Die Motorsportwelt trauert um Eddie Jordan, den ehemaligen Formel-1-Teambesitzer und -Teamchef, der im Alter von 76 Jahren nach einer Prostatakrebserkrankung in seinem Haus in Kapstadt verstorben ist. Jordan leitete sein gleichnamiges Formel-1-Team von 1991 bis 2005. Aus diesem Rennstall ging über mehrere Verkäufe und Umbenennungen der aktuelle Rennstall Aston Martin Aramco hervor.
Eddie Jordan im Jahr 2014 (Quelle: Wikipedia)
Der Ire verhalf einst Michael Schumacher zum Durchbruch in der Formel 1.
Dank der Unterstützung von Mercedes und Peter Sauber konnte Michael Schumacher das Formel-1-Debüt in Spa ermöglichen. Doch als Teamchef Eddie Jordan fragte, ob er die Strecke überhaupt kenne, musste Willi Weber lügen: „Eddie, der kennt Spa wie seine Westentasche. Kerpen ist gleich um die Ecke.“ Dabei musste er die Strecke erst mal mit dem Rad abfahren.
Eddie Jordan war bekannt für seine Draufgänger-Mentalität: Geld, ein dickes Auto und die Frauen lagen ihm zu Füßen. Auch als Eddie die Leitung des Familienbetriebs übernehmen musste, machte er keine Abstriche beim Feiern, Daten und Geldausgeben, woraufhin die Umsätze des Konzerns einbrechen und der Bankrott droht.
Willi Weber sprach über die schönsten Momente mit Michael Schumacher. Hier sind einige Highlights:
Michael Schumacher mit roter Perücke (Quelle: Shopify)
Mit der Ästhetisierung der Oberfläche wurde Andy Warhol zum berühmtesten und erfolgreichsten Künstler Amerikas. Sein revolutionäres Credo: Hinter dem Schein versteckt sich - nichts.
Das Gesamtkunstwerk Andy Warhol verkörperte die uramerikanische Einstellung, dass Erfolg und Perfektion nicht etwa das erfreuliche Resultat angeborener Talente sind oder zu den Vorzügen eines gottgegebenen Äußeren zählen, sondern dass es sich hierbei vielmehr um den Effekt des rückhaltlosen Einsatzes aller zur Verfügung stehenden Mittel handelt - von der fotografischen Retusche über die Collagenspritze bis zum chirurgischen Eingriff. „Ich falle nie auseinander, weil ich nie zusammenfalle.“
Die Selbsterschaffung Andy Warhols geriet als paradoxe Spiegelung des amerikanischen Mythos vom Unternehmer, des „Selfmademan“, zur androgynen Inkarnation, bei der Marcel Duchamp und Shirley Temple als unfreiwillige Geburtshelfer zur Seite gestanden haben könnten. Anstelle des heroischen Ideals vom maskulinen Pionier, das von der Eroberung des Westens geprägt ist, kultivierte Warhol die Rolle eines passiven Voyeurs, des schüchternen „Sissy-Boys“, der durch seine vollkommene Identifikation mit den Mechanismen der Konsumwelt das Ego radikal neu definierte: Vom zweifelnden, unabhängigen, selbst bestimmten künstlerischen Individuum zum unbeteiligten Businessartisten, der ausschließlich durch seine von den Medien manipulierten Bedürfnisse und Wahrnehmungen bestimmt ist.
Wie die Medienpersonifizierung Warhols verkörpern seine Images nicht das Wesen des Dargestellten, sondern seine Annäherung an den gesichtslosen Traum, dem es ähnelt.
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