Viele Menschen wünschen sich glatte und unbehaarte Haut an verschiedenen Körperstellen. Besonders im Intimbereich ist eine sorgfältige Haarentfernung wichtig. Ein Epilierer kann hier eine gute Lösung sein, da er die Haare samt Wurzel entfernt, was zu einem länger anhaltenden Ergebnis führt. Aber welcher Epilierer ist für den Intimbereich geeignet und was sollte man beim Kauf beachten?
Ein Epilierer ist ein elektrisches Gerät, das mit kleinen Pinzetten ausgestattet ist, die die Haare zusammen mit der Wurzel aus der Haut zupfen. Durch das Entfernen der Wurzel dauert es länger, bis die Haare nachwachsen, oft bis zu einem Monat. Zudem erzeugt ein Epilierer ein glatteres Ergebnis ohne Stoppeln.
Der Epilierer ähnelt auf den ersten Blick einem elektrischen Rasierer. Er besteht aus einem Handgriff und einem abnehmbaren Epilierkopf, der Walzen mit einem System von Federn und scheibenförmigen Pinzetten enthält. Der Motor bewegt diese Walzen, sodass die Pinzetten die Haare mit der Wurzel aus der Haut ziehen.
Die Anzahl der Pinzetten bestimmt, wie viele Haare gleichzeitig entfernt werden. Modelle mit bis zu 60 Pinzetten sind üblich und ermöglichen eine schnellere Haarentfernung. Auch die Geschwindigkeit der rotierenden Walzen spielt eine Rolle, die bei einigen Produkten zwischen zwei Stufen variiert werden kann.
Die Epilierköpfe sind in der Regel schwenkbar, um alle Körperstellen zu erreichen. Für den Intimbereich eignen sich schmalere Aufsätze, die eine präzisere und schonendere Haarentfernung ermöglichen. Bei regelmäßiger Anwendung wachsen die Haare nach einiger Zeit langsamer nach.
Grundsätzlich wird zwischen Trocken- und Wet&Dry-Epilierern unterschieden. Wet&Dry-Modelle sind wasserfest und können sowohl trocken als auch nass angewendet werden, beispielsweise unter der Dusche. Viele Nutzerinnen empfinden die nasse Epilation als weniger schmerzhaft, da das warme Wasser die Poren öffnet. Trockenepilierer sind in der Regel günstiger, können aber nur im trockenen Zustand verwendet werden, oft mit Kabelanschluss.
Für die Beine eignet sich ein Epilierer mit größerem Aufsatz, um möglichst viele Haare in einem Durchgang zu entfernen. Für den Intim- oder Gesichtsbereich sollte ein schmalerer Aufsatz verwendet werden. Es gibt auch extra kleine Epilierer für schwer erreichbare Bereiche. Ein Set mit verschiedenen Aufsätzen bietet Flexibilität für unterschiedliche Anwendungsbereiche.
Beide Produkte haben Vor- und Nachteile. Ein Rasierer ist preiswerter und schmerzfreier, aber die Haare wachsen schneller nach. Ein Epilierer entfernt die Haare samt Wurzel, wodurch sie erst nach einem Monat zurückkommen und dünner und weniger sichtbar sind. Zudem sind die Aufsätze von Epilierern langlebiger als Rasierklingen.
Vor dem Kauf sollten Sie sich überlegen, für welche Körperpartien Sie das Gerät verwenden möchten. Ein Set mit mehreren Aufsätzen ist ideal, wenn Sie den Epilierer für verschiedene Bereiche nutzen wollen. Auch die Frage, ob Sie trocken oder nass epilieren möchten, ist wichtig. Viele Personen empfinden die nasse Epilation als weniger schmerzhaft. Um alle Stellen des Körpers zu erreichen, sollte der Epilierkopf schwenkbar sein. Ein abnehmbarer Epilierkopf erleichtert die Reinigung.
Die Breite des Epilierkopfes und die Anzahl der Pinzetten beeinflussen die Geschwindigkeit der Epilation. Je breiter der Kopf und je mehr Pinzetten, desto mehr Haare lassen sich auf einmal entfernen. Ein Epilierer sollte mehr als 30 Pinzetten haben. Mittlerweile gibt es sogar Produkte mit bis zu 60 Pinzetten oder einer zweiten Pinzettenreihe. Auch die Qualität der Pinzetten ist wichtig.
Dry-Epilierer sind in der Regel mit einem Akku ausgestattet, der zwischen einer und eineinhalb Stunden hält. Geräte mit Kabelanschluss sind jederzeit nutzbar, ohne dass eine Aufladung erforderlich ist. Ein Gerät mit zwei Geschwindigkeitsstufen ist besonders für Anfänger sinnvoll, da die langsamere Stufe für ein sanfteres Epilieren sorgt.
Eine unkomplizierte Anwendung und ein guter Halt in der Hand sind ebenfalls wichtig. Einige Epilierer verfügen über eine Massagefunktion, die die Durchblutung anregt und die Haut entspannt.
Es gibt einige Hersteller für Epilierer, die mit ihren Produkten überzeugen können. Besonders beliebt sind Braun mit Geräten wie dem Braun Silk-épil 9-880 SensoSmart und Panasonic-Epilierer wie der Panasonic ES-EL9A-S503, der sich durch gute Leistungen und einen sehr guten Akku auszeichnet.
Im Epilierer-Test der Stiftung Warentest konnte das Modell von Braun mit seiner langen Haltbarkeit überzeugen. Auch die Handhabung erwies sich als praktisch. Der Braun Silk-épil 9-880 SensoSmart glänzte im Vergleich der Stiftung Warentest als einer der beiden Testsieger. Der Panasonic ES-EL9A-S503 konnte im Stiftung Warentest Epilierer-Test mit zwei Walzen auf dem Epilierkopf überzeugen. Auch die drei Leistungsstufen konnten punkten.
Im Traveller-Epilierer-Test wurden die Leistung, Benutzerfreundlichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis der beliebtesten Geräte unter die Lupe genommen. Hier sind einige der besten Epilierer im Überblick:
Nassepilierer sind besonders sanft zur Haut und können unter der Dusche oder in der Badewanne verwendet werden. Viele empfinden diese Anwendung als weniger schmerzhaft. Trockenepilierer hingegen sind flexibler und ideal für den schnellen Einsatz ohne Wasser. Beide Varianten bieten eine langanhaltende Haarentfernung - die Wahl hängt vom persönlichen Komfort und der Häufigkeit der Anwendung ab.
Akku-Epilierer sind flexibler und können an jedem Ort verwendet werden, sofern der Akku geladen ist. Kabel-Epilierer hingegen bieten eine konstante Leistung, ohne dass man sich um eine leere Batterie sorgen muss. Sie sind etwas leistungsstärker, was bei intensiver Nutzung von Vorteil ist, jedoch weniger mobil.
Ein Epilierer umfasst mit rotierenden oder oszillierenden, also schwingenden, Pinzetten oder Scheiben die Haare an der Wurzel und zieht sie heraus. Beim Einschalten des Geräts bewegt sich der Epilierkopf über die Haut, wobei die Pinzetten die Haare greifen und entfernen. Der Prozess kann etwas schmerzhaft sein, da die Haare direkt an der Wurzel gezogen werden. Einige Modelle bieten zusätzlich Massagerollen oder Kühlfunktionen, um den Schmerz zu lindern. Das Ergebnis ist eine langanhaltende Haarentfernung, da die Haare an der Wurzel entfernt und nicht nur oberflächlich abgeschnitten werden.
Epilierer können theoretisch am gesamten Körper eingesetzt werden. Allerdings kommt es dabei auf die individuelle Schmerzgrenze an. Es gibt Epilierer für die Haaarentfernung im Gesicht sowie Epilierer für den Intimbereich. Natürlich können Sie alle Geräte an Armen, Beinen oder unter den Achseln verwenden. Insbesondere die Oberlippe oder das Kinn lassen sich effektiv epilieren. Für empfindliche Bereiche wie die Bikinizone oder die Achseln gibt es spezielle Aufsätze, die eine sanftere Anwendung ermöglichen. Einige Epilierer enthalten auch Aufsätze für die Anwendung an den Füßen, um dort die Haare zu entfernen. Es ist wichtig, den Epilierer je nach Körperregion und Hautempfindlichkeit zu wählen, um Hautirritationen zu vermeiden.
Je nach Haarwachstum und Körperstelle hält die Haarentfernung mit einem Epilierer zwischen zwei und vier Wochen. Je öfter Sie epilieren, desto weniger schmerzhaft wird die Haarentfernung. Zudem wachsen die Haare mit jedem Mal feiner nach. Generell ist die Epilation eine langanhaltende Methode für glatte Haut.
Entfernen Sie nach jeder Anwendung alle Haare aus dem Epilierer, um Verstopfungen zu vermeiden. Viele Modelle haben ein abnehmbares Kopfstück, das man leicht unter fließendem Wasser abspülen kann. Dabei sollte man darauf achten, dass das Gerät wasserfest ist. Verwenden Sie alternativ eine Bürste. Damit lassen sich die restlichen Haare aus den Pinzetten und dem Epilierkopf entfernen, besonders an schwer zugänglichen Stellen. Anschließend können Sie den Epilierer mit einem Desinfektionstuch oder einem milden Desinfektionsspray reinigen, um Bakterien und Keime zu entfernen. Zum Schluss trocknen lassen und erst danach einpacken. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Pinzetten noch gut funktionieren und, wie abgenutzt der Epilierkopf ist. Gegebenenfalls müssen Sie Ersatzteile wie neue Aufsätze oder Köpfe kaufen.
Der beste Epilierer, aber zugleich auch einer der teuersten, ist für uns der „Philips Series 8000“. Er hat unheimlich viele zusätzliche Aufsätze, arbeitet präzise und genau und sieht schön aus. Außerdem ist er für Allergiker:innen geeignet.
Bestnoten im Test erhalten Epilierer, die mit speziellen Epilierköpfen eine maßgeschneiderte Epilation ermöglichen. Nämlich nach Ihren Anforderungen: Zur Enthaarung von feinen Härchen, von starkem Haarwuchs, für die Bikinizone, den Intimbereich oder für große Körperareale. Stets mit dem Ziel: selbst kurze Haare schmerzfrei zu entfernen. Ein weiterer Faktor im Epilierer-Test sind die Beauty-Sets, die dem Lieferumfang beiliegen: Dazu gehören ein guter Rasieraufsatz, Massageaufsatz, eine Peelingbürste (bereitet die Haut auf die Epilation vor, verringert eingewachsene Haare) oder rotierende Scheiben zur Fußpflege. Unterschätzen Sie nicht, wie nützlich solch ein Beauty-Set für den Alltag ist.
Im Überblick
Warum wir ihn lieben: Er ist der Porsche unter den Epiliergeräten mit breitem Aufsatz: Der Braun "Silk-épil 9 Flex 9-010"-Epilierer ist unser Testsieger im Vergleich zu anderen Produkten mit seinem schwenkbaren, breitem und flexiblen Kopf. Er ist als Epilierer besonders gründlich, auch bei viel Körperhaar, schmerzarm und liefert spezielle Aufsätze. Ein Aufsatz wandelt ihm zum Körper- ein anderer zum Gesichtsepilierer! Hinzu kommt ein Rasieraufsatz, ein Trimmeraufsatz, ein Peeling-Aufsatz (von Körper und Gesicht) sowie ein Face-Spa-Tool! Der Epilierer mit Schwingkopf ist für Trocken- und Nassanwendung tauglich.
Vorteil im Test: Ein Lichtsignal am Epilierer zeigt den idealen Druck auf der Haut an, um die Andruckkontrolle besonders schonend zu gestalten. Nachteil des Epilierers: Eigentlich keine, denn auch das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt.
Warum wir ihn lieben: Mit seinem breiten, schwenkbaren Aufsatz geht das Epilieren mit dem "ES-EY70" von Panasonic extrem zügig! Gerade bei größeren Körperregionen wie Beine und Arme machen sich diese Eigenschaften positiv bemerkbar. Selbst Partien wie der Rücken können so eigenständig behandelt werden. Wer besonders schmerzempfindlich ist, nutzt das Gerät bei einer warmen Dusche. Diverse Aufsätze gibt es on top: Zu Epilieren von kleinsten Partien (Gesicht und Bikinizone) zum Rasieren sowie zur Gesichts- und Fußpflege - gerade im Sommer ein willkommenes Extra für schöne Füße.
Vorteil: Der Epilierer ist in der Anwendung stabil, schmerzarm und umfasst viele Sonderaufsätze. Nachteil: Wird der große Epilieraufsatz angewendet, ist er bei kleinen Händen im Test allerdings nicht so griffig wie erwartet.
Warum wir ihn lieben: Er ist der beste Epilierer laut Stiftung Wartentest, der Braun "Silk-épil 9 9/980 SkinSpa SensoSmart" hat mit seinen vielen Eigenschaften im Test "Bester Epilierer Stiftung Warentest" überzeugt. Mit den bekannten Eigenschaften von Braun, wie 40 Pinzetten-Rotation, die selbst 0,5mm Haare abfangen, schwenkbarem Kopf und Wasserfest liefert dieser Epilierer im Test eine gute Performance ab.
Vorteil: Dieser Epilierer ist sanft in der Anwendung. Mit verschiedenen Aufsätzen (Rasierer und Bikinitrimmer) wird er so zum idealen Starter-Set - gemeint ist, dass Rasierer und Epilierer abwechselnd zur Anwendung kommen, bis nach und nach das Epilieren gesteigert wird. Der Rasierer dient dann zum Säubern von Haarübergängen. Nachteil vom Epilierer: Der Schwenkkopf ist bisweilen nicht so flexibel wie gewünscht, das aber nur an Stellen wie Knie und Ellbogen.
Warum wir ihn lieben: Der Braun Epilierer "Silk-Epil 5-511" ist mit seiner Doppelfunktion aus Epilierer und Rasierer ebenfalls für Anfänger:innen geeignet. Der Aufsatz epiliert 60 Prozent der Haare und rasiert den Rest. Hat man sich daran gewöhnt, können Sie natürlich auf den reinen Epilierer umsteigen. Er eignet sich damit auch für all jene, die wenig Körperhaar entfernen müssen bzw. möchten.
Vorteil: Dieser Epilierer im Test ist besonders preisfreundlich. Nachteil: Eben genau deswegen verfügt der Epilierer im Test über weniger Komfort in der Anwendung und ist daher eher für Personen geeignet, die wenig Körperhaar entfernen.
Warum wir ihn lieben: Aus den Produktionsstätten von Philips stammt der Epilierer "Satinelle Prestige BRE740/10". Mit einem betont praktischen Design. Im Test und Vergleich zu anderen Geräten fällt seine Anwendung als sanfter aus. Und genau: Dank integriertem Licht fällt die Kontrolle über die behandelten Areale extrem leicht. Seine Formgebung lässt ihn gut im Reisegepäck verstauen, somit ist er ideal für unterwegs.
Vorteil: Der Epilierer liegt im Test gut i der Hand - dank des ergonomischen S-förmigen Designs - und ist mit Keramikpinzetten besonders sanft in der Anwendung. Nachteil: Das Surren nehmen im Test einige als lauter wahr, im Verhältnis zu anderen Geräten. Tipp: Für Anfänger:innen, die ein Basic erstmal testen möchten, eignet sich zudem das Philips Satinelle Essential (40€ via Amazon)
Behandle den Intimbereich im extra-sensitiven Modus, um Beschwerden zu vermeiden. Entferne alle sichtbaren Haare, Lotionen und Cremes vom zu behandelnden Bereich. Stehe, setze oder hocke dich so, dass du alle zu behandelnden Bereiche erreichen kannst.
Für den Intimbereich empfiehlt sich die Stempelmethode:
Platziere das Anwendungsfenster fest auf der Haut und vergewissere dich, dass beide Hautton-Sensoren Hautkontakt haben. Drücke den Anwendungsknopf und lasse ihn sofort wieder los. Hebe das Gerät ab und platziere es auf dem angrenzenden zu behandelnden Bereich. Verwende das Gerät nicht auf Schleimhäuten wie den kleinen Schamlippen, der Vagina und dem Anus.
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