Dichte, lange Wimpern sind der Traum vieler Frauen. Wer nicht von Natur aus damit gesegnet ist, kann mit Mascara und der richtigen Technik nachhelfen. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Auftragen von Wimperntusche achten sollten, um einen atemberaubenden Augenaufschlag zu erzielen.
Mascara und Wimperntusche sind Synonyme und bezeichnen dasselbe Kosmetikprodukt. Das Wort Mascara stammt vom mittellateinischen Wort "masce", das ursprünglich für Maske steht.
Eine Mascara bezeichnet ein Kosmetikprodukt, mithilfe dessen die Wimpern voluminöser und länger wirken. Dafür werden sie mit einer abwaschbaren Farbe getuscht.
Es gibt unzählige Mascaras in verschiedenen Preisklassen. Welche Wimperntusche die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Verbraucher sollten sich fragen, welche Bedürfnisse die Wimperntusche erfüllen sollte.
Einige Modelle sorgen für besonders lange Wimpern, andere wiederum legen ihren Fokus auf die Dichtheit der Härchen. Überlegen Sie sich zudem, welche Farbe für Sie ideal ist. Die klassische Mascara ist schwarz, allerdings gibt es auch verschiedene Brauntöne sowie bunte Farben. Ob Sie sich ein wasserfestes oder abwaschbares Produkt wünschen, ist ebenfalls abhängig von der persönlichen Vorliebe.
Testen Sie, wie unterschiedliche Wimperntuschen an Ihren Augen aussehen. Der Preis sagt nicht zwingend etwas über die Qualität der Wimperntusche aus. Teure Produkte sind nicht unbedingt besser als günstige, was auch Stiftung Warentest 2021 bestätigte.
Wer sich mehr Schwung für seine Wimpern wünscht, sollte vor dem Auftragen der Wimperntusche die Wimpernzange zum Einsatz bringen.
Für einen extra Volumeneffekt gibt es sogenannte Wimpern Primer oder Base. Diese sehen aus, wie eine weiße Mascara. Sie wird vor der eigentlichen Wimperntusche aufgetragen, um den Wimpern noch mehr Volumen und Länge zu verleihen und die Wimpern bereits schön zu trennen.
Anschließend ist die Farbe dran: Achten Sie darauf, dass nicht zu viel Produkt an der Bürste hängt. Setzen Sie das Mascara-Bürstchen dann waagerecht am Ansatz der Wimpern an und bewegen es in Zick-Zack-Bewegungen seitlich hin und her, bis Sie in der Mitte der Wimpern angekommen sind. Ab dann ändern Sie Ihre Bewegung und tuschen gerade bis zur Wimpernspitze weiter. Die Bewegung am Wimpernansatz sorgt für extra Volumen. Zum Schluss ist es hilfreich, die Wimpern mit einem sauberen Bürstchen noch einmal schön zu trennen.
Damit die Wimpern später nicht klumpig und krümelig aussehen, sollten Sie von zu vielen Schichten Wimperntusche absehen. Ein bis dreimal können Sie - je nach Vorliebe - über die Wimpern tuschen. Dies hängt sowohl von Ihren Wimpern als auch vom verwendeten Mascara ab. Alternativ können Sie auch nur nochmal über die Wimpernspitzen tuschen, um mehr Länge zu erreichen.
Trennen Sie die unteren, feinen Wimpern am besten zuerst mit einem sauberen, aussortierten Bürstchen. Anschließend hilft es auch hier, die Wimpern zuerst mit einem weißen Wimpernbooster zu tuschen. Das definiert sie bereits. Nun die Farbe ebenfalls in dezenten Seitwärtsbewegungen auftragen. Bei den unteren Wimpern ist es umso wichtiger, nicht zu viel Produkt aufzutragen! Tuschen Sie lieber zweimal eine dünne Schicht.
Mascara auftragen will gelernt sein. Dabei sind viele Tipps und Angewohnheiten im Umlauf, die mehr schaden als helfen. Wir verraten, welche Fehler Sie beim Auftragen von Mascara unbedingt vermeiden sollten.
Sehr weit verbreitet: das Pumpen mit dem Mascarabürstchen. Wer Farbe nachladen möchte, sollte den Applikator nur einmal wieder in die Mascaraflasche stecken und drehen - niemals aber pumpen! So gelangt nämlich Sauerstoff in die Flüssigkeit, sodass diese schneller austrocknet.
Ob unzählige Schichten oder kein Abstreichen - zu viel der Farbe sorgt für klumpige „Spinnenbeine“. Streichen Sie das Bürstchen vor dem Auftragen immer ein paar Mal am Rand der Wimperntusche ab. Auch zu viele Schichten beim Auftragen sollten Sie vermeiden.
Tipp: Waschen Sie ein altes Bürstchen aus und verwenden Sie dieses, um nach dem Tuschen die Wimpern schön zu trennen.
Eine Mascara hat genau wie Lebensmittel ein Haltbarkeitsdatum. Mit der Zeit gelangen Bakterien in die Flasche, außerdem trocknet die Wimperntusche nach einigen Monaten aus. Nach spätestens einem halben Jahr sollten Sie deshalb ein neues Produkt kaufen.
Wer sich schminkt, sollte eine sinnvolle Reihenfolge beachten. Die Wimpern zu früh zu tuschen, kann kontraproduktiv sein. Zum Beispiel sollte zuerst Make-up, Puder und Lidschatten aufgetragen werden. Ansonsten kann es dazu führen, dass Produkt auf die bereits getuschten Wimpern krümelt.
Merke: Mascara sollte immer nach Lidschatten, Eyeliner und anderem Augen-Make-Up aufgetragen werden, und die richtige Anwendung entscheidet darüber, ob dein Make-Up einen "Wow"-Effekt mit sich bringt, oder ein dezentes, natürliches Finish.
Befolgen Sie diesen Step-by-Step Leitfaden, der garantiert für einen perfekten Augenaufschlag sorgt:
Mit diesen Tipps und Tricks steht Ihrem perfekten Augenaufschlag nichts mehr im Wege! Viel Spaß beim Wimpernklimpern!
tags: #erst #wimperntusche #oder #wimpernzange #reihenfolge
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.