Lang anhaltend glatte Haut: So einfach geht Epilieren

Behaarte Beine sind genauso schön wie glatte - und niemand sollte sich dafür rechtfertigen müssen, Haut mit Haaren zu zeigen. Die Vorstellung, dass Frauen immer haarlos sein müssen, ist längst überholt. Falls du dich trotzdem dafür entscheidest, Körperhaare zu entfernen, ist ein Epilierer eine effektive Option. Aber: Dabei kann einiges schiefgehen. Damit dir das nicht passiert, zeigen wir dir hier, wie du das Epilieren sanfter gestaltest, deine Haut länger glatt bleibt und wie du eingewachsenen Härchen vorbeugst.

Epilieren kann schmerzhaft sein - muss es aber nicht! Mit diesen Tipps und Tools wird’s sanfter. Plus: Die besten Epilierer im Vergleich.

Die Aussicht auf seidig-glatte Haut für vier Wochen ist traumhaft. Das Epilieren kann die Methode sein, die dir diesen Wunsch erfüllt. Aber wie funktioniert das Epilieren und worauf sollte man besonders achten?

MEIN ERSTES MAL EPILIEREN | schmerzfreie Tipps und Tricks für Anfänger

Was ist Epilieren?

Bei der Epilation werden die Körperhaare mitsamt der Haarwurzeln entfernt. Im Vergleich dazu wird bei der Rasur nur der sichtbare Teil der Haare über der Haut entfernt. Dadurch entstehen rasend schnell wieder Stoppel. Da das Haar beim Epilieren aber mit der Wurzel gezupft wird, kannst du dich lange an glatter Haut erfreuen.

Das Epilieren bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der herkömmlichen Rasur: Es entfernt die Haare direkt an der Wurzel. Im Epiliergerät befinden sich dafür kleine Pinzetten, welche an einer rotierenden Walze montiert sind. Diese zupfen die Härchen einzeln aus der Haut und es kommt somit zu einem länger anhaltenden Ergebnis.

Vorteile des Epilierens gegenüber Rasur und Waxing

  • Du musst nicht dauernd rasieren!
  • Die Haare wachsen feiner und dünner nach - unschöne Stoppeln gehören der Vergangenheit an.
  • So hält das Ergebnis insgesamt zwei bis vier Wochen.

Der erste Vorteil liegt auf der Hand: Du musst nicht dauernd rasieren! Außerdem dauert es länger, bis die Haare wieder nachgewachsen sind, dadurch, dass die Haare direkt an der Wurzel entfernt werden. Die Haare wachsen zudem feiner und dünner nach - unschöne Stoppeln gehören der Vergangenheit an. So hält das Ergebnis insgesamt zwei bis vier Wochen.

Nein, denn Epilieren ist schonender als eine Rasur. Unangenehme Rasierpickel bleiben beim Epilieren aus, da die obere Hautschicht nicht angegriffen wird. Besser als Waxing wäre Sugaring.

Welche Hautstellen kann ich epilieren?

Theoretisch kannst du dich an allen Körperstellen epilieren: an den Beinen, Armen, unter den Achseln, im Intimbereich, sowie im Gesicht. Praktisch gesehen gibt es jedoch schmerzliche Unterschiede bei den verschiedenen Hautstellen. So sind einige Areale, wie der Intimbereich und unter den Achseln, empfindlicher, da die Haut dort dünner ist. Die Folge: mehr Schmerzen beim Epilieren. Hierfür solltest du stets einen kleineren Aufsatz für empfindliche Bereiche verwenden.

Mit der Zeit sitzen die Haare quasi "lockerer" und du gewöhnst dich an das Gefühl, sodass es immer weniger weh tut. Dranbleiben lohnt sich also.

Worauf muss ich bei einem Epilierer achten?

Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Diese Checkliste hilft dir dabei:

  • Am besten sind Geräte mit unterschiedlichen Aufsätzen für verschiedene Körperbereiche.
  • Frauen, die nicht nur die Beine, sondern auch die Achseln und die Oberlippe epilieren wollen, sollten unbedingt ein Gerät mit den entsprechenden Aufsätzen wählen.
  • Wichtig: Das Gerät sollte wasserfest sein. Dann kannst du es auch in der Wanne nutzen und außerdem viel besser reinigen.
  • Äußerst sinnvoll, um eingewachsene Haare zu verhindern, sind Peeling-Aufsätze.
  • Massage-Aufsätze stimulieren die Haut, verringern so das Schmerzempfinden und helfen zudem vorbeugend gegen Hautirritationen.
  • Achte auf eine lange Akkulauf- und Lebenszeit.
  • Manche Geräte bieten obendrein noch tolle weitere Aufsätze zum Rasieren und Trimmen.
  • Ist am Epilierer ein Lämpchen integriert, kann man selbst die feinsten Härchen erkennen und bekommt so noch besser Ergebnisse.

Welcher Epilierer ist der beste?

Epilierer unterscheiden sich vor allem in der Größe und Beschaffenheit des Epilierkopfes, der Wasserfestigkeit und des Zubehörs. Modelle mit großem Kopf und vielen Pinzetten entfernen die Haare schneller und gründlicher, sind dafür aber deutlich teurer.

Empfehlenswerte Modelle

Braun Silk-épil 9 Flex

Der Silk-épil von Braun ist der Epilierer-Klassiker. Er eignet sich für Beine, Körper und sogar das Gesicht. Der Epilierer bietet alles, was man von einem erstklassigen Epilierer erwartet, und noch mehr. So ist er der weltweit erste Epilierer für Frauen mit vollständig flexiblem Kopf, wodurch er besonders einfach anzuwenden ist.

Der kabellose Epilierer hat stets Kontakt zur Haut, selbst wenn du keine geraden Linien (beispielsweise am Bein) fährst. Somit erwischst du gleich beim ersten Mal fast alle Haare und verdrehst dir nicht das Handgelenk wie bei einem Epilierer mit starrem Kopf. Da das Epilieren unabhängig vom Produkt länger dauert als das Rasieren, ist das wirklich praktisch und angenehm.

Besonders toll ist übrigens, dass du den 100 Prozent wasserdichten Silk-épil 9 Flex auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden kannst. Durch das warme Wasser weiten sich nämlich die Poren, wodurch sich die Haare einfacher und dadurch auch mit weniger Schmerzen entfernen lassen. Ein schmaler Aufsatz für empfindliche Zonen ist im etwas teureren Beauty-Set enthalten.

Zusammengefasst:

  • Flexibler Kopf erleichtert die Anwendung
  • Micro-Grip-Pinzetten erfassen kürzeste und feinste Härchen
  • SensoSmart Andruckkontrolle garantiert richtige Anwendung
  • Wet & Dry anwendbar
  • Inklusive Aufsatz für Gesichtsepilation, Körpermassage-Pad, Aufbewahrungstasche, Rasieraufsatz und Trimmer. Im Beauty-Set zusätzlicher schmaler Aufsatz, FaceSpa-Aufsätze und Körperpeeling-Aufsatz

Philips BRE740/90

Der BRE740/90 von Philips entfernt kleine Härchen besonders sanft und langanhaltend. Der BRE 740/10 ist der weltweit erste Epilierer mit Keramikpinzetten und sorgt dadurch für ein noch sanfteres Epilieren. Die Anwendung verspricht ein Ergebnis von wochenlang glatter Haut.

Zusätzlich gibt es hier einen Aufsatz für sensible Bereiche, sowie eine Körper-Peelingbürste mit hypoallergenen Borsten, die schonend abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Hauterneuerung anregt. Auch hier kann der kabellose Epilierer in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden.

Zusammengefasst:

  • S-förmiger Griff für eine bessere Handhabung
  • 32 Keramikpinzetten für sanfteres Epilieren
  • Wet & Dry anwendbar
  • Akku hält bei einer Ladezeit von 2 Stunden bis zu 40 Minuten
  • Inklusive 12 weiteren Zubehörteilen, darunter eine Körperpeelingbürste, ein Massage- und Scherkopf, sowie ein Aufsatz für besonders empfindliche Bereiche wie Achseln und Intimbereich

Wie bereite ich meine Haut aufs Epilieren vor?

Verwende als ersten Schritt ein Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Durch die regelmäßige Anwendung eines Körperpeelings werden die Haare leichter zugänglich und das Epiliergerät kann sie besser zupfen. Es sollte jedoch nicht am gleichen Tag des Epilierens verwendet werden, da die Haut ansonsten zu stark strapaziert wird und Hautirritationen möglich sind. Nach dem letzten Peeling sollten also mindestens 24 Stunden vergangen sein, bis das Epiliergerät zum Einsatz kommt.

Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.

Wie tut Epilieren weniger weh?

Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Mach einen Wellness-Moment daraus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.

Versuch dich zu entspannen und denk an etwas schönes, so ziept das Epilieren weniger. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst.

"Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild.

Wie epiliert man richtig?

Wenn du dich beim Epilieren an diese Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt:

  1. Das perfekte Timing: Abends ist die beste Zeit zum Epilieren. Eventuelle kleine Hautirritationen sind am nächsten Morgen verschwunden.
  2. Die richtige Länge fürs Epilieren liegt zwischen 0,5 bis 5 Millimetern. Anders als beim Waxing solltest du die Haare also nicht erst ewig wachsen lassen. Besser: Vor dem ersten Epilieren einmal rasieren und dann nach 3 bis 7 Tagen epilieren - je nachdem wie schnell deine Haare wachsen.
  3. Beachte die Epilier-Richtung: Ganz logisch, gegen die Wuchsrichtung epilieren, damit auch kürzere Härchen erfasst werden können.
  4. Bloß keine Hektik! Nimm dir vom Knöchel bis zum Knie mindestens 15 Sekunden Zeit. Bist du zu schnell, brechen die Haare bloß, anstatt mit Wurzel zu verschwinden. Dann wachsen sie, na logo, auch schneller wieder nach.
  5. Bitte keinen Druck machen! Der Epilierer findet seinen Weg auch so.
  6. Der richtige Winkel: Bewege den Epilierer aufwärts gegen die Wuchsrichtung der Haare. Das richtet kürzere Haare auf, das Ergebnis wird glatter.
  7. Die Spannung wahren: Wenn du deine Haut während der Epilation spannst - mit den Fingern der freien Hand - erwischt du die Haare am allerbesten. Vor allem an schwierigen Stellen in Haut-Beugen ist das besonders wichtig.
  8. Bleib dran! Zu Beginn solltest du einen Monat lang einmal pro Woche epilieren, damit „erwischst“ du in der Regel alle Härchen in jeder Wachstumsphase. Danach genügt es, etwa alle 2 bis 4 Wochen zu epilieren.

Wie verhindere ich eingewachsene Haare nach dem Epilieren?

Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.

Um eingewachsene Haare zu vermeiden, ist alles, was die Haut geschmeidig und elastisch hält, dein Freund. Achte also auf regelmäßige Peelings und reichhaltige Bodylotions. Auch Körperbürsten zum Trockenbürsten können gute Helfer sein.

Wie pflege ich meine Haut nach der Epilation?

Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion." Besonders gut ist eine spezielle Creme für nach der Haarentfernung.

Ein guter Tipp: Innerhalb von 5 Minuten nach dem Duschen die Haut mit einem Körperöl pflegen, das schließt Restfeuchtigkeit in der Haut ein und sorgt außerdem noch für einen leichten Schimmer auf der Haut.

Wie lange bleibt man nach dem Epilieren haarfrei?

Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2 Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehst du beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.

Epilieren Schritt für Schritt

  1. Schritt 1: Vorbereitung auf das Epilieren
    Verwende als ersten Schritt ein Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Nach dem letzten Peeling sollten also mindestens 24 Stunden vergangen sein, bis das Epiliergerät zum Einsatz kommt.
  2. Schritt 2: Die Epilation
    Die optimale Haarlänge für’s Epilieren liegt bei 0,5 bis 5 mm. Das Epiliergerät sollte aufwärts gegen die Wuchsrichtung der Haare bewegt werden. Wird die Haut beim Epilieren gespannt, werden die Haare bestmöglich erwischt. Für den Epiliervorgang solltest du ausreichend Zeit einplanen. Am Anfang sollte die Haut etwa einen Monat lang einmal pro Woche epiliert werden, damit alle Haare in jeder Wachstumsphase erwischt werden.
  3. Schritt 3: Pflege nach der Epilation: Eingewachsene Haare vermeiden
    Achte darauf, auch in der Zeit nach der Epilation regelmäßig ein Körperpeeling zu benutzen.

Bikinizone epilieren - das solltest du beachten

Auch im Intimbereich kann das Epiliergerät zum Einsatz kommen. Im Vergleich zu den Beinen ist das Epilieren hier jedoch wesentlich schmerzhafter. Möchtest du den Intimbereich epilieren, solltest du die entsprechenden Hautstellen vorab gut reinigen und entfetten. Während der Anwendung sollte die zu behandelnde Hautstelle immer mit zwei Fingern gespannt und dann das Epiliergerät verwendet werden. Zwischendurch kann die gereizte Haut immer mal wieder mit einem Kühlbeutel gekühlt werden. Nach der Haarentfernung empfiehlt es sich zudem, eine entzündungshemmende Creme aufzutragen, um Pickeln nach dem Epilieren vorzubeugen.

Epilieren ohne Schmerzen - geht das?

Trotz der zahlreichen Vorteile des Epilierens entscheiden sich viele Frauen aus Angst vor den Schmerzen dagegen. Dabei können diese mit verschiedenen Maßnahmen effektiv verringert werden. Beim ersten Epilieren ist der Schmerz immer am größten. Dies liegt zum einen daran, dass die Haut noch nicht an die Behandlung gewöhnt ist und zum anderen daran, dass auf einen Schlag sehr viele Haare entfernt werden. Außerdem sind die Haarwurzeln zu Beginn immer ziemlich dick.

Je öfter die Behandlung durchgeführt, desto kleiner werden die Haarwurzeln nachwachsen. Wird die Behandlung regelmäßig durchgeführt, wird auch der Schmerz geringer. Ist die erste Behandlung also erst einmal geschafft, wird es danach immer besser.

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