Einfache Frisuren für den Strand: Anleitungen und Tipps

Am Strand ist die richtige Frisur definitiv ein Game Changer. Für den perfekten Strand-Look muss auch die Frisur sitzen. Genau deswegen haben wir uns auf die Suche nach schönen Strandfrisuren gemacht. Welche das sind und wie ihr sie ganz einfach nachmachen könnt, erfahrt ihr hier.

Die EINFACHSTEN FRISURENHACKS für Anfänger - das schaffen ALLE! | SNUKIEFUL

1. Beach Waves

Der Name verrät es bereits: Beach Waves (zu deutsch: Strandwellen) sind eine enorm beliebte Sommerfrisur. Wer Glück hat, bekommt sie nach einem ausgiebigem Strandtag von ganz alleine. Denn das Salzwasser im Zusammenspiel mit der Sonneneinstrahlung sorgt für den welligen Haarlock.

Beach Waves sind der Klassiker für den Strandlook.

Wenn ihr bereits auf dem Weg zum Strand die perfekten Beach Waves zaubern möchtet, könnt ihr das sehr leicht mit verschiedenen Styling-Tools, wie einem Welleneisen tun. Eine genaue Anleitung für Wellen mit und ohne Hitze bekommt ihr hier. Als leicht umzusetzender und vielseitiger Frisurentrend eignen sich Beach Waves sowohl für Anlässe verschiedenster Art als auch für unterschiedliche Haarlängen. Lässig, feminin und einfach zu stylen: Es gibt viele Gründe, warum Beach Waves kein kurzlebiger Frisuren-Hype, sondern ein anhaltend beliebter Trend-Look sind!

Je nach Variante verleihen Beach Waves dem Haar einen unangestrengten Boho-Look und lassen es wirken wie nach einem Tag am Strand. Ob mit Lockenstab oder Glätteisen, eingedreht auf Lockenwickler oder Papilotten oder ganz unkompliziert in der Über-Nacht-Flecht-Version: Es gibt mehrere Möglichkeiten, Beach Waves zu stylen.

Beach Waves für verschiedene Haarlängen

  • Langes Haar: Langes Haar, das offen getragen wird, wirkt mit Beach Waves wunderbar lässig und feminin. Damit die Wellen sich aufgrund des Haargewichts bei längerem Haar (vor allem bei vielen Haaren oder einer dicken Haarstruktur) nicht zu schnell aushängen, lohnt der Griff zu praktischen Styling-Helfern für mehr Griffigkeit bzw.
  • Halblanges Haar: Bei halblangem Haar, das etwa schulterlang ist, kommen Beach Waves ebenfalls sehr gut zur Geltung. Je nach Styling-Variante sind die Wellen dabei mehr oder weniger stark ausgeprägt.
  • Bob oder Long Bob: Auch ein Bob bzw. Long Bob ist eine gute Basis für einen entspannten Beach Waves-Look. Ein Saltwater-Spray gibt dem Haar mehr Grip und sorgt gerade bei feinem, dünnem Haar dafür, dass die Wellen besser halten.
  • Kurzes Haar: Selbst mit einer Kurzhaarfrisur lassen sich Beach Waves stylen! Je länger das Deckhaar ist, umso besser kommen die soften Wellen zur Geltung.

Beach Waves ohne Hitze

Beach Waves sind ein super lässiger Look für jeden Tag. Kommen dabei jedoch regelmäßig Lockenstab oder Glätteisen mit Temperaturen von bis zu 200 Grad zum Einsatz, kann das die Haare strapazieren. Zum Glück gibt es auch ein paar Methoden, Beach Waves ganz ohne Hitze zu kreieren. Was Beach Waves von allen anderen Lockenarten unterscheidet? Ihre Unperfektheit.

Nicht eine Strähne gleicht der anderen, ein bisschen Undone-Feeling und eine gewisse Griffigkeit macht den lässigen Wellen-Look perfekt. Eben genau so, wie wenn Salzwasser und Wind das Styling übernommen haben: Wenn du deine Haare nach einen Tag am Strand aus dem Scrunchie löst und sie einfach genau richtig fallen. Hitze ist für echte Beach Waves gar nicht nötig - im Gegenteil: Das Ergebnis dieser Hitzestyling-Sessions sind zwar perfekte Wellen, aber nicht unbedingt unangestrengt wirkende Beach Waves.

Verwendest du Glätteisen oder Lockenstab zu oft, können deine Haare außerdem austrocknen und abbrechen. Auch wenn es nur das schnelle Nacharbeiten einzelner Strähnen ist, und du nicht jeden Tag komplett alle Haare neu curlst: Jedes Erhitzen auf bis zu 200 Grad kann die Keratin-Struktur deiner Haare schädigen.

  • An der Luft getrocknet: Möchtest du deine Haare ganz ohne die Einwirkung von Hitze in super coole Beach Waves verwandeln, sollten sie feucht sein. Denn genau dieser Air-Dry-Effekt ist das Styling-Geheimnis der hitzefreien Beach Waves: Sie trocknen quasi in Form.
  • Salzwasser-Waves: Du hast von Natur aus welliges oder krauses Haar? Dann kannst du mit Salzwasser-Spray ganz einfach und schnell einen natürlichen Beach-Look stylen, der täuschend echt nach Urlaub aussieht. Die Methode ist für alle Haarlängen geeignet und funktioniert nach folgender Anleitung: Gib zuerst etwas Anti-Frizz-Spray auf deine Haare, damit vor dem Salzwasser-Spray die Struktur etwas geglättet wird.
  • Mini Bun-Wellen: Einen natürlichen Wellen-Look kannst du mit eingedrehten Mini-Buns kreieren. Das gelingt am besten, wenn deine Haare mittellang sind - sind sie zu lang, ist es schwieriger, kleine Buns zu stecken.
  • Braid-Waves: Während ein einziger Zopf nur für etwas mehr wellige Bewegung im Haar sorgt, kannst du mit mehreren, straff geflochtenen Zöpfen kleinere und stärkere Locken kreieren.
  • Haarband-Wickeltechnik: Es gibt spezielle gepolsterte Seiden-Haarbänder, mit denen du aus deinen mittellangen bis langen Haaren ganz einfach tolle Wellen über Nacht formen kannst.
  • Kordel-Technik: Trägst du deine Haare kürzer, gehört der verspielte, aber gleichzeitig super coole wavy Bob vielleicht auch zu deinen Styling-Favoriten. Du kannst dein kurzes Haar ganz einfach mit der Salzwasser-Methode in einen wavy Bob verwandeln.

2. Flechtfrisur

Am Strand kann es insbesondere nach dem Baden ganz schön messy werden, was die Mähne angeht. Mit Flechtfrisuren seid ihr daher auf der sicheren Seite. Ihr könnt sie professionell vor eurem Urlaub machen lassen, aber auch selbst tätig werden. Es gibt sehr viele verschiedene Flechtfrisuren. Sehr einfach und schnell geht der Bauernzopf.

Eine Flechtfrisur hält die Haare stilvoll zusammen.

Anleitung für einen einfachen Bauernzopf:
  1. Kämmt eure Haare gründlich durch und bürstet sie dann nach hinten.
  2. Dann teilt ihr eure Haare am Deckhaar auf und untereilt die Haarpartie wiederum in drei Strähnen.
  3. Die äußere rechte Strähne nach hinten wickeln, dann die äußere linke um die mittlere Strähne. Wiederholt das Ganze einmal.
  4. Nun jeweils eine dünne Strähne von den vorderen Haaren dazunehmen, bevor ihr die äußeren Haare um die mittlere Partie legt.
  5. Den Schritt jetzt wiederholen, bis alle Haarsträhnen am Kopf geflochten sind.
  6. Flechtet dann euer restliches Haar bis nach unten weiter und fixiert es dann mit Haargummi.

3. Pferdeschwanz mit Seidentuch

Einfach, schnell und elegant: Diese Strandfrisur ist schnell gemacht. Bindet eure Haare zu einem Pony mit einem Seidentuch zusammen. Achtet dabei darauf, dass der Zopf nicht zu streng gebunden wird. Als Haarband geknotet, sind Seidentücher nicht nur ein schöner Blickfang, sondern hübschen auch die von der Meeresluft zerzauste Frisur auf.

Ein Seidentuch verleiht dem Pferdeschwanz eine elegante Note.

4. Dutt

Gerade bei sehr windigem Strandwetter ist ein Dutt perfekt. Einfach die Haare zu einer Schnecke eindrehen und mit Haargummi fixieren - fertig. Wenn ihr Lust auf Abwechslung habt, könnt ihr eure Haare auch zu einem Messy Bun zusammenbinden. Dafür braucht ihr euren Dutt nur ein bisschen mit euren Fingern auseinander zupfen.

Der Messy Bun ist eine lässige Dutt-Variante.

Das hat auch den Vorteil, dass eure Haare so etwas voluminöser aussehen dank der herausragenden Härchen. Die Frisur hält nämlich Nacken und Stirn frei von salzigen Strähnen. Hier gibt es allerdings viel mehr Möglichkeiten, als nur die Haare zu einem strengen Ballerina-Knoten festzustecken. Zu einem kleinen Upgrade verhilft sogar schon der Messy-Bun.

Dafür fässt du deine Haare mit den Fingern in der Mitte eures Kopfes zusammen und hältst das Ganze mit einer Hand fest. Mit der anderen drehst du den Zopf ein und wickelst ihn anschließend zu einer Art Schneckenhaus. Danach mit einem Haargummi fixieren und den Dutt mit den Fingern etwas auseinander zupfen. Das gibt mehr Volumen. Kleinere, herausragende Härchen geben der Frisur übrigens das gewisse Etwas.

5. Wet Look

Eine Wet-Frisur ist eigentlich total naheliegend, schließlich hält man sich ja auch am Strand auf. Da kann es schon mal nass werden. Für den Wet Look müsst ihr dazu nur ausreichend Haargel - wahlweise auch eine Haarcreme oder -kur - verwenden. Ihr könnt die Haare anschließend entweder zu einem strengem Sleek-Zopf binden oder auch offen tragen. Entweder die Haare anfeuchten oder mit etwas Gel oder Haarkur (das pflegt die Haare gleichzeitig) dafür sorgen, dass sie so aussehen. Anschließend zu einem strengen Zopf oder Dutt binden - oder einfach offen tragen. Fertig ist das Styling des Wet-Looks.

6. Turban

Nicht hippiemäßig, sondern relativ cool wirkt auch ein Turban am Strand. Nutzt dazu ein Haartuch. Das hält euch alle störenden Haare aus dem Gesicht und schützt weiterhin vor UV-Strahlen.

Ein Turban schützt die Haare und sieht stylisch aus.

So geht es:
  1. Werft eure Haare kopfüber und nehmt euch euer Tuch.
  2. Dieses legt ihr um den Hinterkopf und knotet es am Oberkopf nicht allzu fest zusammen.
  3. Dann nehmt ihr eure Längen am Oberkopf zusammen und dreht diese zu einem locker sitzenden Dutt ein.
  4. Mit den Enden des Tuches könnt ihr dann eure Haare fixieren.

Besonders lässig wirkt der Beach Look, wenn ihr ein paar Babyhaare aus der Turban-Frisur herausfallen lasst.

7. Half Bun

Bei einem Half Bun müsst ihr euch nicht entscheiden, ob ihr die Haare nun offen oder zusammengebunden tragen wollt. Er ist eine Art Zwischenlösung und funktioniert folgendermaßen: Knotet eure obere Haarpartie zu einem Dutt zusammen. Den Rest der Haare tragt ihr dann offen.

Der Half Bun kombiniert offene und zusammengebundene Haare.

Für mehr Abwechslung könnt ihr auch eure obere Haarpartie nach hinten flechten oder zwei Mini-Dutts knoten. Das sieht ebenso cool aus! Einfach die obere Haar-Partie zu einem lockeren Dutt oder Zopf am Oberkopf knoten und schon sind die Haare aus dem Gesicht und fliegen nicht in der Meeresbrise umher.

Haarpflege im Urlaub

Vergesst nicht einen guten UV-Schutz für eure Haare anzuwenden! Denn die Sonneneinstrahlung schadet nicht nur eurer Haut, sondern auch euren Haaren. Sie können strohig und trocken werden. Alternativ dazu könnt ihr natürlich auch zu einem Sonnenhut greifen. Gerade bei offen getragenen Haaren ist er ein tolles Haar-Accessoire.

Auch wenn du dir selbst einen Urlaub gönnst, solltest du das mit der Haarpflege nicht tun. Denn gerade durch das UV-Licht der Sonne und Salzwasser wird die Mähne besonders angegriffen.

  • Strahlenschutz: Zu viel UV-Licht der Sonne könnte deine Haare spröde machen und ausbleichen. Dagegen hilft ein Schutzspray - also Sonnencreme für die Haare. Etwa alle drei Stunden sollte der Schutz erneuert werden.
  • Hilfe gegen Farbstich: Natürlich springen wir an besonders heißen Tagen gerne - und vor allem oft - ins kühle Nass. Einziger Nachteil: Chlor- und Meerwasser können bei Brünetten einen messingfarbenen Ton und bei Blondinen einen Grünschimmer erzeugen. Schwimmcremes legen sich wie ein wasserfester Film um die Haare und beugen so einen ungewollten Farbstich vor.
  • Die Haarwäsche: Nach einem langen Tag am Strand solltest du deine Frisur mit einem After-Sun-Shampoo waschen. Das ist mild, spendet Feuchtigkeit und hilft dem Haar, sich zu regenerieren.

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