Epilierer Haarentfernung: Tipps für glatte Haut

Achseln, Beine und Intimbereich - das sind die Körperstellen, an denen die meisten Menschen keine Haare haben möchten. Rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gehen gegen den Wildwuchs vor, Frauen häufiger als Männer. Ältere Menschen über 50 Jahre lassen ihre Körperhaare deutlich öfter stehen als die jüngeren. Jeder liebt das Gefühl glatter, zarter Haut ohne störende Härchen. Und die meisten haben schon viel ausprobiert, um es möglichst dauerhaft zu erreichen.

Richtig + schmerzfrei Epilieren | Tipps zur Haarentfernung | GEWINNSPIEL | Sara Bow

Was ist Epilieren?

Das Epilieren bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der herkömmlichen Rasur: Es entfernt die Haare direkt an der Wurzel. Im Epiliergerät befinden sich dafür kleine Pinzetten, welche an einer rotierenden Walze montiert sind. Diese zupfen die Härchen einzeln aus der Haut und es kommt somit zu einem länger anhaltenden Ergebnis.

Ein paar einfache Tipps und Tricks zur Epilation helfen Ihnen, das ganze Jahr wunderbar gepflegte Haut zu haben, die nach und nach immer schöner wird. Die Epilation eignet sich für die Haarentfernung am ganzen Körper. Für bis zu vier Wochen genießen Sie das Gefühl glatter, seidenweicher Haut. Gerade bei den ersten Anwendungen kann die Epilation in besonders empfindlichen Körperregionen etwas unangenehmer sein als die klassische Rasur.

Vorteile des Epilierens

Der erste Vorteil liegt auf der Hand: Du musst nicht dauernd rasieren! Außerdem dauert es länger, bis die Haare wieder nachgewachsen sind, dadurch, dass die Haare direkt an der Wurzel entfernt werden. Die Haare wachsen zudem feiner und dünner nach - unschöne Stoppeln gehören der Vergangenheit an. So hält das Ergebnis insgesamt zwei bis vier Wochen.

  • Eine richtige Epilation sichert lange glatte Haut.
  • Durch das Entfernen an der Wurzel, wachsen die Haare mit feinen, dünnen Spitzen nach. Borstige Stoppeln, wie sie beim Rasieren entstehen, gehören der Vergangenheit an.
  • Mit ihren unterschiedlichen Aufsätzen eignen sich Epilationsgeräte für den Einsatz am gesamten Körper.
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Rasierern entfernen Epilierer die Haare, ohne die oberste Hautschicht anzugreifen. Schon der erste Epilierer-Test zeigt, dass die Haut nicht gereizt oder gerötet ist und die Urlaubsbräune länger hält. Wenn Sie richtig epilieren, haben Sie wochenlang glatte und gepflegte Haut.

Aber sollte ich mich nicht einfach lieber rasieren oder wachsen? Nein, denn Epilieren ist schonender als eine Rasur. Unangenehme Rasierpickel bleiben beim Epilieren aus, da die obere Hautschicht nicht angegriffen wird. Besser als Waxing wäre Sugaring. Außerdem tut ein Ruck, bei dem viele Haare auf einmal entfernt werden, mehr weh als die Entfernung einzelner Haare beim Epilieren, wo du die Geschwindigkeit selbst bestimmen kannst.

Welche Hautstellen kann ich epilieren?

Theoretisch kannst du dich an allen Körperstellen epilieren: an den Beinen, Armen, unter den Achseln, im Intimbereich, sowie im Gesicht. Praktisch gesehen gibt es jedoch schmerzliche Unterschiede bei den verschiedenen Hautstellen. So sind einige Areale, wie der Intimbereich und unter den Achseln, empfindlicher, da die Haut dort dünner ist. Die Folge: mehr Schmerzen beim Epilieren. Hierfür solltest du stets einen kleineren Aufsatz für empfindliche Bereiche verwenden. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Mit der Zeit sitzen die Haare quasi "lockerer" und du gewöhnst dich an das Gefühl, sodass es immer weniger weh tut. Dranbleiben lohnt sich also.

Worauf muss ich bei einem Epilierer achten?

Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Diese Checkliste hilft dir dabei:

  • Am besten sind Geräte mit unterschiedlichen Aufsätzen für verschiedene Körperbereiche.
  • Frauen, die nicht nur die Beine, sondern auch die Achseln und die Oberlippe epilieren wollen, sollten unbedingt ein Gerät mit den entsprechenden Aufsätzen wählen.
  • Wichtig: Das Gerät sollte wasserfest sein. Dann kannst du es auch in der Wanne nutzen und außerdem viel besser reinigen.
  • Äußerst sinnvoll, um eingewachsene Haare zu verhindern, sind Peeling-Aufsätze.
  • Massage-Aufsätze stimulieren die Haut, verringern so das Schmerzempfinden und helfen zudem vorbeugend gegen Hautirritationen.
  • Achte auf eine lange Akkulauf- und Lebenszeit.
  • Manche Geräte bieten obendrein noch tolle weitere Aufsätze zum Rasieren und Trimmen.
  • Ist am Epilierer ein Lämpchen integriert, kann man selbst die feinsten Härchen erkennen und bekommt so noch besser Ergebnisse.

Welcher Epilierer ist der beste?

Epilierer unterscheiden sich vor allem in der Größe und Beschaffenheit des Epilierkopfes, der Wasserfestigkeit und des Zubehörs. Modelle mit großem Kopf und vielen Pinzetten entfernen die Haare schneller und gründlicher, sind dafür aber deutlich teurer.

Braun Silk-épil 9 Flex

Der Silk-épil von Braun ist der Epilierer-Klassiker. Er eignet sich für Beine, Körper und sogar das Gesicht.

Wir haben das Modell Silk-épil von Braun getestet und können sagen: Der Epilierer bietet alles, was man von einem erstklassigen Epilierer erwartet, und noch mehr.

  • Flexibler Kopf erleichtert die Anwendung
  • Micro-Grip-Pinzetten erfassen kürzeste und feinste Härchen
  • SensoSmart Andruckkontrolle garantiert richtige Anwendung
  • Wet & Dry anwendbar
  • Inklusive Aufsatz für Gesichtsepilation, Körpermassage-Pad, Aufbewahrungstasche, Rasieraufsatz und Trimmer. Im Beauty-Set zusätzlicher schmaler Aufsatz, FaceSpa-Aufsätze und Körperpeeling-Aufsatz

Philips BRE740/90

Der BRE740/90 von Philips entfernt kleine Härchen besonders sanft und langanhaltend.

Wer endlich Schluss mit nerviger Körperbehaarung machen möchte, dem empfehlen wir dieses hochwertige Modell von Philips.

  • S-förmiger Griff für eine bessere Handhabung
  • 32 Keramikpinzetten für sanfteres Epilieren
  • Wet & Dry anwendbar
  • Akku hält bei einer Ladezeit von 2 Stunden bis zu 40 Minuten
  • Inklusive 12 weiteren Zubehörteilen, darunter eine Körperpeelingbürste, ein Massage- und Scherkopf, sowie ein Aufsatz für besonders empfindliche Bereiche wie Achseln und Intimbereich

Wie bereite ich meine Haut aufs Epilieren vor?

Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.

Wie tut Epilieren weniger weh?

Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Mach einen Wellness-Moment daraus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.

"Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst.

Wie epiliert man richtig?

Wenn du dich beim Epilieren an diese Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt.

  1. Das perfekte Timing: Abends ist die beste Zeit zum Epilieren. Eventuelle kleine Hautirritationen sind am nächsten Morgen verschwunden.
  2. Die richtige Länge fürs Epilieren liegt zwischen 0,5 bis 5 Millimetern. Anders als beim Waxing solltest du die Haare also nicht erst ewig wachsen lassen. Besser: Vor dem ersten Epilieren einmal rasieren und dann nach 3 bis 7 Tagen epilieren - je nachdem wie schnell deine Haare wachsen.
  3. Beachte die Epilier-Richtung: Ganz logisch, gegen die Wuchsrichtung epilieren, damit auch kürzere Härchen erfasst werden können.
  4. Bloß keine Hektik! Nimm dir vom Knöchel bis zum Knie mindestens 15 Sekunden Zeit. Bist du zu schnell, brechen die Haare bloß, anstatt mit Wurzel zu verschwinden. Dann wachsen sie, na logo, auch schneller wieder nach.
  5. Bitte keinen Druck machen! Der Epilierer findet seinen Weg auch so.
  6. Der richtige Winkel: Bewege den Epilierer aufwärts gegen die Wuchsrichtung der Haare. Das richtet kürzere Haare auf, das Ergebnis wird glatter.
  7. Die Spannung wahren: Wenn du deine Haut während der Epilation spannst - mit den Fingern der freien Hand - erwischt du die Haare am allerbesten. Vor allem an schwierigen Stellen in Haut-Beugen ist das besonders wichtig.
  8. Bleib dran! Zu Beginn solltest du einen Monat lang einmal pro Woche epilieren, damit „erwischst“ du in der Regel alle Härchen in jeder Wachstumsphase. Danach genügt es, etwa alle 2 bis 4 Wochen zu epilieren.

Wie verhindere ich eingewachsene Haare nach dem Epilieren?

Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.

Wie pflege ich meine Haut nach der Epilation?

Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion." Besonders gut ist eine spezielle Creme für nach der Haarentfernung.

Ein guter Tipp: Innerhalb von 5 Minuten nach dem Duschen die Haut mit einem Körperöl pflegen, das schließt Restfeuchtigkeit in der Haut ein und sorgt außerdem noch für einen leichten Schimmer auf der Haut.

Wie lange bleibt man nach dem Epilieren haarfrei?

Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2 Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehst du beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.

Weitere Tipps für die Epilation

  • Tipp 1: Peeling - die Vorbereitung auf das Epilieren

    Wenn du regelmäßig deine Haut peelst, bereitest du sie professionell auf das Epilieren vor. Denn das Peeling befreit von abgestorbenen Hautschüppchen und macht die Haut weich und glatt. So kannst du auch verhindern, dass Haare einwachsen.

  • Tipp 2: Nass epilieren

    Möchtest du dir das Enthaaren noch angenehmer machen, wähle einen Nass-Trocken-Epilierer, den du gefahrlos auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden kannst. Das warme Wasser öffnet die Poren, sodass die Haare beim Epilieren leichter entfernt werden können.

  • Tipp 3: Epilierer richtig ansetzen

    Ganz gleich, welchen Bereich deines Körpers du von lästigen Härchen befreien möchtest: Epiliere immer entgegen der Wuchsrichtung. So erzielst du effektivere Ergebnisse und kannst auch kürzere Härchen gut erfassen. Zusätzlicher Druck ist dabei nicht notwendig und kann sich eher negativ auf das Epilierergebnis auswirken.

  • Tipp 4: Haut spannen

    Beim Epilieren kann es helfen, die Haut mit den Fingern zu spannen. Dadurch kann der Epilierer die Haare noch besser erreichen und das Entfernen ist so weniger schmerzhaft.

  • Tipp 5: Zeit fürs Epilieren einplanen

    Nimm dir Zeit für das Epilieren und plane mindestens 15 Sekunden für eine Aufwärtsbewegung vom Knöchel bis zum Knie ein. In Hektik riskierst du, dass die Haare abbrechen und nicht komplett mit der Wurzel entfernt werden.

  • Tipp 6: Regelmäßig epilieren

    Wie oft du epilierst, hat Einfluss darauf, wie schmerzhaft sich das Epilieren für dich anfühlt. Auch wenn es bis zu vier Wochen dauern kann, bis die Härchen an den Beinen nachwachsen, epiliere am besten alle ein bis zwei Wochen. Dies hat den Vorteil, dass viel weniger Haare vorhanden sind. Das Epilieren geht dann nicht nur schneller, sondern ist auch weniger schmerzhaft. Grundsätzlich wird das Epilieren außerdem mit jedem Mal schmerzfreier. Es lohnt sich also, häufiger zum Epilierer zu greifen.

  • Tipp 7: Abends epilieren

    Wann ist eigentlich die beste Zeit zum Epilieren? Die Antwort ist ganz einfach: abends vor dem Zubettgehen! Du kannst nach dem Epilieren in gemütliche Kleidung schlüpfen und deine Haut hat die ganze Nacht Zeit, um sich wieder zu erholen. Vergiss aber bitte nicht, deine Haut nach dem Epilieren zu pflegen.

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