Viele Frauen schwören auf die Haarentfernung mit dem Epilierer, hält das glatte Ergebnis doch länger als nach einer Rasur: Bis zu vier Wochen glatte Beine.
Die Stiftung Warentest hat mehrere Epilierer genauer untersucht. Wir stellen die Testergebnisse vor.
Die Stiftung Warentest testete in ihrer Ausgabe 05/2019 zehn Epilierer. In Anwesenheit eines Experten oder einer Expertin unterstützten 24 Probandinnen den Test, indem sie mit den verschiedenen Geräten je ein Bein epilierten. Sowohl Probandinnen als auch die Experten beurteilten im Anschluss die Gründlichkeit der Epilation.
Getestet wurden unter anderem die Haarentfernung, die Hautschonung und die Handhabung. Auch die Haltbarkeit (inklusive Falltest), der Akku sowie Umwelt und Gesundheit flossen in die Bewertung ein.
Fasst man alle Test-Disziplinen zusammen, schneiden vier geprüfte Epilierer insgesamt gut ab.
Die wirksamsten Epilierer entfernen Körperhaare flott und gründlich.
Die Modelle sind auch in Deutschland erhältlich: ES-EY 30 von Panasonic für rund 89 Euro, Silk-épil 9 flex von Braun ab rund 195 Euro, BRE 700 von Philips für 64 Euro sowie Satinelle Essential BRE 255 von Philips für rund 45 Euro.
Die Testergebnisse waren recht durchwachsen. Bei den Nass-Epilierern konnten immerhin drei der fünf getesteten Epilierer die Prüfer der Stiftung Warentest überzeugen, bei den Trocken-Epilierern nur ein einziger von Braun. Ein günstiges Gerät überstand nicht einmal den Falltest.
Von den vier insgesamt “gut“ bewerteten Epilierern waren drei vom Hersteller Braun, der vierte war von Panasonic.
Übrigens: Bei allen getesteten Epiliergeräten war der Stromverbrauch niedrig. Die Stiftung Warentest errechnete bei einem durchschnittlichen Gebrauch (alle 14 Tage) einen Jahresverbrauch von etwas unter einem Cent Kosten.
Bei den Nass-Epilierern konnten drei der fünf Geräte im Test überzeugen. Dabei lagen die Modelle Silk-épil 9/980 und Silk-épil 7/880 von Braun gleichauf auf Platz eins. Auf Rang zwei landete der ES-DEL8A von Panasonic.
Die beiden anderen Epilierer fielen schon aufgrund der Tatsache durch, dass sie nicht wasserdicht sind. Somit sind sie für eine Anwendung unter der Dusche nicht geeignet.
Besonders flexibel arbeitet der Schwingkopf des Braun Silk-épil 9 Flex, mit welchem sich auch schwierige Stelle problemlos bearbeiten lassen.
Hier eine Übersicht der getesteten Epilierer:
| Epilierer | Bewertung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Braun Silk-épil 9/980 SkinSpa SensoSmart | Gut (1,8) | Breiter Schwingkopf, Andruckkontrolle, viele Extras |
| Braun Silk-épil 7/880 SensoSmart | Gut (1,8) | Sehr gute Handhabung, beste Haarentfernung |
| Panasonic ES-DEL8A | Gut (1,9) | Schneller Akku, 90 Grad schwenkbarer Kopf |
| Braun Silk-épil 3 3/410 | Gut (2,2) | Günstiger Preis, gute Handhabung |
»Einer der beiden Sieger. Teuerstes Gerät im Test. Epiliert schnell und gut. Breiter Schwingkopf-Aufsatz, Andruckkontrolle. Viele Extras wie bewegliche Peelingbürsten und Minirasierer für die Bikinizone. Sehr gute Handhabung. Sehr stabil.
Das Testergebnis: Der Braun Silk-épil 9/980 wurde zusammen mit dem Silk-épil 7/880 zum Testsieger unter den Nass-Trocken-Epilierern gekürt und erreichte die Gesamtnote "gut (1,8)". Im Testpunkt Haltbarkeit übertraf er sogar das zweite Braun-Gerät. Die Stiftung Warentest lobte die Handhabung als "sehr gut (1,5)". Mit der Haarentfernung waren die Tester ebenfalls zufrieden und vergaben die Teilnote "gut (2,1)".
Produktdetails: Der SkinSpa SensoSmart verfügt über einen breiten und schwenkbaren Kopf für eine besonders effiziente Haarentfernung. Die Micro-Grip-Pinzetten-Technologie mit insgesamt 40 Pinzetten sorgt während der Anwendung für glatte Haut. Es kann zwischen zwei Funktionsstufen gewählt werden. Die maximale Betriebsdauer liegt laut Hersteller bei rund 50 Minuten.
Der Epilierer wird in einem sehr umfangreichen Set mit verschiedenen Aufsätzen geliefert. Darunter ein Rasiereraufsatz, ein Trimmeraufsatz, ein Hochfrequenz-Massageaufsatz, ein Aufsatz für optimalen Hautkontakt sowie einer Peeling-Bürste und vielen mehr. Eine praktische Aufbewahrungstasche ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Der flexible Schwingkopf der neuen Braun Silk-épil 9 Flex Generation ist ein echter Hit. Statt dem Vor-Zurück-Schwenkkopf der meisten Modelle, neigt sich dieser Epilierkopf mit wenig Kraftaufwand und ganz geschmeidig zu den Seiten hin.
Meinung aus der Redaktion - Annemarie: "Mein altes Gerät hatte ich zuvor über zehn Jahre lang - auch ein Epilierer von Braun. Der neue Silk-épil hat mich überzeugt: Die Epilation verläuft relativ schnell und schmerzfrei, die Aufdruckkontrolle ist für mich eine neue, sinnvolle Funktion. Die Akkulaufzeit und Motorstärke überzeugen mich ebenfalls.
Das ganze Set "SkinSpa" hätte ich allerdings im Nachhinein nicht benötigt. Die Massagebürsten sind für meinen Geschmack zu weich - ein richtiger Peelingeffekt bleibt aus. Der Motor des Trimmers ist ziemlich schwach und damit eher unnütz."
Das Testergebnis: Der Braun Silk-épil 7/880 ist der zweite Testsieger unter den getesteten Modellen. Mit der Gesamtnote "gut (1,8)" überzeugte der SensoSmart die Warentester vor allem durch seine sehr gute Handhabung. Zudem erzielte er mit "gut (2,0)" das beste Ergebnis bei der Haarentfernung unter allen getesteten Geräten. Dieses Modell übertraf bei Umwelt und Gesundheit alle anderen Epilierer im Vergleich. Leider ist das Modell derzeit nicht verfügbar. Als Alternative empfehlen wir den akkubetriebenen Silk-épil 9 Flex im Beautyset, der sowohl für die trockene als auch für die nasse Haarentfernung verwendet werden kann und einen vollständig flexiblen Kopf besitzt.
Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "gut (1,9)" konnte auch der Panasonic ES-DEL8A im Test überzeugen. Wie die anderen beiden Modelle von Braun konnte auch das Gerät von Panasonic in puncto Haltbarkeit überzeugen und bekam hier die Teilnote "sehr gut (1,0)". Der Akku lädt im Vergleich zu den anderen Nass-Trocken-Epilierern mit 60 Minuten am schnellsten.
Produktdetails: Der Panasonic-Rasierer verfügt über einen um 90 Grad schwenkbaren Schwingkopf sowie LED-Licht und erreicht so auch die versteckten Haare. Der Kopf ist im Vergleich zum Vorgängermodell zudem 30 Prozent breiter und mit einer verbesserten Zupftechnik sowie 60 Pinzetten ausgestattet, wodurch mehr Haare mit nur einem Durchgang erfasst werden sollen.
Je nach Schmerzempfinden kann zwischen drei Geschwindigkeitsstufen gewählt werden. Der Epilierer wird inklusive Aufbewahrungsbeutel, Reinigungsbürste und sechs Aufsätzen wie einem Kammaufsatz, einem Rasieraufsatz und einem Pediküre-Aufsatz geliefert.
Das Testergebnis: Der Braun Silk-épil 3 3/410 erhielt im Test das "test"-Qualitätsurteil "gut (2,2)" und konnte die Prüfer als einziges Gerät im Test der Trocken-Epilierer überzeugen. Dabei wurde nicht nur der günstige Preis hervorgehoben - der Epilierer zeigte im Praxistest auch eine gute Handhabung und Haltbarkeit. Beim Epilieren von Beinen schnitt das Gerät besser ab als bei der Epilation von Achselhöhlen und Bikinizone.
Produktdetails: Das Modell von Braun ist mit einem 20-Pinzetten-System ausgestattet. Dank Smartlight-Technologie werden auch feine Haare sichtbar gemacht. Das führt zu einer besonders gründlichen Epilation. Für weniger Schmerzen sorgen während der Anwendung Massagerollen, die die Haut massieren und stimulieren sollen. Das Set enthält den Epilierer, einen Rasieraufsatz, einen Trimmeraufsatz sowie eine Reinigungsbürste und ein Ladegerät.
Etwas Überwindung kostet es, einen Epilierer auszuprobieren. Als Belohnung lockt wochenlang glatte Haut. Durchhalten. Viele empfinden Epilieren anfangs als recht schmerzhaft. Regelmäßig angewendet, kann sich die Haut daran gewöhnen.
Vor dem Epilieren sollten Sie die Haut vorbereiten. Verwenden Sie ein bis zwei Tage vorher ein Hautpeeling, um Hautschüppchen zu entfernen. Entspannen Sie sich und reinigen Sie zuvor die Haut. Epilieren Sie beispielsweise nach dem Duschen oder auch währenddessen.
Setzen Sie das Gerät senkrecht auf und spannen Sie die Haut leicht mit der Hand. Zum Üben bieten sich die Beine an. Pflegen Sie die Haut nach der Behandlung.
Den Epilierkopf langsam und senkrecht über die Haut gleiten lassen. Bewegt man ihn zu schnell, wird das Ergebnis unsauber. Am besten greifen die Pinzetten die Haare, wenn man die Haut, die man gerade bearbeitet, mit den Fingern straff zieht. Beim Epilieren des Intimbereichs sind manche Personen empfindlicher. Dort sollten Sie vorsichtig vorgehen. Sonst können im Anschluss Reizungen entstehen.
Vermeiden Sie unbedingt Sonnenbaden oder Solarium direkt nach der Haarentfernnung, um die Haut nicht weiter zu belasten.
Vor eingewachsenen Haaren bewahrt ein regelmäßiges Peeling.
Die Stiftung Warentest kommt nach ihrem Test mit zehn Epilierern zu folgendem Ergebnis: Sowohl bei den Nass-Trocken-Epilierern als auch bei den Trocken-Epilierern konnten die Modelle des Herstellers Braun überzeugen.
Unter die Testsieger schafft es der Braun Silk-épil 9/980 SkiSpa SensoSmart mit sehr guten Teilnoten in Handhabung und Haltbarkeit. Er kann auch unter der Dusche eingesetzt werden. Bei den Trocken-Epilierern liegt der Braun Silk-épil 3 3/410 vorne. Er punktet mit einer einfachen Handhabung und einem günstigen Preis.
Mit einem Epilierer entfernen Sie ungewünschte Haare direkt an der Wurzel. Der Epilierkopf verfügt über ein oder zwei Walzen, die mit kleinen rotierenden Pinzetten bestückt sind. Diese öffnen und schließen mit hoher Geschwindigkeit und entfernen so die Haare gründlich.
Im Gegensatz zur Rasur, bei der die Haare schnell wieder nachwachsen, bleiben die durch Epilation behandelten Körperstellen länger glatt. Allerdings wird die Epilation von manchen Frauen als schmerzhaft empfunden. Bei empfindlicher Haut können Rötungen entstehen, die aber in der Regel schnell wieder abklingen.
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