Glätteisen sind aus dem Beauty-Schrank vieler Frauen nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen es, widerspenstige Haare zu glätten, Locken zu kreieren oder einfach nur die Frisur zu bändigen. Doch die Auswahl an Glätteisen ist riesig, und nicht jedes Gerät hält, was es verspricht. Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über Glätteisen, von Testberichten über Kaufkriterien bis hin zu Tipps zur richtigen Anwendung.
Mit der Frisur steht und fällt der Look. Viele träumen hier von einer eindrucksvollen, lockigen Haarpracht. Doch von Naturkringeln können die meisten nur träumen. Deshalb wurden Frauen schon früh erfinderisch. Im alten Ägypten, vor rund 5.000 Jahren, drehten sie sich bereits ihre Haare auf Tonwickler auf. Heute geht das zum Glück einfacher und vor allem ungefährlicher. Man muss die Geräte nur noch in die Steckdose einstöpseln.
Wir haben aus dem riesigen Angebot an Lockenstäben zehn Lockenstäbe ausgewählt und ausführlich getestet. Preislich gibt es große Unterschiede: Bei Lockenstäben kann man sowohl wahre Schnäppchen ergattern als auch sehr tief in die Tasche greifen. Aber muss es wirklich der Teuerste sein?
Bei der Verwendung von Glätteisen ist Vorsicht geboten. Fast ein Drittel der Geräte ist brandgefährlich - das stellt die "Stiftung Warentest" in ihrem aktuellen Test fest.
Für den Test wurden die Eisen besonders auf ihr Glätte-Ergebnis, die Temperatureinstellungen und den Preis geprüft. Für die Studie hat sich "Stiftung Warentest" Hilfe von Probandinnen geholt, die über ihre Eindrücke in der Handhabung berichteten.
Die Eisen kosten im Handel zwischen 17 und 64 Euro, der Testsieger liegt mit 36 Euro im Mittelfeld. Einige Eisen sind brandgefährlich. Die optimale Glätttemperatur liegt zwischen 165 und 190 Grad. Liegen die Keramikplatten bei einem zugeklappten Eisen aufeinander, können sie deutlich heißer werden.
Eine solche Überhitzung wurde bei zwei Geräten festgestellt, die dadurch die Testnote "Mangelhaft" erhalten haben. Denn die Geräte heizten im Test weiter, wenn "vergessen" wurde, sie auszuschalten.
Drei Empfehlungen aus dem Glätteisen-Test von Stiftung Warentest (01/2019):
Welches Glätteisen ist das beste? Das kommt drauf an. Schließlich verhält es sich mit der Wahl des perfekten Glätteisens ein bisschen wie mit der Partnerwahl. Wichtige Fragen, die du dir zu Anfang stellen musst, sind: Was erwarte ich mir von einem Gerät? Welche Voraussetzungen bringe ich selbst mit (sprich: Wie ist meine Haarstruktur?) und was sind meine persönlichen Red Flags?
Du siehst also: Welches das beste Glätteisen für dich ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Da spielen unterschiedliche Faktoren mit rein: Struktur, Anwendungsbereich, gewünschtes Ergebnis und andere Kriterien, die mit den persönlichen Vorlieben zusammenhängen. Bist du eher der ungeduldige Typ oder hast morgens nicht viel Zeit? Dann sollte die Aufheizzeit deines Glätteisens so gering wie möglich sein. Möchtest du damit vor allem Wellen und Locken stylen? Dann eignet sich ein Glätteisen mit beweglichen Platten am besten. Hast du eher trockenes oder krauses Haar? Dann hilft ein Gerät mit Ionen-Technologie oder Dampf dabei, das nicht zu verstärken.
Die Platten: Achte darauf, welche Art von Platten der Haarglätter hat. Keramikplatten brauchen etwas länger zum Aufheizen, aber sie verteilen die Hitze gleichmäßiger und sind sanfter als Metallplatten, sodass sie gut für feines Haar geeignet sind. Metallplatten werden sehr schnell heiß und sind in der Regel teurer, aber sie können auch mehr Hitzeschäden verursachen. Keramikbeschichtete Platten bestehen aus einer Metallbasis, die mit einer Keramikbeschichtung versehen ist, und bieten somit das Beste aus beiden Welten.
Temperatureinstellungen: Achte beim Kauf auf variable Temperatureinstellungen und den Temperaturbereich, damit du die für deinen Haartyp und den gewünschten Look optimalen Ergebnisse erzielst. Ebenfalls wichtig ist die Frage, wie viele Temperaturstufen es gibt. Auch die Aufwärmzeit ist ein entscheidender Punkt und zählt dazu.
Ionen-Technologie: Haarglätter mit Ionen-Technologie reduzieren Frizz, Haarbruch und fliegende Haare, da sie die positive Ladung neutralisieren, durch die sich die Haarsträhnen normalerweise gegenseitig abstoßen.
Zusätzliches Zubehör: Wenn du dein Haarglätteisen häufig mitnehmen möchtest, solltest du Zubehör wie hitzebeständige Matten, Silikonschutzplatten und Reiseetuis in Betracht ziehen, die das Styling unterwegs erleichtern.
Funktionalität: Das Haar besteht hauptsächlich aus Keratin, einem Eiweiß. Welche Form es annimmt - kraus, wellig oder glatt - darüber entscheiden Wasserstoffbrücken und Ionenbindungen, die die Keratinfasern fixieren. Diese Struktur lässt sich vorübergehend verändern, etwa durch Hitze. Im Haarglätter klemmen Nutzer einzelne Strähnen zwischen heiße Keramikplatten und ziehen das Haar vom Ansatz bis zu den Spitzen. Das schaffen alle Haarglätter im Test. Die Haare unserer Testpersonen sahen nach der Anwendung deutlich glatter aus als vorher.
Glätteisen nutzen Hitze, um das Keratin-Eiweiß im Haar zu beeinflussen. Dadurch werden die Ionenbindungen aufgebrochen und das Haar lässt sich formen. Die Glättung der Haaroberfläche sorgt für Glanz und verbessert die Kämmbarkeit. Dieser Effekt ist jedoch temporär und die Haare kehren nach einiger Zeit zu ihrem natürlichen Zustand zurück.
Die Hitzebehandlung stellt durchaus eine Belastung für das Haar dar, doch wenn Sie es mit der Häufigkeit des Glätteisen-Einsatzes nicht übertreiben, wird gesundes Haar davon nicht nachhaltig geschädigt. Angegriffene Haare sind natürlich gefährdeter. Im Normalfall sollten Sie vor allem auf die Temperatur achten. Für einen guten Glättungseffekt und erkennbaren Glanz muss das Glätteisen heiß genug sein, zumindest über 120 Grad Celsius.
Damit das Styling so gut wie möglich gelingt und Haarschäden vermieden werden haben wir für Sie sehr hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt:
Ein Glätteisen kann - anders als der Name suggeriert - auch den gegenteiligen Effekt erzeugen: Mit der richtigen Technik zaubern Sie auch Locken. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Gerät mit abgerundeten Heizplatten verwenden.
Wie beim Glätten teilen Sie das Haar zuerst in Partien auf. Danach setzen Sie das Glätteisen auf der halben Haarlänge an und drehen es um sich selbst, sodass eine U-Form entsteht. Dann müssen Sie nur noch langsam nach unten ziehen und fertig ist die erste Locke. Dies wiederholen Sie so lange, bis Sie zufrieden sind.
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