Wer eine Spülung für coloriertes Haar kauft, möchte den Haaren eine Extraportion Pflege bieten. Doch unser Test zeigt, dass mit manchen dieser Produkte auch problematische Stoffe auf dem Kopf landen können.
Ärgerlich: Mit manchen Haarspülungen für gefärbte Haare landen bedenkliche Inhaltsstoffe auf Haut und Haar. Das zeigt unser Test von 30 Produkten. Allerdings sind wir in einigen Produkten auf unerwünschte Inhaltsstoffe gestoßen.
Unsere beste Haarpflege ist jetzt noch besser. Alle Elvital Shampoos und Spülungen bestehen jetzt zu 100% aus recyceltem Plastik. Ausgenommen sind hierbei Farbstoffe, Kappen und Etiketten, aber daran arbeiten wir bereits!
Neben der recycelten Verpackung, wurden auch die Formeln verbessert und setzen auf eine Reihe von wertvollen Inhaltsstoffen.
Alle Elvital Shampoos und Spülungen bestehen zu 100% aus recyceltem Plastik. Ausgenommen sind hierbei Deckel, Farbstoffe und Etiketten, aber daran arbeiten wir bereits mit Hochdruck. Durch unseren neuen Recyclingprozess wird die Erde jährlich vor 5000 Tonnen reinem Plastik bewahrt.
Warum weiterhin auf Plastik gesetzt wird? Plastik verursacht keine Scherben in der Dusche, ist leichter im Transport und reduziert dadurch den Energieverbrauch.
Wusstest du schon, dass viele L‘Oréal Standorte in Deutschland bereits CO2-neutral sind und bis 2025 sollen es weltweit alle werden. L‘Oréal hat sich darüber hinaus bis 2030 weitere ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt.
Ein entscheidender Faktor für die Reduzierung von Plastikmüll ist Recycling. Grundvoraussetzung für Recycling wiederum ist richtige Abfalltrennung. Das heißt, wir alle haben einen großen Anteil daran, damit Plastik, Glas und Papiermüll weiterverarbeitet werden können.
Nur leider ist in einigen Fällen nicht immer eindeutig, welcher Müll in welche Tonne gehört - teilweise mit schweren Konsequenzen: Abfälle in einer falschen Tonne, können im schlimmsten Fall den Recyclingprozess anderer verwertbarer Verpackungen unmöglich machen. Vor allem im gelben Sack bzw. in der Wertstofftonne landen häufig Abfälle, die dort nicht hineingehören.
Um dem entgegenzuwirken hat L‘Oréal die Plattform „Schön Trennen“ ins Leben gerufen.
Du fragst dich, wie wir unser Produkte testen? Oder möchtest wissen, wie sicher und verträglich unsere Wirkstoffe sind? Wir zeigen dir gerne, wie wir unsere Produkte entwickeln und welche Inhaltsstoffe wir verwenden.
Nach unserem Test raten wir jedoch von dem Produkt ab. Denn es schneidet mit "ungenügend" ab und gehört damit zu den insgesamt vier Testverlierern.
Der erste Kritikpunkt: Die L’Oréal Elvital-Spülung für coloriertes Haar im Test enthält mit Galaxolid (HHCB) und Tonalid (AHTN) gleich zwei Duftstoffe, die wir kritisieren. Die Gründe: Beide polyzyklischen Moschusverbindungen reichern sich einerseits im menschlichen Fettgewebe und in der Umwelt an. Andererseits stehen sie im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen und werden deshalb von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) derzeit neu geprüft. Wir sind daher der Ansicht, dass Anbieter L'Oréal die beiden Duftstoffe lieber aus der Rezeptur streichen sollte.
Darüber hinaus steckt in der L’Oréal Elvital-Spülung im Test ein problematischer Konservierungsstoff: Chlorhexidindigluconat. Die halogenorganische Verbindung kann Allergien auslösen und hat somit in unseren Augen nichts in einem Kosmetikprodukt zu suchen.
Ebenfalls verzichtbar sind aus unserer Sicht PEG-Verbindungen, die im L'Oréal-Produkt und sechs anderen untersuchten Spülungen enthalten sind. Die Stoffe werden häufig als Emulgatoren eingesetzt, um Wasser und Fett zu verbinden.
Kritik gibt es auch aus Umweltgründen: In der L’Oréal Elvital-Haarspülung für gefärbte Haare befinden sich, wie in acht anderen überprüften Produkten, schwer abbaubare Kunststoffverbindungen, die beim Auswaschen in die Umwelt gelangen können.
Einen Minuspunkt gibt es außerdem dafür, dass Anbieter L’Oréal keine Angaben zum Rezyklatanteil in der Plastikverpackung gemacht hat. Leider macht unser Test deutlich, dass es hier noch sehr viel Luft nach oben gibt: Fehlende bzw.
Letztlich beanstanden wir auch eine Auslobung auf der Verpackung: "Unsere Fabrik verpflichtet sich, klimaneutral zu produzieren", ist auf der L’Oréal Elvital-Spülung im Test zu lesen. Nähere Informationen dazu sind jedoch nicht auf der Verpackung zu finden.
Das Gesamturteil beruht auf dem Teilergebnis Inhaltsstoffe. Da die L'Oréal-Elivital Haarspülung im Test die Galaxolid, Tonalid, Chlorhexidindigluconat und PEG-Verbindungen enthält, ziehen wir fünf Noten ab. Für die Kunststoffverbindungen, die fehlende Angabe zum Rezyklatanteil in der Verpackung und die nicht näher erläuterte Umweltauslobung erfolgen vier Notenabzüge. Das Teilergebnis Weitere Mängel ist somit "mangelhaft".
Der Test zeigt: Die Hälfte der 30 Haarspülungen für gefärbte Haare in unserem Test schneidet mit Bestnote ab.
Tabelle: Bewertung der Inhaltsstoffe in L'Oréal Elvital Haarspülung
| Inhaltsstoff | Bewertung | Grund |
|---|---|---|
| Galaxolid (HHCB) | Kritisch | Reichert sich im Fettgewebe und in der Umwelt an, Verdacht auf Beeinflussung des Hormonsystems |
| Tonalid (AHTN) | Kritisch | Reichert sich im Fettgewebe und in der Umwelt an, Verdacht auf Beeinflussung des Hormonsystems |
| Chlorhexidindigluconat | Kritisch | Kann Allergien auslösen |
| PEG-Verbindungen | Kritisch | Können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe einschleusen |
| Schwer abbaubare Kunststoffverbindungen | Kritisch | Gelangen beim Auswaschen in die Umwelt |
Weitere kritische Inhaltsstoffe und ihre Auswirkungen
Flüssige, gel- oder wachsartige Polymere können über die Abwässer in die Umwelt gelangen, da sie durch Kläranlagen nicht immer vollständig gefiltert werden. Viele synthetische Polymere sind geladen und ziehen im Wasser nicht nur verschiedene Giftstoffe an, sondern werden auch von Wasserlebewesen aufgenommen oder lagern sich an ihre Kiemen. So gelangen sie durch den Verzehr von Meerestieren wieder in unseren Nahrungskreislauf. Klärschlämme werden teilweise auch auf Felder ausgebracht.
Als „Mikroplastik“ werden alle festen Kunststoffpartikel mit einer Größe von weniger als 5 mm bezeichnet. Sie gehören zu der Gruppe der synthetischen Polymere. Synthetische Polymere aber können vielseitige Formen und Eigenschaften haben. Eine Unterscheidung zwischen festem Mikroplastik bzw. flüssigen/gelösten/gel-oder wachsartigen Polymeren ist sehr wichtig. Denn viele dieser Stoffe sind in der Umwelt ebenso schwer abbaubar, wie feste Plastikpartikel.
Erdölprodukte/Paraffine/Silikone: Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können.
PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
Hemmt in erster Linie die Entwicklung von Mikroorganismen in kosmetischen Mitteln. Darf nicht in Produkten verwendet werden, die eingeatmet werden können, wie z. B. Pulver oder Spray. Kann irritierend im Kontakt mit Augen und Haut wirken.
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Aromatische Amine sind Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Bildung von Nitrosaminen möglich.
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: PEG-100 STEARATE. L'Oréal erhält 20,31 von 24 möglichen Gesamtpunkten auf der WWF International Scorecard 2024. Sie setzten 100 Prozent zertifiziertes Palmöl ein.
Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr.
Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff.
Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA.
Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig.
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein.
Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der größte Anteil geht in Biodiesel (41 Prozent), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 Prozent) sowie in die industrielle Verwendung etwa für Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 Prozent). Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln.
Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel die Palmöl enthalten entsprechend deklariert werden. Für Kosmetika gibt es aber noch keine Deklarationspflicht.
In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ölpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise Fettsäuren, sowohl aus der Ölpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden.
Auch CodeCheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ölpalme enthalten.
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein.
Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien.
Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen Fällen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen.
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten.
Palmölplantagen tragen zur Zerstörung der Regenwälder bei.
Das L'Oréal Paris Elvital Bond Repair Shampoo ist eine Haarpflege für geschädigtes Haar. Frei von Sulfaten entfaltet es sanft seine tiefenwirksame Reinigungskraft. Gleichzeitig baut das Bond Repair Shampoo die Haare von innen auf, um strapaziertem, sehr stark geschädigtem und kraftlosem Haar seine ursprüngliche Stärke wiederzugeben.
Das Haar besteht aus Millionen von Bindungen, die ihm Struktur und Stärke verleihen. Das Herz der Haarfaser, der Kortex, besteht aus Keratinketten, die durch Millionen von chemischen Bindungen miteinander verbunden sind. Jeden Tag ist das Haar äußeren Einflüssen oder Behandlungen wie Bürsten, Bleichen, Hitze oder Färben ausgesetzt, die das Haar schwächen und zu Haarbruch führen können.
Elvital Bond Repair Shampoo
Der L'Oréal Paris Elvital Bond Repair Komplex mit reiner Zitronensäure repariert und baut diese Verbindungen wieder auf. L'Oréal Paris hat die Kraft der Zitronensäure in vier sich ergänzenden Produkten nutzbar gemacht, die das Haar intensiv reparieren und seine Bedürfnisse auf der tiefsten Ebene angehen.
Entdecken Sie das Elvital Dream Length Super Aufbau Shampoo und perfektionieren Sie Ihre Pflegeroutine. Dank unserem SUPER AUFBAU SHAMPOO, mit seiner cremigen Pflegeformel, gehören geschädigte Längen schnell der Vergangenheit an.
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1267986 B - INGREDIENTS: AQUA / WATER • SODIUM LAURETH SULFATE • GLYCOL DISTEARATE • COCAMIDOPROPYL BETAINE • DIMETHICONE • PARFUM / FRAGRANCE • GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE • COCAMIDE MEA • COCO-BETAINE • RICINUS COMMUNIS SEED OIL / CASTOR SEED OIL • SODIUM CHLORIDE • SODIUM BENZOATE • SODIUM HYDROXIDE • HYDROXYCITRONELLAL • HYDROLYZED WHEAT PROTEIN • HYDROLYZED CORN PROTEIN • HYDROLYZED SOY PROTEIN • STEARETH-6 • PHENOXYETHANOL • ACETIC ACID • PEG-100 STEARATE • TRIDECETH-10 • TRIDECETH-3 • SALICYLIC ACID • LIMONENE • FUMARIC ACID • BENZYL SALICYLATE • LINALOOL • BENZYL ALCOHOL • AMODIMETHICONE • ALPHA-ISOMETHYL IONONE • CARBOMER • GERANIOL • CITRIC ACID • CITRONELLOL • COUMARIN • HEXYLENE GLYCOL • HEXYL CINNAMAL (F.I.L.
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