese ist zwar keine richtige Ladestation, aber der große Reinigungsmittelbottich ist leicht auszuwischen und nachzufüllen. Der Rasierer bietet außerdem eine schön detaillierte Anzeige mit prozentualem Ladestand.
Bei der Rasur hat der Philips Series 5000 (S5898/35) seine typischen Rotationsrasierer-Probleme: Oberlippen und Kinnpartien sind schwierig, dafür rasiert er andere Teile gut. Insgesamt fällt die Rasur gut aus. Darüber hinaus arbeitet das Gerät schön leise. Seine Reinigung ist ziemlich einfach, und allgemein gefällt uns die Bedienung gut. Die Laufzeit ist exzellent: Philips gibt 60 Minuten an, wir haben mehrfach über zwei Stunden gemessen. Geladen wird er über USB.
Weiterhin kann man sich besondere Aufsätze hinzukaufen, etwa einen Bürstenkopf oder einen Bartstyler. Die Anleitung hat aber Frustfaktor: Diese umfasst sehr viele verschiedene Modellvarianten, so dass man die Information für das eigene Gerät erst einmal herauspicken muss.
Der Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) ist ein richtig starker Folienrasierer. Zwar wird er beim Scheren etwas warm, aber bei drei von vier Testern holte er sich eine Bestnote - und beim vierten immerhin noch ein "gut". Der Rasierer arbeitet schnell und leise, benötigt aber ein bisschen mehr Reinigungsaufwand. Immerhin liegt Öl für eine intensive manuelle Wartung bei, das ist selten. Zur Sonderausstattung zählt das Hartschalen-Reiseetui. Dafür fehlt leider eine Reinigungsstation. Und der Ladevorgang funktioniert ausschließlich übers lose Kabel.
Die Akkulaufzeit fällt mit 80 Minuten ziemlich lang aus, die Ladezeit mit 56 Minuten gehört zu den kürzesten im Test. Der Verpackung liegt ein dickes Sammelsurium an Anleitungen in sehr vielen Sprachen bei, das erzeugt unnötig viel Papiermüll. Der Rasierer ist, insbesondere angesichts der fehlenden Station, sehr teuer.
Der Remington F8 Ultimate (Xf8705) ist kein schlechter Rasierer, aber auch nicht wirklich gut. Seine Rasur ist unterm Strich zufriedenstellend, allerdings dauert es bis dahin bei einigen Testern eine lange Zeit und viele Durchgänge. Das hat teilweise zu Hautirritationen und leichten Schnitten geführt. Weiterhin haben einige Tester am Hals kaum eine gute Rasur hinbekommen und Koteletten sind auf Ohrhöhe wegen des breiten Gehäusekopfs ein Hindernis.
Der Rasierer summt in einer angenehmen Lautstärke und zeichnet sich durch eine lange Laufzeit von rund 80 Minuten aus. Allerdings benötigt der Aufladevorgang über 100 Minuten. Das ist sehr langsam. Der F8 Ultimate kommt mit einem Reisebeutel und einer sehr kompakt faltbaren Ladeschale. Die ist leider etwas wackelig und zum Laden notwendig - der Rasierer selbst hat keinen Kabelanschluss. Er wiegt knapp über 200 Gramm und gehört damit zu den schwereren Modellen. Immerhin ist er auch ziemlich günstig.
Hier haben die Hersteller deutlich nachgebessert, aber auch günstige Modelle können gute Ergebnisse erreichen. Teure Rasierer rasieren besser - Punkt. Hier kommt es aber auch darauf an, ob der Rasierer zu Ihren Gesichtskonturen passt. Noch vor ein paar Jahren waren viele Rasierer nicht unbedingt wasserdicht. Nicht alle Rasierer ließen sich unter fließendem Wasser reinigen, sondern mussten ausgeschüttelt und trocken leergepinselt werden. Und auch die Nassrasur in Verbindung mit Rasierschaum war nur selten möglich.
Diese Unterschiede gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Die meisten aktuellen Elektrorasierer bringen heute bereits alle grundlegenden Funktionen mit - etwa Trocken- und Nassrasur, flexible Scherköpfe und eine solide Akkulaufzeit. Daher fließen diese Standardmerkmale in unserem Rasierer-Test nicht mehr gesondert in die Bewertung ein. Premium-Rasierer ab etwa 150 Euro bieten darüber hinaus zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie eine automatische Reinigungsstation, spezielle Modi für empfindliche Haut oder präzise Akkuanzeigen mit Prozentanzeige.
Auch in Sachen Bedienkomfort haben hochwertige Modelle oft die Nase vorn: Ihre Scherköpfe passen sich besonders flexibel den Gesichtskonturen an.
Das Rasieren mit Klinge oder anderen scharfen Gegenständen ist eine Jahrtausende alte Praxis. Wie archäologische Funde zeigen, geht die gezielte Haarentfernung bis in prähistorische Zeit zurück. Die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer kam verständlicherweise erst mit der Elektrifizierung auf. Die ersten Rasierapparate mit Elektromotor wurden in den 1930er Jahren angeboten.
Am grundlegenden Prinzip hat sich seither wenig geändert: Automatisch oszillierende oder rotierende Klingen schneiden die Körperhaare schnell und effektiv. Um Verletzungen zu verhindern, befindet sich der Scherblock bzw. die Rotationsklingen hinter einer perforierten Scherfolie oder einem Gitter, welche die Haare durchlassen, gleichzeitig aber die Haut schonen. In fast 90 Jahren hat sich der Elektrorasierer technologisch enorm weiterentwickelt und optimiert, sodass die Trockenrasur heute in puncto Gründlichkeit fast mit der Nassrasur mithalten kann.
Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden. Folienrasierer verwenden für die Haarentfernung eine oder mehrere perforierte Scherfolien, in deren Löchern die Barthaare eingefangen und von vibrierenden Schermessern abgeschnitten werden. Mit der starren Form des Scherkopfes eignen sich Folienrasierer sehr gut für die präzise Bearbeitung kleiner Flächen und von diffizilen Konturen.
Rotationsrasierer arbeiten großflächiger. Die Rotationsköpfe sitzen in einem Dreieck angeordnet flexibel im Scherkopf und passen sich so den Gesichtskonturen an. Vor allem über unebene Kinn- und Unterkieferbereiche bewegt sich der Rotationsrasierer passgenau und rasiert Flächen deutlich schneller. Die Präzision des Folienrasierers fehlt jedoch und schwierige Stellen lassen sich nur ungenau bearbeiten. Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.
Alle Rasierer der preislichen Mittelklasse erreichen mindestens ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis.
Die Unterschiede beim Schersystem haben Auswirkungen auf die Geschwindigkeit und Gründlichkeit der Rasur, sowie die Art der Anwendungsbereiche, für die der Rasierer speziell geeignet ist. Wie im vorherigen Abschnitt erklärt, können Sie mit dem Rotationsrasierer schnell große Flächen von Haaren befreien. Folienrasierer wiederum eignen sich besser für Details und schwierige Stellen. Eine sanfte Rasur ohne Hautirritationen kann mit beiden Systemen gelingen. Doch es gibt weitere Variationen.
Bei Rotationsrasierern sind in der Regel drei Scherköpfe im Dreieck angeordnet, sie können sich jedoch in der Art und Geschwindigkeit der Rotation unterscheiden. Bei Folienrasierern finden Sie Scherköpfe mit fünf, vier, drei oder zwei Scherfolien. Einzelne Modelle haben stattdessen wiederum eine einzelne vibrierende Scherklinge. Im Normalfall gelingt mit mehr Klingen eine schnellere und gründlichere Rasur, doch die üppig ausgestatteten Geräte sind teuer im Kauf und in der Wartung.
Für die angenehme und gründliche Rasur muss sich der Rasierer den Gesichtskonturen anpassen. Die Flexibilität des Scherkopfs entscheidet darüber, wie anschmiegsam er ist. Rotationsrasierer eignen sich mit ihren beweglichen Scherköpfen besonders für Wangen. Doch mit dem flexiblen Scherkopf eines Folienrasierers gelangen Sie besser in kleine Flächen wie unter der Nase.
Einige günstigere Folienrasierer aus dem Test haben jedoch eine starre Scherfläche, wobei sich der gesamte Kopf je nach Modell auf bis zu zwei Achsen neigen kann. Das muss nicht schlecht sein, denn die Unbeweglichkeit gibt mehr Kontrolle für Feinarbeiten. Die beste Lösung hängt von Ihrer eigenen Gesichtsform und Ihren Vorlieben bei der Handhabung des Rasierers ab - generell gilt jedoch: Je mehr Teile beweglich sind, desto besser die Rasur.
Für unsere Bestenliste haben wir die Gewichtungen der Wertungskategorien ausführlich diskutiert. Das größte Hin und Her gab es bei der Akkumessung. In unserem Test rasierte kein Modell weniger als 40 Minuten am Stück. Da eine wiederholte Glattrasur je nach Kollegen fünf bis zehn Minuten in Anspruch nahm, läuft man insbesondere dank rechtzeitiger Akkuwarnungen kaum Gefahr, mitten in der Rasur pausieren zu müssen.
Nur in seltenen Fällen lädt ein Elektrorasierer erst nach deutlich über 100 Minuten wieder vollständig auf. Alle Akkus im Rasierer-Test waren vom Typ Li-Ion. Sofern Sie also Ihren Rasierer nicht gerade dafür benutzen, Ihr Gesichtshaar stundenlang mit den beiliegenden Trimmern täglich minuziös durchzustufen und in Form zu bringen, sollten Sie sich keine Gedanken über die Akkulaufzeit machen - selbst auf Reisen nicht. Jedoch können die Akkus mit verstreichenden Jahren an Kapazität verlieren. Entsprechend hierfür fließt unsere Akkubewertung nur zu einem geringen Teil in die Endwertung ein.
Wenn Sie den Elektrorasierer unter der Dusche oder sogar mit Schaum zur Nassrasur benutzen, sollte das Gerät natürlich wasserdicht sein. Viele Hersteller geben an, dass ihre Rasierer für Nassrasur geeignet sind, nicht alle Modelle tragen jedoch eine offizielle IP-Zertifizierung. Die IP-Klasse „IPX7“ steht hierbei für den Schutz bei vorübergehendem Untertauchen in bis zu ein Meter Wassertiefe - also genug für Dusche oder Badewanne. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie auf eine solche Kennzeichnung achten, bei Markenprodukten sollte aber auch die Angabe „wasserfest“ im Normalfall ausreichen. Bei schlecht verarbeiteten Billiggeräten ist das jedoch nicht immer der Fall.
Nehmen Sie den Elektrorasierer mit auf Reisen, sollte sich das Akku-Gerät natürlich beim Transport in der Tasche nicht selbstständig einschalten. Wird das Gerät mit einem Hardcase zur Aufbewahrung geliefert, sollte es zu keinen unbeabsichtigten Aktivitäten kommen. Eine Schutzklappe, die den Ein- und Aus-Schalter bedeckt, erfüllt die gleiche Funktion. Besser ist es natürlich, wenn Sie am Gerät selbst eine Tastensperre aktivieren können, so dass es gar nicht erst auf Fehlbedienungen reagiert.
Das beiliegende Zubehör bei Elektrorasierern stammt in der Regel aus einem von drei Bereichen: Ein längenverstellbarer Aufsatz kann den Rasierer zum Barttrimmer machen. Einen echten Barttrimmer ersetzt dieser in der Regel nicht, ist aber mitunter hilfreich beim Styling. Verbreitet ist auch diverses Pflegezubehör, zumindest eine kleine Reinigungsbürste, teilweise aber auch Reinigungsmittel und Öl. Bei einigen hochpreisigen Geräten gibt es sogar eine Reinigungsstation dazu, in die der Rasierer gesteckt werden kann.
Die letzte Kategorie umfasst die Aufbewahrung und den Transport: Ein softes Etui ist Standard, mitunter bekommen Sie aber auch ein stabiles Hardcase. Liegt eine Schutzklappe bei, kann diese auf den Scherkopf gesteckt werden, um Schäden oder Verschmutzung zu verhindern.
Zuletzt sollten Sie auch noch darauf achten, wie teuer und gut erhältlich Ersatzteile für das Rasierer-Modell sind. Die Klingen im Folien- oder Rotationsscherkopf sind Verschleißteile. Zwar halten sie für gewöhnlich eineinhalb oder zwei Jahre, dann sollten sie aber ausgetauscht werden. Und je teurer der Rasierer selbst ist, desto hochpreisiger sind meist auch die Ersatzteile. Ein Ersatzscherkopf kann 20 Euro aber auch bis zu 100 Euro kosten.
Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer. Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist. Die Rasierklingen haben mehr Abstand zur Haut. Darum zeigen sich schnell wieder Haarstoppeln, wenn die Haut anfangs glatt ist.
Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen. Zudem kann die Klinge auf nackter Haut zu kleineren und größeren Verletzungen führen und die Haut somit irritieren. Die perfekte Nassrasur erfordert daher Übung, gerade wenn Sie mit Unebenheiten der Haut zu kämpfen haben. Die ideale Methode der Rasur gibt es nicht.
Ist der Elektrorasierer wasserdicht, erlaubt er die Nassrasur. Die Nassrasur mit dem Elektrorasierer klingt nach einem tollen Kompromiss, tatsächlich steigert das aber nur den Komfort. Die Rasur mit Schaum oder unter der Dusche ist zwar hautschonender und wird oft als angenehmer empfunden, fällt jedoch...
In der Test-Ausgabe 10/2021 kürt Stiftung Warentest den neuen Braun Series 9 Pro mit der Note 1,6 zum Testsieger. Der umfangreiche Praxis- und Labortest beweist, dass der Series 9 Pro im Vergleich am besten rasiert und über die längste Akkudauer verfügt. Zudem überzeugen die Rasierer Series 5 (1,7) sowie Series 7 (1,9) mit guten Ergebnissen.
Nach vier Jahren hat das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest wieder Elektrorasierer mit Probanden getestet sowie erstmals auch im Labor Dauertests durchgeführt. Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens zeigt die Premiummarke auch bei der Weiterentwicklung des Series 9, dass der Grundsatz »Gutes Design ist intuitiv, nützlich und langlebig« damals wie heute Bestand hat. Im Test heben die Probanden vor allem die Schnelligkeit sowie die Gründlichkeit und angenehme Sanftheit der Rasur hervor - besonders bei einem 5-Tage-Bart.
Zudem fällt im Test-Bericht auf, dass »die vibrierenden Scherelemente des Braun Series 9 Pro Konturen exakt schneiden und auch enge Hautpartien erreichen«.
Das zweitbeste Gesamturteil von Stiftung Warentest mit der Note 1,7 bestätigt das Versprechen des Series 5 einer einfachen und präzisen Rasur. Er ist das leichteste Gerät im Test, sieht laut Ansicht der Probanden am besten aus, liegt besonders angenehm in der Hand und rutscht nicht während der Rasur. Sein ergonomisches Design bietet mehr Kontrolle bei der Rasur, was zu einer sehr guten Bewertung in der Kategorie Handhabung (Note 1,5) führt.
Der Braun Series 7 beweist mit einer Gesamtnote von 1,9 sein Können. Erstmals ergänzt Stiftung Warentest den Test um die Kategorie Haltbarkeit. Zentrale Frage hierbei ist, nach welcher Dauer die Scherköpfe so abgenutzt sind, dass ein Wechsel erforderlich ist. Der Test zeigt: Die Braun Rasierer übererfüllen den selbst gesteckten Anspruch einer Haltbarkeit der Scherköpfe von 18 Monaten. Der Series 9 Pro und der Series 5 schneiden hier mit der Note 1,5 und der Series 7 mit 1,6 ab.
Ein relevanter Aspekt im Test ist außerdem, ob die Akkus der Rasierer ausgewechselt werden können. Braun erhebt für sich den Anspruch, besonders langlebige Produkte herzustellen.
Der Braun Series 7 70-S7200CC ist ein elektrischer Nass- und Trockenrasierer mit einer speziellen 360-Grad-Anpassung. Sein 360 Grad Flex-Kopf ist in alle Richtungen beweglich und sorgt damit für maximalen Hautkontakt - selbst an schwierigen Stellen. Das ermöglicht eine gründliche und schonende Rasur, die zudem von der AutoSense-Technologie unterstützt wird. Der Rasierer analysiert Bartdichte und -Wuchs und passt die Motorleistung entsprechend an, um mehr Haare bei jedem Zug zu entfernen.
Natürlich ist der Braun Series 7 70-S7200CC als 100% wasserdichter Rasierer für die Wet&Dry-Anwendung geeignet, kann also für die Trockenrasur als auch für die Nassrasur unter der Dusche verwendet werden. Mit seinem gummierten Handgriff liegt der elektrische Braun-Rasierer gut in der Hand. Auch eine Schnellladefunktion wurde integriert: Fünf Minuten genügen für eine Rasur, ist der Lithium-Ionen-Akku voll reicht die Ladung für bis zu drei Wochen Rasur.
Praktisch ist die 4-in-1 Reinigungsstation: Sie wählt automatisch die passende Intensität, reinigt den Rasierer hygienisch, ölt und pflegt die Scherteile und lädt das Gerät gleichzeitig auf. Der elektrische Nass- und Trockenrasierer Braun Series 7 richtet sich nach Deinen Anforderungen. Mit dem EasyClick-System ist der Rasierer mit weiteren Aufsätzen umrüstbar.
| Modell | Typ | Akkulaufzeit (Minuten) | Ladezeit (Minuten) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Braun Series 9 Pro+ (9515s) | Folienrasierer | 49 | 66 | Aktive Reinigungsstation, Reiseetui |
| Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) | Rotationsrasierer | 90 | k.A. | Halbautomatische Reinigungsstation, Prozentuale Ladestandsanzeige |
| Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) | Folienrasierer | 80 | 56 | Hartschalen-Reiseetui, Öl für manuelle Wartung |
| Remington F8 Ultimate (Xf8705) | Folienrasierer | 80 | 100+ | Reisebeutel, Kompakt faltbare Ladeschale |
tags: #euronics #braun #rasierer #test
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