Wildwuchs ist Geschichte, auch das letzte Härchen wurde sorgfältig entfernt und endlich schmiegt sich das Höschen wunderbar geschmeidig an die glatte Haut an - und plötzlich heiß´t es: Pickel-Alarm!? Dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eingewachsene Haare. Vor allem dann, wenn die Pustel erst einige Tage nach der Haarentfernung sichtbar werden und die Haut als rote, entzündete Knubbel säumen. Wir erklären, wie du das lästige Hautproblem erkennst, welche Ursachen hinter diesem stecken und mit welchen Dos und Don’ts du eingewachsene Haare im Intimbereich in den Griff bekommst.
Ein glattes Hautgefühl im Intimbereich ist für viele Menschen ein Zeichen für Pflege, Hygiene und ein positives Körpergefühl. Doch wer regelmäßig rasiert, epiliert oder waxt, kennt auch die Schattenseite: eingewachsene Haare im Intimbereich. Diese kleinen Störenfriede können nicht nur unschön aussehen, sondern auch schmerzhaft werden, sich entzünden und das Wohlbefinden empfindlich stören.
Eingewachsene Haare sind häufig Folge einer Rasur - und nicht nur ein kosmetisches Problem. Die betroffenen Hautstellen können sich entzünden und zu schmerzhaften Abszessen entwickeln. Meist sind eingewachsene Haare die Folge einer falschen Rasiertechnik in Kombination mit einer trockenen Hautstruktur.
In unserem Guide „SOS-Hilfe gegen eingewachsenes Haar im Intimbereich“ erklären wir dir wie du es am besten entfernst - und natürlich auch, wie du eingewachsene Haare vorbeugen oder sogar komplett vermeiden kannst.
Von einem eingewachsenen Haar (Pseudofolliculitis oder pili incarnati) ist die Rede, wenn es nicht wie üblich die Hautbarriere durchdringt, sondern unter der Hautoberfläche wächst. Daraus entsteht in der Regel eine Verkapselung, die sich als kleiner Knubbel unter der Haut zeigt und nach einer Weile von selbst verschwindet.
In einigen Fällen kann es jedoch auch zu einer Fremdkörperreaktion kommen, wodurch sich die betroffene Hautstelle entzündet. Eingewachsene Haare können theoretisch an jeder Stelle des Körpers auftreten, an der Haare wachsen. Allerdings sind einige Körperstellen häufiger betroffen als andere.
Vor allem im Intimbereich neigen viele Menschen zu eingewachsenen Haaren. Denn hier sind die Haare oft dicker und lockiger als an anderen Körperstellen. Diese Haarstruktur erhöht das Risiko, dass sich die Haare kräuseln und in die Haut einwachsen. Zudem ist die Intimzone oft feucht und warm - ein ideales Umfeld für Bakterienwachstum und Entzündungen.
Nicht zuletzt kann eng anliegende Kleidung wie Unterwäsche oder enge Hosen Druck auf die Haarfollikel ausüben und die Haare gegen die Haut drücken, wodurch sie leichter einwachsen.
Außerdem sind prinzipiell alle Hautbereiche anfällig, die regelmäßig rasiert werden:
Eingewachsene Haare im Intimbereich können als unschöne Erscheinung nach der Haarentfernung entstehen. Ob Rasur oder Epilieren: Schaffen es nachwachsende Härchen nicht, grade hervorzudringen, wachsen diese unter die Haut ein. Das kann zu schmerzhaften Entzündungen führen, welche sich äußerlich als rote Pickel sichtbar machen, sobald der Körper versucht, die eingeschlossenen Haare abzustoßen.
Nicht immer verursachen eingewachsene Haare Beschwerden. In einigen Fällen schimmern sie lediglich durch die Haut hindurch, sodass sie optisch auffallen. In anderen Fällen können zusätzlich Symptome im betroffenen Hautbereich auftreten, etwa:
Mitunter kann sich Eiter um die Haarwurzel bilden, was im schlimmsten Fall einen Abszess zur Folge hat.
Rasurbrand tritt unmittelbar nach der Haarentfernung mit dem Rasierer auf und zeigt sich als rötlicher Ausschlag auf der Haut. Eingewachsene Haare treten hingegen vereinzelt auf, gehen mit verhärteter Haut einher und weisen oft einen kleinen schwarzen Punkt - die Haarspitze - in der Mitte auf. Da musst du aber schon ganz genau hinschauen …
Dass ein Haar einwächst, kann grundsätzlich immer passieren. Einige Faktoren tragen aber besonders dazu bei.
Beim Rasieren wird das Haar abgeschnitten, wodurch eine scharfe Spitze entsteht. Diese kann die Hautoberfläche erneut nach innen durchstoßen, sodass das Haar unter der Haut nachwächst. Insbesondere das Rasieren gegen die Wuchsrichtung der Haare kann dazu führen, dass die Haare scharfkantig werden und in die Haut wachsen.
Beim Epilieren werden die Haare an der Wurzel herausgerissen, manchmal brechen sie jedoch knapp unter der Hautoberfläche ab, anstatt vollständig herausgezogen zu werden. Diese abgebrochenen Haare können dann unter der Haut einwachsen. Eine Epilation kann zudem die Haarfollikel reizen und entzünden, was es neuen Haaren erschwert, durch die Haut zu dringen.
Wachsen (Waxing) entfernt nicht nur die Haare, sondern auch die obersten Hautschichten. Dies kann vor allem an sensiblen Stellen wie in der Bikinizone oder unter den Achseln zu einer Verdickung der Haut führen, die es den neuen Haaren erschwert, durchzudringen.
Lockige und/oder dicke Haare neigen eher dazu, sich zu kräuseln und einzuwachsen. Wer glattes und feines Haar hat, ist in der Regel seltener betroffen. Auch der Hauttyp kann beeinflussen, ob Haare einwachsen: Menschen mit empfindlicher und trockener Haut sind meist anfälliger.
Abgestorbene Hautzellen und Talg können den Wachstumskanal des Haares blockieren und verhindern, dass dieses gerade aus der Haut wächst. Haartyp: Krauses, dickes oder lockiges Haar neigt eher dazu, einzuwachsen. Mechanische Reibung durch Kleidung (z.B. beim Sport) fördert das Einwachsen der Haare im Alltag.
Eine Haarbalgentzündung (Follikulitis) kann sowohl Ursache als auch Folge eines eingewachsenen Haares sein. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Haarfollikels, dessen Aufgabe es ist, Haare zu produzieren und den Haarschaft zu umschließen. Ursächlich sind Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten, am häufigsten entsteht eine Haarbalgentzündung durch das Bakterium Staphylococcus aureus.
Wenn ein Haarfollikel durch Follikulitis entzündet ist, kann die Schwellung und Verengung des Follikels dazu führen, dass das Haar nicht richtig herauswächst. Das Haar kräuselt sich unter der Haut und wächst ein.
Wächst ein Haar in die Haut zurück, entsteht eine kleine Wunde.
FACT: Neben eingewachsenen Härchen ist auch eine Haarbalgentzündung (Follikulitis) typisch - zum Beispiel durch schlechte Hygiene bei der Rasur. Diese entsteht nämlich in erster Linie durch Bakterien. Das Problem äußert sich durch Knötchen am Haaransatz und ist eine entzündliche Reaktion, die die Haarfollikel betrifft.
Wann kommt es zur Entzündung? Ist das Haar unter der Haut eingeklemmt, entzündet sich dieses schnell. Grund dafür sind Bakterien, die an den blockierten Haarfollikeln einen tollen Nährboden finden. Eine solche Infektion geht meistens mit Schmerzen und Eiter einher. Manchmal gibt der Körper dem Immunsystem aber auch selbst das Kommando zu einer Entzündungsreaktion. Eingewachsene Haare werden nämlich als Fremdkörper unter der Haut detektiert und so auf natürliche Weise abgestoßen.
Eingewachsene Haare sind in der Regel harmlos. Meist verkapselt das Haar und wird mit der Zeit vom Körper abgestoßen. Betroffene können versuchen, mit folgenden Schritten nachzuhelfen:
So behandelt man entzündete Haare im Intimbereich. Grundsätzlich gilt: Eingewachsene Haare und Haarbalgentzündungen heilen in der Regel in ein bis zwei Wochen von alleine ab. Kommt es zu keiner außergewöhnlichen Komplikation, lässt man also am besten die Finger davon und setzt auf lockere Kleidung, um Reizungen der Hautstelle zu minimieren.
Wichtig: Auch andere Haarentfernungsmethoden, wie Waxing oder Epilieren, schützen nicht vor eingewachsenen Haaren im Intimbereich.
Eingewachsene Haare im Intimbereich sind unangenehm, können Schmerzen verursachen und eine Basis für Entzündungen darstellen. Bei der Entfernung von Körperhaaren im Intimbereich über eine Rasur oder Epilation wird die Haut stark gereizt.
Was hilft bei trockener Haut?
In einigen Fällen können sich eingewachsene Haare entzünden und unangenehme Beschwerden verursachen. Betroffene sollten ärztlichen Rat aufsuchen, wenn:
Denn in diesem Fall liegt nahe, dass Bakterien in die Haut eingedrungen sind, die im schlimmsten Fall in die Blutbahn gelangen und dort eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen können. Womöglich liegt auch eine Haarbalgentzündung mit Furunkeln vor. Letztere müssen fachkundig entfernt werden, zur Behandlung der bakteriellen Infektion kommen Antibiotika zum Einsatz.
Am besten lässt man eingewachsene Haare gar nicht erst entstehen.
Was hilft bei trockener Haut?
Das effektivste Mittel gegen eingewachsene Haare ist der Verzicht auf eine Haarentfernung. Wenn das keine Option ist, können aber auch andere Tipps helfen, das Risiko einzudämmen.
Durch die richtige Pflege und eine sanfte Rasur- oder Haarentfernungstechnik lässt sich das Hautproblem jedoch zumindest teilweise vorbeugen. Akute Pickel durch eingewachsene Haare kann man vorsichtig behandeln, darf diese aber niemals ausdrücken. Im besten Fall lässt man die Entzündungsreaktion einfach von alleine abklingen.
Mit diesen Tipps kannst Du eingewachsenen Haaren im Intimbereich vorbeugen:
| Vorbeugungsmethode | Beschreibung | Vorteile |
|---|---|---|
| Peelings | Regelmäßiges Entfernen abgestorbener Hautzellen | Verhindert das Verstopfen der Haarfollikel |
| Sanfte Rasur | Rasieren in Haarwuchsrichtung mit scharfer Klinge | Minimiert Hautirritationen und Einwachsen |
| Feuchtigkeitspflege | Verwendung parfümfreier, beruhigender Lotionen | Schützt die Hautbarriere und reduziert Entzündungen |
| Lockere Kleidung | Vermeidung enger Unterwäsche und synthetischer Stoffe | Reduziert Reibung und Druck auf die Haarfollikel |
Vor der Rasur ist nach der Rasur. Deshalb ist es empfehlenswert, erst eine warme Dusche zu nehmen - denn das macht die Haut weich und öffnet die Poren. Auch regelmäßige Peelings helfen, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und verstopften Poren vorzubeugen. Wir empfehlen dir die Beta Hydroxy Säure, die oberste Verhornungen löst.
Wenn schon rasieren, dann bitte unbedingt in Wuchsrichtung. Achte zudem auch auf scharfe Klingen ohne Rost - die schneiden deine Haare sauber und gerade ab und verringern das Risiko für eingewachsene Haare. Ein Rasierschaum minimiert zudem die Reibung zwischen Klinge und Haut, was Pickel und Irritationen vorbeugt. Ansonsten kann es nämlich schnell zu Rasurbrand kommen.
Übrigens: Wusstest du, dass eine trockene Rasur eingewachsene Haare begünstigen kann? Bei einer Trockenrasur gleitet die Klinge nämlich nicht problemlos über die Haut und kann die Haare somit auch nicht sauber abschneiden. Also: Lieber ein paar Minuten Zeit mehr investieren und nass rasieren. Das ist sanfter, und effektiver.
Ob Rasieren, Epilieren oder Waxing: Nach der Prozedur braucht deine Haut Feuchtigkeit. Optimal sind kühlende, beruhigende Wirkstoffe wie Aloe Vera, die die betroffenen Stellen intensiv pflegen. Auf deiner gesunden, gut durchfeuchteten Haut kommen neue Haare besser aus den Poren und wachsen weniger schnell ein.
Zusätzlich lohnt es sich, für schöne Haut ohne Entzündungen in einen speziellen Shave-Balsam gegen die widerspenstigen Haare zu investieren. Wirkstoffe wie Vitamin E pflegen die Haut und helfen zusätzlich, einzelne Härchen an die Oberfläche zu bringen. So wird schmerzhaften Entzündungen, aber auch Pickeln, Rötungen oder Schnittwunden vorgebeugt.
Deine Haut ist entzündet, tut weh und ist angeschwollen. Das Einzige, was du jetzt möchtest, ist dieses Haar wieder loszuwerden. Bleibt nur noch die Frage, wie du das sicher und schmerzfrei tun kannst.
Fangen wir damit an, was du lieber nicht tun solltest.
Auf keinen Fall solltest du mit deinen Fingern an der Entzündung drücken, denn das wird diese nur noch verschlimmern.
Besser nicht auf „Hausmittelchen“ aus der Lebensmittelabteilung vertrauen. Die helfen nicht bei eingewachsenen Haaren, im Gegenteil: Sie reizen die Haut.
Achtung: Bildest sich durch das eingewachsene Haar ein Knubbel, Abszess oder eine Zyste, solltest du unbedingt zum Hautarzt gehen. Dieser entfernt das Haar dann - unter lokaler Betäubung - mit einem Schnitt. Auch bei einer Haarbalgentzündung ist es ratsam, einen Experten aufzusuchen. Im schlimmsten Fall können Bakterien in deine Blutbahn gelangen.
Ein Brennen, die Ausbildung eines schmerzenden Pickels, Rötungen oder ein juckendes Gefühl - im Intimbereich eingewachsene Haare sind unangenehm und schmerzhaft. Der Wunsch, es schnell zu entfernen, ist groß. Was Sie jedoch nicht tun sollten, ist der Versuch, das Haar auszudrücken wie einen Mitesser.
Vorbeugen ist dir nicht genug, du möchtest wirklich sicher gehen, dass sich nie wieder ein Haar beim Rauswachsen verirrt? Es gibt viele Methoden Haare dauerhaft zu entfernen. Der Laser eine Option, um mit lästigen Haaren an sensiblen Stellen ein für alle Mal Schluss zu machen.
Um die Problem-Härchen dauerhaft entfernen zu können, setzen wir bei Sanft & Schön auf die Diodenlaser-Technologie. Diese garantiert eine schnelle, sichere und effektive Haarentfernung.
Der Diodenlaser gehört zu den Halbleitern und erreicht eine Wellenlänge von 755 nm, 808 nm oder 1064 nm. Das ist ideal, um tiefsitzende Haarfollikel zu erreichen und dicke Haare - zum Beispiel am Rücken - zu behandeln.
Durch das Eindringen des Lichts in die oberflächlichen Hautschichten absorbiert das Melanin der Haut Energie. Dadurch wird Lichtenergie in Wärme umgewandelt - und schädigt die umgebenden Zellstrukturen, die für das Nachwachsen der Haare verantwortlich sind.
Das Ergebnis: Ihre Haut wird dauerhaft haarfrei bleiben.
Vor allem in der empfindlichen Region rund um die Schamlippen oder die Leiste können eingewachsene Haare besonders schmerzhaft sein. Anders ist es bei der Laser-Haarentfernung oder der dauerhaften Haarentfernung mit IPL, mit der wir im Fachzentrum für Ästhetik in Berlin-Köpenick arbeiten. Diese schonende Methode zerstört die Haarfollikel der Behaarung im Intimbereich. Die Haare wachsen nicht nach und können so auch nicht mehr einwachsen.
Die Rasur der Haare im Intimbereich ist einer der häufigsten Gründe für eingewachsene Schamhaare. Durch die Schnittkante kann es passieren, dass das Haar nicht gerade aus der Haut, sondern seitlich in diese wächst. Mit der dauerhaften Haarentfernung mit IPL- oder Laser-Technik beugen Sie genau dieser Thematik vor. Die moderne Technik sorgt für eine Zerstörung der Haarwurzel. Die Haare fallen aus und wachsen nicht mehr nach.
Bei uns im Fachzentrum für Ästhetik in Berlin-Köpenick setzen wir hochwertige Geräte für die IPL- und Laser-Haarentfernung ein. Dank der schonenden und dauerhaften Haarentfernung werden die Haarwurzeln zerstört. Die Haare fallen aus und unerwünschte Nebenwirkungen, wie Rasierpickel, gibt es ebenfalls nicht. Eingewachsene Haare an den Schamlippen oder im Intimbereich gehören der Vergangenheit an.
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