Epilierer im Intimbereich: Ein umfassender Test für glatte Haut

Viele Menschen wünschen sich glatte und unbehaarte Haut an verschiedenen Körperstellen. Besonders im Intimbereich ist eine sorgfältige Haarentfernung wichtig. Ein Epilierer kann hier eine gute Lösung sein, da er die Haare samt Wurzel entfernt, was zu einem länger anhaltenden Ergebnis führt. Aber welcher Epilierer ist für den Intimbereich geeignet und was sollte man beim Kauf beachten?

Was ist ein Epilierer und wie funktioniert er?

Ein Epilierer ist ein elektrisches Gerät, das mit kleinen Pinzetten ausgestattet ist, die die Haare zusammen mit der Wurzel aus der Haut zupfen. Durch das Entfernen der Wurzel dauert es länger, bis die Haare nachwachsen, oft bis zu einem Monat. Zudem erzeugt ein Epilierer ein glatteres Ergebnis ohne Stoppeln.

Der Epilierer ähnelt auf den ersten Blick einem elektrischen Rasierer. Er besteht aus einem Handgriff und einem abnehmbaren Epilierkopf, der Walzen mit einem System von Federn und scheibenförmigen Pinzetten enthält. Der Motor bewegt diese Walzen, sodass die Pinzetten die Haare mit der Wurzel aus der Haut ziehen.

Die Anzahl der Pinzetten bestimmt, wie viele Haare gleichzeitig entfernt werden. Modelle mit bis zu 60 Pinzetten sind üblich und ermöglichen eine schnellere Haarentfernung. Auch die Geschwindigkeit der rotierenden Walzen spielt eine Rolle, die bei einigen Produkten zwischen zwei Stufen variiert werden kann.

Die Epilierköpfe sind in der Regel schwenkbar, um alle Körperstellen zu erreichen. Für den Intimbereich eignen sich schmalere Aufsätze, die eine präzisere und schonendere Haarentfernung ermöglichen. Bei regelmäßiger Anwendung wachsen die Haare nach einiger Zeit langsamer nach.

Trocken- oder Wet&Dry-Epilierer?

Grundsätzlich wird zwischen Trocken- und Wet&Dry-Epilierern unterschieden. Wet&Dry-Modelle sind wasserfest und können sowohl trocken als auch nass angewendet werden, beispielsweise unter der Dusche. Viele Nutzerinnen empfinden die nasse Epilation als weniger schmerzhaft, da das warme Wasser die Poren öffnet. Trockenepilierer sind in der Regel günstiger, können aber nur im trockenen Zustand verwendet werden, oft mit Kabelanschluss.

Welcher Epilierer für welche Körperregion?

Für die Beine eignet sich ein Epilierer mit größerem Aufsatz, um möglichst viele Haare in einem Durchgang zu entfernen. Für den Intim- oder Gesichtsbereich sollte ein schmalerer Aufsatz verwendet werden. Es gibt auch extra kleine Epilierer für schwer erreichbare Bereiche. Ein Set mit verschiedenen Aufsätzen bietet Flexibilität für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Epilierer vs. Rasierer: Was ist besser?

Beide Produkte haben Vor- und Nachteile. Ein Rasierer ist preiswerter und schmerzfreier, aber die Haare wachsen schneller nach. Ein Epilierer entfernt die Haare samt Wurzel, wodurch sie erst nach einem Monat zurückkommen und dünner und weniger sichtbar sind. Zudem sind die Aufsätze von Epilierern langlebiger als Rasierklingen.

Was ist beim Kauf eines Epilierers zu beachten?

Vor dem Kauf sollten Sie sich überlegen, für welche Körperpartien Sie das Gerät verwenden möchten. Ein Set mit mehreren Aufsätzen ist ideal, wenn Sie den Epilierer für verschiedene Bereiche nutzen wollen. Auch die Frage, ob Sie trocken oder nass epilieren möchten, ist wichtig. Viele Personen empfinden die nasse Epilation als weniger schmerzhaft. Um alle Stellen des Körpers zu erreichen, sollte der Epilierkopf schwenkbar sein. Ein abnehmbarer Epilierkopf erleichtert die Reinigung.

Die Breite des Epilierkopfes und die Anzahl der Pinzetten beeinflussen die Geschwindigkeit der Epilation. Je breiter der Kopf und je mehr Pinzetten, desto mehr Haare lassen sich auf einmal entfernen. Ein Epilierer sollte mehr als 30 Pinzetten haben. Mittlerweile gibt es sogar Produkte mit bis zu 60 Pinzetten oder einer zweiten Pinzettenreihe. Auch die Qualität der Pinzetten ist wichtig.

Dry-Epilierer sind in der Regel mit einem Akku ausgestattet, der zwischen einer und eineinhalb Stunden hält. Geräte mit Kabelanschluss sind jederzeit nutzbar, ohne dass eine Aufladung erforderlich ist. Ein Gerät mit zwei Geschwindigkeitsstufen ist besonders für Anfänger sinnvoll, da die langsamere Stufe für ein sanfteres Epilieren sorgt.

Eine unkomplizierte Anwendung und ein guter Halt in der Hand sind ebenfalls wichtig. Einige Epilierer verfügen über eine Massagefunktion, die die Durchblutung anregt und die Haut entspannt.

Tipps für eine schmerzfreiere Epilation

  • Haut vorbereiten: Einige Tage vor der Epilation Cremes oder Peelings auf die Haut auftragen.
  • Haarlänge beachten: Die Haare sollten nicht zu kurz (unter 3 Millimetern) oder zu lang (über 2 Zentimetern) sein.
  • Abends epilieren: Die Haut kann sich über Nacht regenerieren.
  • Warmes Wasser: Unter warmem Wasser kann die Epilation schmerzfreier sein.
  • Sauberkeit: Der Epilierer sollte immer sauber sein, um Hautirritationen zu vermeiden.

Bekannte Hersteller und Modelle

Es gibt einige Hersteller für Epilierer, die mit ihren Produkten überzeugen können. Besonders beliebt sind Braun mit Geräten wie dem Braun Silk-épil 9-880 SensoSmart und Panasonic-Epilierer wie der Panasonic ES-EL9A-S503, der sich durch gute Leistungen und einen sehr guten Akku auszeichnet.

Im Epilierer-Test der Stiftung Warentest konnte das Modell von Braun mit seiner langen Haltbarkeit überzeugen. Auch die Handhabung erwies sich als praktisch. Der Braun Silk-épil 9-880 SensoSmart glänzte im Vergleich der Stiftung Warentest als einer der beiden Testsieger. Der Panasonic ES-EL9A-S503 konnte im Stiftung Warentest Epilierer-Test mit zwei Walzen auf dem Epilierkopf überzeugen. Auch die drei Leistungsstufen konnten punkten.

Die besten Epilierer im Test

Im Traveller-Epilierer-Test wurden die Leistung, Benutzerfreundlichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis der beliebtesten Geräte unter die Lupe genommen. Hier sind einige der besten Epilierer im Überblick:

  • Braun Silk-épil 9 Flex: Hergestellt aus langlebigen und hochwertigen Materialien, mit Smart Touch für sensible Bereiche.
  • Philips Satinelle Essential: Günstiges Einsteigermodell, jedoch an ein Kabel gebunden.
  • Braun Facespa Pro: Multifunktionales Gerät mit Epilieraufsatz, Reinigungsbürste und Trimmer.
  • Panasonic ES-EY30-V503: Mit extra breitem und flexiblem Kopf, der auch schwierige Stellen mühelos erreicht.
  • Voyor Nass- und Trockenepilierer: Mit vier Aufsätzen: 3-in-1 Rasierkopf, Präzisions-Trimmerkopf, Massagekopf und Peeling-Bürstenkopf.
  • Rowenta EP8050 Skin Respect: Verfügt neben dem Epilierkopf auch über einen austauschbaren Peelingkopf.
  • Philips Epilator Series 8000: Der weltweit erste Epilierer mit 32 Keramikpinzetten.
  • Bubbacare Gesichtsepilierer: Ein günstiges Einsteigermodell im Mini-Format, das sich vor allem für empfindliche Körperstellen eignet.

Nass- vs. Trockenepilierer

Nassepilierer sind besonders sanft zur Haut und können unter der Dusche oder in der Badewanne verwendet werden. Viele empfinden diese Anwendung als weniger schmerzhaft. Trockenepilierer hingegen sind flexibler und ideal für den schnellen Einsatz ohne Wasser. Beide Varianten bieten eine langanhaltende Haarentfernung - die Wahl hängt vom persönlichen Komfort und der Häufigkeit der Anwendung ab.

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Akku- vs. Kabel-Epilierer

Akku-Epilierer sind flexibler und können an jedem Ort verwendet werden, sofern der Akku geladen ist. Kabel-Epilierer hingegen bieten eine konstante Leistung, ohne dass man sich um eine leere Batterie sorgen muss. Sie sind etwas leistungsstärker, was bei intensiver Nutzung von Vorteil ist, jedoch weniger mobil.

Wie funktioniert ein Epilierer?

Ein Epilierer umfasst mit rotierenden oder oszillierenden, also schwingenden, Pinzetten oder Scheiben die Haare an der Wurzel und zieht sie heraus. Beim Einschalten des Geräts bewegt sich der Epilierkopf über die Haut, wobei die Pinzetten die Haare greifen und entfernen. Der Prozess kann etwas schmerzhaft sein, da die Haare direkt an der Wurzel gezogen werden. Einige Modelle bieten zusätzlich Massagerollen oder Kühlfunktionen, um den Schmerz zu lindern. Das Ergebnis ist eine langanhaltende Haarentfernung, da die Haare an der Wurzel entfernt und nicht nur oberflächlich abgeschnitten werden.

Welche Körperstellen kann man epilieren?

Epilierer können theoretisch am gesamten Körper eingesetzt werden. Allerdings kommt es dabei auf die individuelle Schmerzgrenze an. Es gibt Epilierer für die Haaarentfernung im Gesicht sowie Epilierer für den Intimbereich. Natürlich können Sie alle Geräte an Armen, Beinen oder unter den Achseln verwenden. Insbesondere die Oberlippe oder das Kinn lassen sich effektiv epilieren. Für empfindliche Bereiche wie die Bikinizone oder die Achseln gibt es spezielle Aufsätze, die eine sanftere Anwendung ermöglichen. Einige Epilierer enthalten auch Aufsätze für die Anwendung an den Füßen, um dort die Haare zu entfernen. Es ist wichtig, den Epilierer je nach Körperregion und Hautempfindlichkeit zu wählen, um Hautirritationen zu vermeiden.

Wie lange hält die Haarentfernung?

Je nach Haarwachstum und Körperstelle hält die Haarentfernung mit einem Epilierer zwischen zwei und vier Wochen. Je öfter Sie epilieren, desto weniger schmerzhaft wird die Haarentfernung. Zudem wachsen die Haare mit jedem Mal feiner nach. Generell ist die Epilation eine langanhaltende Methode für glatte Haut.

Haare richtig entfernen mit einem Epilierer, so geht's:

  • Vorbereitung: Die Haut gründlich reinigen und peelen, um eingewachsene Haare zu vermeiden. Anschließend gut abtrocknen.
  • Richtige Technik: Die betroffenen Hautstellen während des Epilierens straffen, um den Schmerz zu minimieren. Den Epilierer langsam in Richtung des Haarwuchses bewegen.
  • Langsame Bewegung: Langsam und in gleichmäßigen Zügen epilieren. Das Gerät nicht zu schnell über die Haut bewegen, da dies weniger effektiv sein kann.
  • Pflege: Um die Haut zu beruhigen, mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion oder einem kühlenden Gel eincremen. Das lindert Rötungen und Irritationen.
  • Routine: Regelmäßiges Epilieren gewährleistet eine gleichmäßige Haarentfernung und verringert das Risiko, dass Haare einwachsen. Außerdem verringert sich meistens von Mal zu Mal das Schmerzempfinden.

Tipps für ein schmerzfreies Epilieren:

  • Nach dem Duschen epilieren: Die Haut ist nach einem warmen Bad oder einer Dusche weicher, wodurch die Haare leichter herausgezogen werden können. Das Wasser öffnet die Poren und reduziert den Schmerz.
  • Zusatzfunktionen nutzen: Verwenden Sie Epilierer mit Massagerollen oder Kühlfunktionen. Diese können den Schmerz lindern.
  • Epilieren in kleinen Abschnitten: Fangen Sie an weniger empfindlichen Stellen an und nehmen Sie sich nicht direkt zu große Hautflächen auf einmal vor. Erholung zwischendurch ist wichtig.
  • Regelmäßige Anwendung: Die Haut gewöhnt sich an den Prozess und der Schmerz wird mit der Zeit geringer, da die Haare feiner nachwachsen.
  • Abends epilieren: Direkt nach der Epilation können Rötungen auftreten. Wenn Sie abends epilieren, hat die Haut über Nacht Zeit, sich zu beruhigen.

Epilierer richtig reinigen:

Entfernen Sie nach jeder Anwendung alle Haare aus dem Epilierer, um Verstopfungen zu vermeiden. Viele Modelle haben ein abnehmbares Kopfstück, das man leicht unter fließendem Wasser abspülen kann. Dabei sollte man darauf achten, dass das Gerät wasserfest ist. Verwenden Sie alternativ eine Bürste. Damit lassen sich die restlichen Haare aus den Pinzetten und dem Epilierkopf entfernen, besonders an schwer zugänglichen Stellen. Anschließend können Sie den Epilierer mit einem Desinfektionstuch oder einem milden Desinfektionsspray reinigen, um Bakterien und Keime zu entfernen. Zum Schluss trocknen lassen und erst danach einpacken. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Pinzetten noch gut funktionieren und, wie abgenutzt der Epilierkopf ist. Gegebenenfalls müssen Sie Ersatzteile wie neue Aufsätze oder Köpfe kaufen.

Welcher ist der beste Epilierer?

Der beste Epilierer, aber zugleich auch einer der teuersten, ist für uns der „Philips Series 8000“. Er hat unheimlich viele zusätzliche Aufsätze, arbeitet präzise und genau und sieht schön aus. Außerdem ist er für Allergiker:innen geeignet.

Häufig gestellte Fragen

  • Kann man das Gesicht epilieren? Ja, es gibt spezielle Aufsätze für die Haarentfernung im Gesicht, die wir in unserem Test vorstellen.
  • Kann man die Achseln epilieren? Ja, auch hier gibt es spezielle kleine Aufsätze, mit denen Sie besser an verwinkelte Stellen wie Achselhöhlen gelangen.
  • Was kostet ein guter Epilierer? Je nach Marke, Funktionen und Modell beginnen die Preise bei gut 30 Euro. Premium-Modelle mit speziellen Funktionen kosten zwischen 100 und 250 Euro.
  • Welcher Epilierer ist für empfindliche Haut geeignet? Epilierer, die unter der Dusche oder in der Badewanne verwendet werden können, sind am schonendsten für die Haut.

Die besten Epilierer im Test und Vergleich

Bestnoten im Test erhalten Epilierer, die mit speziellen Epilierköpfen eine maßgeschneiderte Epilation ermöglichen. Nämlich nach Ihren Anforderungen: Zur Enthaarung von feinen Härchen, von starkem Haarwuchs, für die Bikinizone, den Intimbereich oder für große Körperareale. Stets mit dem Ziel: selbst kurze Haare schmerzfrei zu entfernen. Ein weiterer Faktor im Epilierer-Test sind die Beauty-Sets, die dem Lieferumfang beiliegen: Dazu gehören ein guter Rasieraufsatz, Massageaufsatz, eine Peelingbürste (bereitet die Haut auf die Epilation vor, verringert eingewachsene Haare) oder rotierende Scheiben zur Fußpflege. Unterschätzen Sie nicht, wie nützlich solch ein Beauty-Set für den Alltag ist.

Epilierer Test 2025: Die 5 besten Geräte

Im Überblick

  1. Bester allover Epilierer: Braun Silk-épil 9 Flex 9100 im Test

    Warum wir ihn lieben: Er ist der Porsche unter den Epiliergeräten mit breitem Aufsatz: Der Braun "Silk-épil 9 Flex 9-010"-Epilierer ist unser Testsieger im Vergleich zu anderen Produkten mit seinem schwenkbaren, breitem und flexiblen Kopf. Er ist als Epilierer besonders gründlich, auch bei viel Körperhaar, schmerzarm und liefert spezielle Aufsätze. Ein Aufsatz wandelt ihm zum Körper- ein anderer zum Gesichtsepilierer! Hinzu kommt ein Rasieraufsatz, ein Trimmeraufsatz, ein Peeling-Aufsatz (von Körper und Gesicht) sowie ein Face-Spa-Tool! Der Epilierer mit Schwingkopf ist für Trocken- und Nassanwendung tauglich.

    Vorteil im Test: Ein Lichtsignal am Epilierer zeigt den idealen Druck auf der Haut an, um die Andruckkontrolle besonders schonend zu gestalten. Nachteil des Epilierers: Eigentlich keine, denn auch das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt.

  2. Bester Epilierer mit schwenkbarem Kopf: Panasonic Epilierer "ES-EY70"

    Warum wir ihn lieben: Mit seinem breiten, schwenkbaren Aufsatz geht das Epilieren mit dem "ES-EY70" von Panasonic extrem zügig! Gerade bei größeren Körperregionen wie Beine und Arme machen sich diese Eigenschaften positiv bemerkbar. Selbst Partien wie der Rücken können so eigenständig behandelt werden. Wer besonders schmerzempfindlich ist, nutzt das Gerät bei einer warmen Dusche. Diverse Aufsätze gibt es on top: Zu Epilieren von kleinsten Partien (Gesicht und Bikinizone) zum Rasieren sowie zur Gesichts- und Fußpflege - gerade im Sommer ein willkommenes Extra für schöne Füße.

    Vorteil: Der Epilierer ist in der Anwendung stabil, schmerzarm und umfasst viele Sonderaufsätze. Nachteil: Wird der große Epilieraufsatz angewendet, ist er bei kleinen Händen im Test allerdings nicht so griffig wie erwartet.

  3. Bester Epilierer Stiftung Warentest: Braun "Silk-épil 9 9/980 SkinSpa SensoSmart"

    Warum wir ihn lieben: Er ist der beste Epilierer laut Stiftung Wartentest, der Braun "Silk-épil 9 9/980 SkinSpa SensoSmart" hat mit seinen vielen Eigenschaften im Test "Bester Epilierer Stiftung Warentest" überzeugt. Mit den bekannten Eigenschaften von Braun, wie 40 Pinzetten-Rotation, die selbst 0,5mm Haare abfangen, schwenkbarem Kopf und Wasserfest liefert dieser Epilierer im Test eine gute Performance ab.

    Vorteil: Dieser Epilierer ist sanft in der Anwendung. Mit verschiedenen Aufsätzen (Rasierer und Bikinitrimmer) wird er so zum idealen Starter-Set - gemeint ist, dass Rasierer und Epilierer abwechselnd zur Anwendung kommen, bis nach und nach das Epilieren gesteigert wird. Der Rasierer dient dann zum Säubern von Haarübergängen. Nachteil vom Epilierer: Der Schwenkkopf ist bisweilen nicht so flexibel wie gewünscht, das aber nur an Stellen wie Knie und Ellbogen.

  4. Bei wenig Körperhaar: Epilierer Braun Silk-épil 5 5-810 - bester Epilierer im Test

    Warum wir ihn lieben: Der Braun Epilierer "Silk-Epil 5-511" ist mit seiner Doppelfunktion aus Epilierer und Rasierer ebenfalls für Anfänger:innen geeignet. Der Aufsatz epiliert 60 Prozent der Haare und rasiert den Rest. Hat man sich daran gewöhnt, können Sie natürlich auf den reinen Epilierer umsteigen. Er eignet sich damit auch für all jene, die wenig Körperhaar entfernen müssen bzw. möchten.

    Vorteil: Dieser Epilierer im Test ist besonders preisfreundlich. Nachteil: Eben genau deswegen verfügt der Epilierer im Test über weniger Komfort in der Anwendung und ist daher eher für Personen geeignet, die wenig Körperhaar entfernen.

  5. Sanfte Epilation mit Keramikpinzetten: Philips Epilierer "Satinelle" im Test

    Warum wir ihn lieben: Aus den Produktionsstätten von Philips stammt der Epilierer "Satinelle Prestige BRE740/10". Mit einem betont praktischen Design. Im Test und Vergleich zu anderen Geräten fällt seine Anwendung als sanfter aus. Und genau: Dank integriertem Licht fällt die Kontrolle über die behandelten Areale extrem leicht. Seine Formgebung lässt ihn gut im Reisegepäck verstauen, somit ist er ideal für unterwegs.

    Vorteil: Der Epilierer liegt im Test gut i der Hand - dank des ergonomischen S-förmigen Designs - und ist mit Keramikpinzetten besonders sanft in der Anwendung. Nachteil: Das Surren nehmen im Test einige als lauter wahr, im Verhältnis zu anderen Geräten. Tipp: Für Anfänger:innen, die ein Basic erstmal testen möchten, eignet sich zudem das Philips Satinelle Essential (40€ via Amazon)

Epilierer richtig anwenden

  • Wählen Sie für den Anfang der Epilation Körperpartien wie die Beine aus, die nicht so empfindlich sind. Es folgen u.a. Bikinizone mit gesonderten Aufsätzen für den Epilierer.
  • Bereiten Sie die Haut mit einem Peeling auf die Epilation vor. So entfernen Sie die abgestorbene Haut und beugen dem Einwachsen der Haare vor.
  • Den Epilierer mit dem passenden Aufsatz bestücken und einschalten. Der Epilierer wird im 90-Grad-Winkel auf die Haut gesetzt. Lassen Sie das Gerät langsam und mit sanftem Druck über die Haut gleiten.
  • Ziehen Sie mit der freien Hand die Hautpartie glatt, das reduziert das Schmerzempfinden. Hören Sie über Kopfhörer Musik zur Ablenkung und Entspannung. Der Epilierer dient schließlich einer Beauty-Routine, auf deren Ergebnis Sie sich freuen dürfen!
  • Nach dem Epilieren eine Feuchtigkeitscreme auftragen, die gezielt Rötungen und Entzündungen durch den Epilierer lindert. Wichtig: Achten Sie auf parfümfreie und nicht komedogene Produkte.

Fragen und Antworten zur Epilation

  • Ist die Anwendung schmerzhaft? Die Verwendung eines Geräts mit 60 rotierenden Pinzetten, die Haare an der Wurzel herausziehen, kann leicht schmerzhaft sein - entscheidend sind die langfristigen Vorteile, und die sind es wert! Es gibt Tricks, die die Haarentfernung ggf. erleichtern: Warm Baden oder Duschen, um die Poren vorab zu öffnen. Einen wasserfesten Epilierer unter warmem Wasser anwenden. Vor dem Wachsen einen Eiswürfel über die betroffene Stelle laufen lassen.
  • Empfehlen Dermatolog:innen Epilierer? Dermatolog:innen betrachten Epilierer bei richtiger Anwendung in der Regel als sichere und effektive Methode zur Haarentfernung. Ihre Eignung kann jedoch je nach Hauttyp, Bedürfnissen und Verträglichkeit variieren. Wie bei den meisten Heimgeräten ist es immer ratsam, einen Dermatologen zu konsultieren, um herauszufinden, was für Ihre individuelle Haut am besten geeignet ist, sagt in Allure Dr. Mona Mislankar, zertifizierte Dermatologin und Leiterin des Cincinnati Skin Center in Cincinnati, Ohio.
  • Warum Peelings fürs Epilieren? Peeling und Epilieren gehen Hand in Hand. Mit zunehmender Haardichte können eingewachsene Haare häufiger auftreten. Regelmäßiges, sanftes Peeling ist daher hilfreich. Bürsten Sie Ihre Beine vor der Trockenepilation mit einem Handtuch ab, um die Haare an der Wurzel anzuheben und ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Braun empfiehlt eine Haarlänge von mindestens 0,5 mm.
  • Wie die Achseln epilieren? Der Epilierer sollte entgegen der Wuchsrichtung - wie beim gesamten Körper - geführt werden. Im trockenen Zustand sollte die Haut frei von Pflegeprodukten sein. Tipp: Ein kleinerer Aufsatz (mit Massagerollen) kann den Schmerz verringern. Die Haut der Achselhöhle mit zwei Fingern straffziehen und das Gerät bei mittlerer Geschwindigkeitsstufe langsam bewegen - andernfalls können die Haare abbrechen und einwachsen. UND: Am Abend, so kann die Haut sich erholen, es gibt weniger Hautkontakt mit Kleidung bzw. Bewegung. Ggf. eine beruhigende Creme auftragen.
  • Epilieren vs. Waxen vs. IPL Tatasche ist, dass Epilieren im Test und Vergleich zur klassischen Rasur, die schmerzhaftere, zeit- und kostenintensivere Haarentfernung bleibt - aber nur auf den ersten Blick! Das langsame Nachwachsen der Haare sorgt für eine langanhaltende, glatte Haut. Im Unterschied zum ebenfalls ziependen Waxing wird bei der elektrischen Haarentfernung nicht an der Haut gezogen. Der Vorgang ist für die Haut schonender, mit weniger Hautirritationen.

Anwendungshinweise für den Intimbereich

  • Bikinizone: Gillette Venushügel und Bikinizone.
  • Bereich zwischen den Beinen: Nur auf den großen Schamlippen und im Dammbereich anwenden. Nicht auf Schleimhäuten (z. B. den inneren Schamlippen oder der Vagina) anwenden.
  • Bereich des Gesäßes: Nicht direkt auf dem Anus, sondern nur um ihn herum anwenden.

Behandle den Intimbereich im extra-sensitiven Modus, um Beschwerden zu vermeiden. Entferne alle sichtbaren Haare, Lotionen und Cremes vom zu behandelnden Bereich. Stehe, setze oder hocke dich so, dass du alle zu behandelnden Bereiche erreichen kannst.

Für den Intimbereich empfiehlt sich die Stempelmethode:

Platziere das Anwendungsfenster fest auf der Haut und vergewissere dich, dass beide Hautton-Sensoren Hautkontakt haben. Drücke den Anwendungsknopf und lasse ihn sofort wieder los. Hebe das Gerät ab und platziere es auf dem angrenzenden zu behandelnden Bereich. Verwende das Gerät nicht auf Schleimhäuten wie den kleinen Schamlippen, der Vagina und dem Anus.

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