Damenrasierer: So oft sollten Sie die Klingen wechseln

Bei der Enthaarung von Beinen, Bikinizone und Achseln entscheiden sich viele Frauen für Damenrasierer. Sie zählen zu den beliebtesten Tools, da sie einen schnellen und schmerzfreien Weg der Haarentfernung ermöglichen. Zudem sind insbesondere an intimen Stellen die Alternativen Epilieren oder Brazilian Waxing häufig mit Ziepen verbunden und dauern auch etwas länger. Selbst ein IPL-Gerät ist nicht für jeden Hauttyp geeignet. Sicherer, schneller und einfacher ist und bleibt also der Griff zum herkömmlichen Body-Trimmer. Doch Rasierer ist nicht gleich Rasierer, schließlich haben Frauen unterschiedliche Ansprüche.

In jüngster Zeit ist sogar ein regelrechter Hype um Damenrasierer ausgebrochen. Man denke nur an die hippe schwedische Marke Estrid, die mit ihrem veganen Rasierer Frauen auf der ganzen Welt begeisterte.

Hier stellen wir unsere persönlichen Favoriten des Jahres vor. Wir haben dabei sowohl elektrische Rasierer als auch normale analoge Ladyshaver in unserem Damenrasierer-Vergleich berücksichtigt.Welcher ist der beste Rasierer für Frauen? Das sind unsere Favoriten unter den Damenrasierern

Die besten Damenrasierer im Überblick

Hier ist eine Übersicht der Top-Damenrasierer, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:

  • Elektrorasierer Lady Shaver von Philips: Käufer*innen-Liebling auf Amazon, trocken und nass verwendbar, ergonomisches Design, kabellos und aufladbar.
  • Rasierhobel von Wldoho: Ergonomischer Griff aus gehärtetem Edelharz, Zero Waste, langlebig dank hochwertiger Materialien.
  • Gillette Venus Swirl Rasierer: MoistureGlide-Serum für perfekte Gleitfähigkeit, Anti-Rutsch-Griff, FlexiBall-Technologie.
  • Intimrasierer von Braun: Kompaktes Format, wasserdichter Nass-Trocken-Rasierer, inklusive Timmer-Aufsatz für den Bikini-Bereich.

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Wie oft sollte man die Rasierklinge wechseln?

Wer die Klinge des Handrasierers nicht oft genug austauscht, riskiert Rasurbrand und Verletzungen. Fährt man sich über die Haut und merkt, dass man nur mit Druck Haare entfernen kann, ist es höchste Zeit, die Klinge zu wechseln. In der Regel sollten die Schneiden nach 14 Rasuren erneuert werden.

Die genaue Häufigkeit hängt von deinem Haarwuchs, der Anzahl der Klingen und dem Rasierverhalten ab. Dr. Neuser gibt eine Orientierung: “Bei Gillette Venus empfehlen wir aus Sicherheits- und Hygienegründen den Klingenwechsel nach der zehnten Anwendung oder sobald die Klinge nicht mehr einwandfrei über die Haut gleitet.”

Das bedeutet:

  • Tägliche Rasur: Du solltest deine Klinge etwa alle zehn Tage wechseln (da sie nach ca. zehn Anwendungen stumpf wird).
  • Rasur jeden zweiten Tag: Dann reicht ein Wechsel etwa alle 20 Tage oder einmal im Monat.
  • Rasur einmal pro Woche: In diesem Fall kannst du die Klinge etwa alle zehn Wochen tauschen.

Woran merkt man, dass man die Rasierklinge wechseln muss?

“Zu den Anzeichen, dass die Rasierklinge stumpf ist und gewechselt werden muss, gehören das Ziehen an den Haaren, die verminderte Gleitfähigkeit und gereizte Haut nach dem Rasieren.” Auch wenn du beim Rasieren Druck ausüben musst oder die Haut brennt, ist das ein klares Zeichen, die Rasierklinge zu wechseln.

Was passiert, wenn man die Rasierklinge nicht wechselt?

“Wird eine Rasierklinge nicht regelmäßig gewechselt, kann das verschiedene unangenehme Folgen haben: von Hautirritationen und ziependem, unangenehmen Rasieren über ein unsauberes Ergebnis und mehr Schnitte bis hin zur vermehrten Ansammlung von Bakterien”, erklärt Dr. Neuser. Alte Klingen können also nicht nur das Ergebnis verschlechtern, sondern auch Infektionen und eingewachsene Haare begünstigen.

Tipps für längere Haltbarkeit von Rasierklingen

  • Haut vorbereiten: Gut befeuchtete Haut macht die Haare weicher und leichter zu rasieren - das verringert die Reibung, schont die Klinge und sorgt für ein angenehmeres Rasurgefühl.
  • Nach jedem Zug ausspülen: Rasiergel- und Haarreste gründlich abspülen, damit die Klinge sauber bleibt.
  • Rasierer reinigen und trocknen: Nach der Rasur den Rasierer vollständig säubern und trocken lagern. So vermeidest du Bakterienansammlungen und Rostbildung.

Weitere Tipps für eine schonende Rasur

Neben dem regelmäßigen Klingenwechsel gibt es noch weitere Faktoren, die eine schonende Rasur beeinflussen:

  • Trockenrasur oder Nassrasur: Die Nassrasur wird häufig als schonender für die Haut betrachtet, da sie im Vergleich zur Trockenrasur das Risiko von Hautreizungen verringert. Das Wasser und der Rasierschaum dienen als eine Art Schutzschicht zwischen der Haut und dem Rasierer, was zu weniger Reibung führt und somit auch das Auftreten von Rasurbrand und Rötungen nach der Rasur reduziert.
  • Rasiergel oder -schaum verwenden: Unbedingt ein Rasiergel oder einen -schaum verwenden, das bzw. der die Haut schützt und die Gleitfähigkeit der Klinge verbessert.
  • Peeling vor der Rasur: Ein sanftes Peeling vor der Rasur kann helfen, eingewachsenen Haaren vorzubeugen.
  • Pflege nach der Rasur: Nach der Rasur solltest du die Haut intensiv pflegen und ihr gegebenenfalls Pausen gönnen. Setzen Sie auf Produkte, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und eine beruhigende Wirkung haben.

Die richtige Technik für verschiedene Körperbereiche

Die Rasurtechnik kann je nach Körperbereich variieren:

  • Intimbereich richtig rasieren: “Vor der Rasur sollten Haut und Haare mit warmem Wasser befeuchtet werden, denn das macht die Haare weicher und hilft, Hautreizungen zu reduzieren”, erklärt Dr. Frauke Neuser, die die wissenschaftliche Kommunikation bei Gillette Venus leitet. Wer unter empfindlicher Haut oder eingewachsenen Haaren leidet, sollte einen speziellen Rasierer verwenden.
  • Beine richtig rasieren: Da die Haut nicht so schnell gereizt wird, kann auch gegen die Wuchsrichtung rasiert werden. “Im Allgemeinen liefert eine Rasur gegen die Wuchsrichtung die gründlichsten Ergebnisse”, bestätigt die Expertin.
  • Achseln richtig rasieren: Nutze hier unbedingt ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel und rasiere in mehrere Richtungen, um alle Härchen zu erwischen. Auch nach der Rasur gilt: sanft abtrocknen und mit einer beruhigenden Pflege versorgen.
  • Gesichtsrasur: Auch hier solltest du die Haut mit warmem Wasser vorbereiten, ein mildes Gel nutzen und vorsichtig vorgehen. Nutze eine frische, scharfe Klinge, um Mikroverletzungen zu vermeiden.

Welche Arten von Damenrasierern gibt es?

Soll es ein elektrischer Damenrasierer, ein Handrasierer mit austauschbaren Klingen oder ein Reisemodell sein? Der richtige Rasierer sorgt im Nu für glatte Haut.

Variante 1: Elektrische Damenrasierer

Welcher Damenrasierer eignet sich bei empfindlicher Haut? Wir empfehlen ein elektrisches Modell. Das Rasieren ist damit besonders schonend und es kommt zu weniger Hautirritationen als bei der Nassrasur mit dem Handrasierer. Elektrische Rasierer werden mit verschiedenen Aufsätzen geliefert, die eine präzise Rasur ermöglichen. Ein integriertes LED-Licht hilft zu erkennen, wo noch nachrasiert werden muss. Manche Modelle für das Gesicht verfügen über eine 3-in-1-Funktion: Rasierer, Trimmer und Gesichtsreinigungsbürste. Es gibt solche, die mit Kabel betrieben werden, und solche ohne. Die kabellosen Geräte laufen entweder mit Batterie oder lassen sich per USB-Kabel aufladen.

Vor- und Nachteile: Die Anschaffungskosten für die elektrischen Damenrasierer sind am Anfang höher. Der Vorteil ist jedoch, dass die Klingen nicht oft nachgekauft werden müssen. Zwar muss man öfters über die behaarten Stellen fahren, um sie seidenglatt zu bekommen. Dafür entstehen bei der Rasur mit dem elektrischen Gerät weniger Pickel und Rötungen als bei dem Gebrauch eines Handrasierers.

Variante 2: Handrasierer

Analoge Rasierer sind die simpelste Variante, ungeliebte Körperbehaarung zu entfernen. Seit Jahrzehnten enthaaren sich Frauen mit diesen portablen Geräten.

Vor- und Nachteile: Die Kosten für den Rasierer selbst sind niedriger als für elektrische Modelle. Dennoch muss man relativ häufig neue Klingen kaufen, die verhältnismäßig teuer sind. Ein Vorteil ist, dass die Nassrasur mit einem Handrasierer schneller erledigt ist als die Rasur mit der Elektro-Variante. Ein bis zwei Mal über die Beine, die Achselhöhlen und die Bikini-Zone geglitten und schon ist die Haut glatt. Leider kann diese Art der Rasur aber schnell zu Hautrötungen und Pusteln führen.

Variante 3: Reiserasierer

Unterwegs braucht man eine platzsparende Variante des Lady Shavers. Reiserasierer sind praktisch, da sie leicht und handlich sind.

Vor- und Nachteile: Dass die kleinen Handrasierer leicht sind, ist ihr größter Vorteil. Nicht ganz so ideal: Nach dem Gebrauch wirft man die Kunststoff-Rasierer einfach weg. Das ist praktisch, aber schlecht für die Umwelt. Zudem schneidet man sich mit vielen Reiserasierern schnell in die Haut. Wenn möglich, macht es Sinn, einen gewöhnlichen Handrasierer mit auf Reisen zu nehmen. Viel schwerer sind diese nämlich nicht. Für den Notfall sind aber die Reisemodelle die Rettung.

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