Härchenfreie Haut ist kein Hexenwerk, doch Epilieren kann schmerzhaft sein. Im Gegensatz zum klassischen Rasierer soll das Epiliergerät für wochenlange Glätte sorgen. Viele Frauen ziehen das Epilieren der Haare einer Rasur vor, da die erstgenannte Methode die Haut länger glatt hält. Kein Wunder, denn bei der Epilation werden die Haare nicht nur abgeschnitten, sondern samt Wurzel herausgezupft.
Auch wenn dieses unangenehme Ziepen in der Regel nachlässt, je öfter Sie ein Epiliergerät benutzen, sollten Sie folgende Tipps beachten, die das Epilieren erträglicher machen.
Epiliergeräte gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Preiskategorien - da liegt es auf der Hand, dass sich die Qualität der Epilierer unterscheidet. Das Wirkprinzip bleibt aber bei allen Modellen gleich: Im Epilierkopf rotieren ein oder zwei Walzen, die kleine Pinzetten enthalten. Beim Epilieren öffnen und schließen sich diese und ziehen dabei die Haare heraus, was zu Schmerzen führen kann.
Hier sind einige Tipps, die Ihnen bei der Wahl des richtigen Epiliergeräts helfen:
Wie groß der Schmerz ist, unterscheidet sich von Gerät zu Gerät kaum, wie Stiftung Warentest herausfand. In einer aktuellen Untersuchung aus dem Jahr 2019 schnitten alle zehn getesteten Epilierer in der Kategorie „Hautschonung“ mit der Note „Gut“ ab. In diese Kategorie flossen die Schmerzen während und nach der Prozedur mit ein.
Die Epilation ist allerdings desto schneller vorbei - und damit auch die Schmerzen - je mehr Pinzetten in der Walze integriert sind. Und achten Sie beim Kauf auf die Möglichkeit der Nass-Epilation.
Ein Peeling zur Vorbereitung. Es bietet sich an am Tag vorher ein sanftes Peeling durchzuführen. Wenn Sie richtig epilieren wollen, sollten Sie die Haut vorher duschen oder ein Bad nehmen. Verwenden Sie ein Peeling oder einen Massagehandschuh, damit die Härchen möglichst nicht von abgestorbenen Hautzellen bedeckt werden. Zudem wird dadurch die Durchblutung gefördert, wodurch die Schmerzen beim Zupfen reduziert werden.
Trockene Haut ist oft der Grund, wenn es beim Epilieren ziept. Daher am besten schon ein paar Tage vor der Epilation ein Körperpeeling anwenden und die Haut mit einer reichhaltigen Creme (zum Beispiel mit Urea) versorgen.
Hier sind einige Tipps für die richtige Technik beim Epilieren:
Viele Anwender empfinden das Epilieren unter der Dusche als weniger schmerzhaft. Das hat einen Grund: Warmes Wasser öffnet die Poren, die Haut ist entspannter und die Haare lassen sich leichter auszupfen. Geben Sie vor der Behandlung etwas Duschgel oder Schaum auf die betreffenden Stellen, ist die Prozedur noch angenehmer. Haben Sie keinen Nass-Epilierer zur Hand, nutzen Sie Ihren Trocken-Epilierer direkt nach der Dusche, dann sind die Poren noch geöffnet.
Nicht überall ist die Haut so schön eben wie an den Armen oder Beinen, die sich für eine Haarentfernung mit einem Epilierer bestens eignen. Unter den Achseln und im Intimbereich ist eine Epilation ein wenig kniffliger, da diese Areale empfindlicher und schwieriger zu erreichen sind. Doch auch hier ist diese Methode nicht gänzlich untauglich. Achten Sie in diesen Zonen noch stärker darauf, die Haare vor der Behandlung auf die passende Länge zu stutzen und die Haut beim Epilieren leicht zu spannen. Wenn Sie mit dem Epilierer zudem immer wieder die Richtung wechseln, wird die Haarentfernung gründlicher.
Prinzipiell ist auch eine Epilation im Gesicht möglich, doch die Schmerzen sind in dieser Region für viele zu unangenehm.
Es ist normal dass die Haut nach der Epilation etwas gereizt und von kleinen roten Punkten bedeckt ist. Diese verschwinden zum Glück in der Regel schon innerhalb eines Tages und eine Feuchtigkeitscreme kann dabei helfen. Nach der Epilation sollte man die Haut kühlen und mit Feuchtigkeit versorgen - mit kühlendem Aloe-Vera-Gel schafft man beides zugleich und sorgt damit für seidig glatte Haut.
Im Hinblick auf die nächsten Sitzungen ist es wichtig den Epilierer gründlich zu reinigen.
Eine Epilation bietet im Vergleich zur Rasur zahlreiche Vorteile. Die Haut ist danach wesentlich glatter, da keine Stoppeln vorhanden sind und das bleibt auch länger so, als bei einer Rasur. Außerdem fallen keine Folgekosten für Rasierklingen oder Einwegrasierer an.
Dauerhaft glatte Haut, ganz ohne Laser und Chemikalien, welche beispielsweise in Haarentfernungscremes enthalten sind. Epilierer setzen an der Wurzel der Haare an und ziehen diese komplett heraus. Der Epilierer erwischt auch kürzere Haare und kann teilweise bereits bei 0,5 Millimeter langen Härchen angewendet werden. Beim Epilieren werden bis zu fünf Mal mehr Haare entfernt als beim herkömmlichen Waxing. Das Haarwachstum verringert sich, Härchen wachsen weniger sichtbar nach.
Die 11 wichtigsten Tipps zur optimalen Epilation:
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