Elektrischer Glatzenrasierer Test: Welcher Rasierer sorgt für die glatteste Kopfhaut?

Bestimmt freut ihr euch tierisch, dass es jetzt endlich sowas wie diese Glatzenrasierer gibt und wollt euch gleich einen kaufen. Dann stellt ihr fest, dass so ein Markengerät wie der Pitbull z.B ganz schön teuer ist. Geht das nicht ein bisschen günstiger? So wie z.B den mittelpreisigen von Remington oder so ein richtig billiger Hobel für um die 30 € wie den von Gisaae?

Die Antwort auf die Frage, ob teure Glatzen Rasierer notwendig sind oder ob günstigere Alternativen ausreichen, wird in diesem Artikel beantwortet. Hier werden verschiedene Modelle auf Herz und Nieren geprüft.

Ein elektrischer Glatzenrasierer ist vor allem mal eins: praktisch.

Lohnt der teure Pitbull oder geht's auch günstiger? ► Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024

Mit einer flotten Rasur an jedem oder jedem zweiten Tag erhält man die erwünschte Optik und fühlt sich in seiner Haut einfach wohler. Wenn das (Rest-)Haar kräftig sprießt, ist der Glatzenlook oft schon nach wenigen Tagen dahin.

Jeder gute Glatzenrasierer ist wasserfest, was zum einen die Reinigung erleichtert, zum anderen auch einen Einsatz unter der Dusche erlaubt. Genau dort - unter der Dusche - haben wir die besten Ergebnisse erzielt. Wir empfehlen, die Glatzenreinigung ans Ende des Duschgangs zu stellen. Dann sind die Stoppeln schon durch Nässe, Wärme und Seife aufgeweicht und lassen sich noch besser entfernen.

Wer Zeit sowie Geld für Klingen und Schaum sparen will, greift zum Glatzenrasierer und sieht immer top gepflegt aus. Wer sich einen Schädel wünscht, der nicht nur glänzt, sondern sich glatt und frisch gepflegt anfühlt, kommt um eine nasse Rasur nicht herum.

Überblick über Glatzenrasierer

Okay bevor wir die Rasierer im Badezimmer auf die Probe stellen, starten wir unseren Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024 erstmal mit einem kleinen Überblick und das erste was bei diesen Geräten auffällt ist, dass sie alle mit Rotationsklingen arbeiten. Ähnlich wie die Rasierer von Philips. Was dabei unterschiedlich sein kann, ist die Anzahl der Klingen. Das ist auch ein sehr interessanter Punkt, denn gerade das günstigste Gerät hat sieben Klingen. Also fast doppelt so viel wie das teuerste Gerät von Pitbull, der nur vier Klingen hat.

Dem gegenüber steht die Beweglichkeit der Scherköpfe. Gerade der Gisaae trumpft hier mit dem beweglichsten Scherkopf auf. Jedoch ist hier die mittlere Klinge fest, während sich die äußeren klingen nach oben und unten bewegen können. Beim Remington ist der Scherkopf immer noch ziemlich beweglich aber schon weniger als beim Gisaae. Hier ist es allerdings so, dass die Klingen zusammenhängend beweglich sind und zwar ausgehend von der mittleren, die sich auf und ab bewegt und dabei die vier äußeren mit sich mitnimmt.

Akkuwerte und Wasserfestigkeit

Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf den Preis sind die Akkuwerte. Gerade das günstigste Gerät von Gisaae und das teuerste von Pitbull warten beide mit 90 Minuten Laufzeit auf und haben mit 2 Stunden beim Gisaae und zweieinhalb Stunden beim Pitbull eine recht kurze Ladezeit.

Häufig ist es so, dass Glatzen Rasierer natürlich für die Nassrasur benutzt werden und hier ist die Wasserfestigkeit wichtig. Auch in Bezug auf die Reinigung. Der Gisaae ist mit der Klassifizierung IPX6 versehen. IPX6 bedeutet Schutz gegen starkes Strahlwasser bzw. vor dem Eindringen von Wasser bei kurzzeitiger Überflutung. Beim Remington reicht das für den Betrieb unter der Dusche. Beim Pitbull ist das so, dass das Gerät ausdrücklich nicht in die Dusche und nicht in die Badewanne darf. Hier kann man zwar mit Wasser an den Scherkopf herangehen, sollte mit dem Gesamtgerät aber etwas vorsichtig sein.

Grundsätzlich können wir im Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024 sagen, dass die Reinigung unter dem Wasserstrahl recht einfach ist.

Lieferumfang und Features

Erwähnenswert sind hier auch ein paar Features der einzelnen Geräte: z.B beim Gisaae ist ein Trimmer zum draufstecken mit drei Kämmen in verschiedenen Längen mitgeliefert. Der Remington hingegen hat einen Trimmer zum Ausklappen integriert und der Pitbull hat leider nur ein Feature was ihn wirklich ausmacht und das ist der typische Pitbullgriff. Nämlich die Art und Weise wie man das Gerät festhält und führt. Was als Feature bei den Geräten total fehlt ist eine Transportsicherung. Damit kann nämlich nur das allergünstigste Gerät von Gisaae auftrumpfen.

Bei einem Gerätevergleich, bei dem es um drei verschiedene Preisklassen geht, ist natürlich der Lieferumfang sehr entscheidend und dazu möchten wir folgendes sagen: Schutzkappe für die Klingen und Reinigungsbürste ist bei allen drei Geräten Standard. Sollte auch so sein. Des Weiteren fällt uns im Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024 auf, dass das günstigste Gerät von Gisaae z.B keine Reisetasche hat und wir finden, dass die ist schon ziemlich praktisch und wichtig ist. Gerade weil die Geräte im täglichen Gebrauch vielleicht auch mal mitgenommen werden. Remington und Pitbull können diese mitliefern. Wie bereits erwähnt, hat der Gisaae den Trimmer zum draufstecken mit drei verschiedenen langen Kammaufsätzen und gerade im Bezug auf den Preis ist im direkten Vergleich zu den teureren Geräten der Lieferumfang doch sehr umfangreich.

Praxistest: Handling, Bedienung und Rasurergebnis

Kommen wir jetzt zum Wesentlichen, nämlich dem praktischen Teil unseres Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024. Zum Beginn unseres Praxistests halten wir die Geräte das erste Mal richtig in der Hand und neugierig wie wir sind schalten wir Sie ein und dabei fällt mir auf, und das muss man ganz klar sagen, dass die Geräte in ihrem Vibrationsverhalten sehr dicht beieinanderliegen und trotz dem kann man es fein herausfühlen, dass es hier Unterschiede gibt. Die wenigsten Vibrationen auf Platz 1 liegend gibt der Pitbull ab. Dann auf Platz 2 der Remington und auf dem letzten Platz liegt der Gisaae. Das Lautstärken und Geräuschniveau aller drei Geräte ist relativ gleich.

Was allerdings auffällt ist, dass es beim Pitbull störende Knarzgeräusche aus dem Scherkopf gibt. Kommen wir zum Punkt Handling und Bedienung. Hier fangen wir mit dem Remington an, denn bei ihm fällt uns auf, dass er tatsächlich von allen drei Geräten am leichtesten über die Kopfhaut gleitet. Er lässt sich dazu sehr gut führen und ist besonders griffsicher, was wahrscheinlich an der Gummierung des Gerätes liegt. Beim Pitbull ist man durch den, nennen wir das mal den Pitbull Griff, mit der Hand sehr nah an der Kopfhaut. Das ist vom Handling her sehr angenehm. Allerdings auch ziemlich gewöhnungsbedürftig und somit auch nicht jedermanns Sache. Er gleitet ein kleines bisschen stumpfer über die Kopfhaut als der Remington und er hat die wenigsten Klingen. Der Gisaae kann da eigentlich ganz gut mithalten. Ist vom Widerstand wie er über die Haut geleitet ähnlich wie der Pitbull. Man merkt aber, dass die mittlere Klinge nicht flexibel ist.

Dadurch steht sie immer auf der Kopfhaut und die äußeren Klingen versuchen den Konturen zu folgen, schaffen es aber nicht immer. Bei alledem ist natürlich eins am wichtigsten und das ist das Rasur Ergebnis hier im Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024. Was kann man denn von diesen Glatzen Rasierern erwarten? Tja, sie rasieren ziemlich gut runter. Noch mehr holt man raus, wenn man die Geräte nicht trocken, sondern nass benutzt. Konkret zu den einzelnen Geräten: vom Schnitt her liegen alle überraschenderweise sehr dicht beieinander. Klar gibt es Unterschiede. Allerdings muss man da schon sehr ins Detail gehen. Nach mehrmaligen testen konnte man hier dann doch die Qualitäten des Pitbull feststellen.

Anhand des Timers in unserer Kamera hat man deutlich gemerkt, dass er die Haare am schnellsten wegbekommt. Dennoch sind wir mit dem Ergebnis vom Remington unterm Strich dann doch etwas zufriedener. Es fühlt sich einfach alles viel glatter an. Wenn wir uns mit dem Pitbull die Haare rasiert haben und dachten „das Gerät hat alles gegeben“ und man setzt dann noch mal mit dem Remington an, nimmt er tatsächlich doch noch mal ein bisschen von den Haaren runter. Das ist nachher auch gut zu spüren. Das Bildmaterial gibt das leider nicht wieder was wir da fühlen. Eingangs dieses Kapitels haben wir das schon mal erwähnt: das Rasur Ergebnis von allen drei Geräten liegt doch recht dicht beieinander.

Gesamteindruck und Fazit

Kommen wir zum Gesamteindruck bzw. Fazit für alle drei Geräte unseres Glatzenrasierer Test & Vergleich 2024. Wenn wir das allerteuerste Gerät von den drei nehmen, den Pitbull, und das günstigste, den Gisaae, dann hätten wir rein Preis-leistungstechnisch einen größeren Unterschied erhofft. Klar, der Pitbull ist ein bisschen besser. Aber eben nicht so viel besser als wir es erwartet hätten. Also für Leute die in die Thematik neu einsteigen und erstmal einen Glatzenrasierer zum Ausprobieren suchen, für den ist der Gisaae garantiert keine falsche Lösung. Unterm Strich möchten wir aber festhalten, dass über den gesamten Test verteilt zwischen Preis und Leistung des Gerätes und das teilweise bessere Rasur Ergebnis als der teure Pitbull, für uns der Remington hier der klare Sieger im gesamten Test ist.

Wir haben natürlich auch die Nassrasur ausprobiert und auch hier bestätigt sich uns der Eindruck. Der Remington gewinnt bei der Nassrasur dann doch noch mal ein kleines bisschen an Präzision beim Rasieren. Der Pitbull macht seinen Job gut. Ein kleines bisschen besser als bei der Trockenrasur. Der Gisaae, und das ist dann vielleicht der Unterschied im Preis den es letzten Endes wirklich ausmacht, der macht die Nassrasur tatsächlich gar nicht so gut und fühlt sich gar nicht so toll an.

Weitere getestete Modelle

Neben den oben genannten Modellen wurden auch weitere Glatzenrasierer getestet, darunter der Manscaped Dome Shaver Pro, Doao A6-12, Better be bold Premium Glatzenrasierer, Ultimate Series Glatzen-Rasierer RX7 (XR1600) von Remington, Kibiy MS-672 und Maxgroom JK-1688.

Manscaped Dome Shaver Pro

Mit üppiger Leistung und dem besten Rasierergebnis setzt sich der Manscaped Dome Shaver Pro deutlich vom Rest ab. Selbst lange vernachlässigte Glatzen bekommt der Rasierer flott wieder glatt, die tägliche Morgenrasur gelingt uns in circa zwei Minuten.

Der Manscaped Dome Shaver Pro ist mit Sicherheit kein Schnäppchen, setzt sich dafür aber in puncto Leistung und Ergebnis deutlich von der Konkurrenz ab. Der leicht futuristisch anmutende Rasierer ist angenehm groß, sodass er sich auch mit großer Hand gut greifen und führen lässt. Dank hoher Schutzklasse (IPX7) könnte man sich sogar unter Wasser die Glatze scheren, sofern es nicht tiefer als ein Meter ist oder länger als 30 Minuten dauert. Das ist natürlich praxisfern. Die im Vergleich zu den meisten Konkurrenten höhere Schutzklasse gibt jedoch trotzdem Sicherheit.

Wie jeder Glatzenrasierer im Test muss sich auch der Manscaped Dome Shaver Pro als erstes durch eine 5-Tages-Glatze fräsen. Und das macht er mit erstaunlicher Souveränität und Gründlichkeit. Der Grundschnitt ist in circa drei Minuten erledigt und hinterlässt von allen Geräten im Test das glatteste Ergebnis. Die tägliche Rasur geht noch deutlich flotter von der Hand, wir sind nach kurzer Eingewöhnung meist in ein bis zwei Minuten fertig.

Das mitgelieferte Hardcase ist gnadenlos überdimensioniert und damit für Reisen mit knappem Gepäck ungeeignet. Zudem verströmt die Tasche einen unangenehmen künstlichen Geruch.

Doao A6-12

Der Doao A6-12 mag etwas gemächlicher zu Werke gehen, erledigt den Job jedoch gründlich und schonend. Dabei ist der Rasierer sehr leicht zu reinigen.

Skeptisch macht anfänglich der niedrige Preis, insbesondere wenn man beachtet, was man für den Testsieger bezahlen muss. Dabei erfüllt der Rasierer alle wichtigen Anforderungen: der Akku hält eine halbe Ewigkeit, eine Reisesperre verhindert unheimliche Vibrationen im Gepäck und auch die Reinigung ist so einfach, wie sie nur sein könnte.

Ohne die Drehzahl wirklich messen zu können, scheinen sich die Scherköpfe vergleichsweise langsam zu drehen. Beim 5-Tage-Kopf hat der Doao A6-12 durchaus Mühe und braucht recht lange, um einen echten Kahlschlag zu erreichen. Deutlich leichter tut sich der Rasierer bei kurzen Stoppeln. Beim täglichen Einsatz brauchen wir circa drei bis vier Minuten. Länger als bei anderen Modellen, weil wir den Rasierer deutlich langsamer bewegen müssen, um die meisten Stoppeln zu erwischen. In diesem Tempo reichen meist jedoch zwei bis drei Züge.

Better be bold Premium Glatzenrasierer

Der Better be bold Premium Glatzenrasierer gleicht bis auf optische Nuancen dem Doao A6-12. In der Praxis konnten wir keinerlei Unterschiede feststellen.

Wie sein Zwilling rasiert der Better be bold Premium Glatzenrasierer eher langsam, dafür aber erfreulich gründlich. Bei stets gut gestutzter Glatze leistet der Rasierer eine beachtliche Leistung zum fairen Preis.

Ultimate Series Glatzen-Rasierer RX7 (XR1600) von Remington

Der Ultimate Series Glatzen-Rasierer RX7 (XR1600) der US-Marke Remington ist erfreulich kompakt. Zudem lässt er sich in zwei Geschwindigkeitsstufen regeln. Ein praktisches Feature ist der recht schmale ausklappbare Trimmer, mit dem sich beispielsweise der Übergang zum Vollbart stutzen lässt. Als Langhaarschneider-Ersatz taugt diese winzige Klinge jedoch nicht.

Bei der Glatzenrasur schlägt sich das Modell gut und bringt auch für etwas längere Stoppeln genug Leistung mit. Leider hapert es bei längeren Haaren ein wenig bei der Gründlichkeit, es braucht meist mehrere Züge, um den Kopf richtig kahl zu bekommen.

Kibiy MS-672

Der Kibiy MS-672 ist ungewöhnlich umfangreich ausgestattet. Der Glatzenrasier-Aufsatz mit sechs Scherköpfen lässt sich von der Motor-Einheit abziehen und ersetzen. Mit in der Packung liegen ein Langhaarschneider, Nasenhaartrimmer und ein Aufsatz mit einer rotierenden, sehr weichen Bürste. Dass bei so viel Ausstattung ausgerechnet ein Beutel für die vielen Kleinteile fehlt, ist schwer nachvollziehbar. Auch das goldglänzende Gehäuse ist sicherlich nicht jedermanns Sache.

Bei der Schädelrasur kann der Kibiy MS-672 mit guten Ergebnissen glänzen. Selbst etwas längere Stoppeln werden oft schon im ersten Rutsch gestutzt. Bei dichtem Bewuchs kann eine Reinigung auch mitten in der Rasur nötig sein. Und just in dieser so wichtigen Alltagsdisziplin verspielt der Rasierer seine Pluspunkte gänzlich. Fummelig müssen die fünf außenliegenden Scherköpfe einzeln aufgeklappt werden. Den zentralen Kopf muss man gar herausdrehen.

Maxgroom JK-1688

Zunächst spricht viel für den Maxgroom JK-1688 mit seinen sieben beweglichen Scherköpfen. Ein Display auf der Oberseite zeigt die aktuelle Einstellung - 6.600 oder 7.000 Umdrehungen in der Minute - ebenso an wie den verbleibenden Akkustand in Prozent. Die interne Batterie wird per USB-C-Kabel geladen und hält etliche Schädelrasuren lang durch. Für Reisen lässt sich das Gerät sperren, eine kleine Reinigungsbürste und einen Transportbeutel liefert der Hersteller mit. Die Scherköpfe werden magnetisch gehalten und lassen sich sehr einfach und schnell zur Reinigung abnehmen.

Dem Rasierer fehlt es schlicht an Leistung. Schon bei geringem Anpressdruck ächzt der Motor. Drückt man stark auf, bringt man die Scherköpfe gar zum Stillstand.

Tipps für die Glatzenpflege

Alle Glatzenrasierer lassen sich mit der ganzen Hand greifen und so sicher über den Kopf bewegen. Einige Modelle verfügen über eine Art Wespentaille, die zusätzlich einen Griff mit der flachen Hand erlaubt. Hierbei wird der schmale Übergang zwischen Motor und Scherköpfen zwischen Zeige- und Mittelfinger der flachen Hand geklemmt. Im Ergebnis führt man den Rasierer über den Kopf, als würde man sich den Schädel eincremen. Das fühlt sich sehr natürlich an und gibt viel Kontrolle.

Die Kopfhaut ist bei vielen Menschen sehr empfindlich, was mit regelmäßigen Rasuren meist etwas nachlässt. Dennoch möchten wir Ihnen dringend empfehlen, den Kopf nach der Rasur mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen. Wer nicht gerne glänzt, findet spezielle Glatzencremes mit mattierendem Effekt. Wir haben im Test die Better Be Bold Pflegende Glatzencreme verwendet und sind sehr zufrieden.

Vergleich mit normalen Rasierern

In der Recherche zum Thema haben wir uns mit vielen Glatzenträgern unterhalten und nach der bevorzugten Rasur gefragt. Neben der klassischen Nassrasur und dem Einsatz eines Glatzenrasierers wurden uns auch ’normale‘ elektrische Rasierer empfohlen.

Daher haben wir zum Vergleich die Top-Modelle aus unserem Rasierer-Test ebenfalls zur Glatzenrasur antreten lassen. Sowohl der Panasonic ES-LV6U als auch der Braun Series 9 Pro+ 9517s können auch bei der Glatzenpflege punkten. Die sehr flexiblen Scherköpfe machen es trotz der sperrigen Form problemlos möglich, alle Stellen am Kopf zu erreichen.

Tatsächlich fällt das Ergebnis mit den beiden klassischen Rasierern sogar spürbar glatter aus. Aufgrund der ultrakompakten Bauform haben wir zusätzlich noch den Panasonic ES-PV3B-K803 (Series 900s) als Glatzenrasierer getestet. Wir erreichen hier ähnlich glatte Ergebnisse wie bei den großen Rasierern, können den Winzling aber besonders auf der Kopfrückseite besser halten und führen. Leider ist das Gerät nur in den Ausmaßen klein, beim Geräuschpegel jedoch enorm groß. Schädelknochen und Rasierer trennen bei der Kopfrasur nur Millimeter. Daher nimmt man sowohl die Vibrationen als auch die Geräusche von einem Rasierer auf dem Kopf deutlich intensiver wahr als im Gesicht. Uns hat das bei der Rasur auf Dauer sehr gestört.

Im Vergleich zu »echten« Glatzenrasierern ist die Auflagefläche klein, sodass man viel mehr Züge braucht, um den kompletten Kopf abzudecken. Wenn Sie ihren Bartwuchs ohnehin mit einem hochwertigen Rasierapparat in Schach halten, probieren Sie ihn doch mal auf dem Kopf aus. Hier empfehlen wir jedoch dringend, wie bei einem potenten Reiniger vorzugehen: An einer unauffälligen Stelle testen.

Die Glatzen-Rasierer-Hierarchie: Von Einsteiger bis Profi

Bevor du dich in die faszinierende Welt der Kopfrasierer stürzt, lass mich dir kurz erklären, wie dieser Test aufgebaut ist:

  • Meine Testphilosophie: Nur die Crème de la Crème Jeder Rasierer hier ist der Beste seiner Klasse
  • Ich teste High-End und Budget-Optionen
  • Mein Ziel: Für jeden Geldbeutel und jede Erfahrungsstufe das perfekte Gerät finden

Was dich erwartet:

  • 🏆 Top-Modelle für Technik-Enthusiasten Für die, die das Beste vom Besten wollen Perfekt für erfahrene Glatzenträger Beispiel: Braun Series 9 Pro+ (Folienrasierer-König)
  • 🎉 Preis-Leistungs-Sieger für Einsteiger Günstigere Alternativen, die trotzdem überzeugen Ideal für Glatzen-Neulinge oder preisbewusste Käufer Beispiel: Remington RX5 (Der günstige Rotationsrasierer-Held)

Jedes Gerät hier hat seinen ganz eigenen Charme und seine Stärken. Ob Panasonic für den perfekten Buzzcut oder Philips für empfindliche Haut - sie sind Rasier-Meister ihres Fachs. Natürlich gibt's auch Überraschungsgäste wie den Skull Shaver Pitbull Rasierer - der Mittelfeld-Spieler, der zeigt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Er erinnert uns daran, dass selbst in der Welt der Glatzenrasierer nicht jeder Superheld eine Superkraft hat.

Die getesteten Modelle im Überblick

Modell Rasierer-Typ Scherelemente Akkulaufzeit Ladezeit
Philips Series S9000 Prestige Rotationsrasierer - 60 Min. 60 Min. / mit 5 Min.
Skull Shaver Pitbull Silver PRO Rotationsrasierer 5 50 Min. -
Xiaomi Mi Electric Shaver S500 Rotationsrasierer 3 60 Min. 90 Min.

Braun Series 9 Pro+

Der Braun Series 9 Pro+ ist bereits seit Jahren mein Favorit als Kopfrasierer. Ich habe mich für dieses Modell entschieden, als ich von meinem 3 mm Haarschnitt auf eine richtige Glatze mit 0mm Rasierer umsteigen wollte.

Als ich den Braun Series 9 Pro+ das erste Mal ansetzte, dachte ich: "Wow, so muss sich ein Formel-1-Pilot in einem Sportwagen fühlen!" Die Rasur war so glatt, dass ich Angst hatte, von meinem eigenen Kopf abzurutschen. Kein Ziepen, kein Kratzen - nur pures Glatzen-Glück!

Vorteile:

  • ✅ Rasiert alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist
  • ✅ So vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser
  • ✅ Macht aus deinem Kopf einen Spiegel (Selfie-Fans aufgepasst!)

Nachteile:

  • ❌ Teurer als ein Tagestrip nach Köln (aber dafür jeden Tag nutzbar)
  • ❌ Könnte Eifersucht bei deinen anderen Badezimmer-Utensilien auslösen

Braun Series 6

Als ich den Braun Series 6 das erste Mal benutzte, dachte ich: "Ist das jetzt der günstige Bruder oder der geheime Zwilling des Series 9?" Die Rasur war so sanft, dass ich fast vergaß, dass ich mich rasierte und nicht gestreichelt wurde. Und der flexible Scherkopf? Ein Traum für meinen störrischen Nacken! Es gibt auch den Braun Series 6 Rasierer mit Reinigungsstation, die gleichzeitig den Akku auflädt - mega praktisch!

Vorteile:

  • ✅ Preis-Leistungs-Verhältnis besser als deine letzte Gehaltserhöhung
  • ✅ Flexibler und günstiger Scherkopf erreicht auch die "Problemzonen"
  • ✅ Wasserdicht (perfekt für Dusch-Opernsänger)

Nachteile:

  • ❌ Etwas weniger Power als der große Bruder Series 9
  • ❌ Könnte zu Neid bei deinem alten Rasierer führen

tags: #elektrischer #rasierer #fur #glatze #test

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