Kopfläuse: Ursachen, Behandlung und effektive Mittel im Test

Kopfläuse sind ein häufiges Problem, besonders bei Kindern. Sie sind nicht nur unangenehm, sondern auch schwer loszuwerden. Dieser Artikel bietet umfassende Informationen zur Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Kopfläusen.

Was sind Kopfläuse und wie werden sie übertragen?

Läuse nisten sich liebend gerne auf Menschenköpfen ein. Die Mini-Parasiten finden dort alles, was sie brauchen: Nahrung, indem sie winzige Mengen Blut abzapfen, außerdem lauschige Plätzchen für ihre Eier, die sie dicht an Haarwurzeln festkleben. Kopfläuse wandern viel herum, daher werden sie leicht übertragen. Es reicht, wenn die Haare zweier Menschen sich berühren. Besonders leichtes Spiel haben Läuse bei Kindern. Kopfläuse treten immer wieder auf und befallen vor allem Kinder. In Einrichtungen, in denen viele Kinder zusammen spielen und toben, kommt Kopflausbefall häufig in Form von zeitlich begrenzten Epidemien vor. Auch Erwachsene können unter Kopflausbefall leiden.

Es ist ein Irrglaube, dass Kopfläuse mit mangelnder Körperhygiene zusammenhängen. Selbst eine tägliche Haarwäsche kann nicht davor schützen, dass die kleinen Biester sich plötzlich auf dem eigenen Kopf einnisten. Besonders wenn Kinderköpfe zusammenstecken, kommt es oft zu Läusebefall. Damit dieser sich nicht gleich auf eine gesamte Kindergartengruppe ausbreitet, sollten Sie genau wissen, wie die kleinen Parasiten zu bekämpfen sind.

Symptome und Erkennung von Kopfläusen

Bis Läuse auffallen, haben sie meist schon andere Köpfe besiedelt. Daher ist es wichtig, bei einem Läusefund alle anderen Personen im Haushalt gründlich zu checken. Zudem sind Eltern betroffener Kinder verpflichtet, Einrichtungen wie die Schule oder den Kindergarten zu informieren - damit deren Leitung (ohne Nennung des Namens) andere Eltern bitten kann, ihr Kind ebenfalls auf Läuse zu untersuchen. Schämen braucht sich niemand.

Du möchtest genauer wissen, wie du Läuse auf dem Kopf erkennen kannst? Oder du möchtest dir die Anwendung von NYDA® Läusespray noch einmal genau ansehen? Dann klicke dich gern auf unserem YouTube-Kanal PohlBoskampTV durch unsere Kopfläuse-Playlist.

Fünf Tipps zur Behandlung von Kopfläusen

Behandlungsmethoden und Läusemittel

Kopfläuse verschwinden nicht ohne gezielte Behandlung. Die häufigsten Mittel sind Tinkturen und Shampoos. Behandlungen müssen unbedingt wiederholt werden.

Die Stiftung Warentest hat 12 vielverkaufte Läusemittel bewertet. Experten sichteten Studien zur Wirksamkeit sowie Daten zu den Risiken. Aufgrund neuerer, aussagekräftiger Forschungsergebnisse haben sich mehrere Bewertungen gegenüber früheren geändert. Als Mittel der Wahl gelten nun einige, aber nicht alle bewerteten Präparate mit dem Wirkstoff Dimeticon - einem Öl, das Läuse erstickt, indem es ihre Atemwege verklebt. Fast genauso gut eignen sich zwei Mittel mit altbekannten Insektengiften, die die Nerven von Läusen lähmen, sowie eines mit Mineralöl. Manche Präparate können Ärzte Kindern verordnen.

Für alle Läusekiller gilt: Damit sie sicher wirken, müssen Nutzer sie großzügig auftragen und Anwendungsfehler vermeiden - also die jeweilige Gebrauchsanleitung genau beachten. In aller Regel sind zwei Behandlungen im Abstand von ungefähr einer Woche notwendig.

Die Mittel, die den Kopfläusen den Garaus machen sollen, sind Insektizide und enthalten meist Nervengift aus chemischen und pflanzlichen Wirkstoffen. Diese sind zum Beispiel Permethrin, Allethrin oder Pyrethrin (ein Extrakt aus Chrysanthemenblüten) und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die Wirkstoffe sollen die Läuse erst lähmen und schließlich zum Tod führen. Hilfe gegen die unerwünschten Gäste gibt es in Form von Shampoos, Tinkturen oder Gels. Mit speziellen Läuse- und Nissenkämmen können die toten Läuse anschließend von der Kopfhaut gekämmt werden.

Verschiedene Arten von Läusemitteln

  • Läuseshampoo: Läuseshampoos sind wie normale Shampoos ins Haar einzumassieren. Sie haben jedoch eine längere Einwirkzeit, in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten. In dieser Zeit wirken die läusebekämpfenden Wirkstoffe der Shampoos und töten die Parasiten samt Nissen ab. Zur nachhaltigen Wirkung sollte die Behandlung nach einigen Tagen wiederholt werden.
  • Tinkturen und Lotionen: Flüssige Läuse-Lösungen sollen die Läuse physisch entfernen. Meist enthalten sie Wirkstoffe, die in das Atmungssystem der Läuse sowie ihrer Larven und Nissen eindringen und dieses verkleben. Dadurch können die Parasiten nicht mehr atmen und sterben ab. Tinkturen gegen Läuse verteilen die Betroffenen auf ihrem Haaransatz und reiben sie in die Kopfhaut ein. Anschließend hilft ein Läusekamm, um die abgetöteten Tiere von der Kopfhaut zu entfernen.
  • Läusekamm: Läusekämme verfügen über sehr enge Zinken, die wie ein Schaber arbeiten. Dadurch können sie die Läuse und Nissen gut erfassen und von der Haarwurzel auf das Haar schieben. Die Kämme sind meist aus Metall oder Hartplastik. Es empfiehlt sich, über einem weißen Küchen- oder Handtuch zu kämmen, um die Läuse dort aufzufangen. Tipp: Läusekämme verschiedener Zinkenlängen haben wir letztmals 2008 getestet (Läusekämme).

NYDA® als effektive Lösung

NYDA® beseitigt Kopfläuse mit der physikalischen Wirkweise des 2-Stufen-Dimeticons - und das bereits bei der ersten Anwendung. Ob NYDA® Läusespray oder die Expresslösung, alle NYDA®-Produkte kannst du in der Apotheke erwerben. NYDA® ist die Nr. 1* in Deutschland, wenn es um die effektive Bekämpfung von Kopfläusen, deren Eiern und Larven geht.

Zusätzliche Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung

Zusätzlich zur konkreten Läusebekämpfung sollten Sie folgende Maßnahmen beachten. Dadurch vermeiden Sie Rückfälle und Ansteckung:

  • Kissen, Bezüge und Handtücher waschen.
  • Kämme und Bürsten zur Desinfektion regelmäßig auskochen oder mit heißem Essigwasser reinigen.
  • Kuscheltiere der Kinder für 48 Stunden ins Gefrierfach legen. So werden etwaige Läuse abgetötet.

Wenn Sie all diese Methoden beachten, sollten die lausigen Zeiten hoffentlich schnell wieder vorbei sein.

Kopfläuse: Wichtige Fakten auf einen Blick

Kopfläuse sind circa 0,8 Millimeter groß, befestigen sich wie kleine Tropfen am Haar und lassen sich nicht abschütteln. Haben sie einen menschlichen Kopf erst einmal befallen, beißen sie alle zwei bis drei Stunden zu und leben bis zu einem Monat. In dieser Lebensspanne legen sie bis zu 100 Eier, um sich zu vermehren. Die leeren Eihüllen, sogenannte Nissen, sind sehr widerstandsfähig und müssen ebenfalls bekämpft werden.

Kopfläuse sind zwar nicht gefährlich und übertragen auch keine Krankheiten, jedoch ist der Juckreiz mehr als unangenehm und die Läuse verschwinden nur durch eine gezielte Behandlung. Deshalb sollten Sie bei Verdacht auf Läuse möglichst noch am selben Tag mit deren Bekämpfung beginnen.

Fakt Information
Größe der Kopfläuse Ca. 0,8 Millimeter
Lebensdauer Bis zu einem Monat
Anzahl der Eier pro Monat Bis zu 100
Gefahr Nicht gefährlich, aber unangenehmer Juckreiz

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