Am Strand ist die richtige Frisur definitiv ein Game Changer. Für den perfekten Strand-Look muss auch die Frisur sitzen. Genau deswegen haben wir uns auf die Suche nach schönen Strandfrisuren gemacht. Welche das sind und wie ihr sie ganz einfach nachmachen könnt, erfahrt ihr hier.
Der Name verrät es bereits: Beach Waves (zu deutsch: Strandwellen) sind eine enorm beliebte Sommerfrisur. Wer Glück hat, bekommt sie nach einem ausgiebigem Strandtag von ganz alleine. Denn das Salzwasser im Zusammenspiel mit der Sonneneinstrahlung sorgt für den welligen Haarlock.
Beach Waves sind der Klassiker für den Strandlook.
Wenn ihr bereits auf dem Weg zum Strand die perfekten Beach Waves zaubern möchtet, könnt ihr das sehr leicht mit verschiedenen Styling-Tools, wie einem Welleneisen tun. Eine genaue Anleitung für Wellen mit und ohne Hitze bekommt ihr hier. Als leicht umzusetzender und vielseitiger Frisurentrend eignen sich Beach Waves sowohl für Anlässe verschiedenster Art als auch für unterschiedliche Haarlängen. Lässig, feminin und einfach zu stylen: Es gibt viele Gründe, warum Beach Waves kein kurzlebiger Frisuren-Hype, sondern ein anhaltend beliebter Trend-Look sind!
Je nach Variante verleihen Beach Waves dem Haar einen unangestrengten Boho-Look und lassen es wirken wie nach einem Tag am Strand. Ob mit Lockenstab oder Glätteisen, eingedreht auf Lockenwickler oder Papilotten oder ganz unkompliziert in der Über-Nacht-Flecht-Version: Es gibt mehrere Möglichkeiten, Beach Waves zu stylen.
Beach Waves sind ein super lässiger Look für jeden Tag. Kommen dabei jedoch regelmäßig Lockenstab oder Glätteisen mit Temperaturen von bis zu 200 Grad zum Einsatz, kann das die Haare strapazieren. Zum Glück gibt es auch ein paar Methoden, Beach Waves ganz ohne Hitze zu kreieren. Was Beach Waves von allen anderen Lockenarten unterscheidet? Ihre Unperfektheit.
Nicht eine Strähne gleicht der anderen, ein bisschen Undone-Feeling und eine gewisse Griffigkeit macht den lässigen Wellen-Look perfekt. Eben genau so, wie wenn Salzwasser und Wind das Styling übernommen haben: Wenn du deine Haare nach einen Tag am Strand aus dem Scrunchie löst und sie einfach genau richtig fallen. Hitze ist für echte Beach Waves gar nicht nötig - im Gegenteil: Das Ergebnis dieser Hitzestyling-Sessions sind zwar perfekte Wellen, aber nicht unbedingt unangestrengt wirkende Beach Waves.
Verwendest du Glätteisen oder Lockenstab zu oft, können deine Haare außerdem austrocknen und abbrechen. Auch wenn es nur das schnelle Nacharbeiten einzelner Strähnen ist, und du nicht jeden Tag komplett alle Haare neu curlst: Jedes Erhitzen auf bis zu 200 Grad kann die Keratin-Struktur deiner Haare schädigen.
Am Strand kann es insbesondere nach dem Baden ganz schön messy werden, was die Mähne angeht. Mit Flechtfrisuren seid ihr daher auf der sicheren Seite. Ihr könnt sie professionell vor eurem Urlaub machen lassen, aber auch selbst tätig werden. Es gibt sehr viele verschiedene Flechtfrisuren. Sehr einfach und schnell geht der Bauernzopf.
Eine Flechtfrisur hält die Haare stilvoll zusammen.
Einfach, schnell und elegant: Diese Strandfrisur ist schnell gemacht. Bindet eure Haare zu einem Pony mit einem Seidentuch zusammen. Achtet dabei darauf, dass der Zopf nicht zu streng gebunden wird. Als Haarband geknotet, sind Seidentücher nicht nur ein schöner Blickfang, sondern hübschen auch die von der Meeresluft zerzauste Frisur auf.
Ein Seidentuch verleiht dem Pferdeschwanz eine elegante Note.
Gerade bei sehr windigem Strandwetter ist ein Dutt perfekt. Einfach die Haare zu einer Schnecke eindrehen und mit Haargummi fixieren - fertig. Wenn ihr Lust auf Abwechslung habt, könnt ihr eure Haare auch zu einem Messy Bun zusammenbinden. Dafür braucht ihr euren Dutt nur ein bisschen mit euren Fingern auseinander zupfen.
Der Messy Bun ist eine lässige Dutt-Variante.
Das hat auch den Vorteil, dass eure Haare so etwas voluminöser aussehen dank der herausragenden Härchen. Die Frisur hält nämlich Nacken und Stirn frei von salzigen Strähnen. Hier gibt es allerdings viel mehr Möglichkeiten, als nur die Haare zu einem strengen Ballerina-Knoten festzustecken. Zu einem kleinen Upgrade verhilft sogar schon der Messy-Bun.
Dafür fässt du deine Haare mit den Fingern in der Mitte eures Kopfes zusammen und hältst das Ganze mit einer Hand fest. Mit der anderen drehst du den Zopf ein und wickelst ihn anschließend zu einer Art Schneckenhaus. Danach mit einem Haargummi fixieren und den Dutt mit den Fingern etwas auseinander zupfen. Das gibt mehr Volumen. Kleinere, herausragende Härchen geben der Frisur übrigens das gewisse Etwas.
Eine Wet-Frisur ist eigentlich total naheliegend, schließlich hält man sich ja auch am Strand auf. Da kann es schon mal nass werden. Für den Wet Look müsst ihr dazu nur ausreichend Haargel - wahlweise auch eine Haarcreme oder -kur - verwenden. Ihr könnt die Haare anschließend entweder zu einem strengem Sleek-Zopf binden oder auch offen tragen. Entweder die Haare anfeuchten oder mit etwas Gel oder Haarkur (das pflegt die Haare gleichzeitig) dafür sorgen, dass sie so aussehen. Anschließend zu einem strengen Zopf oder Dutt binden - oder einfach offen tragen. Fertig ist das Styling des Wet-Looks.
Nicht hippiemäßig, sondern relativ cool wirkt auch ein Turban am Strand. Nutzt dazu ein Haartuch. Das hält euch alle störenden Haare aus dem Gesicht und schützt weiterhin vor UV-Strahlen.
Ein Turban schützt die Haare und sieht stylisch aus.
Besonders lässig wirkt der Beach Look, wenn ihr ein paar Babyhaare aus der Turban-Frisur herausfallen lasst.
Bei einem Half Bun müsst ihr euch nicht entscheiden, ob ihr die Haare nun offen oder zusammengebunden tragen wollt. Er ist eine Art Zwischenlösung und funktioniert folgendermaßen: Knotet eure obere Haarpartie zu einem Dutt zusammen. Den Rest der Haare tragt ihr dann offen.
Der Half Bun kombiniert offene und zusammengebundene Haare.
Für mehr Abwechslung könnt ihr auch eure obere Haarpartie nach hinten flechten oder zwei Mini-Dutts knoten. Das sieht ebenso cool aus! Einfach die obere Haar-Partie zu einem lockeren Dutt oder Zopf am Oberkopf knoten und schon sind die Haare aus dem Gesicht und fliegen nicht in der Meeresbrise umher.
Vergesst nicht einen guten UV-Schutz für eure Haare anzuwenden! Denn die Sonneneinstrahlung schadet nicht nur eurer Haut, sondern auch euren Haaren. Sie können strohig und trocken werden. Alternativ dazu könnt ihr natürlich auch zu einem Sonnenhut greifen. Gerade bei offen getragenen Haaren ist er ein tolles Haar-Accessoire.
Auch wenn du dir selbst einen Urlaub gönnst, solltest du das mit der Haarpflege nicht tun. Denn gerade durch das UV-Licht der Sonne und Salzwasser wird die Mähne besonders angegriffen.
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